77500km und kapitaler Motorschaden...

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der-mali
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von der-mali »

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Den Motor bekommt man für Euro 10.000,- ?
Ich habe da von BMW und MB bei V8s andere Dimensionen im Kopf (so das Doppelte mindestens).
Dort gibtves ja auch dicke Vier-Liter-Diesel, egal mit 6 oder 8 Töpfen.
Da wäre ja der VD ein Schnäp(s)chen dagegen.
Dennoch viel Geld für einen Schaden.

Ich bin deswegen so dran interessiert, weil unser Hausbau nun fertig ist und ich auf den Geschmack eines neueren HZJ76 (hallo Bergler!) gekommen bin, aber ein V8 in dem Schiff (dann müßte er VDJ76 heißen) mehr wegzieht. Die Frau braucht was Repräsentatives fürs Geschäft, mir reicht der 60er, da weichen auch immer alle schön aus :-)

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DerAustralier
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77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von DerAustralier »

der-mali hat geschrieben:
tabarca hat geschrieben:Es mag sich die Frage stellen, ob es nicht "sinnvoller" gewesen wäre, den Motor tatsächlich abrauchen zu lassen; (...)


Und wenn der ganze Wagen abfackelt, zahlt es die Teiilkasko (zumindest in Deutschland).
Es geht so ein Gerücht um, daß sich Feuerwehren bei Fahrzeugbränden sehr Zeit lassen, wenn keine Personen gefährdet sind...


Dem würde ich mal widersprechen !
Feuerwehren bekämpfen auch Umweltgefahren und dazu gehören auch "nur" brennende KFZ.
Da Fahrzeugbrände halt oft auf Autobahnen stattfinden, ist der Abmarschweg entsprechend lang.
Und Es geht so ein Gerücht rum, das viele Fahrzeuglenker ein Problem haben bei Stau eine Rettungsgasse zu bilden ...
Denk da mal drüber nach bevor du so nen Dreck erzählst !



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Olut
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von Olut »

...also abfackeln ist nicht so meine Art ein Problem zu bekämpfen, wenn man nicht wüßte, was unter der Motorhaube los ist, dann würde man dem Schiff ja nichts ansehen.

Einen Short-Block für 10.000,-- ist nicht so unüblich, genauen Preis kenne ich nicht, aber das ist etwa die Summe für einen Corvette-Short-Block ohne Aggregate, möglich daß da die Japaner noch einen "Treuezuschlag" hinzurechnen.

Ich gehe einmal davon aus, wenn es denn ein Turboschaden ist, daß das eine Gewährleistungsangelegenheit ist, hat also nicht einmal etwas mit Garantie zu tun, ein Turbo, welcher keine 77.500km aushält kann nur einen Fertigungsfehler haben. Die nachfolgende Begleitmusik der Folgeschäden muß daher ebenfalls abgedeckt sein. Da ich den Motor dann doch umgehend zum Stillstand gebracht habe, kann man mir auch nichts anhängen. Und falls TME hier Mucken macht, bekommen halt zwei unabhängige Sachverständige von mir einiges an Arbeit und deren Ergebnisse werde ich sicher nicht verheimlichen, was dann wiederum den einen oder anderen Aspiranten auf den LC200 nachdenken lassen würde. Irgendwo bin ich es ja gewohnt, wie das bei TME so läuft...

Lustig werden die nächsten Wochen und vielleicht auch Monate nicht werden, zumindest weiß ich meine Werkstatt hinter mir, denn die hängen sich für die Kunden schon ordentlich ins Zeug. Aber Brüssel bestimmt, wie weit sie zu ihren Kunden nett sein dürfen. Da kommen dann Inspektoren, meist zwei bis drei Japaner und ein Europäer oder Amerikaner und begutachten das Garantiebegehr.

Beste Grüße
Albert
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Onkelchen
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von Onkelchen »

Olut hat geschrieben:Ich gehe einmal davon aus, wenn es denn ein Turboschaden ist, daß das eine Gewährleistungsangelegenheit ist, hat also nicht einmal etwas mit Garantie zu tun, ein Turbo, welcher keine 77.500km aushält kann nur einen Fertigungsfehler haben.



Die ersten 6 Monate liegt die Beweislast beim Hersteller, die nächsten 18 Monate beim Kunden.

Zumindest in Deutschland, da dies aber von EU-Recht so übernommen wurde, dürfte es in Österreich ähnlich sein.

Der Rest ist Verhandlungsgeschick, und Freiwilliges des Herstellers.

