Welches Auto für Fahranfänger ?

Für alles, was sonst nirgends reinpaßt...
ankaefer
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von ankaefer »

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Hallo,

auch wenn ich mich hier sonst selten äussere, so sehe ich dieses Thema doch als wichtig an.
Nachdem einige Personen in meinem Umfeld schon unverschuldet in Unfälle verwickelt waren, kann ich von den
viel favorisierten Kleinwagen nur abraten. Dazu gehört nach meinen Vorstellungen alles inkl.
Grössenklasse Corolla/Golf und Co.
Was nützen alle die vielen elektronischen Helferlein, wenn Dir ein anderes Fahrzeug reinfährt...... aber ob der
Wagen hinter dem Fahrersitz noch 1 Meter lang ist oder 2 Meter spielt eine grosse Rolle, wenn durch den Aufprall der Wagen hinten plötzlich 1,5 Meter kürzer wird.

Für mich ist definitiv Avensis, Passat u.ä. die Mindestgtrösse. Ausnahme wäre vielleicht, wenn man ausschliesslich in der Stadt fährt. Dazu kann ich nicht viel sagen, da ich auf dem Land lebe.
Günstig wäre die Automarke, für die eine vertrauensvolle Werkstatt vor Ort ist.
Allerdings würde ich von pannenträchtigen Fahrzeugen, auch wenn günstig in der Anschaffung, die Finger lassen.

Benziner oder Diesel? Ist wohl pauschal schwer zu sagen, Du irst ja sowieso immer rechnen müssen
-Anschaffungspreis auf die Nutzungsdauer - vorauss. Wiederverkaufswert nach der Nutzung
-Steuer
-Versicherung
-Wartungskosten

I.d.R. lohnt sich ein Diesel nur für Vielfahrer.
Ein wichtiger Aspekt zum Schluss. Wegen der vielfältigen Tachomanipulation ein Fahrzeug nur aus
verrtauenswürdiger Quelle oder mit entsprechenden, NACHPRÜFBAREN, Unterlagen kaufen.

Grüsse
ankaefer

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RobertL
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von RobertL »

Ich würde mal in Richtung Peugeot 308 schielen. Der ist chic, macht Spaß zu fahren (zumindest der Diesel) und es gibt eine ausreichende Auswahl von Gebrauchten um faire Preise. Die HDI Motoren von Peugeot haben ordentlichen Wumms!Ich hatte so einen 2 Wochen als Leihwagen in Irland. Ein feines Auto! Die Franzosenphobie verstehe ich ebenfalls nicht, aber jeder wie er möchte!
lg Robert

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bandeirante
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von bandeirante »

...Forester...Stehen noch hoch im Kurs und schlucken aber auch gut.


Darum ja Legacy mit LPG. Ist günstiger in der Anschaffung und hat auch deutlich mehr Platz. Wenn du dann noch einen mit Luftfederung erwischst... Die Limousienen sind noch günstiger weil alle Kombis wollen.
Ich treibe meinen Forester (230tkm) mit 12 l LPG durch die Gegend, das ist von den Kosten wie dieseln. Unsere Tochter (Führerscheinneuling) und unser Sohn (kein Führerschein) fahren auch gerne damit, aber in dem Alter fährt man, glaube ich, Alles gerne.

Ich würde meiner Tochter aber den Benz vom Opa aufschwätzen. Da kann man doch nix verkehrt machen. Aber ich bin halt mehr praktisch veranlagt :wink:

Grüsse Axel O.
Der Weg ist das Ziel

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Onkelchen
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von Onkelchen »

lehencountry hat geschrieben:mich würde mal eure Erfahrung interessieren. In den nächsten Monaten will ich ein Auto für die Tochter kaufen.
- Ich möchte ...



Hi,

kleiner Tipp:

schau Dir bei den infrage kommenden Modellen die Versicherungsprämien an.
Die Fahrzeuge sind wegen der "Typklassen" oftmals überraschend unterschiedlich, vor allem da "Fahrer unter 23" teilweise immens zuschlägt.

So kann ein 75 PS oder 100 PS Golf schon mal 400 Euro im Jahr günstiger sein als ein 75 PS Renault oder Peugeot.

Wir haben diese Problematik derzeit aufgrund zweier Kinder im "Fahrer unter 23" Segment mehrfach durchgearbeitet.

