Piemont im August

Alles rund um die Reise
madagascar
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Piemont im August

Beitrag von madagascar »

Vorweg die Kurzfassung für Überflieger und FOCUS-Leser:

- 1 Taxe
- 2 Personen
- 3 Länder
- x Pässe
- 14 Tage
- 3.900 km
- piemontesiche/ligurische Alpen
- Ortasee
- on- und offroad
- selbstversorgt
- großartige Landschaften
- bleibende Eindrücke
- absolute Einsamkeit
- Kulturschock Riviera

Für alle, die es gerne ausführlicher haben:

Am Mittwoch den 17.08.2011 haben wir uns über die Schweiz und den großen
St. Bernhardt auf den Weg ins Piemont gemacht. Die Auffahrt zum Pass machte dem
78er bereits schwer zu schaffen. Ohne Turbo bekommt er etwas Atemnot in
dieser Höhe. Aber nach ein Paar Kehren stellt sich das richtige Gefühl
im Gasfuss ein und die Fuhre geht unaufhaltsam, wenn auch nur im 2. Gang
bergan. (So wie man es von einer Taxe gewohnt ist.)

Dazu gesellten sich jedoch ungewöhnliche Geräusche aus dem Bereich des
Auspuffs. Die hintere Schelle war durchgerostet. Warum liefert man eine
Edelstahlauspuffanlage mit einer dünnen Stahlschelle? (Das konnte mir
der Hersteller zwar nicht beantworten, auf dem BTT erfuhr ich jedoch dass bereits an
einer Lösung gerabeitet wird!)

Schelle alt
Schelle alt


Für die Nacht wählten wir einen Piknik in Avise oberhalb des Aostatals,
den wir bereits bei unserer letzten Piemontreise als Stellplatz gewählt
hatten. Dort existieren neben festen Sitzgruppen auch Brunnen und
gemauerte Grills. Darüber hinaus steht sogar ein Toilettenhaus zur Verfügung.
Leider mussten wir den Platz mit einigen Dutzend Mücken teilen. (Die
wissen scheinbar auch wo's schön ist;-) Vielleicht war das auch der
Grund dafür, dass außer uns kein Mensch hier war. Von hier aus hat man
einen tollen Blick auf den 'weißen Berg'.

Mont Blanc zum Frühstück
Mont Blanc zum Frühstück


Nach dem Frühstück entschlossen wir uns als Erstes eine Werkstatt
aufzusuchen, da ich mit Bordmitteln keine Chance sah die zerstörte
Auspuffschelle zu ersetzen. Also ab ins Tal und wieder zurück Richtung
Aosta. Auf dem Weg fanden wir eine 'freie Multimarkenwerkstatt' die uns
aufgrund der Fahrzeuge vor dem Tor auf Anhieb sympathisch war.

das sieht doch mal nach ner geeigneten Werkstatt aus, oder?
das sieht doch mal nach ner geeigneten Werkstatt aus, oder?


Aufgrund mangelnder Italienisch-Kentnisse unsererseits und mangelnder
Fremdsprachen-Kenntniss seinerseits wurde wie in solchen Fällen üblich
das Problem kurz visuell erklärt. Daraufhin lies er alles stehen und liegen und
machte sich sofort an die Arbeit eine geniale neue Schelle zu entwerfen,
die auch wenn sie nicht aus Edelstahl ist aufgrund der Materrialstärke
schon deutlich länger der braunen Pest standhalten dürfte als es die
originale tat. Keine halbe Stunde später waren wir wieder startklar und
für seine Mühe wollte er wirklich nur für ein Taschengeld.

gute Arbeit
gute Arbeit


Jetzt konnten wir uns beruhigt auf den Weg in die Berge machen, ohne den
Lärm und die Angst im Nacken, dass der Enttopf oder gar der ganze
Abgasstrang abreißt.

