Ich habe dir oben meine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse alle aufgeschrieben. Ich hab gaaanz viel selbst probiert, Komponenten getauscht und auch viel kaputtgefahren. Und ganz viel mit anderen gesprochen und mir zeigen lassen, und bissi was dabei gelernt. Aber im Vergleich zu Profis bin ich immer noch nur ein kleiner Hobbyschrauber.
Mehr anbieten kann ich nicht. Das Forum selbst hat aber in den letzten 25 Jahren sehr viele andere Erfahrungen von vielen Erfahrenen und Unerfahrenen dokumentiert. Da muss man sich dann bisschen durchwühlen und manchmal ist viel Stuss dabei und manch Körnchen Wahrheit.
Man kann aus allem etwas lernen, und wenn es nur Erfahrungen sind
Danke Flo, aber ich fürchte dass es nichts nützen wird, weil der kleine Asterix seine Erfahrungen lieber selbst machen möchte.
Lass in doch.
Alles in Ordnung! Trotzdem vielen Dank für deinen Input.
Nach drei Seiten bin ich leider nicht wirklich weitergekommen.(Das ist keine Kritik)
Ich muss sagen, dass ich schon seit Monaten sehr viel zu diesem Thema recherchiert habe, aber ich habe auch nicht viel gefunden...
Ich habe sogar ChatGPT ausprobiert. Das zeigt meine Verzweiflung...
Die Sache ist die, dass man alles findet, was man will, um sein Auto höher zu legen, die Zuladung zu erhöhen, aber wenn man nicht in dieser Situation ist... nichts...
Als in den 70 er Jahren die Kritik am Blattfedern Fahrwerk des Serie 3 Land Rovers immer lauter wurde, hat Land Rover künftigen Modelle mit Schraubenfedern versehen.
Hätte man nicht gebraucht, der Hinweis im Handbuch „für mehr Komfort sind 2 Federlagen zu entnehmen“ hätte genügt.
Ich habe das Thema schon vor längerer Zeit an meinem J6 an der Hinterachse durchgekaut, allerdings in anderer Richtung, also zu viel Zuladung und zu wenig Federrate. Ich habe seinerzeit das Thema mit mehreren Federschmieden in Südafrika und Südamerika erörtert und es kam immer auf dasselbe Ergebnis raus: Zusätzliche Federlagen und eine geänderte Biegung einzelner oder mehrerer Lagen. Am Ende habe ich die drittoberste Lage getrippelt; also OME schwer mit 9 Lagen sowie zusätzlicher OME-Federlage für dauerhafte Zuladung im Maximum plus eine handgemachte Federlage, also 11 Federlagen je Seite.
Bei den zusätzlichen Federlagen wurden immer welche zwischen der zweitobersten Lage (Fanglage oder Sicherheitslage für den Fall des Bruchs der obersten Führungslage) und der ersten Überlast- oder Hilfslage eingefügt. Je weiter man Richtung Hilfslage kommt, desto weniger negativ wirkt sich eine zusätzliche Lage im Fahrverhalten aus, aber umso weniger positiv auf die dauerhafte Zuladung. Das hängt damit zusammen, dass die Federlagen eine umso geringere Sprengung (Krümmung) aufweisen, je weiter unten diese im Paket sitzen. Die unterste Lage trägt dementsprechend nur, wenn die Federung faktisch überlastet ist.
Das vorausgeschickt, bedeutet es für Deinen Fall, dass Du eine der oberen Lagen möglichst direkt unterhalb der Fanglage rausnehmen solltest. Dabei ist die Entfernung einer dieser Lagen meistens ausreichend, um den Fahrkomfort merklich zu steigern und gleichzeitig noch ausreichend Zuladung zu bewahren. Pi-mal-Auge kann man in der Gewichtsklasse der HD-LCs mit 70-90 kg Zuladung pro Lage im oberen Bereich des Federpakets rechnen.
Die Frage bzgl. der Stoßdämpfer ist bei einem konventionellen Blattfederfahrwerk (also keine Parabelfedern) meiner Erfahrung nach keine wirkliche. Der Fahrkomfort lässt sich mit verschiedenen Dämpfercharakteristiken kaum bis gar nicht verändern. Einzig eine zu lasche Zugstufe macht sich an der Hinterachse vor allem bergab auf unebenen Untergrund und Schiebebetrieb (Motorbremse) durch eine trampelnde Hinterachse negativ bemerkbar.
