Überfälle in Namibia

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lehencountry
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Re: Überfälle in Namibia

Beitrag von lehencountry »

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Kandanga, Danke für die Info und bitte informiere uns weiter über die Trends der Banden.
Gib dem Polizei-Obersten doch mal nen Tipp.
Eigentlich müssten die Diebe leicht zu fassen sein. Wenn die Polizei sie wirklich fassen will, bräuchte sie sich doch nur in der Nähe von Touristen-Autos auf die Lauer legen.
Oder am besten gleich ein gefacktes Auto mit ausländischem Kennzeichen als Köder aufstellen, im Auto warten 2 zivile Cops mit offenen Handschellen und in der Nähe auch noch ein paar Cops.
Sowas spricht sich schnell herum im kriminellen Lager und die Banden hören damit auf.

Es gibt ähnliche Beispiele, Malaga und New York waren früher auch schlimme Pflaster. Bis irgendein neuer Polizei-Präsident sich der Kriminalität mal ernst angenommen hat.
Schade, Windhuk war mir früher mal die sympatischte Hauptstadt - keine Hektik, nicht zu groß mit 130.000 EW, kaum Verkehr, in 5 Min vom Zentrum zum Stadtrand wo der Busch begann. Das gefährliche Pflaster war damals hauptsächlich auf den etwas entfernten Ortsteil Katatura beschränkt.
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dergnagflow
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Re: Überfälle in Namibia

Beitrag von dergnagflow »

Na, ja.
Lassen wir mal die Kirche im Dorf bitte.
Ich war heuer auch da, Windhoek selbst reizt mich generell wenig, wenn, mag ich in den Busch und in die "Einöde", das ist der Grund, warum ich nach Namibia fahre. Unwohl oder gefährdet habe ich mich in Windhoek nie gefühlt, auch Abends nicht. Ok, die Türen sind geschlossen, wenn man in Windhoek herumfährt, damit da nicht einer hinten reingreift bei der Kreuzung, aber das ist schon alles.

Das Land ist zu schön, um sich von derartigen Schauergeschichten von einem Besuch abhalten zu lassen. Und wenn man sich die Geschichten über die Autobahnparkplätze an der Costa del Sol oder an der französischen Riviera anschaut, ist das dort schlimmer, als in Windhoek. Und da gibt's auch keine großartigen Postings darüber...

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Kandanga
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Re: Überfälle in Namibia

Beitrag von Kandanga »

Dergnagflow, Du hast es eigentlich richtig gesagt! Man war es in Namibia nicht gewohnt, Geschichten von Überfällen-/griffen zu hören. Wegen der recht "kleinen" Gemeinschaft fällt so etwas relativ schnell auf und findet sich schnell als Schlagzeile in den Medien. Früher hatte die Polizei die Sache besser im Griff. Inzwischen ist es so weit, dass die Städte Nachbarschaftswachen organisieren müssen um der Kriminalität Herr zu werden. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier: wie Du schon sagtest, Überfälle an den Raststätten (oder auch in SA) fallen kaum mehr auf.
Richtig: Namibia, wie auch seine Nachbarn, werden eigentlich wegen der Natur besucht und weniger wegen der Städte. Bis auf ein paar wenige Städte (Swakopmund, Lüderitz) haben die namibischen Städte nicht wirklich viel zu bieten.
1986 Hilux D/Cab 4x4, 2.2 mit 436 000 km
1997 Toyota Venture 2.2 mit 200 002 km
2008 Land Cruiser 76 4.2D mit 199 000 km

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Matze
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Re: Überfälle in Namibia

Beitrag von Matze »

Irgendwann in den Neunzigern haben wir eine Nacht auf dem Parkplatz von der Tierärzten Späth und Voigt verbracht. Ergab sich so nach ein paar Bierchen ;-)
Es war warm, Hecktür stand offen und wir haben gut gepennt.

Würd' ich, glaube ich, jetzt nicht mehr machen, der Parkplatz war nicht eingezäunt.

Aber in der Eu gibt's immer noch mehr Überfälle auf WoMos am Strasssenrand/Parkplatz. Sogar Skandinavien hat's "erwischt".
Gruss Matze


On the sixth day man created god


http://www.jagd-fakten.de/alle-fakten-z ... nem-blick/

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lehencountry
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Re: Überfälle in Namibia

Beitrag von lehencountry »

Schrecklicher Raubmord, nur wegen ein bisschen Geld und Kameras.

Im Mudumu-Park ermordet
Mo, 2015-07-13 05:00 — Allgemeine Zeitung
Schweizerin vor Vergewaltigung bewahrt – Eine Person verhaftet
Ein deutschsprachiger Namibier bezahlte mit seinem Leben, als er verhinderte, dass seine Schweizer Freundin im Mudumu-Nationalpark vergewaltigt wurde. Die Beiden wurden überfallen, bedroht, beraubt und entführt.