Im Preissegment bis 5000 Euro bekommt man keine neuen Fahrzeuge und einen "alten Diesel" wird Dir Deine Tochter spästestens bei der ersten Fahrt nach München "danken", wenn sie wegen fehlender grüner U-Plakette nicht rein darf.

Eine nicht zu unterschätzende Alternative ist ein Dacia Sandero.
Da es ihn für 7000 Euro neu gibt, bekommt man für 5000 Euro sehr junge gebrauchte mit entsprechend gutem Zustand und oftmals gar noch Restherstellergarantie.

Viele Grüße
Onkelchen
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nie angeschaut haben.
(Alexander von Humboldt)

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Feldi
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von Feldi »

Fahranfänger, Auto von Papa für umme und dann Ansprüche stellen? - naja, ich weiß nicht...... :shock:

Polo, Golf, Passat oder was vergleichbares aus'm VW-Konzern.
Sind bezahlbar zu unterhalten, Ersatzteile gibt's günstig an jeder Ecke und mit etwas Geduld gibt's auch für € 3000 ganz ordentliche Angebote.
Für das Geld habe ich meinen Töchtern jeweils einen Polo in sehr gutem Zustand verpaßt und beide haben sich sehr über ihren eigenen fahrbaren Untersatz gefreut.
Feldi (ganz im Süden)

"I woid beim IQ dreistellig sei, ned beim G'wicht" (Klaus Eckel)

"Jeder dritte Politiker ist mittlerweile genauso blöd wie die anderen zwei" (Rolf Miller)

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willio
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von willio »

..wenn 5 taussis locker sind, dann eventuell ein RAV4 Benziner....

cruis
willio
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niwre77
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von niwre77 »

unser Opa hat einen sehr gepflegten 13 jahre alten Benz CLK 180, den würde er ihr schenken. Aber auf sowas stehen Mädchen nicht.


Würde Deiner Tochter vorschlagen:
"Opas 180er geschenkt oder kauf Dir um Dein Geld, was Dir passt"

Kenne Fälle im Bekanntenkreis, wo das Thema Mobilität (und auch Wohnen) ähnlich begonnen hat.
Die Kinder hängen mittlerweile ihren Eltern mit 45+ immer noch auf dem Sack und haben es nie gelernt,
eigenverantwortlich und unabhängig mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Wozu auch? Das Sicherheitsnetz ist ja ohnehin immer da, wenn´s "brennt". Wirklich schlimm zu beobachten, kann ich Dir sagen.

Nur das, was sich jemand selbst erarbeitet, wird auch geschätzt.
Und: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Offene Worte und meine persönliche Meinung.
______________________________________________________________________________
Wir schaffen das :rofl:

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robert2345
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von robert2345 »

lehencountry hat geschrieben:robert2345
die Versicherung soll ja noch bezahlbar sein !!! bei Geländewägen für Fahranfänger wirds abschreckend teuer.

Und die mit Zweitwagen für Fahranfänger - was zahlt ihr denn an Versicherung? Gibts da wirklich große Prämien-Unterschiede bei den Autos (a la... alles was die Jugend fährt ist teuer) ?


Als erstes das Auto auf Dich als Zweitwagen anmelden und erst nach 3 Jahren (oder Probezeit) den Wagen inklusive Schadensklasse auf die Tochter ummelden. Wer schlau ist meldet auf keinen Fahranfänger an, schau nur das Erstfahrzeug und Zweitwagen nicht in der Polizze gekoppelt sind, sonst steigt nach einem Unfall bei beiden die Schadensklasse an.

Und hier "Junge Gebrauchte" mit günstigen Versicherungsklassen und ebenfalls günstigen Verschleißteilen.
2010 Astra 5türig um 4.290,-
http://suchen.mobile.de/auto-inserat/op ... res=EXPORT

2009 Meriva 5türig um 4.450,-
http://suchen.mobile.de/auto-inserat/op ... res=EXPORT

2009 Corsa 5türig wenig km um 4.500,-
http://suchen.mobile.de/auto-inserat/op ... res=EXPORT

oder was für junge Leute 2009 Corsa Sport um 4.500,- mit Glasdach und 6 Airbags , guter Ausstattung
http://suchen.mobile.de/auto-inserat/op ... res=EXPORT

Wir haben seit 2000 alle 3 Jahre einen Corsa Benziner als 4-Wagen und nie mit einem Probleme gehabt und nur Kurzstreckenbetrieb.
Daher bin ich von diesem Auto so überzeugt.

