Durchgebrochen ( Landrover )

Für alles, was sonst nirgends reinpaßt...
onkel
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von onkel »

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Bondgirl hat geschrieben: 30. November 2025 12:45
Dieses französisch-australische Päärchen ist seit 2015 mit der baugleichen Kabine Offroad unterwegs. Nur so zur Info ;)
https://www.instagram.com/grizzlynbearo ... Jkd2pra3A1

IMG_8436.jpeg

Spannender Kanal übrigens mit spannenden Ländern
Auch auf YouTube . Der Landy wurde schon x mal umgebaut , verstärkt und geschweißt
Gruß Onkel

https://youtu.be/6kP-xraRWOk?si=KNt9yUve_ZrCcgao

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Bondgirl
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von Bondgirl »

Inwiefern ist das Landychassis auf Verschränkungen ausgelegt? Das Chassis macht genau das Gleiche wie beim 79. Der Defender verschränkt anders aufgrund seiner Achsaufhängung, mit dem Chassis hat das nix zu tun.
Ich habe beruflich damit zu tun und war gerade mit einem 79 in der Erg Oriental Dauerverschränkungspassage ;)

Onkel: er wurde einmal umgebaut von Doka auf Einzelkabiner.
Gruß,

die Anna 🦈

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der 7er
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von der 7er »

Laertes hat geschrieben: 30. November 2025 12:51

Die Umbauten zu praktisch einer Karosserie gibt es ja in Form eines "verlängerten" Stations, dem man die Ladefläche entfernt hat. Nur hat das dann nichts mehr mit einem Wohnaufbau zu tun.
Andere Konstruktionen, bei denen diese weiter als Basis genutzt und fest mit dem Führerhaus verbunden wurden, zeigen oft Spannungsrisse - eben durch Verwindungen. Baut man einen kompakten neuen Körper auf den Landy-Rahmen, dann entsteht unvermeidlich ein neues Fahrzeug.
Es bleibt nun mal vieles immer ein Kompromiss!
Moin,

neenee, ich denke da nicht an eine einfache Verlängergung eines Stations, sondern an eine fachgerechte Verbindung des an der B-Säule abgetrennten und um einen stabilen Rahmen verstärkten Fahrerhauses mit einem Wohnkoffer in der Art und Weise, wie Marcus Haase (Off-Road-Schmiede) das seit über 25 Jahren sehr erfolgreich umsetzt (hab mal ein Foto aus einem seiner Videos angehängt). Spannungsrisse durch Verwindungen gibt´s da auch nach ganz vielen Jahren grober Benutzung nicht. Vielmehr wird der Fahrzeugrahmen durch den Aufbau ein wenig "steifer", was bei der geringen Verdrehdreudigkeit zumindest der Toyota-Rahmen aber kein Drama ist.

Gruß, Mario
verlängerter 80er Off-Road-Schmiede.jpg

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onkel
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von onkel »

Bondgirl hat geschrieben: 30. November 2025 13:00
..
Onkel: er wurde einmal umgebaut von Doka auf Einzelkabiner.
Ja, und abgerissene Achskugeln , Stossdämpferaufnahmen geschweißt und verstärkt usw.
Was am Rahmen gemacht wurde weiß ich nicht , aber die Südafrikaner haben da schon viel Arbeit reingesteckt , er war ja öfters dort
Du musst den Landrover nicht verteidigen , er ist ein tolles Auto .

Jede Konstruktion hat seine Grenzen und Reserven , wenn diese überschritten werden kommt es zu Schäden , vielleicht erst Jahre später oder außerhalb von Foren , Facebook usw.
Gruß Onkel

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Bondgirl
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von Bondgirl »

Mir geht es nicht darum, den Land Rover zu verteidigen. Ich bin nicht besonders Marken gebunden.
Gruß,

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quackderbruchpilot
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von quackderbruchpilot »

Was ist denn das für ein vorschlag, die Alu Karosse von Landrover als tragendes Bauteil mit der Kabine zu verbinden?
Die Landrover Karosse ist so weich, das ist doch quatsch.
Manchmal gehen sachen einfach irgendwann kaputt.
Der 130 ist jetzt auch schon mehr als zwei jahrzehnte alt und niemand weiß ob das auto nicht vielleicht die ersten 5 oder 15 jahre mit
einem 3 tonnen Gerüsthänger spazieren gefahren ist.
Das sind Risse aufgrund von dauerbelastung, die risse können schon vor 15 jahren angefangen haben, wachsen bei jedem lastwechsel ein paar micrometer (jedenfalls seeeehr wenig) weiter, bis irgendwann ein ordentlicher rumms fürs ende des rahmen sorgt.
Wer sowas verhindern will, muss deinen rahmen ab und zu mit rot-weiss prüfung o.ä. testen,
das steht aber im direkten widerspruch zu 20 kg korrosionsschutz matsche am rahmen.
Und Korrosion ist der schlimmere, weil sicherere feind.
grüße Nils

