Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

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ltdaniel
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von ltdaniel »

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Hallo Marcus,

Danke für den Tipp! Werde ich vielleicht mal ausprobieren, habe mich mittlerweile aber auch daran gewöhnt... :roll:
Ich schmiere meine Blattfedern immer mit Motorex Kettenfett-Spray.
Das zieht erstmal gut zwischen die einzelnen Blätter, und wird dann so zähflüssig, dass es keinen Staub und Sand mehr eindringen läßt.

@Onkelchen
Ich kriege beim besten Willen kein Rad dazu, auch bei stärkster Verschränkung, im Radkasten zu schleifen.
Wenn es so wäre, fände ich das auch ziemlich dämlich und würde schleunigst dafür sorgen, dass das nicht passieren kann.
Da nehme ich geringere Verschränkung auch gerne für in Kauf, wenn dafür nix schleift...
Hast Du riesen BigFoot-Räder drauf? Oder keine Anschlagsgummi´s mehr am Rahmen?
Bei meinem HZJ75 sind 255/85 16er drauf, da schleift niemals irgendwo irgendwas....und ich fahr auch nicht nur auf der Strasse.. ;-) (Doch, halt...als die 255er ganz neu waren, hatte ich nach einer Tagliamento-Ausfahrt mal leichte Schleifspuren am Krümmer... ist aber nie wieder vorgekommen!)

Und zu den serienmäßigen Differentialsperren.
Ich meine mich zu erinnern, das es eine bestimmte Serie 75er, bzw. eine Version für irgendein Land (Belgien?) gab, ohne Differentialsperren, dafür mit elektrischem Zuschaltallrad?! Bin mir aber nicht sicher, und lasse mich gerne belehren.
Ansonsten waren die Sperren im 75er doch immer drinn, oder mußten sie immer zusätzlich geordert werden?
Umgekehrt beim 78er. Waren sie da jemals serienmäßig verbaut???

Also Onkelchen, lass mal geballtes Fachwissen hören, bzw. lesen... :D

Gruß

Daniel
No worries, mate ...

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Giraffe
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von Giraffe »

Ich habe mir damals einen HZJ78 im Jahr 2001 neu gekauft. Das Fahrzeug kostete damals - incl. 2 Sperren - gerade einmal 50.000,- DM.
Hinzu kam noch allerhand Zubehör für noch einmal ca. 25.000,- DM.


Damit war der 78er - mit meinem Kenntnisstand von 2001 - sinnvoll ausgerüstet.


Als es dann auf die erste Urlaubsreise ging, wurde vollgetankt ca. 360 Liter, Wasser und Lebensmittel, ein Sack Hundefutter nebst 2 Hunden, und eine Ehefrau ins Auto gepackt, und los ging es mit einem Gewicht so um die 3,2 T.

Los ging meint, ich trat auf das Gaspedal, und der 78er begann damit, sich langsam in Bewegung zu setzen.

Auf dem Weg in Richtung Süden mit 255/85 R16 BFG MTs und der serienmäßigen Motorleistung, 'verdunkelte' sich plötzlich der Innenraum.

Das lag daran, dass ich beim Blick in den Rückspiegel plötzlich drei große Buchstaben - MAN - sehen konnte, die beinahe vollflächig meine Heckscheiben ausfüllten.

Der hinter mir fahrende 40-Tonner bekam nämlich langsam das Vibrieren, weil mein 78er trotz Vollgas, und 'optimierter' Pumpe gerade einmal eine Geschwindigkeit um die 80 KM/H schaffte, und dabei eine beeindruckende schwarze Rußfahne verursachte, was dem LKW-Fahrer im Überholverbot nicht gerade gut gefiel.

Aber wie heißt es ja so schön : Stau ist nur scheiße, wenn man hinten fährt.

Ständig musste bei geringsten Steigungen - zum Teil mehrere Gänge - zurück geschaltet werden, oftmals mit wenig erfolg.

In dem einen Gang röhrte er, im anderen ging er fast aus - was hat mich das damals angekotzt.

Abhilfe schaffte die Nachrüstung eines Mayr-Turbos.

Auf einmal hatte ich ein ganz anderes Auto. Strecken, auf denen ich z.T. 2 Gänge runterschalten mußte, hat er danach locker im 5. Gang hochgezogen.

Kein Vergleich zu vorher.

