Seltsam dass der verlinkte Bericht nicht mehr verfügbar ist! Zu lange her? In eben diesem verlinkten Bericht waren die Rentner nur kurz thematisiert, der Hauptteil handelte vom Verlust der Arbeitsplätze und den damit verbundenen Problemen für den Einzelnen, die Gewerkschaft und die Regierung!
Hallo Leute, ich habe mir die ganzen 26 Seiten durchgelesen und ich als Tunesier, Wüstenfan und LandCruiserfahrer, muss was dazu schreiben. Terrorismus hin oder her, Anschläge können überall passieren und wenn ich wegen solcher Idioten nicht meinem Hobby und meinem Spaß nach gehen kann, weil ich angst habe, dann haben die erreicht was die wollen: das land Kaput zukriegen. Ich bin gestern aus Tunesien zurückgeflogen. Ich war 10 Tage mit meiner Frau dort, davon 4 Tage im Süden. Wir waren dieses Jahr zum 2 mal dort und es ist traurig, was wir in Douz Tozeur Naftha, Ksar Ghilen und......... gesehen haben. In Douz ist nur ein Hotel offen, in Tozeur das gleiche. In Naftha alles ist zu. Ksar Ghilane ist menschenleer, genau so wie Tamaghsa, Chebika El Faouar und Zaafrana. Keine Touristen, keine offroad Fahrer oder Motorrad Fahrer. Für mich haben die Terroristen schon ihr Ziel erreicht, das Land kaputt zu kriegen, aber in allen Orten, wo wir waren, wurden wir immer herzlich willkommen empfangen und begrüsst. Wir haben nichts bemerkt, da ist Frieden und Zufriedenheit, obwohl es denen beschissen geht. Ich als Tunesier, würde nie auf die Idee kommen, eine Tour durch die Wüste allein zu fahren. Ich nehme immer einen Führer mit, was viele von euch nicht machen, aus welche Gründen auch immer. Jedes mal entdecke ich neue Orte, Pisten, Routen und schöne Landschaften, die in keinem Navi angezeigt werden. Ich kann mir den Spaß auch in der Dunkelheit erlauben, weil ich ein Navi dabei habe, das jede Piste, jede Düne und sogar jeden Stein mit Vornamen und Nachnamen kennt. Das sind mir die 50 Euro extra pro tag wert, abgesehen davon, das der Führer besser über die Sicherheitslage vor Ort informiert ist. Ich kann nur sagen das wir wunderschöne Tage hatten und schöne neue Ecken entdeckt haben. Für alle, die nach Tunesien wollen, ihr konnt hin fahren und schöne Tage verbringen. Ihr müsst nur die Grenzgebiete vermeiden und Orte mit Menschenmassen, wie Carfour in Tunis. Wenn ihr im Süden seid, nehmt einen Führer mit, das ist Gold wert. Habt keine Angst, das Land braucht uns Touristen. Bei Interesse, kann ich euch gerne Adressen oder Rufnummern zur Verfügung stellen, wo ihr auf der sicheren Seite seid.
@packzila Zum Thema Führer: grundsätzlich stimme ich dir zu, allerdings möchte ich generell keine "fremden" Personen in meinem Auto mitnehmen, egal welcher Nationalität und welcher Herkunft! Ist wahrscheinich eine "Spinnerei" von mir, aber so ist das halt! Für unsere heuer im Frühjahr geplante Tunesien Tour hatten wir bereits einen Führer mit eigenem Fahrzeug organisiert, der uns auch bekocht hätte! Ich habe mich schon sehr darauf gefreut! 3 Tage vor Abreise fand der Anschlag auf das Museum statt und die Mehrheit der Gruppe wollte danach nicht mehr fahren!
Du "vergisst" auch dass man als Europäer auf weite Distanz als "lohnendes Ziel" erkannt werden kann, falls jemand Böses vorhat!
Wie schon weiter oben geschrieben: wenn wieder mehr Individualtouristen kommen würden, würde das wohl nicht viel ändern. Wichtig sind die großen Reiseunternehmen - und wie man die wieder gewinnen kann habe ich leider keine Ahnung!
Im Zentrum der tunesischen Stadt Ben Guerdane nahe der libyschen Grenze hat es einen massiven Angriff gegeben, der mutmaßlich der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zuzurechnen ist.
In den frühen Morgenstunden stürmten mehr als 20 Angreifer mit Sturmgewehren in den Ort und griffen Polizei- und Militärposten an. Laut tunesischem Verteidigungsministerium sollen sie auch versucht haben, einen Militärstützpunkt zu stürmen.