Namibia: Verbrechen häufen sich

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ochim1103
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Re: Namibia: Verbrechen häufen sich

Beitrag von ochim1103 »

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lehencountry hat geschrieben:Ochim, ich sah die Doku auch. Die weissen Farmer waren aber alle aus dem nördlichen Südafrika. Dann gabs nochmal eine 2. Welle mit auswandernden Farmern, die waren dann schon besser organisiert.
Hab kürzlich gelesen, nur ein kleiner Teil ist noch im Kongo, die anderen sind wieder zurück. Zu wenig Startkapital und schlechte Ernten waren wohl die Ursache. Die hatten ja sehr primitiv anfangen müssen in purer Wildnis. Das war nicht einfach und im Prinzip ähnlich den früheren Buren-Trecks.

Zurück zu den Farmern in Namibia. Weiss jemand ob es da auch einen Exodus gibt ? Besitzer die nicht in Namibia leben, denen wird die Farm von der Regierung streitig gemacht, mein inzwischen alter Wissensstand.


Ja, Werner, entschuldigt alle: Es waren Buren und deren Nachkömmlinge in/aus Südafrika!
Joachim Fritz
>Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.<
Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)),

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buschfieber
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Re: Namibia: Verbrechen häufen sich

Beitrag von buschfieber »

Ja, ich weiss, das ist jetzt nicht Namibia....obwohl......
Dieses Foto kursiert derzeit in diversen Afrika-Foren (ist aus dem Krüger), ich fasse es nicht!
Dateianhänge
nashorn.jpg
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holefire
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Re: Namibia: Verbrechen häufen sich

Beitrag von holefire »

Menschen können so abartig grausam, pervers und primitiv sein wie kein anderes Wesen!
Aberglaube bringt Unglück


LC 76

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buschfieber
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Re: Namibia: Verbrechen häufen sich

Beitrag von buschfieber »

ja, wir sind schon eine besonders ausgewählte Spezies. Manchmal denke ich: Ok! Experiment misslungen, abbrechen!!
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buschfieber
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Re: Namibia: Verbrechen häufen sich

Beitrag von buschfieber »

Nach letzten Meldungen wurde das Nashorn inzwischen von den Rangern gefunden und wegen seiner schweren Verletzungen erlöst. Offenbar hatte es einen Kopfschuss erhalten und war wohl später, nachdem die Wilderer ihm das Horn abgehackt hatten, wieder zu sich gekommen.
Auch wenn die Gutmenschen gleich wieder über mich herfallen: Für die Ranger sollte generell gegenüber Wilderern gelten: "Shoot to kill!". Nicht weil ein Tierleben wertvoller als ein Menschenleben ist....obwohl, so sicher bin ich mir da inzwischen nicht mehr... sondern weil die Wilderer, wie oft genug bereits geschehen, auch nicht vor der Tötung eines Rangers zurückschrecken.
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Der Steppenwolf
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Re: Namibia: Verbrechen häufen sich

Beitrag von Der Steppenwolf »

Clematis hat geschrieben:der Zunahme von Überfällen kann ich nur zustimmen. Wir kommen gerade aus Windhoek zurück, wo wir am hellichten Tag auf der gegenüberliegenden Straßenseite unseres Hotels (ruhige und gepflegte Wohnlage, 15 Min. vom Zentrum entfernt) von drei jungen Männern überfallen und niedergeschlagen wurden. Wir waren weder mit teurer Kamera, Kleidung oder Tasche unterwegs, sondern kamen ganz "normal" von einem kurzen Spaziergang zurück. Ich wurde brutal zu Boden geworfen, mein Mann wurde mit einem Messer schwer verletzt. Als auf mein Schreien der housekeeper das automatische Einfahrstor öffnete, flüchteten die Angreifer - in einem Auto ohne Nummernschild. Die ganze "Beute" war eine alter kleiner Kamerakoffer.
Wir waren also keineswegs zur falschen Zeit am falschen Ort, sondern sind Opfer eines Überfalls geworden, den hätten wir nicht verhindern können. Als uns die Ambulanz zur Klinik bringen sollte, sagte man uns, wenn wir Anzeige erstatten wollen, müssten sie uns ins Staatliche Krankenhaus in Katutura bringen, ansonsten würden sie uns in die einzige Privatklinik bringen. Zum Glück intervenierte der Hotelbesitzer und wir wurden doch in die Privatklinik zur Behandlung gebracht. Der Officer, der am nächsten Tag kam, um das Protokoll aufzunehmen, war mehr als demotiviert. Erst nach mehrmaliger Nachfrage bekam er vom Revier überhaupt eine Fallnummer zugeteilt und er meinte, wir seien schließlich noch am Leben und die Täter längst über alle Berge.
Wenn ich sehe, wieviele Reiseveranstalter in Deutschland inzwischen verschiedenste Angebote für Gruppen- oder Selbstfahrerreise anbieten, verstehe ich schon, dass solche Vorfälle die Statistik verschlechtern. Wir haben (außer jetzt in verschiedenen Foren unter dem Suchbegriff Überfall) nirgends einen Hinweis darauf bekommen, dass Namibia gefährlich sein könnte. Wir gingen schon davon aus, dass bei Beachtung der üblichen Vorsichtsmaßnahmen, wie wir sie unterwegs im Ausland immer beachten, nichts passiert. Und die Argumentation, es kann überall etwas passieren, greift hier einfach zu kurz. Es ist ein strukturelles Problem, das sich in den kommenden Jahren mit wachsenden Touristenzahlen sicher noch verschärfen wird.


Hallo Clematis,

im Wüschi wird über diese diese Thematik auch berichtet:

http://www.wuestenschiff.de/phpbb/viewt ... 4&start=60

Glücklicherweise ist euch nicht mehr passiert und ihr seid gesund.

Was mir doch auch zu Denken gibt, ist die Gleichgültigkeit der Polizei bezüglich der Unfallaufnahme. Ist ja wie ein Ladendiebstahl.

Als uns in Tunesien die Scheibe der Beifahrertüre eingeschlagen, und dabei mein Reisepaß geklaut wurde, war die Polizei sehr aktiv. Die Beamten hatten sich mehrfach entschuldigt, hatte Fingerabdrücke an der Taxe und Vergleichsabdrücke von mir genommen und waren sehr wütend auf die Diebe.
Die Beamten hatten uns versprochen die Diebe zu finden. Was auch nach einigen Tagen der Fall war und ich meinen Reisepaß wieder auf der Wache abholen konnte.
. . . .dranbleiben. . . .

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