LG
Robert
HILUX 3,0 Aut.220PS 550Nm, ARB Saharabar mit WARN, Heckbumper, Hardtop, AirLocker, ASFIR UFS, 3"HD IronmanFCPro, CooperSTTPro 285/70R17 8x17ET20, GrabberAT3 285/70R17 8x17ET-10, Snorkel, RhinoRack, 3xOptimaYellow, CB-President, EngelMT45, BearLock, 145LTank

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lehencountry
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von lehencountry »

sie ist ja nicht anspruchsvoll. Sie wollte einfach nur wie viele andere einen Golf und der darf auch alt sein. Sie sieht den CLK180 halt nur in Verbindung mit einem alten Mann, das Auto ist dann nicht "hipp" genug - sagt man das so ?? ich versteh das schon ein bisschen. Ist doch gut wenn Kinder ne eigene Meinung haben. Bisher war es nur 1 Bemerkung, dass sie von dem Auto nicht so angetan ist. Und ob sie das Auto von Opi oder mir geschenkt kriegt, spielt für Tochter keine Rolle. Jedenfalls haben wir klar gemacht, dass wir auch ein gutes Wort mitreden.

Diese 5000,- hab ich mal so angesetzt, weil ich noch nicht wusste, dass man für 3000 € auch was kriegen kann, das nicht unbedingt Schrott ist.

RAV4 als Benziner, waren gute zuverlässige Autos....die alten Modelle. Frau hatte 1996 einen. Unter 10l kann man die kaum fahren vermute ich und Teile, wie schon erwähnt, Toyota schämt sich nicht dir das Hemd auszuziehen.
Ich sag nur: Bremssattel beim J9 = 600,- . Der lagerist sagte vorher noch, bitte setz dich hin.

RobertL
Die Franzosenphobie verstehe ich ebenfalls nicht, aber jeder wie er möchte!

ist die Aussage von meinem Werkstatt-Kumpel. Ich denke, er kennt die Autos besser, repariert jeden Tag alle Marken, da will ich nicht klüger sein als er. In den TÜV-Berichten liest man auch, dass die Franzosen nach ein paar Jahren mehr Probleme machen als Deutsche und Japaner.

Ankeafer
danke, du bist einer der wenigen, der meiner Tochter ein größeres Blechkleid gönnen würde. :wink:
Mit den ganz kleinen bin ich schon skeptisch. Sicherheit und Knautschzonen hin und her, wenn das Auto ein kurzer Pfurz mit 3m ist, was soll sich da noch verknautschen können ? Bei manchen sitzen die Beifahrer hinten höchsten 30cm von der Klappe entfernt. Wenn da nur ein Radfahrer hinten drauf fährt, drückt der die Heckklappe ein bis zu den Fondpassagieren. Das Blech wird ja auch immer dünner bei den neueren Modellen.
Je dünner das Blech, desto schneller faltet sich ein Auto zusammen.
Servus

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der-mali
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von der-mali »

Werner hat geschrieben:Sie sieht den CLK180 halt nur in Verbindung mit einem alten Mann, das Auto ist dann nicht "hipp" genug


Wer sagt denn, daß Benz nicht hipp (Klaus?) sein kann!?

Bild

Mehr Ideen hier:
https://tinyurl.com/google-mercedes-airbrush

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Lemming
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von Lemming »

Zum Blech, das ist ein Irrglaube.
Da werden in der Sicherheitszelle hochfeste Stähle verbaut die die Sicherheistzelle formen, nicht mit dem Karosserieblech zu verwechseln. Da ist es egal wie dick es ist, wichtig ist was unter dem Blech an Stählen verbaut wird. Denke das sieht man recht eindrucksvoll in dem Video mit den Volvo gegen den Renault Modus was so eine Sicherheistzelle ausmacht. Hätte selber auch vor dem Video keine 50 Cent auf den Modus gesetzt.
ich spreche jetzt nicht von den Microautos ein bisserl Knautschzone ist schon nicht verkehrt aber wenn man die Wahl zwischen einer alten Limo und einen recht modernen Kleinwagen mit Sternen im Crashtest hat sollte man den Kleinwagen nehmen.
Ihr seid doch von allen guten Tassen verlassen...