Ganz extrem war - bereits vor der Turbonachrüstung - die Bandbreite des möglichen Verbrauchs.

Wenn ich seeehr gemütlich mit etwa 90 - 100 KM/h unterwegs war, benötigte ich so um die 12 l.

Sobald ich aber etwas schneller unterwegs war - 130 KM/h - ging der Verbrauch ganz schnell in Richtung 20 l.

( Hubdach, Sandbleche an der Seite, und 255/85 R16 Mts ).

Auch ist es nicht so, dass der 78er keine Schwachstellen hätte.

Welche das im einzelnen waren, weiß ich nicht mehr, aber dazu gibt es hier zahlreiche Threads.

Ich habe sie damals alle so nach und nach für sehr teures Geld beseitigen lassen.

Ich kenne ja nicht die Ersatzteilpreise beim Landrover, aber bei den Toyotapreisen musst Du wirklich hart im nehmen sein.

Mein Fazit ist, ohne Turbo hast Du mit dem 78er eine frustrierend lahme, und mittlerweile sau-teure Alternative zum Defender.

Unverwüstlich und unkaputtbar sind zwar schöne Worte, und sie haben auch durchaus ihren Sinn.

Wenn man in den afghanischen Bergen oder in einem Wüstenkaff lebt.

Wenn man allerdings 95% im mitteleuropäischen Raum unterwegs ist, dann haben diese Worte nicht mehr so viel Gewicht, zumal man dies im Alltag nicht wirklich spürt.

Ganz im Gegensatz zu den Kosten und dem 'Temperament'.

Bei unserer letzten Wüstentour war ein 90er Defender, BJ. 2010, mit dabei.

Ein super zufriedener Besitzer, keinerlei technische Mängel, und ein Verbrauch der wirklich unglaublich niedrig war.

Wirklich ein schönes Auto.

Ich fahre in meinen Urlauben jetzt einen zum Expeditionsfahrzeug hochgerüsteten 80er und im Alltag einen 100er Benziner.

Irgendwie wird der 78er immer zum Mythos hoch stilisiert.

Rückblickend würde ich mir keinen 78er mehr kaufen.



Liebe Grüße,

Stephan

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Timo
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von Timo »

Giraffe hat geschrieben:Als es dann auf die erste Urlaubsreise ging, wurde vollgetankt ca. 360 Liter, Wasser und Lebensmittel, ein Sack Hundefutter nebst 2 Hunden, und eine Ehefrau ins Auto gepackt, und los ging es mit einem Gewicht so um die 3,2 T.

Los ging meint, ich trat auf das Gaspedal, und der 78er begann damit, sich langsam in Bewegung zu setzen.

Auf dem Weg in Richtung Süden mit 255/85 R16 BFG MTs und der serienmäßigen Motorleistung, 'verdunkelte' sich plötzlich der Innenraum.

Der hinter mir fahrende 40-Tonner bekam nämlich langsam das Vibrieren, weil mein 78er trotz Vollgas, und 'optimierter' Pumpe gerade einmal eine Geschwindigkeit um die 80 KM/H schaffte, und dabei eine beeindruckende schwarze Rußfahne verursachte, was dem LKW-Fahrer im Überholverbot nicht gerade gut gefiel.

Ständig musste bei geringsten Steigungen - zum Teil mehrere Gänge - zurück geschaltet werden, oftmals mit wenig erfolg.

In dem einen Gang röhrte er, im anderen ging er fast aus - was hat mich das damals angekotzt.



Ich kann das so nicht nachvollziehen. Der HZJ78 ist sicher keine Rakete, aber so lahm, wie Du den Wagen darstellst, ist er meiner Erfahrung nach nicht, auch nicht vollbeladen.

Die Reifengröße macht sehr viel aus. Klar sehen die 255er besser aus, aber der Wagen ist halt auf die Größe 7.50R16 bzw. 235/85R16 ausgelegt und damit kann man auch gut im Straßenverkehr mithalten, auch auf der Autobahn. Gleiches gilt übrigens auch für den HJ60.

Meine Eltern waren 2010 in Ägypten (600L Diesel + Wasser etc. für 17 Tage Autarkie). Dabei waren auch 2 VW Busse T3 Synchro - die waren wirklich lahm! Trotz TDI Motoren...
ABSOLUT. LC HJ60 - when in doubt, floor it !
&
LC 78 - der RAMBLER - when you're ready to get serious !

