Probefahrttourist: Alltagstest J15
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Probefahrttourist: Alltagstest J15
Da ich die J15-Testgeschichte ursprünglich blödsinnigerweise in zwei parallele Stränge aufgeteilt hatte, fasse ich das hier mal in Ruhe zusammen, damit ich es auch nach und nach geordnet fortschreiben kann.
Im Test des Probefahrttouristen waren der KDJ155 (also der Dreitürer) in der Basisversion sowie der KDJ150 (also der Fünftürer) in der Executive-Ausstattung.
Im Test des Probefahrttouristen waren der KDJ155 (also der Dreitürer) in der Basisversion sowie der KDJ150 (also der Fünftürer) in der Executive-Ausstattung.
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"Es gilt allgemein als schwierig, ein Fahrzeug mit guter Fahrleistung sowohl im Offroad- als auch im Onroad-Bereich zu entwickeln. Beim neuen Land Cruiser wurde dagegen kein halbherziger 50:50-Kompromiss zwischen On- und Offroad-Eigenschaften angestrebt. Vielmehr haben wir uns zu 100% darauf konzentriert, beides weiterzuentwickeln, und es ist uns gelungen, die beiden augenscheinlich widersprüchlichen Qualitäten gleichzeitig zu verfeinern und zu verbessern."
Ein hehres Ziel, das sich Toyota-Chefingenieur Makoto Arimoto da auf die Fahnen geschrieben hat. Angesichts der langen Land-Cruiser-Tradition und einiger in dieser Zeit hervorgebrachter Offroad-Schwergewichte mag es dem geneigten Leser eher einen skeptischen Blick entlocken: Dieses moderne, augenscheinlich stark straßenorientierte, mit Elektronik und Luxus mannigfaltig ausgestattete Fahrzeug soll mit besseren Offroad-Eigenschaften aufwarten als z.B. der gute alte J4?
Nein, ganz so meint Arimoto-San das mit Sicherheit nicht. Der Land Cruiser von heute ist schlicht ein komplett anderes Fahrzeug als seine Urahnen, ein direkter Vergleich läuft also ins Leere. Die Frage ist, inwieweit die Toyota-Ingenieure die Generationen im Sinne des "Kaizen", der stetigen Verbesserung, tatsächlich optimieren konnten. Und das geschieht natürlich immer vor dem Hintergrund der Martkerfordernisse und der heutzutage zu beachtenden Restriktionen und Vorschriften.
Ein hehres Ziel, das sich Toyota-Chefingenieur Makoto Arimoto da auf die Fahnen geschrieben hat. Angesichts der langen Land-Cruiser-Tradition und einiger in dieser Zeit hervorgebrachter Offroad-Schwergewichte mag es dem geneigten Leser eher einen skeptischen Blick entlocken: Dieses moderne, augenscheinlich stark straßenorientierte, mit Elektronik und Luxus mannigfaltig ausgestattete Fahrzeug soll mit besseren Offroad-Eigenschaften aufwarten als z.B. der gute alte J4?
Nein, ganz so meint Arimoto-San das mit Sicherheit nicht. Der Land Cruiser von heute ist schlicht ein komplett anderes Fahrzeug als seine Urahnen, ein direkter Vergleich läuft also ins Leere. Die Frage ist, inwieweit die Toyota-Ingenieure die Generationen im Sinne des "Kaizen", der stetigen Verbesserung, tatsächlich optimieren konnten. Und das geschieht natürlich immer vor dem Hintergrund der Martkerfordernisse und der heutzutage zu beachtenden Restriktionen und Vorschriften.
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Ausstattungsvarianten und Innenraum
Der Land Cruiser in der aktuellen Generation J15 präsentiert sich auf dem deutschen Markt in vier Ausstattungsvarianten: Als Basisversion "Land Cruiser", als "Life", "Executive" und als Top-Ausführung "TEC-Edition". Der üblichen Toyota-Modellpolitik folgend sind diese Pakete einzig maßgebend für die enthaltene Ausstattung, die Liste der erhältlichen Sonderausstattungen umfasst lediglich sieben Punkte und gilt auch dort nicht für alle Modelle. Ich kann mir mein Wunschmodell also nicht einfach "zusammensuchen", sondern muss mit den angebotenen Ausstattungversionen leben. Die Preise beginnen bei 36.950 Euro für den "nackten" Dreitürer und enden bei 65.500 Euro für die TEC-Edition, die sich mit zwei wählbaren Sonderausstattungen noch auf 69.050 Euro "aufbohren" lässt.
Der Testwagen hatte neben der Onyxschwarzen Lackierung für 850 Euro auch das Komfortpaket mit der (sehr gut arbeitenden und für Fahrer und Beifahrer separat regelbaren) Klimaautomatik und dem Audiosystem mit den in das Lenkrad integrierten Bedienelementen, der Bluetooth-Freisprecheinrichtung, CD-Player, AUX-Eingang und USB-Schnittstelle. Der Preis lag somit bei 40.900 Euro.