Gruß
Florian
'86er-HJ61, 450tkm, OME schwer, 35x12,5R15 auf 8,5x15 ET -35, pneumatische gesteuerte HA-Sperre, 80mm Bodylift, optimiertes Verdichterrad, Recaros m. Schwingkonsolen, Aufstelldach u. Innenausbau, div. Zusatzinstrumente, 3"-Abgasanlage inkl. Eigenbau-turbine-outlet, Sidepipe
Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe verstanden, dass die DFF-Federn das Fahrzeug höher legen...!
Ich dachte der macht die "auf Maß". Eine Anfrage/Anruf wäre es sicher wert.
Gruß Florian
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2019er GRJ76 auf 255/85 R16 mit hydraulischer Seilwinde, ARB Bullbar + Side Rails, Gobi-X Premium Bar hinten, two tone, Parabelfahrwerk mit Toughdog adjustable und Torsendifferentialen
kurze Vorgeschichte: wir sind vor zwei Jahren mit 22 Jahre altem (komplett plattem) original Fahrwerk auf Südamerika Reise gegangen (ca. 3300kg Reisegewicht). Haben dort unten dann zu Beginn der Reise die Blattfedern nachbiegen und eine zusätzliche Lage hinzufügen lassen. Das hat schon einen extremen Unterschied zum platten Fahrwerk gemacht. Nach 60.000km sind wir jetzt wieder zurück und jetzt muss das Federpaket einfach ausgetauscht werden.
Ich habe uns für 150 Euro über eBay Kleinanzeigen zwei Pakete aus einem neuen 79er besorgt. Das hat entsprechend 11 Lagen. Davon habe ich nun die dritte Lage von oben (die 3. und 4. Lage sind gleich lang) und die unterste Lage entfernt. Das heißt, nun haben wir noch 9 Lagen. Ich wollte die Federn in der Woche vor Ostern einbauen. Ich werde mal vorher nachher Fotos machen und dann berichten, wie sich das Fahrverhalten geändert hat.
Im Grunde haben wir also den gleichen Fall wie der Threadersteller, nur dass wir mehr Gewicht haben.
Bis zur Erstellung dieses Threads habe ich mir überhaupt nicht so viele Gedanken über das ganze Thema gemacht, außer, dass wir für uns entschieden habe, dass (für uns) ein neues Fahrwerk wie bspw. OME oder Parabelfedern das Geld absolut nicht wert sind. Auch mit unseren platten Federn waren wir stets mit dem Komfort und der Bodenfreiheit zufrieden.
Vielen Dank, Florian, für deinen Beitrag.
Ich schätze deine klaren Erklärungen, die auf einem konkreten Beispiel basieren.
Was du über die Hierarchie der Blattfedern sagst, bestätigt, was ich bisher gelesen habe.
Leider hilft mir das nicht viel weiter, denn mein Thema ist nicht unbedingt die Verbesserung des Federungskomforts, wie ich schon am Anfang geschrieben und später noch mal wiederholt habe.
@Odessa@xsteel
In der Tat würden Parabelfedern einen Gewichtsgewinn an Bodenfreiheit geben, da sie weniger Blatt haben. Wie ich schon sagte, ist die Kehrseite ihres Vorteils, dass das Fahrzeug stärker zum Rollen neigt. Wenn das der Fall ist, ist es für mich ein No Go.
Trotzdem werde ich mich bei DFF erkundigen, was sie in meinem Fall zu bieten haben. Mein Ziel ist es jedoch, die ursprünglichen Hauptfedern zu behalten, mit denen ich, wie gesagt, keine besonderen Probleme habe.
Der Wechsel von original Blattfeder auf Terrain Tamer Parabelfedern hat bei mir übrigens keine "Höherlegung" der U-Bolt-Platte bezweckt. Beide Federn hatten an der Stelle 60 mm Stärke. Die Parabelfeder ist dreilagig.
Gruß Florian
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2019er GRJ76 auf 255/85 R16 mit hydraulischer Seilwinde, ARB Bullbar + Side Rails, Gobi-X Premium Bar hinten, two tone, Parabelfahrwerk mit Toughdog adjustable und Torsendifferentialen
Okay, danke für die Info. In meinem Fall hat es also keinen Sinn. Ich habe trotzdem eine E-Mail an DFF geschickt. Ich werde sie fragen, wie dick ihr Blattfederpaket ist.
Hab die Plättchen zwischen den Lagen nicht erwähnt...
Macht aber des Kraut auch nicht fett wegen "Bodenfreiheit"
Des DIFF bleibt ja trotzdem immer an der gleichen Stelle. Und in Achsmitte wohl die Bodenfreiheit ausschlaggebender ?