Liebe Leute, bin gerade in der nähe Sesfonain in Namibia, und habe soeben feststellen dürfen das sich meine hintere rechte Steckachse vom Flasch aussen (die Scheibe die mit der Radnabe verschraubt ist) losgebrochen hat ...
Bild folgt, habe hier fast keinen Empfang.
Gabs das Problem schon öfter? (ist ja kein LR Und steckt da ev. mehr dahinter (lager, dif ...)
na zumindest hättest du beim landy jetzt mehr spass, denn üblicherweise bricht da die steckachse diffseitig und steckt dann auch üblicherweise schön verspannt und spack drinnen, mit besten optinonen das diff aufzumachen . dafür übernimmt die steckachse beim landy, weil sie nur lose drinnen sitzt keine biegemomente ( fullfloater achse im gegensatz zur semifloater, wo man zumindest bei alten Konstruktionen am Toyota das Hinterrad verlieren konnte. wie das beim aktuellen J7 ist, weiß ich nicht.
Andy aus Teltow-Fläming
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zu Tode gefürchtet ist auch gestorben
Wenn die Antriebswelle mit der Radnabe verschraubt ist, dann liegt eine FF-Achse vor. Meistens schert die Antriebswelle bei den LCs aber ab, weil sich die Muttern der Antriebswellenbefestigung zur Radnabe hin gelöst haben oder aber die entsprechenden Stehbolzen wegen eines zu hohen Anzugsmoments der Muttern überdehnt sind.
Wichtig ist deswegen, einwandfreie Stehbolzen und Kegelstücke zu verwenden sowie die Drehmomentvorgaben des Herstellers superkorrekt einzuhalten. Die Investition in selbstsichernde Muttern ist durchaus sinnvoll.
Der Betroffene muss jetzt natürlich erst einmal die Reste der Stehbolzen und der Zentrierstifte aus dem Radnabenkörper herausholen, die Gewinde und Passungen nacharbeiten, alternativ einen neuen Radnabenkörper und ggf. eine neue Antriebswelle besorgen und alles wieder schön zusammenbauen. Die entsprechenden Teile sollten in NAM bzw. RSA problemlos für einen J7 erhältlich sein.
Gruß
Florian
'86er-HJ61, 450tkm, OME schwer, 35x12,5R15 auf 8,5x15 ET -35, pneumatische gesteuerte HA-Sperre, 80mm Bodylift, optimiertes Verdichterrad, Recaros m. Schwingkonsolen, Aufstelldach u. Innenausbau, div. Zusatzinstrumente, 3"-Abgasanlage inkl. Eigenbau-turbine-outlet, Sidepipe
vielen dank für die schnellen antworten! und sorry, ist ein hzj78 aus 2011 mit full floater hinterachse und nachgerüsteter arb sperre.
die stehbolzen sind ok. mir hat es, von aussen sichtbar, die welle (mittig) von der vershraubten platte getrennt ... (bekomme leider kein bild hochgeladen)
das mit dem radlager klingt für mich noch am plausibelsten, habe ich zwar alles vorm einlager noch mal gechekt, aber man weis ja nie. werde ich morgen als ertes prüfen. und dann richtung windhoek humpeln.
Danke Leute und danke Spec fürs hochladen! Sieht man am Bild ja schön wo sich die Auchse vom "Flansch" losgebrochen hat ...
War gestern beim (deutschen) Mechaniker in Omaruru umd haben mal genauer nachgeschaut, Die Spindel hats leicht aufgebördelt, haben wir aber gleich zurecht geschliffen, Radlager neu gefettet und alles sauber abgedichtet. Steckachse bekomme ich in Windhoek zu einem Stolzen Preis, naja vielleich finde ich ja noch eine gebrauchte.
Radlagerspiel und ob der Locker offen ist hab ich ja vorher schon gecheckt, minimales Radlagerspiel war vorhanden, aber echt nicht viel.
Was kann das sonst verursacht haben? Schiere Kraft glaub ich bei dem Motor ja eher nich ... Achse krum? Glaub ich jetzt auch nich, vor allem auf der kuzen seite. Aber wie check ich das?
Gestern noch 60 km vom mech. zum camp. Mitten am Weg auf einmal starke Gewitter wie ich sie in Nam. noch nicht erlebt habeSchotterstraße komplett unter Wasser, alle Furten voll, finster wirds und ich frontantrieb ... hat er aber brav geschafft, fährt sich nur lustig ...
Minimales Spiel reicht schon aus. War an unserem 61er auch so. Krumme Achsen gab es auch schon einige gerade bei Reisefahrzeugen, Blade hat da eine ganze Latte an Leuten denen das passiert ist. Ist einfach zu eruieren, beide Steckachsen raus, Diff raus, ne Schnur quer durch spannen und alle Abstände messen und vergleichen. Auch optisch wird so ein Winkelfehler so schnell sichtbar.
Zuletzt geändert von Ozymandias am 14. Dezember 2016 09:35, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn man drüber nachdenkt erscheint das logisch. Steckachse und Flansch sind wohl miteinander verpresst oder ähnliches. Hat das Lager Spiel und damit auch das Rad "biegt" es die ganze Zeit bei Belastung Flansch gegen Steckachse, irgendwann schafft sich das los. Also noch n Grund mehr alle 50-100tkm die Radlager neu zu fetten und dann einzustellen
ich hab die eigentlich so alle 20.000 neu gefettet, die vorderen beiden auch mal getauscht. Ölwechsel und genereler check inkl. Radlagerspiel alle 5 bis 8.000, je nach Belastung und Umsatänden.
waren aber auch andere Belastungen als in Europa ... und alles hat gehalten, nur die Koni Dämpfer und die Reifen waren 40.000 durch. Und das Chinesische Winden-abschalt Relais war eigentlich gleich hin.
Danke Theo! Hab heute eine bekommen 8000 NAD also 550€ Würde mit Versand verm. auch nicht billiger kommen. Bei Toyota und einem hier bekannten Toyo Spezialisten wären es 9500 NAD und nicht lagernd. Bei partsouq wärens nur 320€ mit Versand nach Europa aber plus Steuern und dann muss ich das Teil das nächste mal im Flieger mitnehmen...eher nicht.
Hab heute Abend auf der Campsite wieder alles zusammengebaut. Er fährt wieder wie es soll! Wenn ich morgen noch einen Termin kriege lass ich die beiden Diffs noch bei einem Achs und Getriebespezialisten checken.
Und das China Relais wird morgen von mir auch gegen ein Albright getauscht, das alte fliegt ins Lagerfeuer ...