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Moin,da war jemand schneller.....
EDIT: Bzw. Ich war zu langsam
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Gruß
Olli

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Broddhus hat geschrieben: 26. September 2024 11:36Blöde gefragt, warum suchst Du unbedingt eine Alternative zum KTL? Es wurde von/durch/für die Automobilindustrie entwickelt, eben um einen einfachen und wirkungsvollen "Rundumschutz" zu erreichen, also auch schwerzugängliche Hohlräume bestmöglich zu konservieren, die Verfügbarkeit für Private gibt es vergleichsweise noch nicht soo lange.
Laienhaft gesprochen erinnert mich das Verfahren an eine Mischung aus Tauchverzinkung und Pulverbeschichtung, der hohe Aufwand ergibt sich aus der Menge der Vorbehandlungen, die bei "altem Blech" vielfach höher sind als bei Neufahrzeugen. Nur dass eben elektro-chemisch u.a. Kunststoffpartikel in einem Bad auf/in das Werkstück aufgebracht und abschließend bei hohen Temperaturen eingebacken werden, eben auch in den Hohlräumen, wo man außer bei einer Tauchlackierung niemals hinkommt. Damit das Zeug überall hinkommt und bei den Vorbehandlungen alles vernünftig gespült werden kann und zur Vermeidung von Luftblasen in den Hohlräumen, werden an vorgegebenen Stellen Zu/Ablauflöcher gebohrt. Entfällt natürlich bei Deinem Rahmen, die Löcher in den Längsträgern sind ja naturgemäß groß genug.
Ich habe für meinem Lux eine neue Nachbau-Motorhaube besorgt, die offensichtlich KTL-beschichtet ist, 1.000 Stunden Salzwasser Sprühgetestet, das sagt eigentlich alles zur Haltbarkeit.
Am einfachsten setzt Du Dich mit den Fachbetrieben auseinander, die können Dir alles Für- und Wider besser erklären oder Alternativen aufzeigen, ist ja deren täglich Bro....
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Grundsätzlich bietet KTL den besten Untergrund für einen weiteren Lackaufbau. Deswegen werden Neufahrzeuge ja auch KTL-beschichtet. Die Frage ist halt nur, was am Besten direkt auf die KTL-Beschichtung aufgebracht wird. Üblicherweise ist dies eine 2-Komponenten-Grundierung, in der Regel eine solche auf Epoxid-Basis.BlauerEisenhut hat geschrieben: 27. September 2024 10:22Da das KTL nur eine sehr dünne Schicht ist und möglicherweise mit der Zeit wieder abgehen könnte, habe ich nun nochmals recherchiert. [...] Es könnte unter Umständen auch Nachteile haben, wenn man die KTL-Beschichtung mit einer weiteren Lackierung überzieht, da das neue Material vermutlich nicht gut auf dem KTL haftet und sich eventuell mit der Zeit Blasen bilden könnten die wiederum Kondensat entstehen lassen könnten (dann aber direkt auf dem KTL)
Alles schön und gut, aber allein der Mehraufwand ggü. Wachs oder Fett steht in keinem Verhältnis zu den damit etwaig verbundenen Vorteilen. Und nicht vergessen: Zumindest beim Fett gibt es den unbestritten Vorteil, dass es auf nahezu ewig überall hinkriecht, sogar bisweilen mehrere Zentimeter entgegen der Schwerkraft. Ist zwar eine riesen Sauerei und optisch nicht immer der Brüller, aber es wirkt.BlauerEisenhut hat geschrieben: 27. September 2024 10:22Injektion von Korrosionsschutzmitteln: Produkte wie Bilt Hamber Dynax S50, die tief in die Hohlräume eindringen und Korrosion bekämpfen sollen. Hat jemand von euch damit Erfahrungen gemacht?
Spritzlackierung mit Polyurethan: Hier wäre Rust-Oleum 2X Ultra Cover zu nennen. Mich interessiert, ob diese Beschichtungen langfristig haltbar sind oder ob sie sich irgendwann ablösen bzw. "abheben, abplatzeln" könnten, was zu Kondenswassee zwischen der KTL- und der PU-Beschichtung führen könnt ??
Nanobeschichtungen: Schließlich habe ich auch Nanobeschichtungen, also eigentlich Nano-Care® NanoProtect in Betracht gezogen. Ich frage mich, wie effektiv solche Produkte in Hohlräumen wirklich sind und welche Langzeitwirkungen zu erwarten sind.
