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Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 5. Mai 2024 19:19
von kai.glaesser@web.de
Servus Gemeinde,

nachdem ich hier schon sehr viel mitlesen und ab und zu auch kommentieren durfte, versuche ich mal mein Projekt vorzustellen. Zuletzt hat Finnlux, der ein ähnliches und ganz tolles Projekt auf dem Vorgänger Hilux umgesetzt hat, mich nochmal dazu angstachelt.
Versuch deshalb, weil ich nicht versprechen kann hier immer up to date zu bleiben und jede Kleinigkeit zu erklären...denn geplant und gebaut muss ja auch noch werden :ka: .

Noch dazu sind wir seit Juli in Familie, gerade aktuell in Rumänien, noch bis Juli auf Weltreise unterwegs :lol: und da habe ich nicht immer Zeit zu antworten.

Also nachdem wir bereits einen IVECO Magirus 75-16
Unser Roland.jpg
Roland von vorn.jpg
umfassend renoviert und zum Womo ausgebaut hatten, waren wir einen Teil unserer Reise damit unterwegs. Zwischenzeitlich haben wir uns entschieden nun auf unseren Hilux Doka von 2016 eine Kabine zu bauen mit der wir in Zukunft unterwegs sein wollen. Der IVECO wird, wenn wir zurück sind, in hoffentlich gute Hände verkauft.

Das ganze soll ziemlich individuell werden mit folgenden Kabinendaten:
-Breite 1,90m-1,95m
-Bodenlänge 1,70m-180m+50cm Schräge am Heck 45Grad
-Alkovenunterkante so hoch, dass unser Frontrunner Slimsportdachträger verbleiben kann
-Alkovenlänge nur 1,00m, dass auf den Dachträger noch zwei 40er Kisten passen
-so viel wie möglich, (u.a. das meiste der Elektrik, und ein Teil des Wassertanks) kommt in die Doka, also weit vor die HA
-Die Kabine soll mit relativ geringem Aufwand abzunehmen sein um die Ladewanne wieder zu nutzen
-die Kabine selbst kommt ohne Markise und am Dach ringsum 150mm abgeschrägt
-bestellt ist die Leerkabine bereits, die finalen Maße muss ich im August liefern

Um das Ganze zu illustrieren hier ein paar Bilder von der Projektion in Sketchup:
Hilux 1.jpg
Hilux 2.jpg
Hilux 3.jpg
Hilux innen.jpg
Es ist also noch nichts in Stein gemeißelt und gerne lasse ich mich von euren Anregungen und/oder Bedenken inspirieren. Gleichzeitig kann ich hier vielleicht auch ab und zu eine Anregung geben.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 5. Mai 2024 19:22
von toyotamartin
Ich würde keine Doka nehmen,weil der Schwerpunkt sehr weit nach hinten geht und der Rahmen das aufnehmen muss...

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 5. Mai 2024 19:35
von Peter_G
Was spricht denn dagegen den Iveco zu behalten ? Der HiLux ist ja dann auch nicht alltagstauglich und sieht optisch für mein laienhaftes Auge etwas überfordert bzw. per se überladen aus.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 5. Mai 2024 20:54
von Ragnarök
Warum eine so monströse Kabine auf dieser Basis? Sieht seltsam aus, fährt komisch und ist für's Material auch nicht so wirklich toll... 4 Sitzplätze und so ein Koffer ist doch schon eher Sprinter-Territorium.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 5. Mai 2024 20:59
von quadman
...geht ihr jetzt von dem selbst gemalten sketchup Bild aus? Vielleicht einfach mal ins reale Bilderalbum klicken. Da kann man auch Kabinen auf den Hilux setzen, die einfach passen. Auch bei serienmäßigen 3150kg zul.GG.

Gruß Stefan

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 5. Mai 2024 22:51
von superXcruiser
......immer wieder der selbe gedankliche Fehler......alles Gewicht auf und hinter der Hinterachse.

Nicht nur, dass die Kiste dann sehr bescheiden fährt, nein, die Dinger brechen durch wie Kekse, es gibt dann nur keine Krümel, sondern Tränen und Entsetzen am Straßenrand.

Lustig find ich, dass jeder glaubt, dass ihm das nicht passiert. Wie beim Lungenkrebs wenn es ums Rauchen geht.

Vielleicht hilft eine solche Ansprache um nochmals über alles nachzudenken. Falls nicht, VIEL GLÜCK.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 5. Mai 2024 23:01
von xsteel
quadman hat geschrieben: 5. Mai 2024 20:59
...geht ihr jetzt von dem selbst gemalten sketchup Bild aus? Vielleicht einfach mal ins reale Bilderalbum klicken. Da kann man auch Kabinen auf den Hilux setzen, die einfach passen. Auch bei serienmäßigen 3150kg zul.GG.

Gruß Stefan
Was wiegt denn so ein DoKa Hilux leer?

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 05:17
von kai.glaesser@web.de
toyotamartin hat geschrieben:
Ich würde keine Doka nehmen,weil der Schwerpunkt sehr weit nach hinten geht und der Rahmen das aufnehmen muss...
Den Hilux haben wir ja bereits.

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 05:20
von kai.glaesser@web.de
Peter_G hat geschrieben:
Was spricht denn dagegen den Iveco zu behalten ? Der HiLux ist ja dann auch nicht alltagstauglich und sieht optisch für mein laienhaftes Auge etwas überfordert bzw. per se überladen aus.
Wir finden ein kleineres Auto inzwischen praktischer.

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 05:25
von kai.glaesser@web.de
xsteel hat geschrieben:
quadman hat geschrieben: 5. Mai 2024 20:59
...geht ihr jetzt von dem selbst gemalten sketchup Bild aus? Vielleicht einfach mal ins reale Bilderalbum klicken. Da kann man auch Kabinen auf den Hilux setzen, die einfach passen. Auch bei serienmäßigen 3150kg zul.GG.

Gruß Stefan
Was wiegt denn so ein DoKa Hilux leer?
Etwa 2t minus 150kg Ladewanne

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 05:35
von kai.glaesser@web.de
quadman hat geschrieben:
...geht ihr jetzt von dem selbst gemalten sketchup Bild aus? Vielleicht einfach mal ins reale Bilderalbum klicken. Da kann man auch Kabinen auf den Hilux setzen, die einfach passen. Auch bei serienmäßigen 3150kg zul.GG.

Gruß Stefan
Hier z.B. eine 2,30m Kabine auf einer Doka.Bild

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 06:39
von Lender
Was soll diese Schwarzmalerei?
Es gibt viele DoKa die mit ähnlich grossen Kabinen unterwegs sind und deren Rahmen gut sind. Es erfordert eine gewisse Anpassung der Fahrweise, aber eine Dakar würde wohl kaum ein Fahrzeug ab Werk überstehen.
Der Gewichtsproblematik ist er sich bewusst, deshalb soll Wasser etc. in die DoKa nach vorne. Man könnte das Wasser aber auch in der Kabine an die Stirnwand verlagern um das Kippmoment des Überhangs etwas zu Kompensieren.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 06:55
von Peter_G
Mich hat hauptsächlich der Faktor Familie größer und Auto kleiner interessiert. Bauberichte sind immer willkommen. 😉

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 08:00
von kai.glaesser@web.de
Peter_G hat geschrieben:
Mich hat hauptsächlich der Faktor Familie größer und Auto kleiner interessiert. Bauberichte sind immer willkommen. Bild
Wir hoffen die Jungs sind bald ohne uns unterwegs Bild

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 08:03
von kai.glaesser@web.de
Lender hat geschrieben:
Was soll diese Schwarzmalerei?
Es gibt viele DoKa die mit ähnlich grossen Kabinen unterwegs sind und deren Rahmen gut sind. Es erfordert eine gewisse Anpassung der Fahrweise, aber eine Dakar würde wohl kaum ein Fahrzeug ab Werk überstehen.
Der Gewichtsproblematik ist er sich bewusst, deshalb soll Wasser etc. in die DoKa nach vorne. Man könnte das Wasser aber auch in der Kabine an die Stirnwand verlagern um das Kippmoment des Überhangs etwas zu Kompensieren.
So ähnlich ist es gedacht. In der Doka sind 40l Wasser im Fußraumtank und in der Kabine nochmal ca. 50l vorn unten.

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 08:07
von kai.glaesser@web.de
superXcruiser hat geschrieben:
......immer wieder der selbe gedankliche Fehler......alles Gewicht auf und hinter der Hinterachse.

Nicht nur, dass die Kiste dann sehr bescheiden fährt, nein, die Dinger brechen durch wie Kekse, es gibt dann nur keine Krümel, sondern Tränen und Entsetzen am Straßenrand.

Lustig find ich, dass jeder glaubt, dass ihm das nicht passiert. Wie beim Lungenkrebs wenn es ums Rauchen geht.

Vielleicht hilft eine solche Ansprache um nochmals über alles nachzudenken. Falls nicht, VIEL GLÜCK.
Vielen herzlichen Dank für deine sehr konstruktive und überaus sachliche Kritik. Du hast Recht, das ist alles reine Physik.
Aber du kannst sicher sein, du wirst der erste sein den ich informiere wenn es soweit ist. Dann kannst du gern die Kekskrümel von der Straße picken.

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 08:41
von Odessa
Den Bildern nach sieht die Kabine schon recht groß aus und ganz laienhaft finde ich es auf einem Doka auch nicht wirklich stimmig. Dafür sind hiesige Modelle igrendwie zu klein (Stichwort Ford F-Reihe oder auch Toyota Tacoma).
Bild
Hier ein Artikel aus dem Explorer Magazin zum Thema Rahmenbruch:
https://explorer-magazin.com/technik/pi ... hmenbruch/
Nennen wir es mal "Hochrisikogruppe". Das sind wohl tatsächlich Doppelkabiner mit Kabine und Luftfederbälge/Auflastung. In dem Artikel lese ich aber auch heraus, dass es hauptsächlich bei wilderem/heftigerem Offroadeinsatz oder auf Rüttelpisten auftritt.

Die grundsätzliche Idee ist deshalb ja nicht pauschal verkehrt. Es ist eben nur wichtig zu wissen wo die Reise(n) hingehen soll(en).
Was sind denn so die Ziele? @kai.glaesser@web.de

Im Hinblick auf eine weiterhin gute Alltagstauglichkeit (Absetzen der Kabine wurde ja angesprochen) würde ich aber ernsthaft einen Anhänger in Betracht ziehen. Offroadtechnisch wird der Anhänger verglichen zu den noch sinnvoll machbaren Einsätzen eines Hilux + großer Kabine gar nicht so viel mehr an Problemen machen. Ein weiterer Vorteil sind eventuelle Höhenbeschränkungen an Zufahrten, um die Wohnmobilfraktion fernzuhalten.
Nachteile sind eben oftmals höhere Kosten bei bspw. Fähren und man muss es etwas üben, um auch rückwärts wo herauszufahren zu können.
Kommt man vom LKW, hat man wohl dennoch einen großen Schritt in die Richtung klein und flexibel gemacht.

Nur als Tipp/Anregung gemeint. Mir scheint es oftmals, dass es in Europa einfach nicht großartig verbreitet ist. Glaubt man den australischen Videos/Youtubern sind die ziemlich zufrieden mit ihren Anhängern, auch auf Rüttelpisten und offroad.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 08:49
von kai.glaesser@web.de
Nun stehe ich vor dem Problem der Radhaushöhe :shock:

Ich habe mich umfassend mit der BBG des Hilux beschäftigt und die gibt wirklich so ziemlich alle Maße und Gewichte her die man benötigt. Nur wird sie im Bereich der Radeinfederung etwas ungenau. Und zwar kann ich dort nur die Angabe von 125mm Federweg vom "Normalzustand" aus gemessen plus 25mm geforderter Radfreilauf nach oben finden. Das würden zusammen 150mm ausmachen. Ok soweit.

Von wo ab ist nun aber zu messen??? Wenn ich meine originalen Radhäuser innen ausmesse komme ich locker auf 200mm ab Ladefläche. (was gleichzeitig auch ab Kabinenunterkante bedeuten würde). Nun habe ich aber den Eindruck, dass die wenigsten hier einen so hohen Abstand gebaut haben.
Hilux Radausschnitt.jpg
Wer kann mir denn zuverlässig aus Erfahrung berichten, wie viel mm hier notwendig sind? Ich würde das Ganze auf Normfedern beziehen und habe dann noch zusätzlichen Puffer durch das noch zu verbauende etwa 40mm höhere Fahrwerk.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 09:10
von Landkind70
evtl hilft es dir...dies hab ich bei einem 80er so umgesetzt - allerdings um 35er Räder vernünftig unterzubringen.
Abstand Rahmen Kabine wurde beim 80er durch die hinteren Federholme zzgl 15 mm vorgegeben. Schätze der Abstand zum Rahmen somit ca 35 mm

Beim Hilux wäre es aber dann halt ein anderes limitierendes Bauteil bzw dein Zwischenrahmen - den du bei der Kabinengröße sicherlich in Erwägung ziehst ?!

Ich kann deine Idee des Downsizing gut nachvollziehen. Hatte selber mal nen 170 D11 mit LAK 2 Koffer. Mir fehlte die Dynamik und wir waren durch die Fahrzeuggröße zu sehr eingeschränkt.

Auch wenn du es nicht hören magst : Jetzt schränkst du euch erneut ein ! Alles was die Kollegen vorher bezüglich deiner Kabinengröße vs Fahrzeuggröße geschrieben haben, wird dich einholen wenn du das nutzen möchtest was dir beim Magirus gefehlt hat !
Habe selber leider schon 2 Hiluxrahmen von Freunden schweißen und verstärken dürfen. Die Jungs hatten auch so tolle Kabinen auf ihren Dokas.
Radausschnitt Kabien 80er.JPG
Radausschnitt Kabien 80er.JPG (11.99 KiB) 1884 mal betrachtet

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 09:13
von Fuxl
Obacht!!
Die Starrachse macht beim verschränken wesentlich mehr weg am Rad als beim reinen geraden einfedern!

Auch das eigenlenkverhalten der Starrachse sollte berücksichtig werden! Die Achse bewegt sich je nach Fahrwerk mehrere cm vor oder zurück beim einfedern.

mfg

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 09:14
von kai.glaesser@web.de
@Odessa; Also die Reise geht nicht ins Hardcoreoffroad, wenn es mal abseits der Straßen geht dann nur im vorsichtigem Tempo. Die ganze Kabine wird die 500kg nicht erreichen, was abzüglich der Laderaumwanne 350kg bedeutet. Keine Markise, kein Schnickschnack minimales Gewicht beim Möbelbau usw.
Und das Ding bekommt auch keine Zusatzluftfeder, sondern ein Fahrwerk der Last entsprechend plus evtl. Roadmaster.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 09:15
von kai.glaesser@web.de
Fuxl hat geschrieben:
Obacht!!
Die Starrachse macht beim verschränken wesentlich mehr weg am Rad als beim reinen geraden einfedern!

