ich bin neu hier und habe nach dem Anmelden einige Beiträge im Forum durchforstet. Respekt...sehr interessant und hilfreich.
Ich bin aus dem schönen Bördeland in Sachsen-Anhalt und befinde mich in den besten Jahren. Seit langer Zeit bin ich ein Pickup-Fan. Bisher kam ich noch nicht in die Gelegenheit, einen zu kaufen und bekam auch von meiner Regierung noch nicht das Ok, das Pickup-Fahren als Hobby zu betreiben.
Da nun mein Pkw-Anhänger in die Jahre gekommen ist, war es leichter meine Frau zu überzeugen und zu Nutzzwecken/Hobby
Es ist ein SingleCab geworden - aus Versicherung- und Steuergründen. Unser Finanzamt ist in Sachen Einstufung als LKW mehr als pingelig. Der PU ist optisch (noch) nicht der Schönste, aber technisch tipptopp. Alles funktioniert an dem 20 Jahre alten Auto, sollte man nicht für möglich halten. Er hat im Laufe seines Lebens einen ordentlichen Unterbodenschutz und regelmäßige Wartungen genossen. Etwas Flugrost hier und da, aber nichts gravierendes. Der Motor springt nach dem Vorglühen sofort an und läuft unwahrscheinlich ruhig. Es macht eben doch etwas aus, ein Fahrzeug aus erster Hand zu erwerben.
Hier ein paar technische Daten:
VW Taro,
SingleCab,
2446 cm3, 59Kw,
Diesel,
EZ 1992,
Laufleistung 120 Tkm,
unverbastelter Originalzustand
Obwohl ich nicht vor habe, den Taro im Gelände zu bewegen (sonst hätte ich womöglich einen 4x4 gekauft), möchte ich meinem Taro etwas größere Reifen spendieren und habe gelesen, dass man u.U. mit Schleifen der Reifen Probleme bekommen könnte. Durch Spannen der Drehstäbe soll es möglich sein, etwas mehr Freiheit in den vorderen Radkästen zu bekommen, um dem entgegen zu wirken.
Was muss ich tun, um meine Drehstäbe zu spannen und vor allem gleichmäßig zu spannen? Muss ich mir was markieren? Muss ich etwas messen? Sollte die Vorderachse dazu entlastet sein? Bekomme ich dann einen Hängearsch und muss auch die Blattfedern regenerieren lassen?
Ich hoffe, Ihr könnt mein technisches Verständnis in Bezug auf Pickups erweitern.
Mfg aus Sachsen-Anhalt
Markus




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