P1000190.JPG


Weiter ging es mit einem kurzen Abstecher durch Frankreich über den
kleinen St. Bernhard nach Val d'Isere. Überraschung dann
beim Tanken: 135 Liter für knapp 1000 km. Anschließend ging es weiter
über den Col de l'Iseran Richtung Col du Mont Cenis.

....

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madagascar
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Registriert: 19. September 2007 09:03

Re: Piemont im August

Beitrag von madagascar »

...

nein - hier oben herscht kein Linksverkehr ;-)
nein - hier oben herscht kein Linksverkehr ;-)


Aufgrund eines aufziehenden Gewitters entschlossen wir uns vorher
bereits ein Nachlager aufzuschlagen. Oberhalb von Lanslevillard
haben wir kurz vor Gewittereinbruch unser Nachtlager vor einem
Höhleneingang aufgeschlagen, der uns fürs erste einen guten Wetterschutz
bot, mit einer tollen Sicht auf den Grand Roc Noir und den zugehörigen Gletscher.

nach dem Gewitter
nach dem Gewitter


Am nächsten morgen dann über den Col de Mt. Cenis und eine Nebenstrecke
nach Susa. Die bekannten Offroad-Strecken rund um den See haben wir links
liegen lassen, weil wir diesmal bis in den Süden der piemontesichen
Alpen vordringen wollten. Susa nutzen wir um nochmals die nötigsten
Besorgungen zu machen (Sie hatte Ihre Lesebrille verloren und brauchte
unbedingt Ersatz.)

P1000234.JPG


Wir setzten die Reise über den Col delle Finestre fort, um auf die
Assietta Kammstraße zu gelangen. Neben ein paar Kübelwagen haben wir
hier Cristian und seine Freundin aus Weilheim getroffen, mit denen wir
dann noch eine Weile gemeinsam weiter fuhren (von den beiden stammt auch das Foto im Matsch. Danke dafür). Sie entschlossen sich
schließlich weiter zu fahren und wir verbrachten die Nacht oberhalb der
Bar La Marmotte. (Die beiden wollten schließlich noch über die Pyrenäen
und nach Afrika. Gute Reise!)

ja is denn schon wieder Krieg?
ja is denn schon wieder Krieg?


Wir wählten einen Stellplatz, den man auch ausserhalb der Assiette
Kammstraße erreichen und vor allem weider verlassen kann, denn Samstags
(also morgen) ist die Befahrung für 4x4 untersagt und dann werden die
Schranken geschlossen. Aber da gerade Bauarbeiten an der neuen
Liftanlage im Gang waren, nutzten wir die Pfade, die für die
Baumaschinen angelett waren.

einzige Schlammpassage auf der Assietta
einzige Schlammpassage auf der Assietta


...
Zuletzt geändert von madagascar am 15. September 2011 20:49, insgesamt 1-mal geändert.

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madagascar
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Re: Piemont im August

Beitrag von madagascar »

Am nächsten Tag ging es weiter über den Col d' Izoard und den Col dell'
Agnello Richtung Sampeyre, von wo wir die Auffahrt Richtung Elva
starteten. Wir sind kurz auf die Varaita-Maira Kammstraße abgebogen um
uns ein Nachtlager zu suchen. Auch die Varaita-Maira sind wir diesmal
nicht gefahren.

P1000267.JPG


P1000307.JPG


P1000314.JPG


Hier oben erlebten wir ein klare kalte Nacht mit einem gigantischen
Sternenhimel. (Leider ist es mir nicht gelungen dieses Sternenpanorama
fotographisch festzuhalten) Die Abfahrt über Elva nutzten wir für ein
Abstecher und ein Bad im kühlen Bergbach. (Aber auch hier hatte es sich
unter den Insekten bereits rumgesprochen, dass es wohl ein schöner Platz
sei ;-)