Das Thema ist, im Gegensatz zum Bootsbereich, in der Autowelt wegen des fehlenden, das Fahrzeug umfassend umgebenden und leitenden Fluidums hoch umstritten. Ich kann Dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass der umgekehrte Fall, bei dem das Auto zur Opferanode wird, wunderbar funktioniert. Der Anbau zahlreicher Aluminiumteile ohne isolierende Trennschicht an eine Fahrzeugkarosse oder den Fahrzeugrahmen (z.B. Aufstelldach, Stoßfänger, Sandblechhalter o.ä.) lässt beides merklich besser rosten.BlauerEisenhut hat geschrieben: 27. September 2024 10:22+ Hat jemand schonmal eine Opferanode Installiert bzw. Praxiserfahrung damit?
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Danke für deine Antwort!HJ61-Freak hat geschrieben: 27. September 2024 10:39Grundsätzlich bietet KTL den besten Untergrund für einen weiteren Lackaufbau. Deswegen werden Neufahrzeuge ja auch KTL-beschichtet. Die Frage ist halt nur, was am Besten direkt auf die KTL-Beschichtung aufgebracht wird. Üblicherweise ist dies eine 2-Komponenten-Grundierung, in der Regel eine solche auf Epoxid-Basis.
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Nicht im Fahrzeugneubau, da wird in die Hohlräume wie gesagt nur Wachs eingebracht.BlauerEisenhut hat geschrieben: 27. September 2024 11:00Gibt es da Lösungen zum Aufbringen in Hohlräumen?
Bei einem korrekten Lackaufbau ist der Lack immer elastisch genug, um die üblichen Bewegungen des Untergrunds mitgehen zu können. Es gibt auch spezielle Lackzusätze, um die Flexibilität des Lacks zu steigern, um z.B. die stärkere Verformbarkeit von Kunststoffteilen aufnehmen zu können.BlauerEisenhut hat geschrieben: 27. September 2024 11:00Aber: Die Lackschicht ist ja dann sehr hart und könnte Risse bilden was dann wiederum Kondensat zw. KTL und Lack entstehen lässt.
Die KTL-Beschichtung ist so dünn (20 – 35 µm), da muss man mit mechanischem Aufrauen vorsichtig sein. Jede Form von mechanischer Bearbeitung der KTL birgt das Risiko, das unter der KTL-Beschichtung befindliche Metall freizulegen. Aufgrund der in der Grundierung enthaltenen Lösungsmittel wird die KTL aber auch ausreichend gut angelöst und geht dann mit der Grundierung eine ausreichend beständige Verbindung ein. Es gibt dafür inzwischen entsprechende Materialien/Farben. Welche das sind, musst Du mal in den einschlägigen Lack-Foren eruieren. Was ich nicht einschätzen kann ist die Frage, ob mit einem gewissen Zeitablauf seit Aufbringen der KTL-Beschichtung die Anlösbarkeit der KTL soweit abnimmt, dass ein Lackauftrag (Grundierung) auch mit den Speziallacken nicht mehr ohne Weiteres möglich ist.BlauerEisenhut hat geschrieben: 27. September 2024 11:00Was meinst Du hinsichtlich Haftung (ein aufrauen des KTL's ist ja im Hohlraum nicht möglich) bzw. möglicher Blasenbildung und damit einhergehende Kondensatbildung?
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Wie alt ist der (Toyota?) Rahmen, und unter welchen Umständen hat er bis jetzt gehalten?BlauerEisenhut hat geschrieben: 27. September 2024 11:49Ich bin nun an einem Punkt angelangt, an dem ich erst recht nicht weiter weiß.
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Du musst Dich bzgl. der Hohlraumbehandlung nur zwischen zwei Dingen entscheiden: Fett oder Wachs! Das wirst Du doch noch hinbekommen?!BlauerEisenhut hat geschrieben: 27. September 2024 11:49Ich bin nun an einem Punkt angelangt, an dem ich erst recht nicht weiter weiß.![]()
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Ach der ist in einem neuwertigen Zustand (Siehe 1. Beitrag, da ist ein Foto dabei).J9 Andy hat geschrieben: 27. September 2024 12:44Wie alt ist der (Toyota?) Rahmen, und unter welchen Umständen hat er bis jetzt gehalten?BlauerEisenhut hat geschrieben: 27. September 2024 11:49Ich bin nun an einem Punkt angelangt, an dem ich erst recht nicht weiter weiß.
Was soll damit in Zukunft passieren, und für wie lange?
Dauerhafte Beschichtung = verzinken + Lack + Wachs + Fett.
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