Aber Du kannst da ja recht hartnäckig sein ... :-)

Viele Grüße
Onkelchen
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nie angeschaut haben.
(Alexander von Humboldt)

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der-mali
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von der-mali »

AUSTRALIER: Keine Ahnung, was Du sonst für einen Umgangston oder Benehmen hast, aber Australien, wo der nächste Nachbar u.U. weit weg ist, paßt zu Deinem "Sozial"verhalten hier, wenn der Begriff in diesem Zusammenhang angebracht ist.


Albert: Ich weiß schon, auch großvolumige Cummins-Diesel bekommt man im vierstelligen Dollar-Bereich, aber Toyota hat ja eher deutsches Preisniveau.

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DerAustralier
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von DerAustralier »

der-mali hat geschrieben:AUSTRALIER: Keine Ahnung, was Du sonst für einen Umgangston oder Benehmen hast, aber Australien, wo der nächste Nachbar u.U. weit weg ist, paßt zu Deinem "Sozial"verhalten hier, wenn der Begriff in diesem Zusammenhang angebracht ist.


....


polemik hilft dir da auch nicht weiter.
bevor du hier "die feuerwehren" mit gerüchten, wie du ja selbst sagst, beleidigst, frauen und männer, die sich tag und nacht, freiwillig und unbezahlt, den arsch auch für leute wie dich aufreissen, solltest DU einfach mal nachdenken, was du hier so schreibst und nicht dein hypothetisches verhalten in so einem fall auf "die feuerwehr" projezieren.
und ja, ich bin bei der feuerwehr und erlaube mir bei solchem dummen geschwätz etwas empfindlich zu reagieren !
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der-mali
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von der-mali »

Komisch, ich habe niemanden beleidigt, Du hast damit angefangen.

Ist mir aber auch wurscht.
Es geht hier um den sehr ärgerlichen Schaden von Albert.

Nach der Schadensbeschreibung kann man seinen und meinen Fall auch nicht mehr vergleichen. Durch die neueren Beiträge ist auch mir das klar geworden.

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Olut
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teilweise ENTWARNUNG !

Beitrag von Olut »

Hallo Kollegen,

Die erste Diagnose hat den Fehlercode P062E bestätigt, Injector Driver Bank 2, das ist (aufgrund der Rechtslenkerausführung aus dem Ursprungsland) die Fahrerseite, defekt. Beim Einschalten der Zündung könnte das Ding als elektrischer Teekocher ersatzweise arbeiten, es wird so heiß, daß man es nicht mehr anfassen kann.

Was ist passiert: durch den defekten Injector Driver gingen alle vier (!!) Düsen der linken Zylinderbank auf "full flow", es ist daher in kurzer Zeit so viel Treibstoff durchgegangen, daß die Druckdifferenzmessung am Kraftstofffilter das als blockiertes Filter interpretiert hat. Die gigantische Treibstoffmenge führt zur gleichen Rauchentwicklung, als würde Motoröl verbrannt werden und reicht auch dazu, daß der heisse Motor mit den Resten des zu viel eingespritzten Treibstoff eine Zeit lang nachläuft.

Der Injector Driver dürfte eine Toyota-Schwachstelle sein, denn in zumindest dieser Werkstatt sind in den letzten Wochen einige bei ANDEREN Fahrzeugtypen zu tauschen gewesen, alle mit beinahem identen Aufbau.

Um 11:00 soll ein Driver eintreffen, danach wird einmal versucht, den Motor in Gang zu bringen, danach kann erst weiter nach dem Zustand der Injektoren geforscht werden. Öl und Filter müssen raus, das Motoröl ist mit Diesel vermischt, danach 1000km mit neuem Öl und danach gleich wieder tauschen. Mit Dieselzusatz muß einige Kilometer gefahren werden, um die Brennkammern wieder einigermaßen sauber zu bekommen.

Ich werde mir wahrscheinlich den zweiten Injector Driver dazu kaufen, damit beide aus der schadhaften Charge weg sind und mir den einen funktionstüchtigen als Reserve ins Auto legen, man kann nie wissen....

Eines muß ich an dieser Stelle schon mal deutlich sagen: ich habe ein RIESENGLÜCK, so eine Werkstatt zu haben (Toyota Frey), die haben in der Früh sofort als Allererstes meinen Wagen in die Werkstatt geschoben (sogar der Betriebsleiter hat Hand angelegt..) und sofort mit der Obduktion begonnen. Überhaupt keine Diskussion wegen Garantie oder ähnliches. Wenn man so eine Unterstützung hat, dann hilft das schon, die Verzweiflung niedrig zu halten. Wenn man dann aber auch von der Werkstatt seines Vertrauens nicht entsprechend behandelt wird, dann macht das die Sache noch komplizierter. Immerhin, da geht es nicht um einen Avensis, zum Preis eines LC200 bekommt man drei Stück dafür...
Und dann braucht die Werkstatt seines Vertrauens auch noch den entsprechenden Guru, das ist beim Frey der Herr Gruber, der legt die Hand auf und weiß, was los ist, so etwas habe ich vorher noch nie erlebt....

