Wenn ich Fett in den Rahmen gebe, bleibt dann nicht der Ganze Dreck im Rahmen kleben und es bilden sich Feuchtigkeitsnester?
Wenn der Dreck im Rahmen ist, kommt der von allein eh nicht mehr raus.
Solange der Dreck dann auf der Schutzschicht liegt, ist es dem Blech egal.
Gruss Andy
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Trabant 601 => LandCruiser KZJ 90
...ein Quantensprung...
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Was Du nicht willst das man Dir tu´, das füg´auch keinem andern zu.
Hast du vor mit dem Wagen Flussdurchquerungen, häufige tiefe (> 50cm) Durchfahrten in dünnflüssigem Schlamm oder tausende KM von trockenen Staub- / Sandpisten zu befahren?
Dann kommt da natürlich Dreck rein. Und dann kann man überlegen statt dessen HARTWACHS (nichts pappiges!!!) ganz dünn in den Rahmen zu nebeln. Der Rahmen wird bei solchen Einsatzbedingungen dann regelmäßig sauber gespült. Einaml pro Jahr mit Heißlüft sauber getrocknet und wieder vernebelt mit Wachs. Da die härteren Wachse viel schlechtere Kriecheigenschaften als Fette haben kommen die nicht in Falze, Blechaufdoppelungen usw. tief genug rein. Insofern ist der Korrosionsschutz eben schlechter als bei Fetten.
Fährst du in Europa auf Salzstraßen dann ist Salz dein Feind. Sanders macht eine dickere Schicht (1 bis 2 mm), bei der die Oberfläche (auf alle Fälle hier in D von September bis April) auch nicht pappig ist. Feuchtigkeit kann nicht mehr an das Material, wenn ein Fett wirklich fachgerecht eingebracht wird. Auch wenn an irgendeiner Stelle sich so ein Drecknest bilden sollte kommt da nix durch, da Fette sarkt kriechen (sogar nach oben im Falle von FluidFilm) und Wasser abstoßen. Mit Wasser spülen kann du aber genauso, nur sollte man bei so einem Einlauf den Schlauch nicht reinschieben, da ansonsten die Fettschicht beschädigt werden kann.
Bei den moderneren Koffern haben die Leitstrahmen seitlich Plastikstöpsel welche wie früher üblichen großen Löcher weitestgehen verschließen. Nur nach unten gibt es Ablauflöcher. Diese müssen, egal ob behandelt oder nicht, regelmäßig begutachtet und ggf. frei gemacht werden. Die Werkstätten achten zumeist nicht da drauf beim Service.
Außerdem wird in deinem Rahmen nach 6 Jahren definitiv schon Rost sein. Bei den nagelneuen vom Schiff die noch nicht einen Meter gefahren wurden sieht man im Endoskop innen und außen bereits erste Ansätze. Wenn schon Rost da ist, dann ist additiviertes Fett (z.B. Sanders, FluidFilm) deine einzige Chance das wieder für gewisse Zeit unter Kontrolle zu bekommen.
Heute mal bei meinem j150 nachgeschaut wie es nach drei Jahren mit dem Korrosionsschutz aussieht. Es gab nur einige kleine Stellen die ich nachbessern musste. Auch wenn einige Mike Sanders kritisch am Unterboden sehen, es funktioniert wunderbar. Da sah mein von Nestle behandelte Hilux nach gleicher Zeit deutlich schlechter aus.
Zur Kontrolle wie es unter MS aussieht einfach eine Stelle mit der Heißluft Pistole erwärmt und abwischen.
Auch die Hohlräume sehen noch top aus.
VG Helge
Hab die Schürzen und die Radhäuser demontiert, An der Heckstoßstange hat diese etwas gescheuert. Da packe ich nach Rostbehandlung jetzt Owatrol drauf, dann wird es lackiert. Selbiges bei den Fahrwerksteilen vorne und ggf. an den Stoßdämpferaufnahmen hinten.
Der Rahmen wurde Innen gut gereinigt, mit Pressluft abgeblasen und gesaugt. Da kommt jetzt Dinitrol ML sättigend rein und darauf vermutlich ein Fett (Warte da noch auf die Antwort des Herstellers welches kompatibel ist)
Am Rahmen wurden alle Schweißnähte mit dem Nadelentroster geprüft und wenn der Lack schlecht war dieser entfernt. Die werden jetzt auch mit Dinitrol ML getränkt, ablüften gelassen. Dann wird alles mit Dinitrol ML eingenebelt und mit einen einem klaren Wax versiegelt. Ist zwar weniger schön als ein farbiges Wax, dafür fallen Problemstellen sofort auf. Und sollte ich den Wagen irgendwann mal verkaufen kann der Käufer auch den Zustand besser beurteilen.