auf der Varaita Maira
auf der Varaita Maira


Über Marmore versuchten wir dann den Einstieg auf die Maira-Stura
Kammstraße. Die Orientierung hier oben ist nicht ganz einfach und auch
die am Pass Stehenden waren keine wirkliche Hilfe. Also hieß es
Selbsterkundung. Prompt erst einmal den falschen Weg eingeschlagen. Das
merkt man jedoch erst, wenn man ganz am Ende im Hof des wohl einzigen
Bauern hier oben steht, wo es nicht weiter geht. Doch auch diese Familie
war, wie alle Italiener, die wir auf dieser Reise kennengelernt haben
ausgesprochen hilfsbereit und ganz entspannt. (Falls jemand in die
Verlegenheit kommt: nach der Auffahrt vom Marmora hält man sich am Pass
rechts und fährt nicht links am Agrotourimso vorbei!)

Maira Stura
Maira Stura


Hier oben trafen wir dann auch noch eine andere Taxe (GM-EH 80) und
wechselten ein paar Worte mit eine Motorradfahrer, der berichtete, dass
die Ligurische nicht fahrbar sei. Nach der Abfahrt über San Giacomo nach
Demonte sind wir zum Übernachten zum Lago della Rovina gefahren. Hier
gibt es unterhalb des Sees einen Parkplatz, den wir zum Übernachten
wählten. Vorher haben wir uns noch an dem lokalen Käsestand mit ein
wenig Leckereien eingedeckt.

...

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madagascar
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Re: Piemont im August

Beitrag von madagascar »

...

Am nächsten Tag sind wir dann nach Prunetto aufgebrochen. In der Bar, in
der wir uns ein kühles Getränk zu Gemüte führten (es waren mittlerweile
37° C) sprach uns die Besitzerin an, ob wir gestern in den Bergen gewesen
sein. "el Mondo es piccolo" lautete ihr Kommentar als wir das
bejaten. Ihr Sohn hatte uns dort gesehen. Er war mit einem Freund zum
Fischen an dem See unterhalb dessen wir die letzte Nacht verbracht hatten.

P1000289.JPG


'Sie' wollte auf jeden Fall bei dieser Reise einmal ihren großen Zeh ins
Mittelmeer halten. Und bei diesen Temperaturen bot sich das quasi
an. Also beschlossen wir uns auf den Weg zum Mare Ligure zu machen. Mangels
bekannter Touren auf diesem Weg hieß es wieder einmal Selbsterkundung.
Ich entschloss mich am Col di Melongo direkt hinter dem Fort eine
'Abkürzung' durch den Wald zu nehmen. Hier war auf der OSM-Karte
zumindest ein Wanderweg eingezeichnet und der Weg machte auf den ersten
Blick einen durchaus brauchbaren Eindruck. Doch wie so oft täuschte auch hier der erste Blick.

P1000429.JPG


Der erste Versuch endete weit ab der Zivilisation vor mehreren gefällten
Bäumen. Die daraufhin gewählte Alternativroute zog sich bei steigender
Schwerigkeit solange hin, dass wir erst bei völliger Dunkelheit in
Giustenice eintrafen. Gerade noch rechtzeitig um die lokale Pizzeria zu
entern. Unser Nachtlager schlugen wir nahe des Dorfplatzes auf.

aus Sicht des Fahrers
aus Sicht des Fahrers


Nach einem einfachen Frühstück auf dem Dorfplatz ging es direkt weiter
zur Riviera (der Ort heißt bezeichnenderweise Finale;-) Leider mussten
wir feststellen, dass hier kein Platz merh für 'Ihren' großen Zeh war, weshalb wir nach
einigen frustrierenden km Küstenstraße wieder die Flucht in die Berge
antraten.


Liegen waren noch frei aber leider keine Parkplätze...
Liegen waren noch frei aber leider keine Parkplätze...