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Laertes
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von Laertes »

Bondgirl hat geschrieben: 30. November 2025 13:00
Inwiefern ist das Landychassis auf Verschränkungen ausgelegt? Das Chassis macht genau das Gleiche wie beim 79. Der Defender verschränkt anders aufgrund seiner Achsaufhängung, mit dem Chassis hat das nix zu tun.
Ich habe beruflich damit zu tun und war gerade mit einem 79 in der Erg Oriental Dauerverschränkungspassage ;)

Onkel: er wurde einmal umgebaut von Doka auf Einzelkabiner.
Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Verschränkung und Verwindung sind nicht das Gleiche. :wink:

Ich sprach von Verwindung! Nahezu jeder Geländefahrer hat die Verschränkungsfähigkeit seines Autos schon mal verändert (Stossdämpfer/Federn usw.), nicht aber die Verwindungsfâhigkeit des Chassis.
Die ist Sache der Konstrukteure: Stahlqualität, Metallstärke; offenes oder geschlossenes Chassis…

Das Landy-Chassis gilt als besonders verwindungsfähig (ist nun mal so) - was ja nicht heißt, dass auch andere Marken es nicht ebenfalls sind! :)

(Nur nebenbei: ich hatte in Afrika mal den früheren Cherokee Chief (mit 5,9 Ltr.-Motor) und Quadra-Trac. Verschränkung ok, aber das Chassis hatte dann nach etlichen Sahara-Kilometern einen deutlichen Riss - siehe Verwindungen!)

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Kat i
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von Kat i »

Laertes hat geschrieben: 30. November 2025 16:26
Bondgirl hat geschrieben: 30. November 2025 13:00
Inwiefern ist das Landychassis auf Verschränkungen ausgelegt? Das Chassis macht genau das Gleiche wie beim 79. Der Defender verschränkt anders aufgrund seiner Achsaufhängung, mit dem Chassis hat das nix zu tun.
Ich habe beruflich damit zu tun und war gerade mit einem 79 in der Erg Oriental Dauerverschränkungspassage ;)

Onkel: er wurde einmal umgebaut von Doka auf Einzelkabiner.
Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Verschränkung und Verwindung sind nicht das Gleiche. :wink:

Ich sprach von Verwindung! Nahezu jeder Geländefahrer hat die Verschränkungsfähigkeit seines Autos schon mal verändert (Stossdämpfer/Federn usw.), nicht aber die Verwindungsfâhigkeit des Chassis.
Die ist Sache der Konstrukteure: Stahlqualität, Metallstärke; offenes oder geschlossenes Chassis…

Das Landy-Chassis gilt als besonders verwindungsfähig (ist nun mal so) - was ja nicht heißt, dass auch andere Marken es nicht ebenfalls sind! :)

(Nur nebenbei: ich hatte in Afrika mal den früheren Cherokee Chief (mit 5,9 Ltr.-Motor) und Quadra-Trac. Verschränkung ok, aber das Chassis hatte dann nach etlichen Sahara-Kilometern einen deutlichen Riss - siehe Verwindungen!)
Verwindungsweich ist ein Unimog-Rahmen. Dies in Verbindung mit den Schubrohren macht den Unimog sehr verschränkungsfähig. Deswegen wird auf diesem Rahmen alles entkoppelt gelagert. Am Landy-Rahmen ist nichts entkoppelt gelagert, schon gar nicht die Pritsche des 130er. Dies würde bedeuten, das die LR-Konstrukteure entweder keine Ahnung haben oder der Landy-Rahmen eher verwindungssteif, aber ganz sicher nicht verwindungsweich ist. Er ist nicht so verwindungssteif wie ein KAT-Rahmen, das ist eine andere Liga. Der hier beschriebene Defekt ist wohl eher ein Dauerbruch, aus welchen Gründen auch immer.
Viele Grüße
Mathias

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xsteel
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von xsteel »

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Gruß, Sigi

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xsteel
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von xsteel »

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Entkopplung Rahmen vom Aufbau
Gruß, Sigi

HZJ79 Bj.2011

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Broesel
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von Broesel »

Für Doppel-Dreipunkt braucht man aber Platz und Gewicht :-)

Ein Landrover Defender verwindet sich immer samt Karosserie - stellt den mal mit einem Rad auf den Bordstein, dann geht die Hecktür/Hecklappe und die Türen teils nicht mehr auf - eben weil er im Gesamten mit Verwindet.
Egel ob Pickup oder nicht.
Wenn man nun die Pickupladefläche völlig aussteift mit Kabine endet das halt blöd.