Auch das eigenlenkverhalten der Starrachse sollte berücksichtig werden! Die Achse bewegt sich je nach Fahrwerk mehrere cm vor oder zurück beim einfedern.

mfg
Hab ich auf dem Schirm, DankeBild

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 09:28
von quadman
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 6. Mai 2024 08:49
Nun stehe ich vor dem Problem der Radhaushöhe :shock:

Ich habe mich umfassend mit der BBG des Hilux beschäftigt und die gibt wirklich so ziemlich alle Maße und Gewichte her die man benötigt. Nur wird sie im Bereich der Radeinfederung etwas ungenau. Und zwar kann ich dort nur die Angabe von 125mm Federweg vom "Normalzustand" aus gemessen plus 25mm geforderter Radfreilauf nach oben finden. Das würden zusammen 150mm ausmachen. Ok soweit.


Hilux Radausschnitt.jpg

Ich habe tatsächlich die Maße des Radkastens und somit die Radfreiheit von der Blechpritsche übernommen beim Pritschenbau.
Daswar auch gut so, wg. Verschränkung etc.

Bild



Gruß Stefan

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 09:36
von onkel
Thema Freigang / Verschränkung :

Die Unimogs die bei mir in der Nähe umgebaut werden zu " Expeditionsmobilen " bekommen auf das nackte Fahrwerk das maximale Gewicht gepackt
( rechnerisches Gewicht von Kabine , Zwischenrahmen, Innenausbau, Flüssigkeiten, Gepäck usw. ) und dann wird maximal verschränkt und gemessen .
Größte geplante Räder vorher montieren nicht vergessen

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 09:44
von Ben W-G
Hi Kai, Skizze schaut cool aus (1. Eindruck halt) .
Aus Erfahrung mit Dokas und Crew Cabs würde ich max ein Crew cab empfehlen v.a. wenn die Kids bald autonom sind. Aber wenn ihr hauptsächlich auf Strassen unterwegs sein werden, geht das auch natürlich. Wasser und Schweres hinter Fahrer und Beifahrer finde ich immer eine sehr gute Lösung. Viel Spaß.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 09:53
von Nizzacruiser
Ich möchte dir die Freude am bauen, und am Hilux Doka nicht nehmen, aber 500 Kg für die oben gezeigte Kabine passt in der Praxis nicht.

Hier bist du schon bei 3 Tonnen Gewicht mit Sprit und Fahrer, ohne weitere Zuladung. Und ich denke die in der Szene bekannte Firma weiß was sie baut.
Die nennen das „Super Lightweight“ 😂

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 09:56
von Nizzacruiser
Schau mal bei denen rein, wo das Gewicht herkommt.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 10:02
von quadman
...Wasser und Abwasser sind bei meinem extra sogar zwischen den Achsen! Das Gas und der Kompressor des Kühlschranks auch... 8)
Wenn ich voll aufrödel mit 70 L Wasser und 145L Diesel komme ich auch auf 3 Tonnen inkl. Insassen. Das wird eng mit solch riesen Alkoven Kabine.
Ist für mich aber nichts Neues.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 10:15
von sendtime
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 6. Mai 2024 09:14
@Odessa; Also die Reise geht nicht ins Hardcoreoffroad, wenn es mal abseits der Straßen geht dann nur im vorsichtigem Tempo. Die ganze Kabine wird die 500kg nicht erreichen, was abzüglich der Laderaumwanne 350kg bedeutet. Keine Markise, kein Schnickschnack minimales Gewicht beim Möbelbau usw.
Und das Ding bekommt auch keine Zusatzluftfeder, sondern ein Fahrwerk der Last entsprechend plus evtl. Roadmaster.
DoKa mit großer, aber leichter Kabine löst zwar das Belastungsproblem für das Basisfahrzeug, bringt aber dennoch viele praktische Einschränkungen mit sich. Wir hatten eine zeitlang einen Hilux DoKa mit Truckbed Camper, da haben wir (aus Platzgründen) einige Dinge auf der Rücksitzbank untergebracht. Das heißt jedes mal, wenn man da dran muss, hinten Tür auf, aussteigen, zum Fahrzeug vorne, dort Tür auf/zu und wieder zurück. Ihr hättet in der großen Kabine hinten zwar den Platz, wollt das Gewicht aber nicht dort lassen.

Falls für die Kabine ein festes Dach geplant ist, wird das Fahrzeug eine ordentliche Gesamthöhe erreichen, was (auch ohne Überladung und mit gutem Schwerpunkt) die Offroadtauglichkeit weiter einschränkt. Es sei denn, die Bodenlänge wird trotz DoKa so lang gewählt, dass man das Bett hinter der Fahrzeugkabine untergebracht bekommt. Das würde ich noch am ehesten machen, aber auch da ist die Frage, ob ein anderes Fahrzeug nicht viel weniger Kompromisse erfordert?

Ich würde auf einen Xtra Cab oder sogar Single Cab mit kompakter Kabine mit Klappdach gehen, wenn wirklich offroad geplant ist. Wenn es weniger um offroad als um Platz, Komfort und Kompaktheit geht, würde ich einen L2H2 Kastenwagen mit Heckantrieb wählen, höher legen, hinten eine Sperre nachrüsten und große AT-Räder draufziehen. Das ist vom Komfort ein komplett anderes Level als jeder Pickup, ist nicht höher, nicht länger, hat einen besseren Wendekreis, Stehhöhe im gesamten Fahrzeug und fährt an sehr viele Orte, an die man mit der skizzierten Kabine noch fahren würde. Insbesondere aus Gründen der Abmessungen.

Viel Erfolg bei der Umsetzung, egal welchen Weg ihr einschlagt :)

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 10:49
von quadman
...hmm, das ist wohl etwas schief gelaufen. Sieht auch nicht schön aus. Definitiv ist der Ausschnitt zu groß!

Bild


Alternativ kann aber auch die Luftfeder mit 4 bar aufgepustet sein...

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 11:18
von kai.glaesser@web.de
quadman hat geschrieben:
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 6. Mai 2024 08:49
Nun stehe ich vor dem Problem der Radhaushöhe :shock:

Ich habe mich umfassend mit der BBG des Hilux beschäftigt und die gibt wirklich so ziemlich alle Maße und Gewichte her die man benötigt. Nur wird sie im Bereich der Radeinfederung etwas ungenau. Und zwar kann ich dort nur die Angabe von 125mm Federweg vom "Normalzustand" aus gemessen plus 25mm geforderter Radfreilauf nach oben finden. Das würden zusammen 150mm ausmachen. Ok soweit.


Hilux Radausschnitt.jpg

Ich habe tatsächlich die Maße des Radkastens und somit die Radfreiheit von der Blechpritsche übernommen beim Pritschenbau.
Daswar auch gut so, wg. Verschränkung etc.

Bild



Gruß Stefan
Stefan, das sieht so wenig aus. Wie viel mm sind das denn von Unterkante Kabinenboden bis ins Radhaus?

Ich nehme an dein Kabinenboden ist so tief wie möglich ( bei mir wäre das wie die Originalpritsche, also die geforderten 15mm über der Stoßdämpferaufhängung)


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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 11:49
von finnlux
Moin!


Grundsätzlich finde ich dein Vorhaben sehr interessant und den Grundriss des Innenausbaus seeehr inspirierend! :biggrin:
Dass hier (teilweise berechtigte) Zweifel vorgetragen werden liegt in der Natur der doppelkabinigen Dinge. Dass hier der eine oder andere Missionar gleich "völliger Wahnsinn, Weltuntergang, kauf' dir 'nen Sprinter!" brabbelt, anscheinend nicht geblickt hat, dass das Auto, schon da ist, Teile schon bestellt sind und der Nagel tief im Kopf sitzt; ist halt so ein Foren-Ding. Aber du schreibst ja selbst, dass noch nichts in Stein gemeisselt / oder in GFK laminiert ist. Also lass uns über Details reden ;)

Der Doka ist unter den Pickups bekannterweise der schlechteste Kabinenträger. Was nicht nur an der ungünstigen Position des zur Verfügung stehenden Rahmens liegt (auf und hinter der Hinterachse, nur minimal davor) sondern auch am Gewicht der Karosse. Dazu später noch was...
Also hält man die Kabine eben leicht, kompakt und rückt Schweres nach vorne. Baut sich noch ein gutes Fahrwerk ein, pflegt den Rahmen des Hilux damit keine Sollbruchstellen durch Rost begünstigt werden und spart sich krasse Rüttelpisten und Dünengesurfe. So weit, so gut.

Nun ist deine gedachte Kabine allerdings schon ziemlich lang. Mit Sicherheit länger, als der BBG es vorsieht. Auch wenn der Arsch leicht bleibt, wird das Gewicht in dynamischen Situationen einiges an Kraft durch Hebelwirkung in den Rahmen einbringen. Und zwar mehr, als wenn die Kabine eben kürzer wäre :D
Gleiches gilt für die Höhe der Kabine durch Schwerpunktverlagerung nach oben... Sicher ist 'ne Alkovenkabine fahrdynamisch nicht das gleiche wie ein Hubdachgerät. Mit einem guten Fahrwerk absolut kein Problem. Kein Scheiß: Meine Kiste fährt sich fast wie ein Gokart, macht richtig Spaß! Aber die Geschichte mit dem Dachträger und den Alukisten würde ich mir sehr genau überlegen. Macht's fahrdynamisch nicht besser und Gewicht da oben ist für die Gewichtsverteilung auch nicht so hilfreich.

Apropos erhofftes Gewicht... Vergiss es, das wird nichts. Ein Irrglaube dem jeder unterliegt, der neu baut! :biggrin: Deine gedachte Kabine ist größer als meine, sieht möblierter aus, wird wahrscheinlich in gleicher Bauweise mit gleichen Materialien gebaut werden. Also wird sie schwerer als meine sein ;)
Vergiss nicht: Zwischenrahmen, Fenster, Anbauten, Lack, Kleber, Farbe für Möbel, Bedschläge, Polster, Elektrik, Kabel, Dachluke, etc pp. Dat läppert sick! Da hätte ich übrigens einen Vorschlag für Einsparpotential: Vergiss die seitlichen Schrägen oben, die seitlichen Schrägen an der Wand zum Fahrerhaus, mindestens eine Schräge am Alkoven und die Verjüngung des Alkovens. Jede Schräge bedeutet immer eine Winkelleiste und Kleber mehr, oder auch zwei, wenn innen auch verstärkt wird. Sackschwer das Zeugs, wirklich! Und du wirst einen riesigen Aufwand haben, den Kram passend auf Gehrung zu sägen. Du wirst fluchen und dich freuen, dass du ein paar Meter Ausschuss eingeplant hast.

Die Geschichte mit dem leichten Wechsel ist auch lange nicht so einfach wie gedacht. Been there, tried that. Die Kabine an demenstprechenden Punkten zu verstärken / bzw. belastbare Aufnahmen um die Kabine abzunehmen kostet Gewicht. Alles andere geht zwar auch, ist aber immer Gefummel mit nicht "mal schnell". Es sei denn, du hast eine Hebebühne mit viel Luft nach oben. Ich wollte dann auch lieber energie, Zeit und Geld in die Wohnkabine stecken, anstatt mir den Kopf darüber zu zerbrechen, wie ich die originale Pritsche zum Schnellwechsel modifizieren kann. Wechselrahmen fallen Gewichts- und Höhentechnisch natürlich aus. Ist halt keine leichte Klappdachkabine, die wir haben / wollen. Dann wäre da noch die Sache mit der Trennbarkeit der ganzen Leitungen, die du zum Fahrehaus ziehen müsstest.

Wassertank, Elektrik, sonstige Technik im Fahrerhaus mag grundsätzlich erstmal ganz schlau erscheinen. Bedenke aber, dass du reichlich Aufwand und Modifikation betreiben musst, um das ganze Schlauch- und Leitungsgedöns zu verlegen. Wasser bedeutet schnell 'ne Undichtigkeit, bei Strom (wenn Akku vorne) brauchst du einiges an Kabel mehr, bei längeren Kabelstrecken auch mal etwas mehr Durchmesser. Da kommt auch wieder ein bisschen was zusammen. Ach ja, mit einer zweiadrigen Verbindung zum Akku ist es meist nicht getan. Meist kommen dazu noch die eine oder andere Mess- oder Regelleitung die direkt am Akku (LiFePo?) angebracht werden will dazu. Dann noch die Solarleitungen zum Regler, der gerne nah am Akku sitzt, usw usf. Das Ganze natürlich wieder trennbar, weil du ja wechseln willst :P

Letztendlich kann zu viel Gewicht im Fahrerhaus bei der Doka auch kritisch werden, da kommt dann das Karosseriegewicht zum tragen, weil du ratzfatz ein Problem mit der Vorderachslast bekommen könntest. Ich habe Gewichtstechnisch so nah wie möglich auf der Hinterachse, bzw. auf den paar Zentimetern davor gebaut und habe eine ziemlich ausgewogene Achslastverteilung von grob 1300Kg vorne, 1400Kg hinten, leer. Da muss ich schon ziemlich aufpassen, dass ich die erlaubten 1400Kg vorne nicht reiße. Wäre mit Wasser und Strom vorne wohl sehr knapp.

Der langen Rede kurzer Sinn: Auf geht's, viel Spaß, feil' noch etwas an deinem Entwurf rum ;)

@Landkind70
Welche Hiluxe waren das, was hatten die für Kabinen drauf, was und wie sind die gefahren? Frage für einen Freund... 8)

Ach so, so ein gerissener Rahmen tät mich weniger schrecken als ein Turbo- Einspritzsystem- oder Sonstwasschaden in der Walachei. So'n Rahmen ist doch ein Klacks für den sagenumwobenen Dorfschmied... :greensmilewinkgrin:



Schönen Gruß,
finnlux

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 11:50
von toyotamartin
Ich habe bei einem Geländewagentreffen einen Nissan Navara DK mit ähnlicher Kabine gesehen...nur leider ist dem der Rahmen bei Schritttempo beim Rausfahren aus einer Senke gebrochen.Beide Seiten ab...jaja Nissan und so ...

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 11:53
von toyotamartin
Nochwas, der Nissan hatte die Kabine ohne Dreipunktlager etc direkt auf die Träger Pritsche geschraubt.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 11:59
von quadman
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 6. Mai 2024 11:18


Ich habe tatsächlich die Maße des Radkastens und somit die Radfreiheit von der Blechpritsche übernommen beim Pritschenbau.
Daswar auch gut so, wg. Verschränkung etc.

Bild



Gruß Stefan
Stefan, das sieht so wenig aus. Wie viel mm sind das denn von Unterkante Kabinenboden bis ins Radhaus?

Ich nehme an dein Kabinenboden ist so tief wie möglich ( bei mir wäre das wie die Originalpritsche, also die geforderten 15mm über der Stoßdämpferaufhängung)


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[/quote]


Das täuscht, da das Rad innerhalb des Radkastens läuft in der Verschränkung. Die Profilhöhe, also 60mm, kommen noch dazu. So ist es bei der Blechpritsche auch. Das sind rund 240mm Platz.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 12:11
von Nizzacruiser
Es ist immer wieder inspirierend solche Projekte mit anzusehen.
Als Außenstehender schaut man ohne Euphorie gelassener auf die Projekte.