Beste Grüße
Albert
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Zuletzt geändert von Olut am 10. Oktober 2011 10:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Lemming
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von Lemming »

Moin
Ueble Sache das. Nur ein kleiner Tipp wenn das mit dem Turbo mal passieren sollte. Viel leichter ist es dem Motor die Luft abzudrehen als das Oel. Bei mir ist zwischen Turbo und Motor ein recht flexibler Schlauch, wenn man den ordentlich zusammendrückt bekommt der Motor keine Luft und somit kann der auch nichts mehr verbrennen und geht aus. So kann man auch Sauger retten die nach einer Rolle auf der Seite liegen und Oel ziehen.
Ihr seid doch von allen guten Tassen verlassen...

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Feldi
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Re: teilweise ENTWARNUNG !

Beitrag von Feldi »

Olut hat geschrieben:...und reicht auch dazu, daß der heisse Motor mit den Resten des zu viel eingespritzten Treibstoff eine Zeit lang nachläuft.
.
In den Brennräumen verbleibt Kraftstoff und führt zum Nachlaufen? - schwer vorstellbar.
Ich würde eher tippen, ein oder meherre Injektoren sind offen geblieben bis der Druck weg war.

Wir haben aus Blödheit mal einen PD-Diesel mit einer völlig abartigen Einspritzmenge auf einem Zylinder laufenlassen. Das kam alles als grauschwarzer Nebel aus'm Auspuff - nachgelaufen is er aber nicht.
Zuletzt geändert von Feldi am 10. Oktober 2011 10:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Olut
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von Olut »

@Lemming,
Gute Idee, werde ich mir merken
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Olut
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von Olut »

letztes Update:

Neuer Injector Driver installiert, dennoch Error Code P062E, Bank Driver wurde abgeschaltet. Die weitere Untersuchung ergab ein defektes Einspritzventil auf Zylinder #2, Widerstand war nur noch 0,6Ohm, also praktisch Kurzschluß.
Somit war klar, dieser Injektor muß heraus um weitere Untersuchungen anzustellen.

Der defekte Injektor #2 sieht so aus:
Bild
zum Vergleich ein anderer (#1):
Bild

Injektor #2 ist komplett verkohlt, die schwarzen Ablagerungen hart wie Glas.

In weiterer Folge mußte also das Ventildeckelgehäuse herunter, was sich als artistische Nummer herausstellte, man muß dazu alle 10 Finger mehrmals in seinen Gelenken brechen und um 180°drehen können:
Bild

freigelegt:
Bild

was mich besonders aufstößt, ist die Mega-Korrosion beim HD-Verteiler und den Einspritzleitungshalterungen, rostig bis zum Abwinken:
Bild

Die Qualität der Schmierung erkennt man an den Lagerflächen der Nockenwelle:
Bild

Fakt ist, es müssen ALLE 8 Injektoren getauscht werden gemäß technischer Toyota Direktive


Bis demnächst....
Albert

PS: aus Geheimhaltungsgründen darf ich hier einige wichtige Dokumente nicht veröffentlichen, aber nur so viel sei gesagt: Was sich an der "Injektor-Front" abspielt, ist nicht gerade vertrauensfördernd. Toyota hat hier echte Probleme konstruktiver Art, die sind denen bekannt. Jetzt gibt es aktuell schon die dritte Nachbesserung, aber nachgebessert wird nur im Schadensfalle, mit Glück innerhalb der Garantie. Beim J12 und J15 geht´s noch ärger ab...
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thores
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von thores »

Mit der Werkstatt scheinst du wirklich einen guten Griff gemacht zu haben! Das freut mich für dich und den J20.

Ich hatte da andere Visionen vor Augen: Zuckungen in den Mundwinkeln des Meisters, geprägt von der Überlegung "wie werde ich den Problem V8 am schnellsten wieder los" - gefolgt vom Versuch die Geschichte irgendwelchen Ingenieuren von TMC Brüssel aufs Auge zu drücken.

Was sich an der "Injektor-Front" abspielt, ist nicht gerade vertrauensfördernd. Toyota hat hier echte Probleme konstruktiver Art, die sind denen bekannt. Jetzt gibt es aktuell schon die dritte Nachbesserung, aber nachgebessert wird nur im Schadensfalle, mit Glück innerhalb der Garantie. Beim J12 und J15 geht´s noch ärger ab...