In dem Fall muss man hinzufügen, der Mann wäre vermutlich nicht erstochen worden, wenn er sich nicht gewehrt hätte.

http://www.az.com.na/polizei-gericht/im ... det.425879

Auch im ansonsten relativ sicheren Botswana werden in Gaberone wartende Autos an Verkehrsampeln überfallen. Also aufpassen und Türen verschlossen halten.
Wer kennt es nicht, lange nichts passiert oder gehört von solchen Fällen, schon wird man nachlässig.
http://www.4x4community.co.za/forum/sho ... p?t=226277
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lehencountry
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Re: Überfälle in Namibia

Beitrag von lehencountry »

Ein 4. Verdächtiger im obigen Mordfall ist für nur 350 Euro Kaution freigelassen worden . schöne Justiz haben die. :roll: :roll:
Vierter Verdächtiger ist ein Sambier
Fr, 2015-07-17 05:00 — Allgemeine Zeitung
Maier-Mordfall: Auf Kaution von 5 000 N$ nach Vergewaltigung frei

Windhoek/Katima Mulilo (dh) – Es wird vermutet, dass sich der vierte Verdächtige im Mordfall Andi Maier möglicherweise ins Nachbarland Sambia abgesetzt haben könnte, da wie aus gut informierten Quellen zu erfahren war, es sich bei dem Gesuchten um einen sambischen Staatsbürger handelt. Drei Männer wurden bereits festgenommen und vor Gericht gestellt (AZ berichtete). Der Fahrer, Harris Sijiwa (29), soll mit dem flüchtigen Sambier an der Teerstraße, die durch den Mudumu-Nationalpark führt, auf die anderen beiden, Ndozi Ndozi (21) und Lupalwezi Walter Lwendo (34), in der besagten Nacht gewartet haben. Wie die Polizei bekannt gab, befand sich Lwendo auf Kaution von 5 000 Namibia-Dollar auf freiem Fuß, nachdem er zuvor wegen Vergewaltigung festgenommen worden war. Seine kriminelle Laufbahn soll zudem Einbruch, Wilderei, Körperverletzung und Diebstahl beinhalten. Ndozi und Lwendo sollen am vergangenen Freitag in der Frühe den Namibier Andi Maier (42) und dessen schweizer Freundin (29) auf einem Campingplatz überfallen, beraubt und entführt haben. Als sie versuchten, die Schweizerin zu vergewaltigen, sei Maier, der sich von seinen Fesseln befreien konnte, auf die Verbrecher losgegangen. Dabei haben sie ihn mit Messerstichen tödlich verletzt.
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buschfieber
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Re: Überfälle in Namibia

Beitrag von buschfieber »

Ja, das Kautionsunwesen ist eines der grössten Übel. Ein Teil der Täter verschwindet darauf hin. Ein weiterer Teil türmt aus den Gefängnissen. Dazu eine unsäglich schlampig und langwierig "arbeitende" Justiz. Verfahren müssen eingestellt werden, da Ermittlungsakten verschwinden, oder sich nach z.T. mehreren Jahren auch die Zeugen verkrümelt haben oder sich nicht mehr erinnern. Das Wort "Vertagen" ist eines der am häufigsten verwendeten Begriffe in diesem Zusammenhang.

Dieses schöne Land ist schon länger dabei, sich zu demontieren:
- Kriminalität
- Wilderei (auch in Ethosha)
- desolater Zustand der Wasser- und Stromversorgung
- Korruption
- Unfähigkeit der Behörden
- unbegrenzte Gier der neuen Elite

Dabei war der Start in die neue Zeit eigentlich gut, aber dann begann die umgekehrte Apartheid "affirmative action) und weisse (europäische) Erfahrung wurden verpönt. Verständlich zwar, dass das Pendel nach der langen Unterdrückung in diese Richtung ausgeschlagen ist , genau wie in Südafrika, aber trotzdem fatal in den Auswirkungen. Schade....
buschfieber

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Kandanga
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Re: Überfälle in Namibia

Beitrag von Kandanga »

Hallo liebe Namibia Freunde, ja, was dem Andi passiert ist, ist unfassbar. Wir können es immer noch nicht fassen.
Scheinbar hatte er meistens ein Schießeisen dabei, doch wo er es dieses mal hatte, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat es mein Land mal wieder sehr in Verruf gebracht. Alles, was hier oberhalb geschrieben wurde, stimmt leider. Inzwischen werde auf der Straße wieder Stimmen laut, die sich nach dem alten "System" zurück sehnen. Man kann nur hoffen, dass der neue Präsident den Laden saniert. Ob er das schafft, ist eine andere Frage.
Generell sind die meisten Namibier friedliebend. Sogar der Mann auf der Straße hat die Probleme erkannt. Mal abwarten, ob es hier auch mal zu einem "Aufstand" kommt.
Grüße,
Kandanga
1986 Hilux D/Cab 4x4, 2.2 mit 436 000 km
1997 Toyota Venture 2.2 mit 200 002 km
2008 Land Cruiser 76 4.2D mit 199 000 km

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