Den Dreitürer gibt es dabei nur in der Basisversion (und mit dem "Komfort-Paket" gibt es für ihn nur eine einzige wählbare Sonderausstattung) - was die Freunde des kurzen Cruisers logischerweise von all den erst ab höheren Versionen erhältlichen Ausstattungsmerkmalen ausschließt. Neben einigen Komfortmerkmalen wie Abblendlichtautomatik, dem Kühlfach in der Mittelkonsole, dem Festplatten-Navigationssystem mit JBL-Soundsystem und einigen weiteren ist das leider auch das Geländepaket mit der Crawl-Control - dafür gibt es bei der getesteten Version mit der 5-Gang-Automatik die Zwillinge HAC und DAC, also die "Hillstart Assist Control" und die "Downhill Assist Control", die im Bedarfsfall das Zurückrollen am Berg verhindern bzw. eine automatisch geregelte Abfahrt ermöglichen.
Ansonsten präsentiert sich die dreitürige Basisversion in schlichtem Chic: Angenehme Stoffsitze mit genügend Halt, nicht ganz so viele Schalter und Funktionen, das standard-Radio mit CD, USB- und AUX-Anschluss in der Mittelkonsole und einer nicht ganz so überfrachteten Digitalanzeige mitten in der Tachoeinheit, auf der neben dem km- und Tageskilometerzähler auch die mittlerweile üblichen Werte zu Verbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit und dergleichen ausgegeben werden können. Alles in allem eine angenehme Sache - alles ist dort, wo man es braucht und schnell erreicht, die Rückmeldungen der Schalter sind ordentlich und die Anmutung der Oberflächen angenehm und wie erwartet (wobei der Schalthebel einen etwas unangenehmen Grat hat und deshalt ein wenig billig wirkt). Die Menge an Schaltern, Knöpfen und Einstellungsmöglichkeiten ist allerdings durchaus an der Grenze: Die höheren Ausstattungsvarianten lassen einen hier und dort dann schon etwas entnervt suchen, wo die eine oder andere Funktion denn nun versteckt ist, ob unter dem Lenkrad, in der Mittelkonsole, im Display-Bereich, in der Türkonsole...die Basisversion lässt das schon erahnen, im großen und ganzen geht es aber noch. Einzig das Multifunktionslenkrad mit den integrierten Schaltern ist gewöhnungsbedürftig. Nicht wegen der Schalter an sich, sondern wegen ihrer Platzierung und wegen der Einarbeitung des glatten Kunststoffes als untere Speichen: Als "Ein-Hand-Lenker", wie ich es bin, kommt man ab und an beim rangieren auf die glatten Flächen bzw. auf die Schalter und rutscht entweder ab oder schaltet von Radio um auf CD...das ist dann doch eher unpraktisch. Aber man gewöhnt sich daran.
Ich für meinen Teil finde die Basisausstattung sehr angenehm. Sie ist nicht überfrachtet, hat aber doch das Quentchen Luxus, das man hier und da als durchaus angenehm empfindet. Ganz abgesehen davon, dass es meine persönliche Lieblings-Spielerei auch hier schon gibt: Das Smart-Key-System, das einem das Auf- und Abschließen und das Starten ohne lästige Schlüssel-Fummelei ermöglicht. Solange man den Schlüssel in der Tasche hat, ist alles in Ordnung. Ich finde das ziemlich lässig und bequem, muss ich gestehen...und ich stehe sogar ganz offen dazu...
Die Bildergalerie dazu:
http://probefahrttourist.offroad-blogs.net/?p=653
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/ad6c677df0d1412d99f631146a60ccdd" width="1" height="1" alt="">
Der Land Cruiser in der aktuellen Generation J15 präsentiert sich auf dem deutschen Markt in vier Ausstattungsvarianten: Als Basisversion "Land Cruiser", als "Life", "Executive" und als Top-Ausführung "TEC-Edition". Der üblichen Toyota-Modellpolitik folgend sind diese Pakete einzig maßgebend für die enthaltene Ausstattung, die Liste der erhältlichen Sonderausstattungen umfasst lediglich sieben Punkte und gilt auch dort nicht für alle Modelle. Ich kann mir mein Wunschmodell also nicht einfach "zusammensuchen", sondern muss mit den angebotenen Ausstattungversionen leben. Die Preise beginnen bei 36.950 Euro für den "nackten" Dreitürer und enden bei 65.500 Euro für die TEC-Edition, die sich mit zwei wählbaren Sonderausstattungen noch auf 69.050 Euro "aufbohren" lässt.