Dann hat das "Umdenken" wohl leider nur auf dem Papier und nicht in den Köpfen stattgefunden. Schade.
Grüße aus der Wetterau
Thomas

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Willem Jan Markerink
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von Willem Jan Markerink »

timo cr hat geschrieben:Hola
Das mit dem Diesel und Benzin hab ich auch gedacht.
Ich weiss ja nicht ob man in Kroatien selbst tankt oder ein Tankwart vorort is.

Hier in Costa Rica "kriegt" man getankt und 2 Bekannte von mir mit Dieselfahrzeugen bekamen Benzin mit den entsprechenden Folgen.



Ein HDJ80, sogar mit Intercooler, uebersteht das uebrigens klaglos, bis zum mehrfaches absterben und neustarten (ich hatte keine Wahl, eine stark befahrene Gebirgsstrecke hinauf, ohne Park/Notfallbuchten).
(der Abschleppmechaniker schuettelte nur sein Kopf, und meinte das waere der absolute Totalschaden....aber einen Tag spaeter lief das ganze dann wieder wie eine Katz, als ob nix gewesen waere....:))
(dass dieser 1HD-T dann erst 100k km spaeter trotzdem abgeraucht ist kann damit also auch nicht in Verbindung gebracht werden, das war wohl 'nur' ein einfacher Kolbenpisser (und dass innerhalb von 100k Dueseninspektion, der wird also ab jetzt auch auf 50k herunter gestellt!).

Willem
(liebt seinen HJ60/2H jedes Jahr mehr, auch wenn die Karosse drum herum langsam verschwindet....8-))
Jan

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Willem Jan Markerink
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von Willem Jan Markerink »

Olut hat geschrieben:Danke Thomas für Dein Mitgefühl,
mit Vernunft und Rationalität hat der LC200 sowieso nichts zu tun, da hast Du völlig Recht. Das eigentliche Problem ist die Tatsache, daß das Vertrauen in die Technik stark beschädigt ist. Mein alter 100er hat mich noch nie hängen gelassen und sein Tachostand ist ja bekannt. Mit 77500km darf kein Turbo-/Motorschaden bei so einem Fahrzeug passieren. Auf youtube gibt es ein Video eines X5, dem passierte das Gleiche, der Motor war nicht zu stoppen und drehte über die Redline bis das Öl fertig war und über Kolbenreiber schließlich verendete.



Das nicht stoppen koennen haengt ja auch nur mit dessen zwangslauefigen Automatik zusammen....
Zeitlich schafft man es wohl nicht einen grossen Tuchpropfen im Ansaugtrakt zu stecken....das waere dann die einzige Loesung beim Automatik.




Das konnte ich noch verhindern und deshalb vermute ich, mein Abschleppfahrer hat wahrscheinlich recht.

Allerdings muß man wohl die ganze Turbodieseltechnik hinterfragen, denn es kann nicht sein, daß ein fehlerhafter Turbo gleich den Motor zerstört.

Um ehrlich zu sein, im Augenblick überlege ich gerade die Sinnhaftigkeit den LC200 zu behalten, das ist natürlich eine emotionale Überlegung.

Am Montag beginnt die Obduktion, es sieht danach aus, daß der Motor in jeden Falle ausgebaut werden muß.

Beste Grüße
Albert


Versuche es als eine Herausforderung & Chance zu sehen....auch wenn dir jetzt die Garantie im Wege ist; sonst koenntest du dich naemlich jetzt auch nach Aftermarket Turbo-Loesungen umsehen, und sonstige Motorseitige Leckerbissen....ob da schon einiges entwickelt ist weiss ich leider nicht, aber beim J8 haette ich das damals gerne gewusst, dann waere jetzt ein besserer Turbo drin (Oel-Leckage beim Turbo, gleich nach dem Kauf (als Gebrauchtfahrzeug mit 100k km (& 3j; da hatte der Erstbesitzer wohl sein Standard-Schiss bekommen, dass der Werksgarantie auslief....mir reichte aber in diesen Fall der Gebrauchtwagengarantie von 6 Monate....:))
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hakim
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Re: 77500km und kapitaler Motorschaden...

Beitrag von hakim »

Olut hat geschrieben:Was sich an der "Injektor-Front" abspielt, ist nicht gerade vertrauensfördernd. Toyota hat hier echte Probleme konstruktiver Art, die sind denen bekannt. Jetzt gibt es aktuell schon die dritte Nachbesserung, aber nachgebessert wird nur im Schadensfalle, mit Glück innerhalb der Garantie. Beim J12 und J15 geht´s noch ärger ab...

Hallo Olut,
wie ich auf dem Foto sehe, sind bei Deinen Injektoren auch Kupferdichtringe verbaut. Sicher hast Du schon dran gedacht: also auf jeden Fall prüfen, ob die Dichtungen der neuen Injektoren dem neuesten Update entsprechen oder nicht doch schon länger im Lager gelegen haben.
Hakim
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