Hier springen einem so viele, wird nicht funktionieren Optionen ins Auge dass man es gar nicht richtig beschreiben kann.

Beginnend bei untauglich platzierten Oberkästen in der Höhe bis hin zum Phantasie Gewicht und vollgepackten Stauraum der aus Gewichtsgründen nur mit Zuckerwatte gefüllt werden kann, bis zum Schwerpunkt und Rahmenbelastung.

Man sieht sofort, hier kommt jemand aus dem LKW Bereich, wo Platz satt vorhanden und Gewicht keine entscheidende Rolle spielt.

Ein Hilux Doka, is aber eine ganz andere Basis.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 12:19
von robert2345
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 6. Mai 2024 05:25

Was wiegt denn so ein DoKa Hilux leer? Etwa 2t minus 150kg Ladewanne
Nur in der Country Ausstattung ohne neue Anbauteile, Fahrwerk und Reifen kommt das Auto auf ca 2,3to ohne Pritsche dann auf ca. 2,15to.
Mit Stosßstange, Fahrwerk, größeren Reifen, Dachträger eventuell Winde auch gerne um die 2,4to ohne Pritsche.
Ich schließe mich an, bei mehr als 2Personen komplett ungeeignet, selbst wir zu 2 haben unsere Gazell Kabine verkauft und uns vor einiger Zeit einen Sprinter 4x4 gegönnt.

Gruß
Robert

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 12:28
von Thorsten M
Nur mal kurz meine Gedanken, die ich zu meiner zukünftigen Hilux-Kabine gedacht habe. Da ich nicht selber bauen kann und will, habe ich vorher mit "meinem" Kabinenbauer gesprochen, der mir dabei weitere Gedanken und eine weitreichende Entscheidung "aufgedrückt" hat. Heute bin ich froh, dass ich diese Gespäche geführt und mehrmals darüber nachgedacht habe.
Das ist vergleichbar mit Eurem Forumsbeitrag - nur dass hier mehr Meinungen zusammenkommen ...

Ich hatte 2019 einen Extra-Cab-Hilux neu gekauft und bin mit Dachzelt losgezogen. Nach zwei Jahren habe ich angefangen, mir ernsthaft Gedanken zum Wohnabteil zu machen. Grundsatzidee: so klein wie möglich, so groß wie nötig. Daraus ergab sich für die Außenmaße: feste Kabine (Absetz- und Wechselmöglichkeiten kosten Platz und Gewicht), Anhängerbetrieb weiter möglich, Containertauglich.
Der Kabinenbauer legte mir dann ans Herz, ernsthaft den Wechsel zum Singlecab-Hilux ins Auge zu fassen. Immerhin 50cm mehr Wohnfläche bei gleicher Außenlänge + sehr gute Gewichtsverteilungsmöglichkeiten ...

Das habe ich auch gemacht. Einige Tage lang in mehreren Schleifen nachgedacht und kalkuliert, am Ende habe ich das Auto gewechselt. Ich glaube, ich hätte mich "ewig" über die "verschenkte" Wohnfläche geärgert, auf jeden Fall mehr und länger als die zusätzlichen 2 Jahre, die mich das Projekt jetzt gekostet hat (Lieferzeit + technische Umbauten). Die Kabine ist noch nicht im Bau, wird auch noch einige Monate dauern. Aber ich habe ein Auto, mit dem ich unterwegs sein kann.

Durch das Überdenken meiner Anforderungen hat sich für mich ein anderer, besserer Weg ergeben. Aus dieser Erfahrung heraus kann ich immer nur dazu raten, die eigenen Anforderungen nach einiger Zeit wiederholt auf den Prüfstand zu stellen. Oftmals denkt man in Lösungen und nicht in Anforderungen, wodurch am Ende eine Chance auf eine optimale Lösung verbaut wird. Wenn Ihr jetzt schon sagt, dass Ihr bald alleine unterwegs sein würdet, würde ich beispielsweise mindestens die Doka ernsthaft in Frage stellen um hinten quasi "unendlich" mehr Gestaltungsspielraum zu bekommen.

Ihr habt ein Fahrzeug zum Reisen, also könnt Ihr Euch Euren perfekten Hilux planen, auch wenn ggf. etwas Zeit "verloren" geht.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 12:54
von Landkind70
ja der Radausschnitt bei Stefan kam mir auch etwas klein vor....aber nachdem er damit schon einiges erlebt hat, wird das wohl passen 8)

@finnlux es waren beides Dokas, Baujahr - so um die 2008 - 2014, schätze ich. Kenne mich im Hiluxbereich mit den Typenbezeichnungen nicht so aus. Hier war eine Bimobilkabine verbaut. Fairerweise muss erwähnt sein das das echt lange gehalten hat ! Bis die Befestigung des HIlfsrahmens gebrochen ist und die Last komplett vom Fahrzeugrahmen zu tragen war. Sieht man auf dem einen Bild vor der Schraubzwinge.

aber das Verstärkungsblech hatte schon ne Toyota Teile Nummer :lol:
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das Angebot an Chassis Brace Kits in Down under kommt auch nicht von ungefähr :ka:

Generell will hier keiner ein Projekt "Schlecht Reden" !! Aber Erfahrungen teilen mit der Intention vor den gleiche Fehlern schützen, sollte erlaubt sein !

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 12:57
von lightandy
Ich frage mich, warum man mit einer so stark vorgefertigten Meinung noch so grundsätzliche Fragen stellt und gute und gut gemeinte Ratschläge mit so viel Ironie und Verachtung in den Wind schießt. Aber jeder macht halt seine Erfahrung lieber selber. Gab es da nicht mal einen Spruch von Einstein, dem Atom und der vorgefertigten Meinung? Ich komme nicht drauf...

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 13:12
von Nizzacruiser
lightandy hat geschrieben: 6. Mai 2024 12:57
Ich frage mich, warum man mit einer so stark vorgefertigten Meinung noch so grundsätzliche Fragen stellt und gute und gut gemeinte Ratschläge mit so viel Ironie und Verachtung in den Wind schießt. Aber jeder macht halt seine Erfahrung lieber selber. Gab es da nicht mal einen Spruch von Einstein, dem Atom und der vorgefertigten Meinung? Ich komme nicht drauf...
Der Themenstarter ist enttäuscht dass hier kein aufbrausender Jubel für sein Herzensobjekt kommt, sondern berechtigte Bedenken.

Das möchte keiner lesen, wenn so viele Stunden und Investitionen schon ins Projekt geflossen sind.

Daher muss er seine Erfahrung selbst machen, alles was wir hier an Bedenken anmelden wird ungehört verhallen.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 13:17
von Odessa
Nizzacruiser hat geschrieben: 6. Mai 2024 13:12
Der Themenstarter ist enttäuscht [...]
Mag sein wie es will. Ich glaube dennoch nicht, dass es sinnvoll für ein gutes Miteinander ist für andere zu sprechen! :brokenbulb:

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 13:28
von Nizzacruiser
Odessa hat geschrieben: 6. Mai 2024 13:17
Nizzacruiser hat geschrieben: 6. Mai 2024 13:12
Der Themenstarter ist enttäuscht [...]
Mag sein wie es will. Ich glaube dennoch nicht, dass es sinnvoll für ein gutes Miteinander ist für andere zu sprechen! :brokenbulb:
Nichts ist in diesem Faden so, dass man es so wie du hier kritisieren musst.

Aber, ich hätte präziser mit „scheint so“ formulieren können, um meine Meinung die sich mit Lightlandy teilt zu unterstreichen. Da hast du einen winzigen Punkt.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 14:13
von Nizzacruiser
Tourfactory baut auch eine große Kabine auf einen J7. Das lässt sich nur bedingt vergleichen, es ist eine Einzelkabine, und der J7 Rahmen ist stabiler.

Trotzdem arbeiten sie mit einem Hilfsrahmen, um die Kräfte in den Griff zu bekommen.

Sie werden ihre Gründe haben, denn Erfahrung haben die seit vielen Jahren.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 14:49
von kai.glaesser@web.de
robert2345 hat geschrieben:
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 6. Mai 2024 05:25

Was wiegt denn so ein DoKa Hilux leer? Etwa 2t minus 150kg Ladewanne
Nur in der Country Ausstattung ohne neue Anbauteile, Fahrwerk und Reifen kommt das Auto auf ca 2,3to ohne Pritsche dann auf ca. 2,15to.
Mit Stosßstange, Fahrwerk, größeren Reifen, Dachträger eventuell Winde auch gerne um die 2,4to ohne Pritsche.
Ich schließe mich an, bei mehr als 2Personen komplett ungeeignet, selbst wir zu 2 haben unsere Gazell Kabine verkauft und uns vor einiger Zeit einen Sprinter 4x4 gegönnt.

Gruß
Robert
Hallo Robert,
ich habe weder Winde, sackschwere Stoßstange noch große Räder. Gewogen wird natürlich noch, und dann werde ich entscheiden welches Gewicht wo hin muss und welches Gewicht zu Hause bleibt.

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 14:50
von quadman
Landkind70 hat geschrieben: 6. Mai 2024 12:54
ja der Radausschnitt bei Stefan kam mir auch etwas klein vor....aber nachdem er damit schon einiges erlebt hat, wird das wohl passen 8)
Nicht wird wohl passen, es passt. Größe wie bei der Blechpritsche. Bilder in Verschränkung alles im Baufred dokumentiert.
Ja das stimmt, mit rund 300.000km und 37 Ländern wurde die Kabine schon schön ausgeführ in die weite Welt...

Man kann die Eckdaten einzelner Projekte zusammenführen und sich seine Kabine doch bauen. Ich würde aber nicht auflasten und die Luftbalge weglassen...


PS: Die Pritsche vom xtra wiegt max. 120kg. Und die ist 30cm länger...

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 14:58
von Landkind70
quadman hat geschrieben: 6. Mai 2024 14:50
Landkind70 hat geschrieben: 6. Mai 2024 12:54
ja der Radausschnitt bei Stefan kam mir auch etwas klein vor....aber nachdem er damit schon einiges erlebt hat, wird das wohl passen 8)
Nicht wird wohl passen, es passt.
glaub ich dir gerne, hab ich auch nicht in Frage gestellt !

jetzt wirds komisch...liegt das am Dialekt ?

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 15:30
von enzo
IMG_2957.jpeg
Warum so mutlos? :D

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 15:34
von onkel
enzo hat geschrieben: 6. Mai 2024 15:30
IMG_2957.jpeg
Warum so mutlos? :D
der ist auch aus dem vollen geschnitzt :wink:

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 16:26
von kai.glaesser@web.de
Odessa hat geschrieben:
Nizzacruiser hat geschrieben: 6. Mai 2024 13:12
Der Themenstarter ist enttäuscht [...]
Mag sein wie es will. Ich glaube dennoch nicht, dass es sinnvoll für ein gutes Miteinander ist für andere zu sprechen! :brokenbulb:
Danke Odessa,

der Themenstarter ist übrigens froh über die konstruktiv geäußerten Bedenken. Sonst hätte er nämlich einfach drauflos gebastelt.

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 16:32
von kai.glaesser@web.de
quadman hat geschrieben:
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 6. Mai 2024 11:18


Ich habe tatsächlich die Maße des Radkastens und somit die Radfreiheit von der Blechpritsche übernommen beim Pritschenbau.
Daswar auch gut so, wg. Verschränkung etc.

Bild



Gruß Stefan
Stefan, das sieht so wenig aus. Wie viel mm sind das denn von Unterkante Kabinenboden bis ins Radhaus?

Ich nehme an dein Kabinenboden ist so tief wie möglich ( bei mir wäre das wie die Originalpritsche, also die geforderten 15mm über der Stoßdämpferaufhängung)


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Das täuscht, da das Rad innerhalb des Radkastens läuft in der Verschränkung. Die Profilhöhe, also 60mm, kommen noch dazu. So ist es bei der Blechpritsche auch. Das sind rund 240mm Platz.[/quote]Ah ok. Dass das Rad eintaucht sieht man nicht, deswegen sah das so wenig aus, alles klar. Danke!

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 18:12
von quadman
...um das Thema Radhaus mal zum Abschluß zu bringen. Bei max. Verschränkung und Achse auf dem Anschlag sind noch 50mm Luft nach oben.
Zum Einen dienen die Radkästen als Formschluß/Zentrierung - zum Anderen habe ich so 12cm weniger Gesamthöhe!

Bild

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 20:07
von finnlux
Landkind70 hat geschrieben: 6. Mai 2024 12:54


@finnlux es waren beides Dokas, Baujahr - so um die 2008 - 2014, schätze ich. Kenne mich im Hiluxbereich mit den Typenbezeichnungen nicht so aus. Hier war eine Bimobilkabine verbaut. Fairerweise muss erwähnt sein das das echt lange gehalten hat ! Bis die Befestigung des HIlfsrahmens gebrochen ist und die Last komplett vom Fahrzeugrahmen zu tragen war. Sieht man auf dem einen Bild vor der Schraubzwinge.