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Giraffe
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von Giraffe »

Witzig, wie doch jeder so unterschiedlich empfindet.

Ich für meinen Teil bleibe - auch nach nochmaligem Überdenken - bei meiner Beschreibung.

Nicht nur die Sache mit dem MAN am Brenner hat sich exakt so ereignet.

Ich bin heute noch davon traumatisiert.

Auf besagter letzter Wüstentour hatten wir auch einen T3 Diesel dabei, und der war alles andere als Lahm, erst recht nicht nach ambulantem Feintuning der Einspritzpumpe.

Was den T3 ausbremste waren in erster Linie die zu weichen Dämpfer und die etwas zu geringe Bodenfreiheit, obwohl schon das praktisch größtmögliche montiert war.

Aber einen 78er im Serientrimm mit 235er Bereifung hätte er allemal abgeledert.

Wir kamen in einer sehr anspruchsvollen Dünenpassage an einer Gruppe italienischer 78er und 80er vorbei.

Alle extrem hochgerüstet und festgefahren :biggrin: .

Wie hat es denen die Augen rausgedreht, als der T3 mal eben locker an denen vorbei gefahren ist.

Zurück zum Thema.

Der 78er ist eine zuverlässige, aber temperamentlose - mit halbwegs vernünftigen Reifen sogar eine frustrierend lahme und langweilige, in der Anschaffung und im Unterhalt sehr teure Alternative zum Defender.

Dafür ist man dann aber auch 'individueller' unterwegs, als mit dem 'Massenprodukt' Defender.

Wenn man einen Mythos fahren möchte, muss man eben bereit sein gewisse Abstriche zu machen.


Liebe Grüße,

Stephan

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VS11
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von VS11 »

@Stephan ! "zitat"
Bei unserer letzten Wüstentour war ein 90er Defender, BJ. 2010, mit dabei.

Ein super zufriedener Besitzer, keinerlei technische Mängel, und ein Verbrauch der wirklich unglaublich niedrig war.""


Um wieviel niedriger war den der Verbrauch des Defenders im gegensatz zu den andern Teilnehmern ?

Gruß Volker

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ltdaniel
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von ltdaniel »

Hallo Stephan,


meine HZJ75 wiegt leer 2550kg. Voll beladen schätze ich ihn auch auf um die 3200 - 3300kg.
(260L Diesel, 100L Wasser, Hubdach, Kisten auf dem Dach, Oztent, Engel-Box, Lebensmittel und Getränke, bißchen Werkzeug, Boule-Kugeln ( :lol: )und ne Menge anderes Geraffel.)

Habe auch 255er Reifen drauf, kann aber auf gerade Strecke, in den Urlaub zb. locker 130 fahren, wenn´s sein muß.
Ohne die Pumpe optimiert zu haben, und vor allem ohne schwarze Rauchwolken...
Mittlere Geschw. liegt bei +/- 100, Verbrauch bei 13-14 L ,

Klar, am Berg wird´s a bisserl gemütlicher, trotzdem läuft er Berge (und ich meine nicht kleine Hügel) mit 70 bis 80 rauf.

Wer hat denn Deine Pumpe "optimiert"? Hört sich nicht "optimal" an.. !?

Gruß

Daniel
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Weißer_Lux
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von Weißer_Lux »

Stephan deine Pumpe hört sich nach zu Fett eingestellt ein : Hatten wir bei unserm 78 auch

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tobi
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Registriert: 14. September 2005 21:42
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von tobi »

