Nach einem Wochenende in Frankreich mit ordentlich Offroad konnte ich noch ohne Probleme die Heimreise antreten. Leider hat mein Lux dieses schöne Wochenende nicht ganz unbeschadet überstanden.
Gekostet hat mich der Spass 2474.80CHF, gewechselt wurde unter anderem das Drucklager, Führungs / Ausrücklager und ein kompletter Kupplungssatz wurde verbaut (gemacht beim Toyotahändler in der Schweiz).
Wie meine Kupplungsglocke ausgeschaut hat könnt Ihr ja auf den Bildern sehen. Toyota gibt bei dem neuen Revo eine max. Wattiefe von 70cm was plus minus dem Durchmesser vom Rad entspricht. Wie zum kann so viel Dreck / Schlamm in die Kupplung gelangen? Alle Breather sind höhergelegt und somit "sollte" die Wattiefe grösser sein (tiefster Punkt ist jetzt der Sicherungskasten).
Danke für eure Hilfe
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Toyota Hilux 2017 - Alucab Hardtop - The Bushcompany Alpha Tent - Rival Frontbumper
wasser und dreck kommt da immer rein. ist nicht abgedichtet und hat meist ja einige löcher in der glocke. wir hatten bei unserem Samurai das gleiche problem nach 2 verregnet-schlammigen wochen korsika. 70cm wattiefe in relativ sauberem wasser geht schon. aber bei dem was du da in der glocke hast. ..... kannst froh sein wenn nicht mehr verreckt. alternator ,anlasser, trommelbremsen.... gruess usem züri Unterland
Ich find das einfach komisch, demontieren die ganzen Youtube Offroader und Aussies Hardcore Typen nach jedem Schlammloch die Kupplungsglocke und wechseln alle Teile aus?
Ich bin mir bewusst das so ein harter Einsatz auch mal ans Material geht, aber gleich so? Die Fahrzeugpflege / Wäsche ist natürlich ein MUSS und das Fahrzeug sollte auch dementsprechend umgebaut und ausgerüstet sein aber hier beim neuen Revo nützt anscheinend ja auch ein Schnorchel nichts! Rausgeworfenes Geld für eine erhöte Luftansaugung wenn als erstes die Kupplung verdreckt
Toyota Hilux 2017 - Alucab Hardtop - The Bushcompany Alpha Tent - Rival Frontbumper
toyotamartin hat geschrieben:Sowas habe ich noch nicht gesehen bzw gehabt ...nach über 30 Jahren Geländeerfahrung.Wie lange bist du in dem Schlammloch gestanden?
Im Wasser stand der eigentlich nicht allzulange, Seilwinde wurde im vorhinein klar gemacht und ein Ankerpunkt (Baum) fand sich im Wald auch sehr rasch.
Komisch, fast die gleiche Aussage hat mein Toyotahändler auch gemacht nur mit der Zusatzanmerkung "mit solchen Fahrzeugen dürfen Sie nicht im Dreck rumfahren, die sind viel zu schade dafür".
Toyota Hilux 2017 - Alucab Hardtop - The Bushcompany Alpha Tent - Rival Frontbumper
logisch meint der das ernst. ich glaube hier im Forum ist den wenigsten bewusst wie klitzeklein der Anteil derer ist , die mit ihrem auto solche dinge veranstalten. wir haben villeicht max . 5 Kunden die so mit ihren autos umgehen. und das sind dann forstbetriebe, baugeschäfter oder aus der Landwirtschaft. und an den ca 5 arbeiten wir viel!!!
Hallo, hab bei meinen J4 alles abgedichtet und auch das Schutzblech mit Scheibendichtmasse angeschraubt. Unten hab ich ein Rohr mit ca. 15mm Durchmesser angebracht. Der Plan dahinter ist das wenn's oben Dicht ist von unten auch kein Wasser/Schlamm eindringen kann Und wenn doch mal was eindringt oder der Kurbelwellendichtring undicht wird können die Flüssigkeiten dennoch raus. Ich kann auch bis zu den Sitzen im Wasser stehen und Kuppeln Gruß
swissmichi hat geschrieben:Die Fahrzeugpflege / Wäsche ist natürlich ein MUSS und das Fahrzeug sollte auch dementsprechend umgebaut und ausgerüstet sein aber hier beim neuen Revo nützt anscheinend ja auch ein Schnorchel nichts! Rausgeworfenes Geld für eine erhöte Luftansaugung wenn als erstes die Kupplung verdreckt
Dass dein Ärger groß ist, kann man nachvollziehen, jedoch ist der Aspekt mit der Wäsche der richtige und da nicht von Aussen sondern umso wichtiger von unten. Ein normaler Gartenschlauch an die Löcher der Kupplungsglocke gehalten hätte diese nach dem Geländeeinsatz gespült und die Sandpartikel hätten bei der langen Heimreise weniger oder keinen Schaden verursacht.
Da allem Anschein nach der Matsch recht flüssig war um in jede Ritze zu gelangen, möchte ich dir ans Herz legen so bald als möglich eine Wäsche von unten durchzuführen, denn nicht nur im Rahmen wirst wohl einige kg mitführen, sondern als nächster Kostenpunkt die hinteren Trommelbremsen. Diese öffnen und ebenfalls auswaschen.
Sonst auch ein Grund mehr wieso ich Automatik fahre, da gibt es keine Löcher und keine Kupplung LG Robert
Die Angaben zur Wattiefe eines Fahrzeuges beziehen sich in aller Regel auf KLARES Wasser und nicht auf Schlamm etc.pp. Und hochgelegte Motorluftansaugung und Achsentlüftungen erhöhen NICHT die Wattiefe des Fahrzeuges, und machen erst recht kein Boot draus. Kritische Punkte sind Generator, Anlasser, Airbagsystem, Steuergeräte - alles um die 80-100cm hoch/tief und schlecht modifizierbar. Da war die Tage im Facebook einer mit seinem J15 Landcrusier ... bisschen Wasser im Innenraum und wie das Trocknet. Hatte nur Glück das es kein Schaden in die tausende Euro gab.
Und ja es ist richtig das z.B. ein intensiv offroad genutztes Fahrzeug deswegen eher kürzer haltbar ist, als ein strassenbenutzter Allradler. Jäger und Förster können dies bestätigen. U.a. deswegen gibt es Wartungsintervalle namens "Erschwerter Betrieb".
Und unter anderem genau deshalb finde ich Automaten den Handschaltern im Gelände überlegen. Schalten im Wasser kein Problem, Dreck in der Kupplung kein Problem, Schalten beim auffahren eine Dühne kein Problem, langsames anziehen und überqueren von Hindernissen kein Problem
Das einzige Problem, das wir noch haben ist, dass Toyota sich statt für eine "Achtung Getriebeöl temp hoch" Anzeige für eine "Achtung Getriebe tot" Anzeige entschieden hat, indem sie den Temperatursensor auf eine derart aberwitzige Temperatur eingestellt haben