Danke! Sehr aufschlussreich... Sackschwere Bimobilkabine, wahrscheinlich mit der Mutter aller Überhänge. Dazu den Zwischenrahmen an einer Stelle befestigt, die nicht im Geringsten dafür vorgesehen ist. Und damit das Ganze auch wirklich kaputt geht, gleich mal die Federbälge an der gleichen Stelle befestigt. Die wahrscheinlich nicht unter 3-5 Bar statisch gedrückt haben... :roll:
Nicht, dass ich da für die Doka-Woka-Leute irgendwas schönreden will, aber das sind Risikofaktoren, die man schon mal ausschließen kann. Ich mache mir eher Sorgen um Rahmenbruch zwischen Kabine und Fahrerhaus wg. Ermüdung durch Nickschwingungen (da ist die Art der Kabinenbefestigung auch nochma 'ne interessante Thematik...). Aber mit so'n paar Verstärkungen im Handgepäck kann ja nix passieren :D


Schönen Gruß,
finnlux

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 6. Mai 2024 21:13
von JWD
Lender hat geschrieben: 6. Mai 2024 06:39
Was soll diese Schwarzmalerei?
Es gibt viele DoKa die mit ähnlich grossen Kabinen unterwegs sind und deren Rahmen gut sind. Es erfordert eine gewisse Anpassung der Fahrweise, aber eine Dakar würde wohl kaum ein Fahrzeug ab Werk überstehen.
Der Gewichtsproblematik ist er sich bewusst, deshalb soll Wasser etc. in die DoKa nach vorne. Man könnte das Wasser aber auch in der Kabine an die Stirnwand verlagern um das Kippmoment des Überhangs etwas zu Kompensieren.
Das bringt dir aber nix bezüglich des Momentes, das durch den Überhang ausgelöst wird. Maßgeblich wäre der letzte Auflagerpunkt, die Hebelarmlänge ( Abstand vom Auflager zum Kabinenende ) und die darüber verteilte Last. Deshalb ja die Kopfstände mit dem Hilfsrahmen.
Passt grad zum Thema, da ich zum drölfzigsten Mal über einen Mopedträger sinniere. Bei nem schlappen Meter von der Lastachse ( Mitte Moped) bis zum letzten Auflager kann ich mir das zum einunddrölfzigsten mal aus der Birne schlagen :biggrin:

Zur hier skizzierten Kabine; neben dem, dass ich finde, dass das shyce aussieht, sehe ich es wie Bastian. Die Gewichtsannahmen sind unrealistisch. Was das für die Fuhre bedeutet, wurde ausführlich erläutert.
Wer da tiefer eintauchen möchte, betrachte die dynamischen ! Lastannahmen für Überhänge bei der Rahmenberechnung im LKW Bau. Die Lastspitzen sind ein Träumchen. 8)

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 7. Mai 2024 00:02
von robert2345
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 6. Mai 2024 14:49
Hallo Robert,
ich habe weder Winde, sackschwere Stoßstange noch große Räder. Gewogen wird natürlich noch, und dann werde ich entscheiden welches Gewicht wo hin muss und welches Gewicht zu Hause bleibt.
Es mag sein, dass Du vieles nicht verbauen wirst, aber auch vieles, was Du jetzt nicht am Plan hast.
zB wird für den Kabinenaufbau ein HD Fahrwerk notwendig, so eines wiegt zum Serienfahrwerk ca. 30kg mehr, wenn keine Winde, dann werden Sandbleche notwendig, Bergegurte mit höherer Zugkraft und Ja, am Ende auch noch ein Satz neuer Reifen mit mehr Traglast (auch in der gleichen Größe schwerer) oder auch besserem Profil, vielleicht noch ein Kompressor um diese zu pumpen, Unterfahrschutzbleche und Nachdem die Kabine wie ein Schrank in der Brandung steht und die Reichweite mit dem 80L Originaltank auf ca 450km fallen wird vielleicht auch noch ein größerer Tank usw.
Am Ende wird das Auto gegen die 3,5to im Fix fertigem und gepacktem Zustand dastehen und bei jedem Gelände ächzen.
Diese Erfahrung haben hier im Forum schon viele gemacht, daher raten Dir die meisten auch von der Monsterkabine auf DOKA ab.

Gruß
Robert

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 10. Mai 2024 14:51
von Ben W-G

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 10. Mai 2024 14:54
von Ben W-G
Ich würde auch für Overlanding & SoftRoading von einer DK absehen und auch beim Crew Cab (1,5 Kabine) vorsichtig mitm Gewicht und seiner Verteilung sein. Alles tief und zwischen den Achsen platzieren, Schweres hinter Fahrer&Beifahrer. My thoughts..

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 10. Mai 2024 15:55
von superXcruiser
Hi

Diese Beratungsgespräche taugen nix, da der Threadsteller sich dieses Projekt in den Kopf gesetzt hat. Wer helfen möchte, kann bestimmt noch Verbesserungsvorschläge machen, ansonsten ist der Drops gelutscht.

Das Gewicht des Fahrzeugs einzusparen ist sicherlich möglich, man muss halt nur 8mm GFK nehmen, oder gleich auf Carbon setzen. Im Explorer war doch mal eine Carbonkabine auf einem LKW, der konnte unter 7,5t bleiben, da alles extrem leicht war.

Damit geht dann einfach auch viel mehr. Ebenso kann man auf Glasfenster und Dachluken gut verzichten und sie aus Plastik ersetzen, oder erst gar keine hineinmachen. Allein der Ein/Ausgang, bietet sehr viel Licht wenn die Tür offen steht. usw, usw.

Man kann ebenfalls auf Bergematerial verzichten, wenn es nicht zu schwierig wird, Ein Unterfahrschutz taugt fürs Klettern über Steine, auf Asphalt und im Sand völlig überflüssig. Ein kleiner Tank reicht auch, mit 450km kommst du in Nordafrika zu fast jeder nächsten Tankstelle und in Europa sowieso.

Die Art sich positiv zu minimieren, ohne das etwas Essentielles fehlt, dass macht dieses Projekt aus. Ausserdem las ich hier im Thread, das der berühmte Dorfschmied lieber einen Rahmen schweißt, als etwas anderes zu tun.

wenn die Ausflüge also nicht hart werden, dann soll es doch passen und in 20Jahren, wenn der Hilux immer noch die Kabine trägt, dann hat der Threadstarter alles richtig gemacht und kann die Kritiker hier, sofern sie noch leben, richtig auslachen.

Ich freue mich bereits jetzt auf Bilder zum Um/Ausbau und bin gespannt mit wieviel Gehirnschmalz gearbeitet wurde und dass meine ich ernst.

Und ohne eine Bimobil Kabine im Gelände je gesehen zu haben, ich find die Teile richtig schick für den Campingplatz an der Costa Brava oder in Kroatien. Man muß nicht in jedem Urlaub seine MT Reifen testen und gucken wieviel so ein Unterfahrschutz aushält.

Also los gehts. Ich bin bereit für viele Enstehungsfotos

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 10. Mai 2024 19:49
von kai.glaesser@web.de
Servus aus Moldawien,

wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch auf einen 1,5er setzen. Aber die Doka steht nun mal seit 2016 vor der Tür und wir fahren Autos eben gern sehr viel länger als die paar Jahre.

Zur Originalpritsche, die wiegt laut BBG 125kg.

Und zur Maximallänge nach BBG, ein geschlossener Kasten darf 2/3 des Radstandes über die letzte Achse ragen. Das macht dann beim DC ca. 2500mm von der Rückseite der Fahrgastzelle. Nicht, das ich so lang bauen würde, aber die BBG gäbe das her.

Nun aber noch mal was konkretes. Die Kabine wird auf einen Rahmen aus U- bzw. Rechteckprofilen 3mm Stahl geklebt. Dieser soll vorn originalverschraubt und hinten über 4 abreißsichere Maschinenfüße (umgedreht eingebaut) an den Originalpunkten verschraubt werden.

Die unterschiedlichen Höhen der Anschlusspunkte am Rahmen werden ausgeglichen, soweit klar.

Das ganze soll mit überschaubarem Aufwand gegen die Originalpritsche hin und her zu wechseln sein. Daher soll (hoffentlich) auch der Tankstutzen komplett in seiner Position verbleiben können.

Bei der Sache drängt sich mir die Frage auf, warum muss man (laut Beschreibung)denn die Rückleuchten und Stoßstange entfernen um die Pritsche abzunehmen?


Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk


Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 10. Mai 2024 19:55
von Ragnarök
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 10. Mai 2024 19:49
Bei der Sache drängt sich mir die Frage auf, warum muss man (laut Beschreibung)denn die Rückleuchten und Stoßstange entfernen um die Pritsche abzunehmen?


Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk


Weil die Beleuchtung noch kein Bluetooth hat.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 10. Mai 2024 21:24
von der 7er
enzo hat geschrieben: 6. Mai 2024 15:30
IMG_2957.jpeg
Warum so mutlos? :D
Danke für das Foto, Enzo! Dann muß ich nicht so viel erklären, denn in diesem Konzept sehe ich die einzige halbwegs brauchbare Lösung, wenn unbedingt auf dem vorhandenen HiLux eine Alkovenkabine montiert werden soll. Nämlich:
1. Abtrennung des hinteren Teils der DoKa ab der B-Säule:
Spart eine Menge Gewicht, schafft Platz und rückt den ganzen Aufbau weiter nach vorn
2. Festaufbau der Alkovenkabine auf dem Fahrgstell:
Spart wiederum eine Menge Gewicht durch Verzicht auf den Wechselaufbauschnickschnack und bringt richtig viel Festigkeit ins Fahrzeug, da jetzt nur EIN Aufbau auf dem Rahmen lagert, der natürlich überall mit den gleichen Gummilagern wie das Fahrerhaus mit dem Rahmen verbunden werden muß (also nirgends irgendetwas durchbolzen!). Die feste Verbindung ab der B-Säule schafft auch die Möglichkeit, einen formschlüssigen und optisch akzeptabelen Übergang vom Blech zum GfK der Wohnkabine zu konstruieren.

Die Schnapsidee mit der Wechselpritsche wäre damit automatisch vom Tisch, ein vernünftiger Anhänger ist ohnehin wesentlich praktischer, wenn man mal Holz oder Gartenabfälle fahren will/muß. Auch der unsinnige (aber offenbar liebgewonnene) "Dachgepäckträger für die 40er-Kisten" wäre damit überflüssig, denn eine vernünftig gebaute (Alkoven-)kabine bietet integrierte und gewichtsgünstige Unterflurstaukästen für Werkzeug, Bergekram, u.ä..

Mit dem Konzept hätte das Vorhaben auch auf dem HiLux eine gewisse Chance, ein langfristiger Erfolg zu werden! Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe sowas vor über 30 Jahren mal mit einem Nissan D21 gemacht und das war wirklich richtig gut! Reisefertig hat der damals keine 2,8to gewogen.

Gruß, Mario

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 08:29
von Nizzacruiser
Kabine steht auf 8 neuen Maschinenfüssen. Bewegung (Nicken) bis zu 1 cm, Autobahn und Pisten.

Rückschlüsse auf deine Kabine musst du selbst ziehen.

Die Maschinenfüsse kommen jetzt raus, das Gewackel geht mir auf den Geist.
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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 12:04
von kai.glaesser@web.de
Die Antwort ist wenig hilfreich.

Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk


Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 12:06
von kai.glaesser@web.de
kai.glaesser@web.de hat geschrieben:
Die Antwort ist wenig hilfreich.

Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk
Ich meine damit die Bluetooth-SacheBild

Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk


Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 18:22
von Landkind70
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 11. Mai 2024 12:06
kai.glaesser@web.de hat geschrieben:
Die Antwort ist wenig hilfreich.

Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk
Ich meine damit die Bluetooth-SacheBild

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Die Frage auch nicht ! Zumindest wenn du die Antwort nicht verstehst :ka:

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 18:44
von Gurti
Das mit dem "mal eben" Kabine runter und original Pritsche wieder drauf ist nicht so einfach - der Tankstutzen geht auch nicht mit einem Schnellverschluß ab, und für die Kabine ist er deutlich im Weg, wenn er noch ungefähr am gleichen Ort wie an der Pritsche bleiben soll.
Deutlich einfacher wäre eine der Lösungen mit einer Flachpritsche, die gleichzeitig als Tragrahmen für die Kabine dient. Kabine runter, Pritsche ist schon da! Es bleibt aber immer das Problem mit dem Fahrwerk, das entweder mit Kabine überlastet oder ohne Kabine unterfordert (sprich: bockhart) ist.
Und ich hätte auch Bauchschmerzen bei der Sache mit dem Dachträger zwischen Kabine und Alkoven. Der höhere Schwerpunkt führt neben dem verstärkten Wanken (und der Kippsehnsucht :wink: ) auch zu noch mal verstärktem Nicken der Kabine.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 19:20
von finnlux
Moin!

Ausgehend davon, dass der '15 Vigo sich anatomisch nicht dramatisch vom '16 Revo unterscheidet... Zum Abnehmen der Pritsche kannst du die Stoßstange dran lassen. Aber wozu? Unnötiges Gewicht...
Die Rückleuchten müssen ausgebaut werden, um an die Stecker des Rückleuchtenkabelbaums zu kommen. Dauert mit einem Akku-Schrauber nicht so lange, wie ich diesen Beitrag schreibe. Gleiches gilt für die Kennzeichenleuchten. Kabinenleuchten anstecken geht mit den originalen Steckverbindungen (siehe meinen Fred...) recht fix.
Der Weg von @der 7er wäre der absolute Königsweg, aber vielleicht nicht so praktikabel, wenn man eben die Vorteile einer Doka genießen will.Wie man dennoch die Nickschwingungen dämpfen kann, wurde hier im Forum schon behandelt.

@Nizzacruiser ist in Bezug auf die Maschinenlager (auch wenn zwischen 7er und Hilux Rahmen gewiss ein Unterschied besteht ) absolut zuzustimmen. Ich habe gerade zwischen weitestgehend fest (vorne starr, hinten beide oben und unten mit Shore 80 POM) und Serie (vorne starr, Mitte oben 3mm/unten 10mm Gummi unten, /hinten starr mit 3mm Zwischenlage, und insgesamt alles starr mit 3mm Zwischenlage) gerade alles getestet. Mit den originalen Toyota Gummipuffern auf den letzen beiden Befestigungen hinten, die nur auf Zug arbeiten, wird es wesentlich zu "nickig". Vorne komplett starr, mittig starr, hinten mit 3mm Zwischenlage und unterem Gummipuffer fährt es am besten. Ergo: Die Maschinenlager kannst du dir komplett sparen. Ich weiß, wer diese empfiehlt, aber diese Lagerung ist nicht Hilux-spezifisch, insbesondere nicht bei Leuten, die die Kisten richtig kennen ;)

Schönen Gruß,
finnlux

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 19:56
von Landkind70
Könnt ihr mal Bitte nen Link zu den hier diskutierten Maschinenstandfüßen einstellen. Die müssen sich von denen die ich an meinen Autos verbaut habe, gewaltig unterscheiden. Ob Cruiser oder Hilux spielt dabei wohl eher die untergeordnete Rolle.Wanken kenne ich im Fahrwerk, jedoch nicht in den Maschinenstandfüßen. Kann natürlich auch an der Teilintegrierten Bauform meiner Autos liegen :ka:

Bin neugierig.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 20:07
von finnlux
Moin Burkhard,

ein Beispiel für Maschinenfüße ausreißsicher: klickmichsanft

Im Grunde genommen sind das Gummi-Metallager, deren Befestigungen Rahmen - und Kabinenseitig konstruktiv so ausgelegt sind, dass sie nicht durch (viel) Kraft auseinander gerissen werden können. Comprende!? :biggrin:

Schönen Gruß,
finnlux

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 20:12
von kai.glaesser@web.de
Landkind70 hat geschrieben: 11. Mai 2024 19:56
Könnt ihr mal Bitte nen Link zu den hier diskutierten Maschinenstandfüßen einstellen. Die müssen sich von denen die ich an meinen Autos verbaut habe, gewaltig unterscheiden. Ob Cruiser oder Hilux spielt dabei wohl eher die untergeordnete Rolle.Wanken kenne ich im Fahrwerk, jedoch nicht in den Maschinenstandfüßen. Kann natürlich auch an der Teilintegrierten Bauform meiner Autos liegen :ka:

Bin neugierig.
Sowas zum Beispiel https://www.meinert-hamburg.de/de/Schwi ... fuesse.php

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 20:37
von kai.glaesser@web.de
finnlux hat geschrieben: 11. Mai 2024 19:20
Moin!