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lehencountry
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von lehencountry »

Robert2345
Wer schlau ist meldet auf keinen Fahranfänger an,

wäre auch nicht bezahlbar bei 175% Versicherungsprämie.
Als Zweitwagen sind es bestenfalls 85%, mein Wissensstand. Und dann gibt es noch teure und günstige Regionen in D, je nach dem ob man in einer Vollgas-Region wohnt, 200m hinter unserem Grundstück beginnt so eine Vollgas-Region - anderer Landkreis.

thomas, stimmt den Hipp Klaus meinte ich nicht, meinte doch eher diese hip-hop.
Der Benz sieht ja schon cool aus. :D
ich fuhr früher gerne /8 danach auch 123er Benz. Die damals "modernen" belächelten diese Modelle als Bauern-Benz. War mir egal, ich mochte die Qualität. Den letzten /8 hatte ich von einem blinden Pfarrer gekauft.
Servus

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RobertL
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von RobertL »

Ist das jetzt ein Kindererziehungsworkshop geworden statt einer Fahrzeugberatung? :biggrin:
lg Robert

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samy
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von samy »

Mit dem Kinder anderer Leute erziehen bin ich immer etwas vorsichtig... Hat denn jemand gefragt was denn der deal ist mit der Karre bevor man Ratschläge zur Erziehung gibt? Ich bin ja mit 36 selbst noch ein Kind aber ich kann mir gut vorstellen das ich falls ich dann mal gross bin und selbst Bälge haben sollte gerne den Deal eingehe: Ich zahl Karre und alles wenn du mir die Finger von Drogen lässt und nicht betrunken fährst, bzw zu Betrunkenen einsteigst. Da find ich die Kohle SEHR SINNVOLL investiert und auch die Forderung nach einem adäquaten Untersatz gerechtfertigt. Wenn ich dann mit nem Trabi daherkomme fährt der Nachwuchs mit Koks in der Nase im Fond des M6 des Kollegen auf Speed sicherer...
Das funktioniert in meiner kleinen Welt so, ich masse mir nicht an, Anweisungen zu geben, ebenfalls bin ich nicht haftbar wenn schlechtgelaunte Zeitgenossen, eventuell mit "Scheissemagnet am Bein" negative Erfahrungen Sammeln weil sie irgendetwas nachmachen was ich beschreibe...

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ankaefer
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von ankaefer »

Hallo nochmal,

in gewisser Weise hat natürlich Lemming recht, ein grosses Blechkelid ist nicht alles.
Allerdings reden wir hier nicht von relativ neusten Entwicklungen, sondern über einen anzuschaffenden
Gebrauchtwagen für 5000.-- Euro in entsprechdem Alter. Es geht hier sicherlich um Ideen und nicht der Weisheit letzter Schluss.
Wenn man es genau nimmt, könnten wir hier für jedes Auto das Crashtestverhalten diskutieren.
Damit wäre Werner kaum geholfen.
Ich nenne Mal 2 Fälle ohne schlimmere Personenschaden:

1. Toyota Avensis Kombi steht, will links abbiegen, dahinter kommt Mercedes C-Klasse, Fahrer schaut auf die
Windkraftanlage und nicht auf den vor ihm wartenden Avensis und fährt mit ca. 70km/h ungebremst auf.

Fazit: Mercedes vorne komplett kaputt, aber kein Totalschaden. Ich betone das deshalb, weil der Fahrer zukünftig
besser aufpassen wird, wenn er mit seinem gerade beim Händler abgeholten fabrikneuen Wagen durch die Gegend fährt (Jawohl. Schadenfreude, im anderen Wagen saß meine Frau).
Avensis: Kofferraum nicht mehr vorhanden, Wagen Totalschaden.

2. Alter Volvo Kombi vs. Mercedes SUV am besten umschrieben mit "Seiten-/Frontberührung" bei ca. 60 km/h.
Mercedes sieht aus wie Totalschaden. Volvo Blechschaden.

Also man kann entweder die Crashtests eingehend studieren, wobei diese ja auch nur standardisieren und längst nicht jede Unfallsituation erfassen können oder sich auf seine allgemeine Erfahrung verlassen, auch wenn
mein vielleicht dadurch in spezifizierten Einzelfällen Nachteile haben könnte.