Hallo Zusammen

Ich Fahre jetzt seit 2003 einen HZJ 78 mit 255/85-16 Bereifung fürs Gelände und im Alltag mit 265/75-16 ATs
Mein Auto muß Hänger mit bis zu 3.5T ziehen und wird auch dazu schon mal mit 700-800 kg Werkzeug und material zusätzlich belastet. Meine Pumpe ist Optimirt und der Auspuff gekürzt. Beim Fahren mit schweren Hängern ist er zwar nicht der schnellste,aber für das bewegte Gewicht doch gut unterwegs. Auch solo denke ich das es auf langen Strecken Reicht wen mann mit 120 km Reisen kann ohne das Gefühl immer am Limit des Autos zu sein. Wen mann vergleicht wie ein Defender bei 700-800Kg zuladung im Kofferraum in die knie geht und mein HZj nur minimal hinten nachgiebt dann ist klar wer eher zum Arbeiten gemacht ist! Wen aber Komfor und Beweglichkeit im Gelände angesagt ist hat der Defender die Nase vorn. Auf langen Strecken ,egal ob mit Anhänger oder ohne, ist der Toyota aber das angenemere Auto weil er leiser ist und das Fahrwerk auf Pistentauglichkeit ausgelegt ist! Der Defender braucht etwas weniger wie der Toyota,aber sollte das ein kaufargument sein muß mann überlege ob mann sich generell mich für ein Anderes Auto entscheidet.Meinen Hzj nutze ich als Alltagsauto weil er mir spass macht!! Im Gelände komme ich mit dem Toyota genauso weit wie mit dem Defender,nur die umsetzung ist eine andere! Mein Toyota hat Sperre vorne und hinten und macht fast alles mit leicht angehobener Drehzahl,wen mal ein oder zwei Räder abheben wird gesperrt und weiter gehts. Beim Defender muß der Motor immer im Turbobereich sein sonst ist schluß mit lustig. Abhebende Räder lassen sich nur mit der Traktionskontrolle abfangen.Ich habe beide Autos Parallel im Gelände und auf der Straße gefahren und konnte sie schon direkt vergleichen. Mein herz hängt am Toyota und seinem Schiffsdiesel.

Saugende Grüße Tobias

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George
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Registriert: 10. Juni 2001 20:03

Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von George »

Giraffe hat geschrieben:Ich habe mir damals einen HZJ78 im Jahr 2001 neu gekauft. Das Fahrzeug kostete damals - incl. 2 Sperren - gerade einmal 50.000,- DM.
Hinzu kam noch allerhand Zubehör für noch einmal ca. 25.000,- DM.


Damit war der 78er - mit meinem Kenntnisstand von 2001 - sinnvoll ausgerüstet.


Als es dann auf die erste Urlaubsreise ging, wurde vollgetankt ca. 360 Liter, Wasser und Lebensmittel, ein Sack Hundefutter nebst 2 Hunden, und eine Ehefrau ins Auto gepackt, und los ging es mit einem Gewicht so um die 3,2 T.

Los ging meint, ich trat auf das Gaspedal, und der 78er begann damit, sich langsam in Bewegung zu setzen.

Auf dem Weg in Richtung Süden mit 255/85 R16 BFG MTs und der serienmäßigen Motorleistung, 'verdunkelte' sich plötzlich der Innenraum.

Das lag daran, dass ich beim Blick in den Rückspiegel plötzlich drei große Buchstaben - MAN - sehen konnte, die beinahe vollflächig meine Heckscheiben ausfüllten.

Der hinter mir fahrende 40-Tonner bekam nämlich langsam das Vibrieren, weil mein 78er trotz Vollgas, und 'optimierter' Pumpe gerade einmal eine Geschwindigkeit um die 80 KM/H schaffte, und dabei eine beeindruckende schwarze Rußfahne verursachte, was dem LKW-Fahrer im Überholverbot nicht gerade gut gefiel.

Aber wie heißt es ja so schön : Stau ist nur scheiße, wenn man hinten fährt.

Ständig musste bei geringsten Steigungen - zum Teil mehrere Gänge - zurück geschaltet werden, oftmals mit wenig erfolg.

In dem einen Gang röhrte er, im anderen ging er fast aus - was hat mich das damals angekotzt.

Abhilfe schaffte die Nachrüstung eines Mayr-Turbos.

Auf einmal hatte ich ein ganz anderes Auto. Strecken, auf denen ich z.T. 2 Gänge runterschalten mußte, hat er danach locker im 5. Gang hochgezogen.

Kein Vergleich zu vorher.

Ganz extrem war - bereits vor der Turbonachrüstung - die Bandbreite des möglichen Verbrauchs.

Wenn ich seeehr gemütlich mit etwa 90 - 100 KM/h unterwegs war, benötigte ich so um die 12 l.

Sobald ich aber etwas schneller unterwegs war - 130 KM/h - ging der Verbrauch ganz schnell in Richtung 20 l.

( Hubdach, Sandbleche an der Seite, und 255/85 R16 Mts ).

Auch ist es nicht so, dass der 78er keine Schwachstellen hätte.

Welche das im einzelnen waren, weiß ich nicht mehr, aber dazu gibt es hier zahlreiche Threads.

