Hallo Hartmut
und alle Interessierten,
für alle die meinen ihr Verbrauch mit dem J 15 (bzw. Vorgängermodelle) sei sehr hoch, können nachfolgende Zeilen vielleicht Abhilfe schaffen.
Langjährige Führerscheinbesitzer haben mit der früheren Motorengeneration einen
Fahrstiel gelernt, der für heutige Motoren nicht mehr zeitgemäß ist.
Wer seinen Durchschnittsverbrauch nachhaltig verringern will muss die Bereitschaft
mitbringen, bisherige Gewohnheiten im Fahrstiel auch verändern zu wollen.
Wenn auf Anhieb ein messbarer Erfolg ausbleibt kann dies an Rahmenbedingungen
liegen welche man nicht beeinflussen kann.
Mein Ansatz ist die Überlegung, was treibt den Verbrauch besonders stark nach oben
und mit welcher Maßnahme kann ich diesen Anstieg verringern um auf den
Durchschnittsverbrauch zu kommen welchen ich haben möchte.
Parameter Nr.1 war für mich der stark steigenden Luftwiderstand bei höheren Geschwindigkeiten.
Folgende Vorgaben habe ich mir gegeben:
· Geschwindigkeitsbegrenzungen strikt einhalten
· Autobahn 120 km/h + / - 10 km/h ( nur in Ausnahmefällen schneller )
· Landstrasse 90 km/h + / - 10 km/h
Das entspricht in etwa den meisten Geschwindigkeitsbegrenzungen in Europa.
Den Bordcomputer stelle ich auf Durchschnittsverbrauch mit ECO – Anzeige und
jeden Tag nach oder vor Fahrtantritt auf 0 Ltr./ 100 km.
Ich tanke so, das die Anzeige „Nach dem Tanken“ immer wieder bei 0 Ltr./ 100 km beginnt
( bei mir mindestens 25 Ltr.) . Das ermöglicht mir einen guten Vergleich mit dem errechneten
Durchschnittsverbrauch
Meine Verbrauchswerte bei Einhaltung der Empfehlungen aus folgendem Link habe ich in meinen Beitrag „ Euer Verbrauch vom 27.09.2012 Seite 3 „ mitgeteilt.
http://www.ingoldingen.de/eea/energiesp ... _IM_BW.pdfDie jetzige Jahreszeit bietet sich geradezu auf eine energiesparende Fahrweise umzusteigen.
Der nicht zu verhindernde Mehrverbrauch durch die tieferen Temperaturen muß man Berücksichtigen.
Viel Erfolg und hoffentlich positive Berichte.
Gruß Lasse