Der Testwagen hatte neben der Onyxschwarzen Lackierung für 850 Euro auch das Komfortpaket mit der (sehr gut arbeitenden und für Fahrer und Beifahrer separat regelbaren) Klimaautomatik und dem Audiosystem mit den in das Lenkrad integrierten Bedienelementen, der Bluetooth-Freisprecheinrichtung, CD-Player, AUX-Eingang und USB-Schnittstelle. Der Preis lag somit bei 40.900 Euro.
Den Dreitürer gibt es dabei nur in der Basisversion (und mit dem "Komfort-Paket" gibt es für ihn nur eine einzige wählbare Sonderausstattung) - was die Freunde des kurzen Cruisers logischerweise von all den erst ab höheren Versionen erhältlichen Ausstattungsmerkmalen ausschließt. Neben einigen Komfortmerkmalen wie Abblendlichtautomatik, dem Kühlfach in der Mittelkonsole, dem Festplatten-Navigationssystem mit JBL-Soundsystem und einigen weiteren ist das leider auch das Geländepaket mit der Crawl-Control - dafür gibt es bei der getesteten Version mit der 5-Gang-Automatik die Zwillinge HAC und DAC, also die "Hillstart Assist Control" und die "Downhill Assist Control", die im Bedarfsfall das Zurückrollen am Berg verhindern bzw. eine automatisch geregelte Abfahrt ermöglichen.
Ansonsten präsentiert sich die dreitürige Basisversion in schlichtem Chic: Angenehme Stoffsitze mit genügend Halt, nicht ganz so viele Schalter und Funktionen, das standard-Radio mit CD, USB- und AUX-Anschluss in der Mittelkonsole und einer nicht ganz so überfrachteten Digitalanzeige mitten in der Tachoeinheit, auf der neben dem km- und Tageskilometerzähler auch die mittlerweile üblichen Werte zu Verbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit und dergleichen ausgegeben werden können. Alles in allem eine angenehme Sache - alles ist dort, wo man es braucht und schnell erreicht, die Rückmeldungen der Schalter sind ordentlich und die Anmutung der Oberflächen angenehm und wie erwartet (wobei der Schalthebel einen etwas unangenehmen Grat hat und deshalt ein wenig billig wirkt). Die Menge an Schaltern, Knöpfen und Einstellungsmöglichkeiten ist allerdings durchaus an der Grenze: Die höheren Ausstattungsvarianten lassen einen hier und dort dann schon etwas entnervt suchen, wo die eine oder andere Funktion denn nun versteckt ist, ob unter dem Lenkrad, in der Mittelkonsole, im Display-Bereich, in der Türkonsole...die Basisversion lässt das schon erahnen, im großen und ganzen geht es aber noch. Einzig das Multifunktionslenkrad mit den integrierten Schaltern ist gewöhnungsbedürftig. Nicht wegen der Schalter an sich, sondern wegen ihrer Platzierung und wegen der Einarbeitung des glatten Kunststoffes als untere Speichen: Als "Ein-Hand-Lenker", wie ich es bin, kommt man ab und an beim rangieren auf die glatten Flächen bzw. auf die Schalter und rutscht entweder ab oder schaltet von Radio um auf CD...das ist dann doch eher unpraktisch. Aber man gewöhnt sich daran.
Ich für meinen Teil finde die Basisausstattung sehr angenehm. Sie ist nicht überfrachtet, hat aber doch das Quentchen Luxus, das man hier und da als durchaus angenehm empfindet. Ganz abgesehen davon, dass es meine persönliche Lieblings-Spielerei auch hier schon gibt: Das Smart-Key-System, das einem das Auf- und Abschließen und das Starten ohne lästige Schlüssel-Fummelei ermöglicht. Solange man den Schlüssel in der Tasche hat, ist alles in Ordnung. Ich finde das ziemlich lässig und bequem, muss ich gestehen...und ich stehe sogar ganz offen dazu...
Die Bildergalerie dazu:
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Kurz noch ein paar Details zu den getesteten Modellen:
Land Cruiser KDJ155 (dreitüriges Modell)
Basisversion
5-Stufen-Automatikgetriebe
Grundpreis: EUR 36.950,00
Farbe Onyxschwarz
Komfortpaket:
- Klimaautomatik
- Audiosystem mit Lenkradbedienung, CD-Player, AUX-Eingang, USB-Schnittstelle
Gesamtpreis: EUR 40.900,00
Land Cruiser KDJ150 (fünftüriges Modell)
Executive-Ausstattung
5-Stufen-Automatikgetriebe
Grundpreis EUR 58.350,00
Farbe Onyxschwarz
Keine weitere Sonderausstattung (ist ja auch fast alles drin)
Gesamtpreis: EUR 59.200,00
Der mathematisch vorbelastete Leser erkennt sofort: Die Farbe "Onyxschwarz" als Sonderausstattung kostet stolze 850 Euro. Wie übrigens jede Farbe außer "Schneeweiß". Das ist, gelinde gesagt, heftig.