Ausgehend davon, dass der '15 Vigo sich anatomisch nicht dramatisch vom '16 Revo unterscheidet... Zum Abnehmen der Pritsche kannst du die Stoßstange dran lassen. Aber wozu? Unnötiges Gewicht...
Die Rückleuchten müssen ausgebaut werden, um an die Stecker des Rückleuchtenkabelbaums zu kommen. Dauert mit einem Akku-Schrauber nicht so lange, wie ich diesen Beitrag schreibe. Gleiches gilt für die Kennzeichenleuchten. Kabinenleuchten anstecken geht mit den originalen Steckverbindungen (siehe meinen Fred...) recht fix.
Der Weg von @der 7er wäre der absolute Königsweg, aber vielleicht nicht so praktikabel, wenn man eben die Vorteile einer Doka genießen will.Wie man dennoch die Nickschwingungen dämpfen kann, wurde hier im Forum schon behandelt.

@Nizzacruiser ist in Bezug auf die Maschinenlager (auch wenn zwischen 7er und Hilux Rahmen gewiss ein Unterschied besteht ) absolut zuzustimmen. Ich habe gerade zwischen weitestgehend fest (vorne starr, hinten beide oben und unten mit Shore 80 POM) und Serie (vorne starr, Mitte oben 3mm/unten 10mm Gummi unten, /hinten starr mit 3mm Zwischenlage, und insgesamt alles starr mit 3mm Zwischenlage) gerade alles getestet. Mit den originalen Toyota Gummipuffern auf den letzen beiden Befestigungen hinten, die nur auf Zug arbeiten, wird es wesentlich zu "nickig". Vorne komplett starr, mittig starr, hinten mit 3mm Zwischenlage und unterem Gummipuffer fährt es am besten. Ergo: Die Maschinenlager kannst du dir komplett sparen. Ich weiß, wer diese empfiehlt, aber diese Lagerung ist nicht Hilux-spezifisch, insbesondere nicht bei Leuten, die die Kisten richtig kennen ;)

Schönen Gruß,
finnlux
Servus,
ok die Stoßstange kommt ab.
Bei den Heckleuchten bin ich davon ausgegangen, dass es noch eine Steckverbindung zwischen Rahmen und Pritsche gibt, welche man lösen könnte.
Ok, dann werde ich hier auch eine Steckverbindung herstellen, um das schnelle Wechseln zu ermöglichen. Ähnlich soll auch der Anschluss zwischen Doka-Rückwand und Kabine erfolgen, weil ja in der Doka die Hauptelektrik verbaut werden soll.
Am geeignetsten erscheint mir das System von Toughcon, da kann ich Stecker, Buchsen usw. von 4 bis 37 Pin´s zu je bis zu 40 A pro Kontakt verschalten.

Für den Tankstutzen ist keine weitere Anpassung vorgesehen. Die Kabine soll an dieser Stelle (also vor dem linken Radkasten) einen von unten offenen Raum bekommen, in den dann der Tankstutzen beim Ablassen der Kabine eintauchen kann. Betankt wird dann durch eine Klappe in der Seitenwand.

Zu deinem Test: "Vorne komplett starr, mittig starr, hinten mit 3mm Zwischenlage und unterem Gummipuffer fährt es am besten." Ist beim Vigo der hintere 3mm tiefer und deswegen hast du 3mm ausgeglichen? Beim Revo wäre der mittlere ca. 3mm tiefer. Und mit Gummipuffer meinst du solche wie DVL1 von Ganter?

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 20:55
von Landkind70
[quote=kai.glaesser
[/quote]

Sowas zum Beispiel https://www.meinert-hamburg.de/de/Schwi ... fuesse.php
[/quote]

Danke.

Sowas in der Art hab ich verbaut. Seit einigen 100tkm, davon recht viel nicht auf Asphalt. Die Bewegung hält sich im mm Bereich :ka: was auch benötigt wird damit sich die Kabine nicht selber zerlegt.

Aber gut meine Kabinen sind nur 160 cm hoch und wie erwähnt Teilintegriert

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 20:59
von onkel
Die Shorehärte ist ein sehr wichtiges Kriterium dass es funktioniert.
Wenn zu weich starke Bewegung , wenn zu hart bewegt sich gar nichts

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 21:19
von Landkind70
Das Gewicht spielt dabei auch noch eine entscheidende Rolle.Ebenso wie die Größe der Lager.
Ich tendierte zu einer üppigeren Auslegung, da nur gesamt 4 verbaut, bei einer Kabinenlänge von 2.5 bzw 2.9m.
Federrate von 4100 N/mm und einer max Belastbarkeit ( statisch Zug/Druck ) 10250 N,Shorehärte 62+_5°.
Ist oversized für das Kabinchen...aber daher die straffe Auslegung.
Die können sich bauartbedingt nur max2.5 mm bewegen...In meinem Fall, oder meistens beim Kabinenbau, braucht es diese Bewegung - nicht wesentlich mehr.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 21:30
von finnlux
@Landkind70 ,
Mit dem 80er (oder 100er, weiß gerade nicht, welchen Rahmen du hast ;) ) ist die Karosserie passend zum Rahmen eine "Unibody-Karosse" und passt mit den dementsprechenden /serienmäßigen Gummilagern seitens Toyota. Ob ein Hilux-Rahmen von vorne nach hinten so ausgelegt ist, dass er eine Uni-Body Karosse wie 80er/100er trägt, ohne diese bei Verwindung oder Verschränkung Origamimäßig zu einem teilmotorisiertem Wanderalbatros zu falten, weiß ich nicht. Möchte ich aber auch nicht ausprobieren.

Allerdings gibt es den Hilux ja auch als Fortuner... Also SUV-Karosse auf dem Hilux-Rahmen... Damit würde ich mich auseinandersetzen, wenn ich mich mit den glücklichen 80er-Klappdachkollegen messen wollen würde ;)
Bei Alkovenkabine ohne feste Verbindung zum Fahrerhaus auf dem Hiluxrahmen würde ich eine starre Verbindung Kabine zu Rahmen bevorzugen.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 21:35
von finnlux
Landkind70 hat geschrieben: 11. Mai 2024 21:19
Das Gewicht spielt dabei auch noch eine entscheidende Rolle.Ebenso wie die Größe der Lager.
Ich tendierte zu einer üppigeren Auslegung, da nur gesamt 4 verbaut, bei einer Kabinenlänge von 2.5 bzw 2.9m.
Federrate von 4100 N/mm und einer max Belastbarkeit ( statisch Zug/Druck ) 10250 N,Shorehärte 62+_5°.
Ist oversized für das Kabinchen...aber daher die straffe Auslegung.
Die können sich bauartbedingt nur max2.5 mm bewegen...In meinem Fall, oder meistens beim Kabinenbau, braucht es diese Bewegung - nicht wesentlich mehr.

Das klingt gut und nachvollziehbar. Hast du irgend 'ne Formel um das für nichtprofessionelle ambitionierte Autobekloppte nachvollziehen zu können? :D

Schönen Gruß,
finnlux

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 21:52
von Landkind70
@finnlux

Eine fixe Formel um das mal eben hier einzutippen, habe ich nicht.
Ich habe die Bewegung des - ja 80er - Rahmens, nach dem Schnitt ab B Säule, mit dem potentiellen Gewicht der Kabine belastet, bei max Verwindung gemessen. Mir dann überlegt welche Bewegung in der Verklebung die Fuge hergibt. Daraus ergab sich, rein theoretisch der einzuhaltende Flex.
Den Einfluss der Dynamik habe ich nur geschätzt....mit dem Landmaschinenfaktor multipliziert 8)
Beim 189er dies alles nochmal und den Faktor erhöht... :hmmm: der Hebel ist durch den längerem Radstand ja doch ne andere Nummer.

Ich kenne einige Hilux die eine Integrierte Kabine aufgebaut haben.Aber ja, glückliche Klappdachjünger. :biggrin:
Unterschätze aber das Gewicht eines 2,9m langen Klappdach nicht! Ich glaube nicht das dein Alkhoven schwerer ist ! Aber ok 40 cm weiter unten ist mein Dach :ka:

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 22:22
von Nizzacruiser
Das Problem der Gummis liegt sicher in der Auslegung der Härte. Meine sind jetzt zu weich, oder waren schon immer zu weich.

Nach 4.000 km Pisten und Wellblech merkt man deutlich dass die Gummis immer weicher werden.

Ich werde mal die Befestigungen von Tourfactory probieren, ist eine Kombi aus flachem Gummi und Federn.

Pisten und Wellblech klopft alles weich.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 22:41
von Landkind70
...und schon sind wir wieder beim Gewicht... :rofl:

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 11. Mai 2024 23:18
von Nizzacruiser
Landkind70 hat geschrieben: 11. Mai 2024 22:41
...und schon sind wir wieder beim Gewicht... :rofl:
Na ja, der PZJ kommt Reisefertig auf 3.000 kg, Ich finde das ist angemessen.
Leichter geht’s heute nur mit entsprechendem Finanzaufwand, vor 33 Jahren war das ein guter Wert. Wenn man die Stabilität der Konstruktion anschaut, kann man das heute noch gebrauchen.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 12. Mai 2024 00:04
von Landkind70
@Nizzacruiser Wenn du 8 Lager verbaut hast, dann entweder fragwürdige Qualität oder die Fuhre ist zu schwer - oder gar beides.

Die paar km Piste zerstören gute Lager nicht !

Ich erinnere mich aber noch an deinen Thread...dort fragst du nach Auflastung für deinen PZJ :ka:

Obs da einen Zusammenhang gibt weißt nur du. :bulb:

Wir driften aber ab.Grundsätzlich wollen wir ja alle den Bau des neuen Hilux/Doka/ 2 Zimmer/Küche/ Bad verfolgen :D

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 12. Mai 2024 00:55
von Nizzacruiser
@Landkind70

Das kann man so nicht stehen lassen. Die Lager sind nicht zerstört. Wie kommst du darauf?
Die sehen aus wie neu!

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 12. Mai 2024 09:32
von Landkind70
Nizzacruiser hat geschrieben: 11. Mai 2024 22:22


Nach 4.000 km Pisten und Wellblech merkt man deutlich dass die Gummis immer weicher werden.


Pisten und Wellblech klopft alles weich.
Das hat mich dazu bewogen anzunehmen das deine Lager hinüber sind.
:ka:

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 12. Mai 2024 18:00
von JWD
finnlux hat geschrieben: 11. Mai 2024 21:35
Landkind70 hat geschrieben: 11. Mai 2024 21:19
Das Gewicht spielt dabei auch noch eine entscheidende Rolle.Ebenso wie die Größe der Lager.
Ich tendierte zu einer üppigeren Auslegung, da nur gesamt 4 verbaut, bei einer Kabinenlänge von 2.5 bzw 2.9m.
Federrate von 4100 N/mm und einer max Belastbarkeit ( statisch Zug/Druck ) 10250 N,Shorehärte 62+_5°.
Ist oversized für das Kabinchen...aber daher die straffe Auslegung.
Die können sich bauartbedingt nur max2.5 mm bewegen...In meinem Fall, oder meistens beim Kabinenbau, braucht es diese Bewegung - nicht wesentlich mehr.

Das klingt gut und nachvollziehbar. Hast du irgend 'ne Formel um das für nichtprofessionelle ambitionierte Autobekloppte nachvollziehen zu können? :D

Schönen Gruß,
finnlux
Du hast doch meine Mühle gesehen. Da sind die gleichen 4 Füße drin, wie bei Burkhards 80er. Ich habe damals bei nem Maschinenbaukumpel angefragt. 500kg statische Last war die einzige technische Angabe. 22tsd km Seidenstraße die Prüfung 8)

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 12. Mai 2024 18:26
von kai.glaesser@web.de
500 kg statische Last, pro Fuß oder insgesamt?

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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 12. Mai 2024 19:23
von Landkind70
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 12. Mai 2024 18:26
500 kg statische Last, pro Fuß oder insgesamt?

Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk
Technische Daten lesen! Den Link dazu hast du selber eingestellt! :bulb:

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 05:31
von kai.glaesser@web.de
Die Frage galt JWD. Er schrieb, die einzige technische Angabe wäre statische Last 500kg.
Das ich nicht nach technischen Daten eines bestimmten Maschinenfußed gefragt habe, ergibt sich übrigens aus der Frage selbst...

Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk



Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 06:56
von Landkind70
@kai.glaesser@web.de jagt hier ein Missverständnis das nächste oder bist du so schräg ?

Ich versuche es ein letztes Mal im Guten, dann bin ich raus aus deinem Theater. Lustig wars :lol:

Deine Frage oben, ja sorry an Maik - wir sind so frei und stimmen uns nicht nur beim Chips holen ab :rofl: :

500kg für einen Fuß ?

Maik schreibt das wir die gleichen Bauteile verwenden. Ich hab sogar die Daten hier reinkopiert um es dir einfacher zu machen. Steht ja sogar Statisch !! :ka:
N in kg wirst wohl selber umrechnen können ! Physikunterricht in der Grundschule. Kann ja sein das dich die ganzen wilden Daten auf den Webseiten des Herstellers verwirren :roll:

Die darauf wirkende Last, bei deiner eigenen Idee, wird dir hier keiner Beantworten bzw die bisherigen Vermutungen und Bedenken haben dich nicht interessiert.

Viel Erfolg noch

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 08:04
von kai.glaesser@web.de
Wäre vielleicht schlau, du würdest JWD antworten lassen. Dankeschön

Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk


Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 08:48
von Peter_G
.......

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 09:36
von Nizzacruiser
IMG_8071.jpeg
Es gibt schon Probleme beim Hilux mit den Alkoven Kabinen, selbst wenn die fest verschraubt sind.
Hilux Facebook Gruppe und das ist keine Doka!
IMG_8070.jpeg

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 09:39
von Bondgirl
Umgotteswillen sagt der „Kleine Statiker“.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 10:28
von bergfuehrer
Hi Anna,
was hast Du gegen meine Lösung mit den Stoßdämpfern? Die tragen ja nix, sondern sollen das Aufschwingen der Kabine auf Betonautobahnen verhindern.... Sieht scheiße aus, aber wenn´s denn funktioniert....

Grüße
Christian

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 10:38
von Nizzacruiser
bergfuehrer hat geschrieben: 13. Mai 2024 10:28
Hi Anna,
was hast Du gegen meine Lösung mit den Stoßdämpfern? Die tragen ja nix, sondern sollen das Aufschwingen der Kabine auf Betonautobahnen verhindern.... Sieht scheiße aus, aber wenn´s denn funktioniert....

Grüße
Christian
Zunächst einmal schaut das nicht scheisse aus, sondern ist handwerklich sehr gut gemacht.

Ich möchte meine Kabine auch beruhigen, daher lese ich aufmerksam mit.