Bei unserem letzten Piemont-Besuch waren wir von der Landschaft so
fasziniert, dass wir es gar nicht bis zum Col de Tende geschafft haben.
Deshalb stand diesmal noch die Ligurische auf der Wunschliste. Wir
wählten also den kürzesten Weg nach Pigna und von dort über den Colle
Melosa auf die Ligurische, wo wir die Nacht wiedermal in völliger
Einsamkeit unter einem gigantischen Sternenhimmel verbrachten.

P1000397.JPG


In der Ferne konnten wir einen Waldbrand beobachten, der bereits mit
Löschflugzeugen bekämpft wurde. Selbst am nächsten morgen stiegen noch
massive Rauchwolken auf.

...

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madagascar
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Registriert: 19. September 2007 09:03

Re: Piemont im August

Beitrag von madagascar »

...

Schade...
Schade...


Leider war der nördliche Teil der Grenzkammstraße gesperrt, sodass wir
uns entschlossen von Monesi nach la Brigue in Frankreich überzufahren.

Zeit für eine kleine Inspektion ;-)
Zeit für eine kleine Inspektion ;-)


Von hier aus wählten wir die Auffahrt zum Fort Central über die 46
Kehren der südl. Anfahrt zum Col de Tende. Diese Strecke ist sehr wenig
befahren seit es den Tunnel de Tende gibt.

südl. Auffahrt zum Col de Tende
südl. Auffahrt zum Col de Tende


Am großen Fort haben wir dann den Abend in Gesellschaft von vier Radlern
aus Cuneo verbracht. Die Radfahrer hatten allerlei Getränke und andere
piemontesiche Leckereien in ihren Rucksäcken hier hinauf gestrampelt und
entschieden es sich direkt neben unserem Wagen bei einem riesigen
Lagerfeuer gemütlich zu machen mit dem Kommentar "not alone this
evening". Das lag wohl an unseren ungläubigen Blicken. 1000 Hektar Land
und die belagern uns wie an der Reviera;-) (Italiener sind halt ein sehr
geselliges, zur Rudelbildung neigendes Völkchen.)

Generationentreffen am Fort Central
Generationentreffen am Fort Central


Etwas weiter stand noch ein Blauer J42 (eventuell auch hier aus der
Buschtaxi-Gemeinde?) und eine Familie mit einem G in einem für
Nicht-Italiener gebührenden Abstand.

Da es ja nun mit dem Mittelmeer und 'Ihrem' großen Zeh nichts geworden
war, musste ein Alternativprogramm her. Bereits im Vorfeld
der Reise hatte 'Sie' mit den Oberitalienischen Seen geliebäugelt.
Deshalb ging es bei sengender Hitze quer durch die Po-Ebene über Asti
nach Biella. Hier erheben sich wie aus dem Nichts die Alpen. Also endlich
wieder rein in die Berge nach Bielmont. Von hier aus hat man eine tolle
Aussicht über die Po-Ebene. Jetzt hieß es aber erstmal ein kühles Nass
für 'ihren' Zeh zu finden.

Auf der fast druckfrischen Aosta-Piemont-Karte von 1987 machte 'er'
schnell einen kleinen See in der Nähe aus. Also nix wie hin zum Lago Miste.
Die Zufahrt war im ersten Teil ein viel benutzter Spazierweg. Nach
einigen km lag ein Wasserkraftwerk, welches wir guter Dinge links liegen
ließen um unsere Fahrt nach einer Flußdurchfahrt auf einem Waldweg
fortzusetzen, der sich im weiteren Verlauf als echte Herausforderung entpupte.

Hier kam nach der Auffahrt zur Bar de la Marmotte an der Assietta
erstmals auch die Untersetzung zum Einsatz. Nach unzähligen Kehren auf
dem sehr schmalen Weg und einigen Höhenmetern weiter mußten wir leider
umkehren, da sich der Weg auf Eselsbreite verjüngte. Also wieder retour.
In einer besonders engen Kehre dann die Sache mit der Verschränkung.