Ich habe sie damals alle so nach und nach für sehr teures Geld beseitigen lassen.

Ich kenne ja nicht die Ersatzteilpreise beim Landrover, aber bei den Toyotapreisen musst Du wirklich hart im nehmen sein.

Mein Fazit ist, ohne Turbo hast Du mit dem 78er eine frustrierend lahme, und mittlerweile sau-teure Alternative zum Defender.

Unverwüstlich und unkaputtbar sind zwar schöne Worte, und sie haben auch durchaus ihren Sinn.

Wenn man in den afghanischen Bergen oder in einem Wüstenkaff lebt.

Wenn man allerdings 95% im mitteleuropäischen Raum unterwegs ist, dann haben diese Worte nicht mehr so viel Gewicht, zumal man dies im Alltag nicht wirklich spürt.

Ganz im Gegensatz zu den Kosten und dem 'Temperament'.

Bei unserer letzten Wüstentour war ein 90er Defender, BJ. 2010, mit dabei.

Ein super zufriedener Besitzer, keinerlei technische Mängel, und ein Verbrauch der wirklich unglaublich niedrig war.

Wirklich ein schönes Auto.

Ich fahre in meinen Urlauben jetzt einen zum Expeditionsfahrzeug hochgerüsteten 80er und im Alltag einen 100er Benziner.

Irgendwie wird der 78er immer zum Mythos hoch stilisiert.

Rückblickend würde ich mir keinen 78er mehr kaufen.



Liebe Grüße,

Stephan

Hey Stefan (Giraffe)
Der Beitrag spricht für sich, ein eindeutiger Fehlkauf und/oder falsche Vorstellungen!
Aber warum 360l Diesel rumkarren über den Brenner? Sind deine Hunde (oder das Hundefutter) so schwer oder wie kommst du auf 3,2t für eine Wüstentour?
Das sich der Defender 90 besser angestellt hat, glaub ich sofort. Der war aber sicher nicht mit 3,2t unterwegs, sonst hätte der sich auch nicht mehr so leichtfüssig bewegt. Ein HZJ78 ist nicht besonders geeignet zum Dünenfahren.
Das ein TD4 Motor weniger verbraucht als ein 1HZ ist nicht verwunderlich, da stecken 30 Jahre Dieselentwicklung dazwischen. Ein Buschtaxi wurde nicht dafür entwickelt möglichts schnell über die europäischen Strassen zu fahren. Wer es eilig hat wird mit einem HZJxx nie glücklich. Die Qualitäten des LC J7 HD- NFZ-Konzepts sind in diesem Forum schon bis zum Erbrechen beschrieben worden, ebenfalls die wenigen Mängel.
Mit Mythos hat das nichts zu tun. Das Buschtaxi ist nüchtern betrachtet ein geländefähiger Lieferwagen mit den Fahrleistungen eines solchen. Das ist auch gut so, wer mehr erwartet ist selber schuld.
Wer damit nicht klar kommt soll besser was anderes kaufen.

Gruss

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toyofranz
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von toyofranz »