Bin gespannt wie gut das funktioniert.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 10:59
von lightandy
Der kleine Statiker sagt, das Entscheidende ist, dass die auftretenden Kräfte großflächig in die angeschlossene Struktur eingeleitet werden. ohne das jetzt genau beurteilen zu können wie das im Detail geht , weil ich nur das eine Foto sehe , sieht mir das aber sehr großflächig eingeleitet aus. Unter dem Aspekt von der Idee erstmal nicht schlecht. Mit der Optik muss jeder selber leben können.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 11:03
von GRJ78
Falsches Basisfahrzeug

Wieso immer der schmächtige Hilux und andere kleinen Pickups für solche Wohnträume vergewaltigt werden müssen?

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 11:11
von onkel
Als nicht betroffener 78er Fahrer :

Die Lösung mit dem Aufleger ist für mich nur die Bekämpfung der Auswirkung und nicht der Ursache .
Wie soll das enden ? noch ein Strebchen, noch ein Dämpfer oder gleich am Dach verschrauben ?

Wenn man es nicht berechnen kann und keine Ahnung hat gibt es entweder ein Klapperkonstruktion , man hat durch Zufall Glück oder es gibt eine gepanzertes Schneckenhaus .
Dann ist es sinnvoller einen Profi mit ins Boot zu nehmen und ein paar Euro zu investieren .

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 11:34
von Bondgirl
Abgesehen davon, dass dieses Fahrzeug zu überhaupt nichts mehr nütze ist, wenn es sich auf der Autobahn so sehr aufschaukelt, dass ich es ab stützen muss, würde ich einfach mal behaupten, dass die Karosserie eines Fahrzeugs generell nicht geeignet ist in die Statik einbezogen zu werden. Sämtliche statische Lasten, die ich auf einem solchen Pick-up habe müssen meiner Meinung nach in den Rahmen abgeleitet sein und auf keinen Fall in die B- Säule. Das ist in meinen Augen wohl bemerkt schon extremes Bastel Wastel. Vollkommen egal, ob es elegant gelöst aussieht oder nicht. Was soll denn mit diesem Fahrzeug passieren, wenn es mal wirklich auf einer Piste fährt?

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 13:38
von ehsbhv
Geht es hier nicht weiter?
Hab mir extra Popcorn geholt...... .

Die Konstruktion hilft vielleicht etwas zu unterdrücken,
jedoch keine Ursachenbekämpfung.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 13:50
von Nizzacruiser
Nachdem hier alles besprochen wurde was NICHT geht, wäre es mal schön etwas zu erfahren was funktioniert, auch mit 3 to und Pisten, Autobahn und Wellblech.

Ich bin gespannt, was kommt.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 13:51
von Bondgirl
Wäre doch schön wenn es einfach sachlich bleibt. 🍻
Ich mag Popcorn wenn überhaupt nur im Kino und dann salzig. Hier schmeckts mir nicht 😁
Ein „wabbeliges“ Auto wäre für mich persönlich ein vollkommenes No-Go. Würde sich mein Pick-up mit Kabine in der Art und Weise auf schaukeln, dass ich so dran Rumdoktoren müsste, würde ich noch mal bei null anfangen.
Zum Glück tut ers nicht, Hip Hipp hurra. 😎

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 13:54
von Nizzacruiser
Bondgirl hat geschrieben: 13. Mai 2024 13:51
Wäre doch schön wenn es einfach sachlich bleibt. 🍻
Ich mag Popcorn wenn überhaupt nur im Kino und dann salzig. Hier schmeckts mir nicht 😁
Ein „wabbeliges“ Auto wäre für mich persönlich ein vollkommenes No-Go. Würde sich mein Pick-up mit Kabine in der Art und Weise auf schaukeln, dass ich so dran Rumdoktoren müsste, würde ich noch mal bei null anfangen.
Zum Glück tut ers nicht, Hip Hipp hurra. 😎
Was hast du denn für Halter drin?

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 13:59
von Bondgirl
Wenn du mit Halter die Verbindung zwischen Kabine und Rahmen meinst, sind das die Originalaufnahmen zwischen Pritsche und Rahmen.
Aber ich glaube gar nicht, dass das der Kriegsentscheidende Punkt ist. Vielmehr ist es so, dass die Lastverteilung der Kabine und selbstverständlich auch die Größe und das Gesamtgewicht dafür sorgen, dass ich sich die Fuhre so stark auf schaukelt. Ohne dass jetzt im Detail zu wissen, ich hab ja noch nicht mal ein Foto vom gesamten Auto gesehen.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 14:15
von Nizzacruiser
IMG_8074.jpeg
Bei mir sind 8 solche Maschinenlager verbaut, und da bleibt die Kabine nicht ruhig.
Die Bewegung ist nicht furchtbar „wabbelig“ aber am Durchgang zum Fahrerhaus deutlich zu sehen.
Finger in den Spalt stecken, würde mächtig Aua machen auf Pisten.
Vorteil ist sicher, der Rahmen von der Kabine und vom Auto wird entlastet.
Aber die Bewegung nervt auf der Autobahn auch etwas. Es führt zum „nicken“. Aufschaukeln möchte ich nicht sagen.
Bei starker Beanspruchung wird der Gummi weicher, und es wird mit der Zeit stärker.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 14:18
von Nizzacruiser
IMG_8073.png
Das wäre für mich die Alternative, das sollte weniger „wabbeln“, und bei starken Stößen noch wenig nachgeben.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 14:23
von Bondgirl
Konstruktiv auf die Schnelle angemerkt:
Wenn das Haus im Verhältnis zum Rahmen so stark arbeitet, würde ich als aller erstes folgende Parameter unter die Lupe nehmen:

Lastverteilung in der Kabine
Vorderachs- und Hinterachsegewichte
Federn und Dämpfer (!)
Genereller Zustand aller Fahrwerksbuchsen.

Alles andere ist für mich eher ein Herumdoktoren an den Symptomen, die es auszuschalten gilt.

Die Lastverteilung in der Kabine ändert oft empfindlich das Fahrverhalten. Eine Holzwanne hinten reingestellt und zwei Dutch Öfen dabei und das Auto fährt Scheiße. Nachdem auf dem Defender die Kabine drauf war mit dem Dach so wie jetzt mussten auch die OME Dämpfer raus und gegen stärkere Dämpfer getauscht werden.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 14:42
von finnlux
Moin!

Oh maaan, der Club der Bedenkenträger hat sich wieder vereint... :rofl: Danke @Nizzacruiser , hier wieder 'ne lösungsorientierte Richtung einzuschlagen ;)

@ Anna: Sorry, nicht despektierlich gemeint, aber du liegst daneben. Dass ein Fahrzeug bei einer bestimmten Geschwindigkeit "schwingt" ist ziemlich normal und lässt keinen Schluss auf die Stabilität zu. Das hat eher was mit den Abständen der Fugen auf Betonautobahnen zu tun, die eine Erregerfrequenz auslösen. Wenn die dann (zB wegen des passenden Radstands) zufällig die Eigenfrequenz des Fahrzeugs trifft, dann tanzt die Bude halt Boogie. Den Effekt mildern kannste durch Dämpfung oder Stabilisierung. Den Effekt verstärken kann man durch Änderung der Schwerpunktlage (bei Alkovenkabine weiter oben und vorne. Gewicht hat weniger als die Platzierung dessen einen Einfluss.
Beispiel: Wenn der gemeine Schneepflugfahrer auf Finnland Schotterpisten nicht richtig aufpasst, hat er ratzfatz ein 1A-Wasschbrett gezaubert. Es gab so einige Straßen, die konnte ich wegen der Wellenfrequenz mit einem mit Forstmaschinen beladenen Sisu 8x4 kaum befahren. Die Bude hat sich ab ~65km/h heftigst aufgeschaukelt. Und zwar so, dass der luftgefederte Sitz von Anschlag zu Anschlag geballert ist...
Ohne Ladung ging es wesentlich besser, Schwingung war aber noch da. Habe ich dann die zweite Achse geliftet, war nichts mehr zu spüren.

Gleiches übrigens mit meinem alten N25 Extra Cab, der hat beladen mit Forstgeraffel auch auf dem einen oder andereem Abschnitt der A2 und der A7 dezent gehoppelt...

Und ich bin mir sicher, irgendwo auf dieser Welt gibt es die Straße oder das Waschbrett, die 130er Defender zum Tanzen bringt ;) Und so instabil sind die ja auch nicht, oder? ;)

Schönen Gruß,
finnlux

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 14:55
von Bondgirl
Das schreib ich doch 🍻

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 15:07
von finnlux
Bondgirl hat geschrieben: 13. Mai 2024 11:34
Abgesehen davon, dass dieses Fahrzeug zu überhaupt nichts mehr nütze ist, wenn es sich auf der Autobahn so sehr aufschaukelt, dass ich es ab stützen muss,
...
Was soll denn mit diesem Fahrzeug passieren, wenn es mal wirklich auf einer Piste fährt?
Das las ich anders. Der Schluss, dass genau dieses Auto zu nichts mehr nütze ist, weil es sich bei seiner Eigenfrequenz auf ein paar wenigen, ganz bestimmten Strecken aufschaukelt, ist falsch. Das Auto könnte zig 10.000e km Piste fahren ohne zu zerbröseln.

Davon abgesehen, sind diese Dämpfer bei den Amis ein alter Hut. Siehe "cabover struts". Und wie viele Landcruiser mit Alkovenkabinen gibt es, die ein dämpfendes Gummipolster zwischen Fahrerhausrückwand und Kabinenwand / Fahrerhausdach Alkovenboden haben...

Das wäre dann der Weg den ich gehen würde:
Siehe Toyobruder / Tourfactory
viewtopic.php?t=62227

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 16:11
von Odessa
Wie wäre es mit Luftfederbälgen? Die kann man dann auf der Autobahn richtig prall machen, damit nichts mehr nickt/wankt/wackelt und im Gelände kamn man damit ordentlich entkoppeln.
Für mich klingt das nach Zielkonflikt: Die Autobahn will harte/direkte Fahrwerksteile/Dämpfung und das Gelände/Schotter eben nicht. Deshalb gibt es Sportwägen und Geländewägen.

@Nizzacruiser: Sind ja nicht alles Bedenken. @Landkind70 hat doch Beispiele genannt, die bei ihm gut funktionieren.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 17:45
von quadman
Ich muss an Hartmuts Hilux denken, der war auch am Limit, gebrochen ist der Rahmen glaub ich nicht. Ich meine er hatte solch Ormocar Kabine drauf. Groß und schwer.
Und fuhr um die ganze Welt damit.....


Gruß Stefan

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 18:39
von GRJ78
Dachte der Alkoven nickt, nicht das Fahrzeug?

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 18:42
von quadman
Nein. Nicht der Alkoven. Die gesamte Kabine auf dem Fahrzeugrahmen. Am Alkoven kann man es nur schön erkennen, die Schwingung.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 13. Mai 2024 22:52
von JWD
kai.glaesser@web.de hat geschrieben: 13. Mai 2024 08:04
Wäre vielleicht schlau, du würdest JWD antworten lassen. Dankeschön

Gesendet von meinem E940-2796-00 mit Tapatalk
Ich bin grad maximal urlaubsentspannt und deshalb schreibe ich es gerne nochmal 8) :
Ich habe die gleichen Lager verbaut wie Burkhard.

Du vermittelst mir den Eindruck, hier nur selektiv mitzulesen.
Ich empfehle dir wärmstens, die gesammelten Kabinenbauthreads hier im Forum zu studieren.
Da wurden solche Themen bereits des Langen und Breiten behandelt.

Wenn ich mir dein derzeitiges Gefährt ansehe - LKW Doka. Mit Dachzelt. X-fach Fahrradträger am Heck - dann habe ich erhebliche Zweifel, dass dir die Größenordnung der Gewichtseinschränkung bei Nutzung eine Lux Doka vollumfänglich bewußt ist.
Und deine Aussage: „Auto ist da, Dachträger muss bleiben, Kabine ist bestellt“, erzeugen bei mir, hinsichtlich der Planungsflexibilität, das Bild einer Eisenbahnschiene….

Und da ich grad bei meinem persönlichen Eindruck bin; ich! halte es nicht für schlau, anderen nahezulegen, was schlau sei….. 8)
Schon gar nicht jemandem, der fachlich fast alle mit links in den Sack steckt, die hier rumturnen.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 10:09
von Bondgirl
finnlux hat geschrieben: 13. Mai 2024 15:07

Das las ich anders. Der Schluss, dass genau dieses Auto zu nichts mehr nütze ist, weil es sich bei seiner Eigenfrequenz auf ein paar wenigen, ganz bestimmten Strecken aufschaukelt, ist falsch. Das Auto könnte zig 10.000e km Piste fahren ohne zu zerbröseln.

Davon abgesehen, sind diese Dämpfer bei den Amis ein alter Hut. Siehe "cabover struts". Und wie viele Landcruiser mit Alkovenkabinen gibt es, die ein dämpfendes Gummipolster zwischen Fahrerhausrückwand und Kabinenwand / Fahrerhausdach Alkovenboden haben...

Das wäre dann der Weg den ich gehen würde:
Siehe Toyobruder / Tourfactory
viewtopic.php?t=62227
Ich kenne schon auch einige Autos, die mit sehr großer Kabine Weltreisen gemacht haben und mehr oder weniger schadensfrei durch die Gegend fahren. Aber mit irgendwelchen Matten und Polstern arbeiten weil die Kabine gegen das Auto schlägt, wäre für mich etwas, was ich machen kann, wenn ich unterwegs irgendwo feststelle, dass ich einen Schaden habe und weitere Beschädigungen verhindern muss. Wenn ich ein Auto neu aufbauen würde hätte ich schon den Ehrgeiz, dass es sich stabil verhält. Ich will nicht mit einem mulmigen Gefühl auf eine Waschbrettpiste zu fahren, weil das Auto per se aus welchen Gründen auch immer zu weich ist.
Darum ging es mir. Die Frage wie man die Ursache dafür verhindert, anstatt an den Symptomen zu basteln. 🍻

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 10:23
von GRJ78
Ursache ist hier klar: Falsches Basisfahrzeug

Verkaufen und etwas Adäquates für die Wishlist kaufen

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 13:58
von finnlux
Heulsusen… :roll:

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 15:02
von sendtime
Vielleicht gibt es hier auch unterschiedliche Auffassungen darüber, was das Ziel eines solchen Aufbaus ist. Meine ganz persönliche (!) Einschätzung ist: man kann es bestimmt stabil hinbekommen, insbesondere dann, wenn man dem Fahrzeug kein grobes Offroad oder Dauerbelastungen wie Waschbrettpisten zumutet. Nur, wenn man das eh nicht vorhat, ist halt eine legitime Frage, warum man sich das ganze dann antun sollte. WENN man es vorhat, tja dann ist so ein Aufbau einfach eine enorme Einschränkung der Fähigkeiten und der Haltbarkeit eines DoKa-Pickups, das ist eine Tatsache. Auf viele Probleme kann man Geld werfen, aber nicht auf alle.

