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beboe hat geschrieben:
Alternativ: Mehr Einrichtung in die PU Kabine und Offroad Kastenanhänger mit Dachzelt
Auf der Caravan Ausstellung wirst du wenig finden, was für euren Bedarf passt.
Bernhard
Vergiss den Anhänger ganz schnell wieder, wenn Du das Fahrzeug verschiffen musst - 1. brauchst Du immer einen 40 Fuß Container oder 2. bei RoRo fressen Dich die m3 auf. Außerdem bleibst Du damit nicht einfach irgendwo in Städten stehen und schläft im Dachzelt.
Wenn Du nicht verschiffst und nicht in Städten schläfst, dann ist ein Offroadtauglicher Anhänger absolut eine Überlegung wert. Das Basisfahrzeug wird nicht überladen und Du bist an festen Standorten immer mobil (wer es braucht).
Wir hatten am Anfang der Reise noch ein kleines Motorrad dabei - das haben wir inzwischen verkauft weil wir es zu selten benötigt haben.
Eine Winde? Schaut zwar gut aus - du wirst sie zu 99% umsonst durch die Gegend fahren und wenn Du sie brauchst ist kein Anschlagpunkt vorhanden.
Bedenke: Winde, Seil, Anbauplatte, Stoßstange usw rund 80kg - das ist schon wieder Dein Wasservorrat!
Wenn Du es schlau anstellst, dann baust Du Dir eine Wasserstossstange und hast sinnvolles Gewicht an der Vorderachse. (Ein durchgehendes Rohr der Motorkühlung würde dir sogar warmes Wasser machen).
Unser Iveco hat ein technisch zul. g.G von 4050 kg - in Alaska waren wir vollgetankt auf der Wage weil wir es mal wissen wollten - es waren sage und schreibe 4025 kg ! Alle die wir bisher mit Fahrzeugen in der 3-4t Liga unterwegs getroffen haben waren überladen - Rahmenbrüche beim Hilux haben wir ebenso gesehen wie Fahrwerke die dem Namen gar nicht mehr gerecht wurden!
Mein Tip: Schau aufs Gewicht, mach Dir nicht soviel Gedanken, halte alles einfach, simpel und greife auf bewährte Konstruktionen zurück. Schau das das Fahrzeug 100% Fit ist - Setz Dich rein und fahr los.
...und ja, kaufe keinen Plunder von Caravanausstellungen - überall nur Plastik-Scharniere und billig-Scheiß!
Gruß
Rico