Um noch einmal auf meine vorausgegangenen Postings zurück zu kommen...hier meine Erfahrungen im Bezug auf die Kosten (Defender - HZJ 78)
Auch wenn es unglaubhaft klingt...der HZJ 78 ist auf lange Sicht das deutlich billigere Reisefahrzeug!
Trotz Mehrverbrauch und größerer Ölmenge beim Ölwechsel!
Meine beiden Landrover 110 (TD200 und Tdi300 als Neuwagen gekauft) hatte ich ziemlich genau 5 Jahre pro Fahrzeug.
Den HZJ seit 2001...also mittlerweile auch rund 10 Jahre.
Wenn ich jetzt allein die Reparaturkosten der beiden Briten hernehme brauche ich überhaupt nicht mehr weiter rechnen, da spielen ca. 2 Liter Minderverbrauch eine eher kleine Rolle.
Allein die Suchereien zur Behebung der Elektrikprobleme, die Reparaturen beider Getriebe, beim Tdi auch eine Achsreparatur, die dauernden Ölverluste und damit verbunden das Abdichten der Leckagen...und irgendwann habe ich es dann aufgegeben die Stellen zu dichten bei der Wasser in den Innenraum eingedrungen ist.
Das alles gibt es bei meinem HZJ 78 nicht, die Werkstattkosten beschränken sich auf normale Wartungsarbeiten!
Wenn man das alles bewertet ist mein 78-er das billigere Auto...mit enormer Zuverlässigkeit!
Natürlich ist es in Mitteleuropa kein Problem den ADAC/ÖAMTC zu rufen, Vertragswerkstätten gibt es auch flächendeckend, da spielt die Zuverlässigkeit keine so große Rolle, bei der Brieftasche beginnen sich die Geister aber schon zu scheiden...wenn die Garantie aus ist muss immer sofort Geld in die Hand genommen werden wenn das Auto nicht zuverlässig funktioniert!
Und genau das ist bei meinem 78-er eben nicht der Fall, es gab bisher diese Zusatz-Werkstattkosten nicht die meine beiden Briten permanent hatten.
Und DAS macht auf Jahre hin einen erheblichen Unterschied!
Vom stressfreien Fahren einmal abgesehen...nicht immer zittern müssen dass wieder irgendetwas "zu spinnen" beginnt. Und wenn man (wie ich) kein begabter "Zangler" ist punktet der HZJ 78 voll!
Und im Ausland ist es auch ein enormer Vorteil wenn man sich auf die Tour konzentrieren kann ohne immer im Hinterkopf checken zu müssen wo der nächste geeignete Mechaniker sein könnte...!
Liebe Grüße aus der Steiermark!
Toyofranz

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ltdaniel
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von ltdaniel »

toyofranz hat geschrieben:Um noch einmal auf meine vorausgegangenen Postings zurück zu kommen...hier meine Erfahrungen im Bezug auf die Kosten (Defender - HZJ 78)
Auch wenn es unglaubhaft klingt...der HZJ 78 ist auf lange Sicht das deutlich billigere Reisefahrzeug!
Trotz Mehrverbrauch und größerer Ölmenge beim Ölwechsel!
Meine beiden Landrover 110 (TD200 und Tdi300 als Neuwagen gekauft) hatte ich ziemlich genau 5 Jahre pro Fahrzeug.
Den HZJ seit 2001...also mittlerweile auch rund 10 Jahre.
Wenn ich jetzt allein die Reparaturkosten der beiden Briten hernehme brauche ich überhaupt nicht mehr weiter rechnen, da spielen ca. 2 Liter Minderverbrauch eine eher kleine Rolle.
Allein die Suchereien zur Behebung der Elektrikprobleme, die Reparaturen beider Getriebe, beim Tdi auch eine Achsreparatur, die dauernden Ölverluste und damit verbunden das Abdichten der Leckagen...und irgendwann habe ich es dann aufgegeben die Stellen zu dichten bei der Wasser in den Innenraum eingedrungen ist.
Das alles gibt es bei meinem HZJ 78 nicht, die Werkstattkosten beschränken sich auf normale Wartungsarbeiten!
Wenn man das alles bewertet ist mein 78-er das billigere Auto...mit enormer Zuverlässigkeit!
Natürlich ist es in Mitteleuropa kein Problem den ADAC/ÖAMTC zu rufen, Vertragswerkstätten gibt es auch flächendeckend, da spielt die Zuverlässigkeit keine so große Rolle, bei der Brieftasche beginnen sich die Geister aber schon zu scheiden...wenn die Garantie aus ist muss immer sofort Geld in die Hand genommen werden wenn das Auto nicht zuverlässig funktioniert!
Und genau das ist bei meinem 78-er eben nicht der Fall, es gab bisher diese Zusatz-Werkstattkosten nicht die meine beiden Briten permanent hatten.
Und DAS macht auf Jahre hin einen erheblichen Unterschied!
Vom stressfreien Fahren einmal abgesehen...nicht immer zittern müssen dass wieder irgendetwas "zu spinnen" beginnt. Und wenn man (wie ich) kein begabter "Zangler" ist punktet der HZJ 78 voll!
Und im Ausland ist es auch ein enormer Vorteil wenn man sich auf die Tour konzentrieren kann ohne immer im Hinterkopf checken zu müssen wo der nächste geeignete Mechaniker sein könnte...!
Liebe Grüße aus der Steiermark!
Toyofranz



...und genau das ist der Grund, warum die meisten Firmen, die "in the middle of nowhere" auf ihren Wagen angewiesen sind, vom Land Rover auf den LandCruiser wechseln. (Hierzulande übrigens auch...siehe Rhein-Braun-Tagebau) Obwohl der Toyota in der Anschaffung teurer ist...
Das hat so gar nichts damit zu tun, ob die den Einen oder den Anderen "cool", schöner, bequemer oder sonstwas
finden.
Hier zählen alleine wirtschaftliche Interessen.
(Man kann das natürlich nicht zu 100% auf mitteleuropäisches Terrain umlegen, aber für mich reicht das als Rechtfertigung.)