Ich (!) würde es im wesentlichen deshalb nicht machen, weil mit so einer großen Kabine meiner Ansicht nach alle Vorteile eines Doppelkabiner-Pickups dahin sind, während gleichzeitig andere Fahrzeuge den gewünschten Wohnkomfort wesentlich besser ermöglichen. Diese Fahrzeuge wiederum schränken einen hinsichtlich offroad im Vergleich zum einem auf maximalen Wohnkomfort aufgebauten DoKa Pickups auch deutlich weniger ein, als wenn der Pickup sehr leicht und kompakt aufgebaut wäre. Gleichzeitig wird die Lösung mit dem Pickup teurer, komplexer und bei gleichen Fahrzeugaußenabmessungen innen deutlich kleiner. Eine Absetzbarkeit der Kabine verstärkt diese Probleme und fügt noch das Problem der stark unterschiedlichen Beladungszustände ans Fahrwerk hinzu.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 15:08
von Nizzacruiser
finnlux hat geschrieben: 14. Mai 2024 13:58
Heulsusen… :roll:
Flo hat leider den Nagel auf den Kopf getroffen.

In Atar Mauetanien ziehen die Hilux Fahrer Nummern wegen Fahrwerks und Antriebs Problemen an der Vorderachse. Selbst beobachtet, beim fähigen Schrauber gleichzeitig 3 Hilux aufgebockt mit Problemen vorne, und zwei warten auf der Straße.
So wie hier die Hilux aufgebaut werden, mit breiten Schlappen, Höhergelegt bis die ganze Geometrie der Vorderachse am Limit ist, wirds schwierig im seriösen Pistengeschäft mit 3,5 to Gesamtgewicht.

Nix gegen den Hilux, hab selber einen, und finde den großartig.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 15:49
von finnlux
Ich glaube es beinahe nicht... Muss man hier im Buschtaxiforum jetzt auch noch zwingend zu der einzig richtigen und wahren Lehre bekehrt werden?!?
Habt ihr sie noch alle?!?

Gute Güte! Der TE hat doch ziemlich deutlich geäußert, welche Erwartungen er an diesen Thread hat! Auto vorhanden, Kabine bestellt. Davon ausgegangen, dass er sich schon vorher mit der Thematik auseinandergesetzt hat, soll es doch reichen, auf die hinlänglich bekannten möglichen Probleme der Kombination Doka Woka mit Alkoven hinzuweisen! Und ab diesem Punkt sollte der normale, hilfsbereite Mensch vielleicht mit konstruktiven Tipps kommentieren! Vielleicht mit anderen brainstormen, wie man was lösen könnte, so wie in Ansätzen hier schon geschehen...

Aber nee, immer die gleiche Leier von den "vergewaltigten" (geht's eigentlich noch!?) Doppelkabinern, die überhaupt nichts aushalten und sofort zusammenbrechen! Ist den hier versammelten Hardcore-Cracks und Ultra-Pisten- und Wüstenerfahrenen mal in den Sinn gekommen, dass man sein Material durchaus schonen kann und eben nicht über Waschbretter ballern will? Dass man vielleicht nicht mit seinem Doppelkabiner mit Wohnkabine am Arsch der Welt auf Deibel komm raus die krassesten Pisten bügeln will!? Dass man sich wegen etwas Nickschwingung vielleicht nicht in die Hose machen muss?
Mannmannmann, überall auf dieser Welt fahren solche Kombinationen durch die Gegend, nicht jeder davon kurz vorm Rahmenbruch...

Lasst andere Leute doch einfach mal machen, akzeptiert es, wenn deren Vorhaben von eurem Idealtypus abweicht, und leistet vielleicht mal konstruktive Hilfe, anstatt bekehren zu wollen! Witzigerweise funktioniert so etwas hervorragend in anderen Foren...

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 15:53
von Nizzacruiser
finnlux hat geschrieben: 14. Mai 2024 15:49
Ich glaube es beinahe nicht... Muss man hier im Buschtaxiforum jetzt auch noch zwingend zu der einzig richtigen und wahren Lehre bekehrt werden?!?
Habt ihr sie noch alle?!?

Gute Güte! Der TE hat doch ziemlich deutlich geäußert, welche Erwartungen er an diesen Thread hat! Auto vorhanden, Kabine bestellt. Davon ausgegangen, dass er sich schon vorher mit der Thematik auseinandergesetzt hat, soll es doch reichen, auf die hinlänglich bekannten möglichen Probleme der Kombination Doka Woka mit Alkoven hinzuweisen! Und ab diesem Punkt sollte der normale, hilfsbereite Mensch vielleicht mit konstruktiven Tipps kommentieren! Vielleicht mit anderen brainstormen, wie man was lösen könnte, so wie in Ansätzen hier schon geschehen...

Aber nee, immer die gleiche Leier von den "vergewaltigten" (geht's eigentlich noch!?) Doppelkabinern, die überhaupt nichts aushalten und sofort zusammenbrechen! Ist den hier versammelten Hardcore-Cracks und Ultra-Pisten- und Wüstenerfahrenen mal in den Sinn gekommen, dass man sein Material durchaus schonen kann und eben nicht über Waschbretter ballern will? Dass man vielleicht nicht mit seinem Doppelkabiner mit Wohnkabine am Arsch der Welt auf Deibel komm raus die krassesten Pisten bügeln will!? Dass man sich wegen etwas Nickschwingung vielleicht nicht in die Hose machen muss?
Mannmannmann, überall auf dieser Welt fahren solche Kombinationen durch die Gegend, nicht jeder davon kurz vorm Rahmenbruch...

Lasst andere Leute doch einfach mal machen, akzeptiert es, wenn deren Vorhaben von eurem Idealtypus abweicht, und leistet vielleicht mal konstruktive Hilfe, anstatt bekehren zu wollen! Witzigerweise funktioniert so etwas hervorragend in anderen Foren...
Amen….. alles gesagt. Jetzt soll der mal bauen. Gut dass die ganzen Pessimisten den Kübel nicht fahren müssen.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 18:04
von bergfuehrer
20240505_180144.jpg
Nachdem der Post ja eine gewisse Dynamik angenommen hat, hier nochmal ein paar Facts:

- Mein Hauptreisefahrzeug ist ein HZJ78, bei dem es Fahrwerksmäßig garnix zu meckern gibt, aber da sind meine Ansprüche natürlich entsprechend hoch
- Der Hilux ist mein "Europa"-Daily Driver und hat jetzt 150.000km drauf und ist technisch tiptop.
- ich war letzte Woche auf der Waage, Vorderachse 1.100 kg, Hinterachse 1.400 kg mit Kabine, ohne Reisegepäck und Wasser. Der Wassertank (80 l) ist vorne hinter dem Fahrersitz. Ich hab also noch 250 kg vorne und 350 kg hinten "Luft" . Das zgG ist nach Auflastung 3.090 kg (Luftfeder). Stoßdämpfer hinten sind neu
- Das Aufschaukeln auf bestimmten Strecken ist eine Art Nickbewegung zwischen Kabine und Fahrerhaus
- Das Problem besteht sowohl mit der Serienbereifung 205R16 als auch mit der jetzigen 235/85R16 und bei unterschiedlichen Reifendrücken oder Drücken in der Feder, allerdings abhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Blöderweise sind die kritischen Stellen im Inntal auf 100km/h begrenzt und es wird geblitzt, denn bei 120 km/h schaukelt sich nix auf.
- Die Kabine ist an den originalen Zurrpunkten der Pritsche befestigt
- Ich glaube, dass die Pritsche an sich auch sehr "Wobbli" ist, aber die Befestigungen sind unauffällig. Vielleicht werde ich das nächste Mal, wenn die Kabine runter ist, mal die Befestigung der Pritsche zum Rahmen komplett durch die Pritsche durchführen, oben mit einer Öse versehen und damit die Kabine direkt am Rahmen befestigen. Die Idee hab ich erst nach meiner Stoßdämpferlösung bekommen und kann mir vorstellen, dass das auch was hilft. Die Kabine an der Traverse der Anhängerkupplung zu verspannen, hat allerdings nix geholfen.

Wenn ich mir viele andere Fahrzeuge mit Kabine anschaue, vor allem die ganzen DoKas mit zum Teil ganz erheblichen Überhang und 3.5to Auflastungen, frage ich mich ehrlich, wie man mit so einem Gefährt Spass haben kann.
Ich gehe davon aus dass mein Auto jetzt mit dem Dämpfer viel besser zu fahren ist, in ein paar Wochen kann ich da mehr drüber sagen.

Schöne Grüße
Chris

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 19:12
von kai.glaesser@web.de
Dankeschön Finnlux!
Mir war klar hier auf Bedenkenträger zu stoßen, und das ist auch gut so.
Mir war nicht klar, dass es Bedenkenträger gibt, die einfach nicht akzeptieren können oder wollen, dass andere Menschen andere Wege gehen dann auf destruktive und beleidigende Art und Weise sich hier artikulieren.
Ich habe sehr intensiv so ziemlich alle relevanten Threads hier gelesen und ja ich kenne auch die Beispiele der gebrochenen Rahmen. Leider vergisst so mancher, dass es für die vielen Tausend Bimobil, Tischer und co.-Doka Fahrer die jahrelang problemlos über die Landstraßen fahren keine Beispiele auf "social"-media zu finden gibt.
Ich denke aber inzwischen, es wird besser sein den Fortschritt meines Projekts an anderer Stelle in Wort und Bild all denen zu präsentieren, die echtes Interesse daran haben. Dort können dann auch gerne die Superschlaumeyer mitlesen.



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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 19:28
von Nizzacruiser
Komisch, dass immer nur die Mimosen solche schrägen Projekte bauen.🤦🏽‍♂️

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 19:58
von finnlux
Nizzacruiser hat geschrieben: 14. Mai 2024 19:28
Komisch, dass immer nur die Mimosen solche schrägen Projekte bauen.🤦🏽‍♂️

🤦🏽‍♂️

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 14. Mai 2024 21:32
von toyotamartin
beratungsresistent,wozu eigentlich eine Frage stellen wenn eh alles von vornherein klar ist

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 15. Mai 2024 10:34
von finnlux
Mimose...
beratungsresistent...


Der TE möchte Informationen zur Anmischung der Farbe Orange. Die ganz weisen Menschen des Forums sind aber der Meinung, dass nach ihren mindestens global gültigen Maßstäben Orange der totale Schwachsinn ist. So soll der TE zugunsten Blau oder Rot doch unbedingt auf Orange verzichten.

Nun möchte der TE aber weiterhin an der Farbe Orange festhalten, fragt sich und hier, wie man diese denn möglichst optimal anmischen kann.
Das geht anscheinend gar nicht klar, dass man den Rat der Weisen nicht akzeptiert, deshalb ist der Fragesteller eine Mimose mit schrägem Projekt und beratungsresisitent dazu.

Edit:

Ich habe hier zwei Absätze rauseditiert, die ich in meinem Unmut ziemlich scharf formuliert habe. Diese Worte sollten keinesfalls persönliche Beleidigungen sein, sondern überspitzt formulierte, rhetorische Fragen um ein Erklärungsmuster für dieses Verhalten zu finden. Es tut mir leid, wenn sich jemand dadurch beleidigt fühlt.

Zu dem Verhalten: Das kritisiere ich weiterhin! Nachdem ganz offensichtlich "der Drops gelutscht ist" hinterlässt es einen ziemlich schäbigen Eindruck, den TE als Mimose und beratungsresistent zu bezeichnen. In dem Fall wäre es besser gewesen, einfach seine Finger stillzuhalten. Für mich entsteht der Eindruck der Besserwisserei und der Überheblichkeit. Und das beobachte ich (nicht nur!) hier im Forum öfter, was mich durchaus auf die Palme bringt.

Schönen Gruß,
finnlux

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 15. Mai 2024 10:49
von Peter_G
Naja, ich würde sagen, es gab von beiden Seiten schräge Töne.

Als Eigentümer eines 2016-er Revo Doka stand ich vor der Entscheidung was mache ich.

Hardtop mit Dachzelt
Canopy Camper
Absetzkabine

Die Variante Hardtop mit Dachzelt kannte ich schon, also habe nur die beiden letztgenannten für mich geprüft. Einmal Probefahrt mit einem Lux mit MiniCamp und einmal mit der ExKab 1S FD, das ist die Kabine für DoKa mit festem Dach.

Die Essenz, die Kabine bot keinen wesentlichen Raumvorteil zum MiniCamp, der Wagen fuhr sich aber deutlich schlechter. Wenn ich in der Kabine ständig irgendwo anstosse ists einfach nicht die Lösung.
Leider hatte das MiniCamp damals gut 18 Monate Lieferzeit, daher hatten wir dann den AluCab Canopy Camper gekauft. HEUTE würde ich auf das MiniCamp warten. :wink:

Für (Winter)Reisen ist eine gut isolierte Kabine sicher vorzuziehen.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 15. Mai 2024 10:58
von landcruiser
finnlux hat geschrieben: 15. Mai 2024 10:34
Mimose...
beratungsresistent...


Der TE möchte Informationen zur Anmischung der Farbe Orange. Die ganz weisen Menschen des Forums sind aber der Meinung, dass nach ihren mindestens global gültigen Maßstäben Orange der totale Schwachsinn ist. So soll der TE zugunsten Blau oder Rot doch unbedingt auf Orange verzichten.

Nun möchte der TE aber weiterhin an der Farbe Orange festhalten, fragt sich und hier, wie man diese denn möglichst optimal anmischen kann.
Das geht anscheinend gar nicht klar, dass man den Rat der Weisen nicht akzeptiert, deshalb ist der Fragesteller eine Mimose mit schrägem Projekt und beratungsresisitent dazu.

Klartext: Weil euch krassen Dudes nicht passt, dass der TE an seinem Vorhaben festhalten möchte, ein legitimes Vorhaben übrigens, haut ihr so einen Buchstabenschrott raus? Ist das die hier vielgerühmte Weltoffenheit oder Toleranz? Oder hat das was mit einem gekränkten Ego zu tun, weil ausgerechnet eure wohlmeinende Weisheit verschmäht wird? Oder liegt es vielleicht an einer Leseschwäche, gar an massiven Problemen mit dem Leseverstehen?

Man weiß es nicht, jedenfalls changiert so ein Verhalten irgendwo zwischen peinlich, kindisch und stumpf. Denn einfach zu schweigen, resp. Finger still halten schien ja keine Option zu sein.


Schönen Gruß,
finnlux :wink:
Ich frage mich was dich veranlasst dich dermaßen im Ton zu vergreifen und andere User zu beleidigen.

Du empfiehlst anderen die Finger still zu halten und für dich selbst gilt das nicht?

Etwas überheblich, um es mal höflich auszudrücken.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 15. Mai 2024 11:15
von finnlux
Moin Uwe,

überheblich... Danke, das Wort fehlte mir. Überheblich ist es, sich Anderen gegenüber im Ton zu vergreifen, nur weil sie sich trotz vermeintlich gut gemeinter Ratschäge nicht von ihrem Vorhaben abbringen lassen.