Und mit den elektronischen Helfern ist das auch so eine Sache. Was nützt es wenn die Fahrzeuge mit ABS/ESP und anderem ausgestattet sind, wenn Millionen von Autofahren das wichtigste Bindeglied sträflich vernächlässigen und sich Billigreifen anschaffen, tatsächlich davon ausgehen, das Reifen mit M+S Kennzeich
nung immer Wintereigenschaffen haben und grobstollige Geländereifen irgendwelche Winterreifeneigenschafften haben.....

Lange Rede kurzer Sinn. Zusammengefasst meine Empfehlung an Dich, Werner:

Kaufe ein Auto in ausreichender Grösse, min. Avensis u.a., dabei sind Stufenheck Fahrzeuge i.d.R. deutlich günstiger als Kombis. Motorleistung ist egal, mehr bedeuted oft weniger Anschaffungskosten und kaum mehr Unterhaltskosten.
Beispiel für solch ein Fahrzeug: Ein Avensis 1,8 Kombi als Schalter in met.-schwarz ist bestimmt teuerer als ein roter, ausgeblichener 2,0L Stufenheck Automat von "Opa Krause"....kauf ihn v. Opa....
Achte auf eine Servicewerkstatt in der Nähe, das Auto wir nicht das jüngste sein. Deswegen gebe ich auch keine Markenempfehlung, auch ein gepflegter Citroen kann besser sein als ein vernachlässigter Toyota.
Und schliesslich soll das Auto auch etwas Deiner Tochter gefallen, natürlich mit Kompromissen.

Diesel oder Benziner...wäre ich frei , durchrechnen und je nachdem was man gerade gut kaufen kann.
Tendenziell eher Benziner.

Lieber echte, dokumentierte 200.000km oder mehr in gutem (technischen) Pflegezustand, als das "Superschnäppchen" mit nur 90.000km ohne Dokumente.

Lieber ein Auto mit Kratzer und Dellen und ggf. auch einem ehrlich angegebener Unfallschaden mit Dokumentation und FACHGERECHTER Instandsetzung (drückt alles auf den Preis) als ein hochglanzpolierter
"Blender" bei dem nur ausnahmsweise zum Verkauf frisches Öl "reingekippt" wurde.

Sicherheitstechnisch sollten 2 Airbags und ABS vorhanden sein

Gönne Deiner Tochter nur die besten Sommerreifen und besten Winterreifen, okay wenn Ihr im Flachland wohnt,
tun es sicherlich auch die besten (echten) Ganzjahresreifen. Ein Meter mehr oder weniger Bremsweg kann lebensrettend sein, was nützt es dann noch wegen 200 Euro gedacht zu haben"die tuns noch"........
In diesem Zusammenhang muss ich wohl nicht erwähnen, dass alles mit weniger als 4mm Profil nur noch aussieht wie Reifen (Anwendungs-Sonderfälle ausgenommen).

Und bitte, ich reagiere nicht auf unflätige Kommentare.
Werner hat uns um Tipps gebeten und ich habe meine Aspekte kund getan. Ich nehme für mich nicht in Anspruch, das diese der Weisheit letzter Schluss sind, sonder sie spiegeln nur über 5 Jahrzehnte Lebenserfahrung
und meine Tätigkeiten im Bereich Verkehrssicherheit und Kraftfahrzeugbranche wieder.

Niemand ist gezwungen, dies auch nur zu beachten.

So, Ende. Falls Du noch Fragen hast, Werner, schicke eine PN.

Grüsse
ankaefer

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Matze
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Re: Welches Auto für Fahranfänger ?

Beitrag von Matze »

Moinsen

wenn deine Tochter den CLK nicht will - Ich wüsste wen. wann kann ich abholen ? :biggrin:

Ich habe gerade für Transportaufgaben einen FORD Tourneo Connect gekauft (Caddy von Ford) mit 150.000 KM für 4100 BJ 09. Sitzt sich gut, braucht 6 Ltr Diesel und hat 'ne grüne Plakette. Rückbank raus und ab zum Festival.

Vers + Steuer 12-1300 € pa.

Ich habe 2 Moppeds 125er angemeldet und juckel damit die Versicherungsprämien für eventuelle "Kinderwagen" runter. Da tut's nicht weh, den Roller in 2-3 Jahren wieder auf 100 % hochsetzen zu lassen und den PKW dann dafür auf 75 % zu fahren (bis zum ersten Bums :angryfire: )
Gruss Matze


On the sixth day man created god


http://www.jagd-fakten.de/alle-fakten-z ... nem-blick/

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