Aber die Erfahrung, die Toyofranz gemacht hat, bez. Unterhaltskosten, kann ich, (wenn auch in geringerem Umfang... wir hatten den Landy und haben den Toyo nur halb so lange), bestätigen!
Den Landy, 130er TDi300 Bj.97, haben wir 100.000km gefahren, und den Toyota fahren wir seit 90.000km.
In den Landy habe ich wesentlich mehr Ersatzteile verbaut, als in den Toyota! Klar, die Ersatzteile für den Landy sind günstiger und er braucht weniger Sprit...aber irgendwann nervt´s, ständig darunter zu liegen (und wir hatten schon ein Landy-Exemplar, welches ganz OK, sprich Robust war.)

Was man aber nicht vergessen darf, ist der "Liebhaber-Faktor". Wenn man einen Land-Rover liebt, wird man sich mit all seinen Schwächen arrangieren können... gleiches gilt für den LandCruiser.
Sodenn, soll jeder das fahren, was er möchte und alle sind glücklich.

Was wird eigentlich bei Blacklandy so über LandCruiser geschrieben??? Es gibt doch bestimmt auch Toyota-Fahrer die bei der Landy-Fraktion nach Gründen zum Wechsel zu Land-Rover fragen...???!

Gruß

Daniel
No worries, mate ...

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George
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von George »

Erfahrungen von TD4 Nutzern:
http://www.blacklandy.de/blboard/forum/ ... 72&page=15
Soviel zu Erfahrungen.....

Gruss

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mana
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von mana »

Es gibt doch bestimmt auch Toyota-Fahrer die bei der Landy-Fraktion nach Gründen zum Wechsel zu Land-Rover fragen...???!


:shock: Nee, oder? Gibts die tatsächlich??? :shock:

@ Giraffe:
Gewichte bei der Wüstentour:
Wir waren 2009 in Libyen mit unserem 75-er. Vollgetankt, mit Wasser, 1 Tank voll Diesel und wir 2 an Bord 2,9 Tonnen. Die Auffahrt zum Gotthard- Tunnel ist zwar mit 80 begrenzt, war aber auch kein Problem die zu halten, oder leicht zu überschreiten (das Maximum auszuloten war mir angesichts des schweizerischen Busgeldkatalogs zu heikel!).
Mit tunesischem Brennstoff waren es auf der anderen Seite dann gute 90. Ein Jahr später mit europäischem Diesel ließen sich fast 100 realisieren. Mir reicht das.
Mit dem 1 HZ geht es etwas gemütlicher zu. 130 sind auch mit Klappdach (geschlossen!) problemlos zu erreichen, aber es ist anstrengend. Trotzdem macht er auf Landstraßen oder im Gelände Spaß. Ich denke dass man sich durchaus damit arrangieren kann. Falls nicht rate ich zum Benziner oder Light Duty.

Marcus.

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HJ61-Freak
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von HJ61-Freak »

@Giraffe: Du sprichst große Worte gelassen aus! Aber Sie stimmen, jede Silbe! Ich durfte den HZJ78 in Australien erleben, als Bushcamper mit Hochdach. An den in Australien (Achtung: Ironie!) unglaublich massenhaft vorhandenen und unglaublich langen Steigungen (Ironie OFF) geteerter Straßen sind die 80er und 100er Landcruiser mit großem Bootsanhänger oder Campervan in der in Oz üblichen völlig überausgerüsteten Version im Schlepptau Kreise um meinen 2,9t schweren (oder soll ich besser sagen: leichten) 78er mit 205er Reifen gefahren. Was hab ich die Kiste geprügelt, bis in den Drehzahlbegrenzer rein. Der Unterschied war gleich null, so oder so ging es nicht vorwärts. Im Nachhinein war ich so froh, dass wir für Afrika und Südamerika nicht den HZJ75, sondern den HJ61 genommen haben. Ich glaube, ich hätte die Reise sonst spätestens irgendwo in den Anden völlig frustriert abgebrochen.

