Hallo Thomas/OneLife,
kann mich Jürgen nur anschließen, er ist ja mittlerweile auch schon fast überzeugt, daß es ohne anderes Fahrwerk geht

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Nur zur Beruhigung und als Bestätigung der facts:
- 265/70R17 werden freigegeben auf Felge 7x17, 265/65R17 dagegen nicht (hier mind. 7,5Zoll).
- Die 265/70R17 sind etwa 1,5 cm im Radius kleiner als meine oder Romans 285/75R16, Du hast also einiges mehr an Spielraum für die Herstellung der Freigängigkeit.
- Ich hoffe, daß die von Dir gewählte ET passen wird?! Ein Wert so um ET+15 hat sich bisher als optimal herausgestellt, aber die 265er sind nicht ganz so extrem, auch hier hast Du mehr Spielraum.
- Freigängigkeit: montieren und schauen! Nach vorne und hinten im Radlauf ist es stark abhängig von der ET. Je weiter das Rad nach außen kommt, desto mehr schwenkt es beim Einlenken nach vorne und hinten.
Meine Annahme für Deine Reifendimension: an der äußeren Ecke des Bugs zumindest ein Stück der Verbreiterung entfernen, evtl. zusätzlich ein geringer Teil der ganzen Ecke (alles Plaste). Wie Jürgen schrieb wird Dir vermutlich auch der dick auftragende Schmutzfänger in den Weg kommen. Nicht einfach entfernen, sondern durch 3mm-PU-Material ersetzen. Sonst bekommst Du unschöne Steinschläge an den Seitenschwellern, aber auch am unteren Teil der Türen. Da die Reifen höher sind als Serie und die originalen Schmutzfänger eh sehr kurz, rate ich Dir, die neuen PU-Schmutzlappen deutlich länger und auch etwas breiter nach außen zu machen. Mit dem Karosserieträger wirst Du keine Probleme kriegen, sofern die ET halbwegs stimmt. Sicherheitshalber würde ich auch die Kunststoff-Innenverkleidungen der vorderen Kotflügel mit einem Holz und Zufuhr von Warmluft etwas nach innen einformen. Im linken Radkasten ist im vorderen Bereich weniger Platz als rechts, wegen des dort montierten Behälters für´s Scheibenwasser. Entferne eine der Halteschrauben dieses Behälters, kippe den nach vorne und fixier ihn mittels Kabelbinder, dann ist genug Platz für´s Einformen.
Ich weiß nicht, was z.b. Nestle für die Freigängigkeit macht, aber wie bereits gesagt, viel hängt vom ET der Felge ab. Wenn Du sicher sein willst, in allen, auch extremen Fahrsituationen Freigängigkeit zu haben, sei lieber etwas großzügiger bei Deinen Arbeiten. Die Breite der Felge spielt - bei gleicher Reifenbreite - nur eine untergeordnete Rolle. Wenn etwas streift, dann ist es die Kante des Profillaufstreifens und nicht die dickste, seitliche Stelle de Reifenwulsts. Einzige Ausnahme: die Freigängigkeit zwischen Reifenwulst und der oberen Querlenker-Aufnahme, da sollte halt schon möglichst ein Finger dazwischen passen, sonst nimmt´s der TÜV nicht ab.
Nota: Probleme gab es verschiedentlich mit Dotz-Stahlfelgen in 15/16 Zoll, weil die offenbar ein sehr ausgeprägtes Felgenbett haben und damit den Bremssätteln sehr nahe kommen. Ob das auf die 17er auch zutrifft, evtl. in Verbindung mit der großen Bremse des Executive...? Weiß nicht, welche Bremse Du hast.
Nota 2: Besorg Dir die Freigabe vom Reifenhersteller und die Festigkeitsbescheinigung von Dotz (Gutachten von Dotz für andere Reifengrößen auf dieser Felge geht auch) und geh´ erstmal so zum TÜV.
Er wird dann rechnen und Dir sagen, ob er die Reifendimension eintragen kann und ob er eine Tachoprüfung will. Das kostet Dich noch nichts. Erst dann fährst Du mit allen nötigen Papieren zur kostenpflichtigen Abnahme, wo nur noch die Freigängigkeit (für normalen Straßenbetrieb) geprüft wird. Fährst Du gleich vor und besserst nach, hast Du die Zusatzkosten einer Nachprüfung.
Ich drück Dir die Daumen!
Hakim