Er fuhr die Kehre bergseitig maximal rechts an, um dann voll
einzuschlagen. Als die Taxe daraufhin über die Diagonale wippte versuchte er
ihr zu erklären, dass das daran liegt, dass die Verschränkung des 78ers
nicht die Beste ist und die Taxe deshalb in dieser Situation nur
entweder vorne links oder hinten rechts Bodenkontant halten kann. "Das
war die Geschichte mit der Verschränkung" beschrieb die Situation wohl
nicht vollumfänglich. Jedenfalls war es für 'Sie' keine wirkliche
Beruhigung zu erfahren, dass es wohl nichts Ernste sei, sondern nur die
Verschränkung;-) Naja, wie dem auch sei, wir haben es sicher bis ins Tal
zurück geschafft und uns ein Bad im Bach gegönnt, den wir gequert
hatten.

Weil es entgegen unserer Erwartung hier keinen geeigneten Stellplatz für
die Nacht gab fuhren wir wieder Richtung Bielmont und haben die
gigantische Aussicht bei fasziniedender Gewitterstimmung genossen.
Unser Nachtlager haben wir dann auf dem Parkplatz in erster Reihe
aufgeschlagen weit vor der 'Wing Over Bar'. Am nächsten morgen sahen wir
dann, dass wir eigentlich auf dem Start- und Landeplatz für die
Paraglider gestanden hatten. (Aber in dieser Nacht wollte wohl sowieso keiner fliegen;-)

Blick über die Po-Ebene bei Nacht (Ausschnitt)
Blick über die Po-Ebene bei Nacht (Ausschnitt)


Die Hoffnung auf einen Kaffee in der Bar löste sich bald im Nichts auf.
Der Inhaber der Bar war scheinbar nicht wach zu bekommen, weshalb ich
sie in 'Hang over bar' umbenannte. Wir nutzten die Zeit hier oben für
eine kurze Reorganistaion der Klamotten, Lebensmittel und Wasservorräte im Wagen und
setzten die Reise dann mit Ziel Lago die Orta fort. Hier angekommen
genossen wir erst einmal ein ausgedehntes Bad in dem kühlen Nass.

....

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madagascar
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Registriert: 19. September 2007 09:03

Re: Piemont im August

Beitrag von madagascar »

...

Thuner See
Thuner See


Die nächsten beiden Tage verbrachten wir hier am ruhigen, kleineren
Bruder des Lago Maggiore, um von hieraus den Rückweg über den Simplon
und den Grimselpass anzutreten. Einen Zwischenstopp am Thuner See
nutzten ebenfalls zu einem kurzen Bad in den noch kühleren Fluten. Das
sollte die einzige Nacht auf einem Campingplatz während unserer Reise
bleiben. Wie vermutet nicht ganz günstig hatten wir hier einen sehr
schönen Stellplatz auf einem wirklich sehr gepflegten Campingplatz.

... und nochmal
... und nochmal


Mit einer gemütlichen Heimfahrt durch das Jura und das Elsass endete unsere kleine
Piemont-Reise leider bereits nach 14 Tagen. (Dafür rechtzeitig vor dem BTT;-)

wir gehen mit allem konform;-)
wir gehen mit allem konform;-)


Wir waren mitten in Europa nahezu vollständig als Selbstversorger in
beeindruckender Landschaft unterwegs und haben die Ruhe und Einsamkeit
sehr genossen. Alles in Allem eine wunderbare Zeit, fast direkt vor der
Haustüre (auch wenn letztendlich 3.900 km mehr auf dem Tacho stehen).

Nur falls jemand in die Verlegenheit kommt hier die Karte des 'Künstlers' der uns im Aostatal eine große Hilfe war.

