Romain hat geschrieben:Dirk, mal ehrlich, wie oft wirst du in ein Dachzelt kraxeln wenn die Aussentemperaturen unter plus fünf fallen?
Er soll wach bleiben, und draussen erfrieren?!?
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Willem (neulich +6C im Schlafzimmer, herrlich....

) Jan
PS: das mit diese Biwak-Muetze, irgendwo vorher erwaehnt, unterhalb 0C (besser schon ab +5-10C, anstatt ab der von jemand anderem erwaehnte -10C) hatte ich als Qualitaet/Kategorie 'Unterwaesche' gemeint, nicht dickes Fleece....besonders der 'Kontakt-Waermeverlust' per erst-Beruehrung mit dem Kopfkissen kann sonst sehr heftig sein (und auch beim Drehen im Schlaf)....und ab -10C muss dann wahrscheinlich tatsaechlich schon ein Fleece Biwak-Muetze heranruecken.
(das gilt eigentlich auch fuer jegliche sonstige nackte Haut....T-Shirt anstatt Langhemd zB. fuehrt schnell dazu dass man (wenigstens Anfangs) kalte Finger bekommt....)
PPS, auch sehr empfehlenswert: einen separaten Stoff-Kragen, um den Nacken warm zu halten....kann man aus einen alten Jogging-Hose-Oberbeinstueck schneiden....sonst braucht man immer ein Langhemd mit Rollkragen oder Reissverschluss-Kragen.
PPPS: weit unter Null auch das Problem der Feuchte-Erfrierung halbwegs der Schichtdicke (Stichwort 'Vapor-/Vapour-Barrier') beachten....

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PPPPS: irgendwo am Anfang dieser Thread gab's eine Autocamp Meldung bei -30 oder so, aber auf meine Frage wie sich da das Gummi-artige Tuch von Autocamp verhaelt hab ich leider keine Anwort erhalten....;((
PPPPPS: im letzten '4-Seasons' Ausgabe von Globetrotter steht ein Interview mit dessen Zelt-Guru, Filialleiter Berlin....er schwaermte von ein Tipi-Zelt mit feuerfeste Baumwollmischung, dem man mit Ofen zu leiben ruecken koennte, um auch bei extremste Minusgrade im T-Shirt kochen zu koennen....

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PPPPPPS: gestern/Sonntagabend auf Phoenix: Ski-Zug-Wochenendausflug, 300km suedlich von Novosibirsk, unterwegs wird abwechselnd gehalten zum nachladen von Heiz-Kohle (Standard innenraumtemperatur +30C....

) und Konsumeis, Kistenweise (das hat mir immer schon gefallen an die Siberiaken....

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Zug wird im Ski-Ort zu Wochenend-Hotel umgewandelt, mit nebenbei open-air Ski-Disco, Diskjockey klettert halbnackt am Akrobatik-Seil, und beendet seine Show mit Feuerwerkskoerper in einen 40m hohen Baum.
Das alles bei -30C, wohl zu verstehen.
(und die Zuggaeste trampeln unterweg bei Bahnhofspausen (und Eis-Einkaeufe) ohne zu zuecken in aermellose Hemden herum (weil es im Zug ja so fuerchtbar heiss ist....

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Erinnert mich auch wieder an eins von Konstantin Abert's Winterreisen (
http://www.faszination-russland.de/archive/ee-06/), eine 2-Wochige Tour zwischen Jakutsk & Magadan....die junge Siberiakische Reiseleiterin hat sich abends immer draussen oben im Dachzelt(?) verkrochen, bei -40 bis -50C....drinnen im dick isolierten LKW-Kontainer war es ihr viel zu warm, das war fuer die weicheier-Touristen....

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(die Dicke & Sperrigkeit der Schlafsaecke wuerde aber nirgendwo erwaehnt....aber dafuer hat man ja auch ein LKW, um weniger auf's Gepaeckvolumen achten zu mussen....

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Bleibt aber die Frage ob ein Autocamp bei solche Temperaturen nicht einfach zersplittern wuerde?....

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