Am besten kann man den 1HZ-Motor mit den legendären 2,0l-Vorkammerdieseln der Mercedes-Baureihe W123 (waren glaube auch schon im /8 verbaut) vergleichen: Eine unglaublich robuste Konstruktion, aber in diesem Fahrzeug in jedem Fall eine Beschleunigung kurz UNTERHALB von Kontinentaldrift. Wobei: Der Mercedes-Diesel hatte immerhin noch eine Kette, der 1-HZ dagegen hat einen fadenscheinigen Zahnriemen!

Der HZJ darf in Deutschland/Europa eben auch kein richtiger Landcruiser sein, denn dann hätte er einen Benziner und die Kiste würde auch entsprechend laufen. Denn sein wir mal ehrlich: Wie ordern denn die ganzen Großabnehmer den LC? Richtig, mit Benzinmotor und die wissen auch warum.

Gruß

Florian
'86er-HJ61, 450tkm, OME schwer, 35x12,5R15 auf 8,5x15 ET -35, pneumatische gesteuerte HA-Sperre, 80mm Bodylift, optimiertes Verdichterrad, Recaros m. Schwingkonsolen, Aufstelldach u. Innenausbau, div. Zusatzinstrumente, 3"-Abgasanlage inkl. Eigenbau-turbine-outlet, Sidepipe

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superXcruiser
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von superXcruiser »

Hi

ich hatte einen 240D aus der 123Reihe und der fuhr auf jeden Fall spritziger als der HZJ 78 :D .

Aber ich finde selbst einen 100er Benziner mit Automatik ziemlich lahm. Ohne mag es anders sein.
Dagegen sind die ganzen KDJ Motoren im J9 oder J12 wahre Kraftmonster. Die machen sogar Spaß wenn man Gas gibt. Echt Klasse. Und wer nicht mit 600l Diesel in die Wüste muß, sollte sich ein solches Fahrzeug auf jeden Fall anschauen.
Zudem recht günstig zu kaufen und halten sicherlich ähnlich lang wie ein HZJ. Die machen halt an anderen Stellen Probleme :biggrin:
Die mordernere Optik ist natürlich nicht jedermanns Sache, da fehlt irgendwie das Wüstenimage, kann man sich damit aber arrangieren sind diese Kisten günstig im Verbrauch und langlebig dazu. Ich hatte mit meinem 9er 150000km jedenfalls keine Probleme die von Toyota verschuldet waren, bis auf einen wackligen Innenspiegel.

Aber es gibt genug HZJ Besitzer die es lieben mit 40 in der Untersetzung den Berg hinauf zu fahren. Selbst erlebt :lol: und trotzdem sehr zufrieden sind mit ihrem Youngtimer. Also was solls, jeder hat seine Ansprüche und findet formatfüllend im Rückspiegel die Buchstaben von MAN oder IVECO oder sonst was erheiternd und abwechslungsreich. Ich nicht. Selbst den 80iger finde ich lahm im Gegensatz zu den KDJ Motoren. Die großen Motoren fahren halt wie Schiffsdiesel, nicht umsonst ist einer im 80iger verbaut 8) .

Aber nach den Treffen in Kissingen und inder Distel wird unserem Threadsteller sicherlich klarer sein was er will und kann sich besser orientieren.
Aber schön dass es so viele verschiedene Autotypen und Menschen gibt, sonst würden wir wahrscheinlich alle nur Golf fahren.

bis denn
sXc
Fahrt los, sonst kommt ihr nicht an.

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MBPetersen
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Registriert: 7. Februar 2012 01:33
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Re: Entscheidungshilfe für Neuling: Defender/HZJ76?

Beitrag von MBPetersen »

"Besser im Gelände" da dürfte man dann nicht nur die eine Stelle in der Verschränkungspassage nehmen, sondern vielleicht eine 5000km rundtour durch nordafrika oder island. Ohne Werkstatt etc. Ich denke der Toyo Antriebsstrang ist stabiler, die Technik zuverlässiger.
Beim dem beschriebenem Einsatzgebiet würde doch aber auch ein z.b. J12 classic mit kunstleder gute dienste leisten. Kann man ja auch ein bischen umrüsten.
Denn wenn Argumente wie Verbrauch, geschwindigkeit etc etwas zählen, dann wäre wohl ein VW Polo das vernünftigere Auto.

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