P1000547.JPG


nun ist es doch etwas lang geworden. Ihr habt euch ja wahrscheinlich doch nur die Bilder angeschaut;-)

Er(Pete) und Sie(Inge)

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DerAustralier
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Registriert: 18. Juni 2002 19:21
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Re: Piemont im August

Beitrag von DerAustralier »

neee, ich habs gelesen :)
danke für den schönen bericht, hat spass gemacht :)
schöne mischung aus bildern und text, so muss das sein:)
Martin (HZJ75 + VW Iltis)
landcruising.net
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madagascar
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Re: Piemont im August

Beitrag von madagascar »

freut mich.
und danke dass Du nicht dazwischen gepostet hast;-)

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Fenneks
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Re: Piemont im August

Beitrag von Fenneks »

schön geschrieben und tolle Bilder.
Dank und Gruß
Wilfried

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zerocool
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Registriert: 29. August 2011 21:55
Wohnort: kleines Kaff bei Tulln (Niederösterreich)

Re: Piemont im August

Beitrag von zerocool »

Leider gibts keinen Smilie für "vorneiderblaß" wenn ja hätt ich ihn ca. 1 mio x gedrückt
Super PIX :biggrin:
Das Leben ist zu kurz um uncoole Autos zu fahren
Lass mich ich kann das......................ups kaputt
Alles lief nach Plan,.......................nur der Plan war Scheiße

Member of "Stammtisch-OST@Buschtaxi.net"
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HZJ syttini
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Registriert: 4. November 2005 14:15
Wohnort: Haigerloch

Re: Piemont im August

Beitrag von HZJ syttini »

Super Bericht - dankeschön!

Gruß

Andi
"Man braucht keinen vollen Tank, um vorwärts zu kommen!"
Land Cruiser HZJ79 + Toyota MR2 W3 + Mazda 6 MPS

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LandcruiserEngelchen
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Registriert: 4. Oktober 2006 11:25
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Piemont im August

Beitrag von LandcruiserEngelchen »

Hallo Ihr 2!

Mensch - wenn das kein Traumurlaub war, dann weiss ich es auch nicht :) Und was für gigantische Bilder!
Vielen Dank für den tollen Bericht - er macht Lust auf mehr (wenn ich auch bezweifle, dass unser WoWa dafür tauglich wäre :D )

Herzliche Grüße
NICI
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madagascar
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Registriert: 19. September 2007 09:03

Re: Piemont im August

Beitrag von madagascar »

@Wilfried,

Ich vergass zu sagen, dass wir super Wetter hatten, was allerdings dazu führt, dass es auf den Kammstraßen unheimlich staubt. Und ich glaube der Staub ist hartnäckiger als der Sahara-Sand. Euch einen schönen Urlaub dort. Und achtet besonders auf die Motorradfahrer. Alles andere ist ungefährlich dagegen.

@Nici,

wir waren erstaunt, wie viele Campingplötze es mittlerweile in der Region gibt. Dann lasst Ihr den WOWA stehen und fahrt allein. Bei trockenem Wetter, wie wir es hatten stellen alle 'offiziellen' Straßen hier kein Problem dar. Selbst der Allrad wurde fast nie benötigt. Bodenfreiheit dagegen hilft. Aber selbst die Italiener sind hier mit ihren PKWs unterwegs udn wenns etwas mehr sein darf, dann eben den Panda 4x4.

Also nur Mut.

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Fenneks
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Registriert: 4. März 2004 10:42
Wohnort: Haan / NRW

Re: Piemont im August

Beitrag von Fenneks »

"Und achtet besonders auf die Motorradfahrer"

Hallo Pete,
deshalb fahren wir auch immer erst im Oktober.
Gruß aus Frankreich
Wilfried

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Der Steppenwolf
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Registriert: 12. Februar 2003 21:59
Wohnort: Süddeutschland, im Zebra

Re: Piemont im August

Beitrag von Der Steppenwolf »

hallo ihr zwei,

klasse euer bericht und die herrlichen fotos.
da gibt es für uns ja noch einige schöne ecken zu entdecken und zu erfahren.

danke fürs lustmachen.

Er ( Martin)
Sie ( Kirsten)
. . . .dranbleiben. . . .

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