das Thema wurde ja schon mehrfach allgemeiner diskutiert, in diesem Fall habe ich eine konkrete Frage. Mein J9 D4D hat sich als ziemlich robust gegen schlechte Dieselqualitäten erwiesen, mal was Wasser ablassen oder den zugesifften Dieselfilter wechseln, weiter geht es.
Vor 3 Jahren habe ich eine DPF des Herstellers Oberland Mangold Typ OM-PMS 05 nachgerüstet. Jetzt wollte ich wissen, ob sich dieser Filter bei schlechter Dieselqualität (z.B. 500-1000ppm über ca. 5TKM) und/oder Höhen über 4000 Meter zusetzen kann und habe beim Hersteller angerufen. Der Telefondienst der Firma hat kurz Rücksprache gehalten und dann sinngemäß folgende Auskunft erteilt:
"Es handelt sich um einen sog. offenen Filter ohne Rückkopplung zur Motorsteuerung. Diese Filter werden über die Abgastemperatur gereinigt und können sich nicht zusetzen, dies ist nicht abhängig vom Schwefelgehalt des Diesels."
Die Aussage steht m.E. im Widerspruch zu den allgemeinen Ausagen über DPF und schlechtem Diesel. Allerdings handelt es sich auch um ein relativ simples System für einen Euro2 Diesel und nicht um moderne Reinigung mit Sensorik wie bei Euro 4,5 oder höher.
Jetzt kommt meine 1. Frage:
Würdet ihr unter den genannten Bedingungen Probleme mit dem Filter erwarten oder euch auf die Aussage des Herstellers verlassen?
Ich vermute ein zugesetzter Filter wäre weniger problematisch als bei einem aktuellen Fahrzeug, ich müsste nur den Gegendruck im Auspuff reduzieren und z.B. einfach Löcher in oder vor den Filter bohren.
2. Frage: Würde das funktionieren?
Danke und Grüße
Michael