Ansonsten gilt: Ich bin für das verantwortlich, was ich sage. Nicht für das was du verstehst ;)

Edit: @landcruiser Ich bin in mich gegangen und habe meinen Post editiert. Es wäre fair, wenn du das Quote in deinem Beitrag anpassen würdest.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 15. Mai 2024 12:42
von quadman
Manchmal ist es besser einfach zu fertigen und nicht zu fragen. Oder wenn man ganz viel Bock hat, sein fertiges Projekt vorstellen. Am besten dann, wenn man seine Reisen schon hinter sich hat. Klingt komisch - scheint aber so zu sein zur Zeit!

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 15. Mai 2024 13:31
von superXcruiser
Mir wahr eher so, dass wer in der Onkologie fragt welche Zigaretten die besten sind um sich selbst auf die Station zu bringen.

Und ob es Tipps gibt, dass es nicht ganz so schlimm wird.
Und wenn jetzt wer empfiehlt gar nicht zu rauchen, dann ist er was? Ach ja, Respektlos und wird darauf hingewiesen, dass es Menschen gibt, die andere Wege gehen........doof nur dass es bereits eine Onkologie gibt.

Aber noch einmal, ich bin gespannt wie man technisch versucht die Probleme zu lösen um dass Projekt umzusetzen.
Ich bin gespannt und freue mich über Lösungen.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 15. Mai 2024 13:52
von finnlux
Jawoll! Eine nicht pistentaugliche Wohnkabinen-Idee mit Rauchen und Lungenkrebs vergleichen... Da ist es dann auch nicht mehr weit zur Psychatrie. Wer hat noch nicht, wer will nochmal?


...Ich habe keinen Bock mehr auf diese Alpha-Dampfplauderer. Ich bin raus.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 15. Mai 2024 14:06
von landcruiser
finnlux hat geschrieben: 15. Mai 2024 13:52
Jawoll! Eine nicht pistentaugliche Wohnkabinen-Idee mit Rauchen und Lungenkrebs vergleichen... Da ist es dann auch nicht mehr weit zur Psychatrie. Wer hat noch nicht, wer will nochmal?


...Ich habe keinen Bock mehr auf diese Alpha-Dampfplauderer. Ich bin raus.
Sorry, aber der Vergleich ist jedenfalls besser als deiner
Der TE möchte Informationen zur Anmischung der Farbe Orange. Die ganz weisen Menschen des Forums sind aber der Meinung, dass nach ihren mindestens global gültigen Maßstäben Orange der totale Schwachsinn ist. So soll der TE zugunsten Blau oder Rot doch unbedingt auf Orange verzichten.
Ich denke nun ist gut mit der Anmacherei.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 15. Mai 2024 16:28
von quadman
Wie gesagt, Hartmut hat einfach gemacht, seine Weltreise über mehrere Jahre mit einem total schweren Vigo....

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 16. Juli 2024 12:56
von Matze
Moin

auch wenn "dieser" Drops gelutscht sein sollte/ist, lesen Andere mit die in einer vor "Vorplanungsphase" sind.
Und runtergebrochen auf Fakten ist das schon recht informativ hier. U.a. das sich die Physik nicht bescheissen lässt.

Meine 2Ct aus 45 Jahre Camping mit verschiedensten Fortbewegungsmitteln:

Alle paar Jahre ändern sich die Bedingungen und Bedürfnisse. Und das ist teilweise im 1-stelligen Bereich und nicht Dekadenweise. Aber da so ein Fahrzeug teuer ist, muss es ja viel Jahre Nutzwert haben. Klappte bei uns nie. Erst ohne Kinder, dann 1, dann 2, erst klein dann Grössere usw. jetzt sind wir alte Leute mit Hund. Auch die Ziele haben sich immer wieder verändert.

Jetzt direkt zum Kabinenbau:
Die erste ist für einen Feind, die 2te für einen Freund und die dritte für einen selbst ;-)

In diesem Sinne.
Ich würde mich über Infos über den Baufortschritt freuen

PS um noch was konstruktives beizusteuern:
Ich bin mit dem Umbau auf Flachbettpritsche mega zufrieden.
Auf- und Absetzen jeweils ca 20 Min (seit ich einen fetten DeWalt Akkuschrauber habe)
Tankstutzen und Lampen sind fest montiert, keine Stecker etc.
Mein Pritsche wog mit Heckklappe 140 Kg, die FB Pritsche ohne Bordwände gute 40 Kg.
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Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 09:17
von mariom
Servus,
Da auch ich in der Planungsphase für eine Wohnkabine Doka bin, lese ich solche Threads immer aufmerksam mit.
Also die Physik lässt sich nicht umgehen. Aber wenn man so ein bisschen googelt, scheint der Lux Rahmen mehr ab zu können als andere.
Nur mal suchen:
Hilux bent Chassis
Navara bent Chassis
L200/Triton bent Chassis

Vom Lux ab 2006 gibts da deutlich weniger zu finden.

Ich hätte hier noch ein Beispiel Doka mit relativ viel Überhang. Inguz_overland auf Instagram.

https://www.instagram.com/inguz_overlan ... RkdDBwaTR5

Die sind seit 4 Jahren mit Kabine unterwegs und das scheint ganz gut zu klappen. Da sind ein paar Kilometer zusammengekommen.

Natürlich muss ich erwähnen, wenn man sowas plant, dass man es sich oft immer ein bisschen schöner redet als es ist.
Nur die Augen sollte man nie ganz zudrücken.
Meine Konzepte sehen allerdings etwas anders aus.
Entweder Stil Geocar
Oder Stil Offroad-Schmiede.

Grüße Mario

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 09:34
von wüstenfreund
Hallo Mario,
klar ist hier Mancher sehr deutlich mit seiner Aussage, aber es hilft aus den schlechten Erfahrungen anderer zu lernen,
Es gibt schlaue Kabinenkonzepte die geländetauglich bleiben, das geht von minimal bei Hakim oder wohnlich wie bei Anna auf dem 130er Landy.
Solche großen Kabinen sind selbst auf dem J79, mit militärisch robustem Rahmen, kein Freudenspender.
Der Hi-Lux Doka ist nicht für diese Dauerbeanspruchung des Rahmens ausgelegt.
Wenn du auf der Straße oder leichten Piste bleibst kann das funktionieren, aber wehe du fährst viele 1000 km Wellblechpiste mit Löchern. In Südafrika oder Australien werden viele leichte Alu od. GFK Canopys + Dachzelt verwendet, weil es sich bewährt hat.
Leider nur Suboptimal für unsere Breiten im Winter/ Herbst oder Nordlandfahrer.

Die Integrierten Wohnkabinen von Markus Haase haben sich sehr auf dem J7 bewährt, ein Freund hat damit viele 100 tkm in der Sahara Offroad und Offpiste zurückgelegt.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 10:15
von quadman
Viele 100 tkm in der Sahara muss man erst einmal schaffen Respekt.
Da staune ich....

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 12:05
von mariom
Das ist natürlich vollkommen richtig, dass der Pickup Rahmen nicht für solch eine Dauerbelastung ausgelegt ist.
Weder Doka noch ExtraCab, noch Singlecab. Egal welcher Hersteller und ob Duty oder Heavy Duty. Gedacht für tiefliegende vorübergehende Lasten.

Schön reden will ich wirklich nichts. Aber es ist vieles machbar. Auch mit mehr Überhang.
Ich denke da nicht an die Serienhersteller.
Eher Tom‘s, Custom Campers, Geocar u.Ä.
Auch Woelcke baut „massive“ Kabinen.
Die verstecken den Überhang nur oft mit angeschrägtem Heck.

Noch ein Beispiel. Es muss nicht immer der Fahrzeug Rahmen reißen/brechen.
Manchmal ist es auch die Kabinenaufhängung die nicht standhält.
Der fährt heute noch. Auch nach vielen vielen Kilometern auf schlechten Straßen. Wenn auch kein ganz so mächtiger Überhang.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 17:33
von Lender
Da hat der Kabinenbauer vermutlich bewusst eine Sollbruchstelle eingebaut. Die originalen Schweissnähte sahen sehr sparsam aus. Und das man mit der Schweisselektrode einfach über den Lack brutzelt, erhöht die Festigkeit auch nicht gerade.

Bei einer DoKa als Basisfahrzeug sollte man zwei Meter Innenlänge nicht überschreiten und mittels Klappdach den Schwerpunkt runter bringen. Unsere Kombi steht noch mit geradem Rückgrat da, trotz einigen hässlichen Pisten und Schlaglöchern.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 18:57
von xsteel
Schaut doch mal unter Eure Pritsche,
Beim 79er liegt die zusätzlich über Gummi's auch noch auf dem Rahmen über der Hinterachse auf.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 21:49
von mariom
Lender hat geschrieben: 22. August 2025 17:33
Da hat der Kabinenbauer vermutlich bewusst eine Sollbruchstelle eingebaut. Die originalen Schweissnähte sahen sehr sparsam aus. Und das man mit der Schweisselektrode einfach über den Lack brutzelt, erhöht die Festigkeit auch nicht gerade.
Und das obwohl es ein sehr bekannter Kabinenbauer ist.
Das Nachschweißen in Tukmenistan entspricht natürlich nicht europäischen Standards :rofl:
Lender hat geschrieben: 22. August 2025 17:33
Bei einer DoKa als Basisfahrzeug sollte man zwei Meter Innenlänge nicht überschreiten und mittels Klappdach den Schwerpunkt runter bringen. Unsere Kombi steht noch mit geradem Rückgrat da, trotz einigen hässlichen Pisten und Schlaglöchern.
Ich glaube die Condor Plus hat 2,10m, die allerdings wie oben geschrieben mit dem angeschrägtem Heck kaschiert sind.
Ich wollte damit nur zeigen, dass auch die Doka ein haltbares Reisegefährt für schlechte Strecken sein kann.
Abgesehen von der Kabinenhalterung.
Wenn man seine Reiseroute betrachtet und die Videos ansieht war das nicht gerade eine Easy Asphalt Route.

Und die Elektroden Schweißnaht hat angeblich bis zur Rückkehr gehalten.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 22:39
von wüstenfreund
kein Dreipunkt gelagerter Hilfsrahmen sondern direkt auf die originalen Aufnahmen für die Pritsche. Ein bisschen Gummi und PFT Platte und fertig, das haut sicher beim Tamiya Speedfighter hin, aber vielleicht nicht beim Fernreisemobil.
Ich würde mich maßlos über solchen teuren Pfusch aufregen.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 22:42
von xsteel
Und bei welchem Auto mit Kabine hast die 3-Punkt-Lagerung schon gesehen? @wüstenfreund

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 22. August 2025 22:46
von wüstenfreund
Hallo Siggi,
Freund hat sich das auf seinen LR 130er für die Kabine bauen lassen.
Die haben damals als Gummilager Motorlager vom Audi 100 verwendet.
Hat x Mal Libyen mitgemacht.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 23. August 2025 09:42
von quadman
wüstenfreund hat geschrieben: 22. August 2025 22:39
kein Dreipunkt gelagerter Hilfsrahmen sondern direkt auf die originalen Aufnahmen für die Pritsche. Ein bisschen Gummi und PFT Platte und fertig, das haut sicher beim Tamiya Speedfighter hin, aber vielleicht nicht beim Fernreisemobil.
Ich würde mich maßlos über solchen teuren Pfusch aufregen.
Ähh doch. Das hau hin. Nun schon seit mehreren 100.000 Kilometer.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 23. August 2025 12:55
von mariom
wüstenfreund hat geschrieben: 22. August 2025 22:39
kein Dreipunkt gelagerter Hilfsrahmen sondern direkt auf die originalen Aufnahmen für die Pritsche. Ein bisschen Gummi und PFT Platte und fertig, das haut sicher beim Tamiya Speedfighter hin, aber vielleicht nicht beim Fernreisemobil.
Ich würde mich maßlos über solchen teuren Pfusch aufregen.
Hmmm… ich will da nicht streiten.

Ich finde es faszinierend, dass hier Konzepte von Herstellern die es Jahrzehnte gibt und Kabinen für genau diese Art der Reisen konstruiert, infrage gestellt werden.
Das scheint normalerweise zu funktionieren, sonst würde er das nach 30 Jahren Erfahrung nicht so machen.

Sicherlich habe ich da jetzt ein schlechtes Beispiel gezeigt.
Aber auf diesen Strecken hat er das Fahrzeug wirklich gequält.
Allerdings ist hier nicht der Fahrzeug Rahmen, sondern die Kabinenaufnahme gerissen.
Sowas passiert. Auch Serienfahrzeuge haben ihre Probleme.
Stichwort Rückrufaktion

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 23. August 2025 13:02
von wüstenfreund
Hallo,

da sind nicht die gleichen :wink:
Ein Fahrzeug ist von Markus Haase Basis HZJ 75, keine Ahnung wie der Aufbau gelagert wurde.
Zweites Auto LR 130 mit Wohnaufbau, Zwischenrahmen auf Dreipunktlagerung nur für Urlaube genutzt

.
quadman hat geschrieben: 23. August 2025 09:42
wüstenfreund hat geschrieben: 22. August 2025 22:39
kein Dreipunkt gelagerter Hilfsrahmen sondern direkt auf die originalen Aufnahmen für die Pritsche. Ein bisschen Gummi und PFT Platte und fertig, das haut sicher beim Tamiya Speedfighter hin, aber vielleicht nicht beim Fernreisemobil.
Ich würde mich maßlos über solchen teuren Pfusch aufregen.
Ähh doch. Das hau hin. Nun schon seit mehreren 100.000 Kilometer.

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 23. August 2025 13:13
von wüstenfreund
Hallo Mario,

ich war in der Branche als Lieferant unterwegs, ich habe nicht gezählt bei wie vielen gehypten Aufbauern das Projekt vor Gericht gelandet ist.
Willst du das Fahrzeug hier in Europa nutzen und mal ein paar km Piste/Waldweg/ schlechte Straße fahren?
Dann kommst du mit vielen Konzepten klar die aus dem Womo Bereich stammen.
Soll es für Afrika, Mongolei, Pamir... funktionieren empfehle ich dir Markus Haase, Horst Fischer Rustikab, Frank Öchsner Füss Mobil.
Die waren selber unterwegs und wissen worauf es ankommt. Es kann nur sein das die nichts für dein Basisfahrzeug bauen

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 23. August 2025 18:34
von quadman
Als Abschluss sage ich dann. Ok, ist schon gut.

Gruß Stefan

Re: Projekt Hilux Doka mit Wohnkabine statt 7,5t 4x4 IVECO

Verfasst: 23. August 2025 22:15
von mariom
Ist nicht mein Thread. Ich plane auch keine Kabine mit Riesen Überhang…

Ich habe nur ein Beispiel von Geocar gezeigt, dass bei einer Doka mit Festdachkabine und relativ langen Überhang nicht immer der Rahmen reißt, sondern auch mal die Kabinenhalterung. Geschweißt und weiter.
Und der ist nicht in Europa gefahren…
Ich glaube der war 50-60tsd Km unterwegs bis nach China und wieder zurück.