Die Landcruiser und Hiluxe sind vom Rahmen stärker entkoppelt und arbeiten daher in der Karosserie deutlich weniger. Aber der Rahmen arbeitet trotzdem.
Ein J79 macht schon nur mit leerer Pritsche ordentlich Bewegung und z.B. 2 Heuballen a 400KG, also 800kg Ladung locker 2-3cm Bewegung in der "Verdreh-achse" wenn man damit durch Feldwege fährt. Schon auf der Straße merkt man eine Bewegung zwischen Pritsche und Fahrerhaus.

bei J79 oder HiLux ist das aussteifen der Pritsche durch die Kabine solange OK, solange man die Kabine NUR an der Pritsche festmacht.
Wenn man die Kabine auf die Pritsche stellt und an den Rahmen spannt wird auch da blöd.

Wenn man zusätzlich die Kabine auf einer Pickupladefläche mit dem Fahrerhaus verbindet, muss man die Lager des Fahrerhauses und der Pritsche ändern.
Sonst kommt es ebenso zu Schäden - nur halt an anderen Stellen.
Die PickUp Ladeflächen sind eben anders gelagert und das ganze darauf ausgelegt.
Die Lagerung z.B. einer J76 oder J78 Kabine im gesamten auf dem Rahmen sieht an einigen Stellen eben anders aus.

Eine Kabine statt der Ladefläche direkt auf den Rahmen erfordert eine vernünftige Lagerung - die unterschiedlich ist je nachdem ob man die Kabine mit dem Fahrerhaus verbindet oder eben nicht.

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Laertes
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von Laertes »

Broesel hat geschrieben: 30. November 2025 17:37
Für Doppel-Dreipunkt braucht man aber Platz und Gewicht :-)

Ein Landrover Defender verwindet sich immer samt Karosserie - stellt den mal mit einem Rad auf den Bordstein, dann geht die Hecktür/Hecklappe und die Türen teils nicht mehr auf - eben weil er im Gesamten mit Verwindet.
Egel ob Pickup oder nicht.
Wenn man nun die Pickupladefläche völlig aussteift mit Kabine endet das halt blöd.


Eine Kabine statt der Ladefläche direkt auf den Rahmen erfordert eine vernünftige Lagerung - die unterschiedlich ist je nachdem ob man die Kabine mit dem Fahrerhaus verbindet oder eben nicht.
Das ist absolut richtig und bei der Aluhaut auch unvermeidlich. :)

Beim 130er das Fahrerhaus mit der Ladefläche zu verbinden (Durchgang usw.) wird schmerzfrei und ökonomisch verträglich nur mit einem faltenartigen Gummibalg möglich sein. Hatte ich mal erwogen, ist aber wegen der Befestigungen auch nicht ganz so leicht, denn es geht bei den Verdrehungen tatsächlich um Zentimeter.
Habe mich auch dagegen entschieden, weil dann ja der relativ sichere hintere Teil jedem Zugriff offen ist, sobald man eine vordere Tür überwunden hat.

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Bondgirl
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von Bondgirl »

Na ihr kennt Euch ja aus 🤣
Sorry aber ich krieg beim 130 alle Türen auf und zu in der Verschränkung. Alle 4. Sehr verschränkt klackt das Türschloss ggf anders und hörbarer aber das ist beim Toyota nicht anders. Und nein der Rahmen ist nicht weicher als anderswo.
Das stimmt so einfach nicht. War gerade letzte Woche mehrfach maximal verschränkt 🤣
Das ist kein Unimog
Gruß,

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alte Kiste
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von alte Kiste »

Achtung Humor an

Anna, so geht das nicht. :ironie:
Du bist ein Mädchen und schreibst viel zu wenig, zudem kannst du doch nicht einfach mit so einen Auto losfahren und all die verrückten Sachen machen. Also, bleib zu Hause, schreibe ganz viel und so wird´s auch was!

Humor lasse ich besser an.

Grüsse fix
Ich habe schon vor sehr langer Zeit gelernt, " Wenn du nicht schwimmen kannst, liegt es nicht an der Badehose! "
Oder ich zitiere: "Für das Können gibt es nur einen Beweis. Das TUN." Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach




https://www.derlandmesserbus.de/

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Pathfinder
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von Pathfinder »

...zu schwer, zur großer Überhang, Frequenz....
Der Hilux bricht schon mit ner einfachen Canopy....


Broken Hilux from a group traveling from London to Capetown. It was eventually repaired and they continued their journey successfully : r/Trucks https://share.google/z5EYVQANrE8TkJLOz

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Serge
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Re: Durchgebrochen ( Landrover )

Beitrag von Serge »

Innova87 hat geschrieben: 30. November 2025 09:52
Für provisorium gehts ja erst mal weiter.
Genau das ist der springende Punkt.
Den ZKF https://www.zkf.de in allen Ehren,
aber in der Situation geht es erstmal um die Problemlösung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
Allem hättste, wärste, könnste zum Trotz.
Die Analyse erfolgt im Nachgang.
Le temps ne fait rien à l'affaire.

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