Gemeinsam ist beiden der Motor "1KD-FTV", ein Common-Rail-Turbodiesel 4 Zylindern. Aus 2982 ccm Hubraum entwickelt das Maschinchen 173 PS (bei 3400 U/min) und satte 410 Nm, die recht gleichmäßig zwischen 1600 und 2800 Umdrehungen anliegen - viel Drehmoment über ein weites Drehzahlband, das ist eine feine Sache.
Zum Testzeitraum war das noch die "alte" Version mit Euro 4, mittlerweile ist die überarbeitete Maschine mit Euro 5 und leicht veränderten Leistungswerten orderbar (weitere Infos über die Änderungen ab Generation Oktober gibt es hier >>).
Land Cruiser KDJ155 (dreitüriges Modell)
Basisversion
5-Stufen-Automatikgetriebe
Grundpreis: EUR 36.950,00
Farbe Onyxschwarz
Komfortpaket:
- Klimaautomatik
- Audiosystem mit Lenkradbedienung, CD-Player, AUX-Eingang, USB-Schnittstelle
Gesamtpreis: EUR 40.900,00
Land Cruiser KDJ150 (fünftüriges Modell)
Executive-Ausstattung
5-Stufen-Automatikgetriebe
Grundpreis EUR 58.350,00
Farbe Onyxschwarz
Keine weitere Sonderausstattung (ist ja auch fast alles drin)
Gesamtpreis: EUR 59.200,00
Der mathematisch vorbelastete Leser erkennt sofort: Die Farbe "Onyxschwarz" als Sonderausstattung kostet stolze 850 Euro. Wie übrigens jede Farbe außer "Schneeweiß". Das ist, gelinde gesagt, heftig.
Gemeinsam ist beiden der Motor "1KD-FTV", ein Common-Rail-Turbodiesel 4 Zylindern. Aus 2982 ccm Hubraum entwickelt das Maschinchen 173 PS (bei 3400 U/min) und satte 410 Nm, die recht gleichmäßig zwischen 1600 und 2800 Umdrehungen anliegen - viel Drehmoment über ein weites Drehzahlband, das ist eine feine Sache.
Zum Testzeitraum war das noch die "alte" Version mit Euro 4, mittlerweile ist die überarbeitete Maschine mit Euro 5 und leicht veränderten Leistungswerten orderbar (weitere Infos über die Änderungen ab Generation Oktober gibt es hier >>).
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Warum Elektronik manchmal doch ganz nett ist
Elektronik, Elektronik, Elektronik - vom schlüssellosen Einstieg über die 47-Zonen-rundherum-Klimakomfortautomatik bis hin zum Popo-Sensor, die Platinen und Chips haben die Kontrolle übernommen. Was zugegeben im Alltag verflixt angenehm ist, denn die Elektronik im J15 macht sich in der Stadt und auf der Autobahn nicht übermäßig bemerkbar. Und wenn etwas einfach nur unauffällig seine Arbeit verrichtet, dann hat es seinen Zweck erfüllt, schlicht und ergreifend.
Aber was soll man von all jenen Schaltkreisen halten, die das Fahren im Gelände erleichtern sollen? Verläuft das auch so unauffällig und störungsfrei? Ich stehe der Moderne nun wirklich alles andere als skeptisch gegenüber. Allerdings erschöpft sich die Menge der Leiterplatten in meinem Buschtaxi auch auf wenige Quadratzentimeter in GPS und Kühlbox. Der J15 hingegen würde bei Entfernung aller Elektronik vermutlich die Hälfte an Gewicht verlieren.
Wie also macht sich der ganze Kram, wenn es wirklich drauf ankommt? Um mir das anzuschauen, habe ich mir Anfang 2010 wie erwähnt einen der ersten KDJ155 geschnappt, die nach Deutschland kamen: Ein kurzer J15 also aus dem Toyota-Fuhrpark, allerdings in einer Konfiguration, die ein klein wenig von den später erhältlichen Ausstattungspaketen abwich.
Am ersten Testmorgen erwartet mich eine nette Überraschung: Neuschnee. Fest und klebrig hat sich eine weiße Schicht über alles gelegt, ideale Testbedingungen also für die erste Fahrt. Stadt und Landstraße sind eine wahre Freude mit dem permanenten Allradantrieb, aber das ist ja hinlänglich bekannt. Interessant wird es erst als ich von der Rheinebene auf einen Feldweg abbiege und mich durch den Hohlweg auf geschlossener Schneedecke langsam Richtung Weinberge hochschraube. Mein Interesse bezieht sich dabei vor allem auf das Verhalten des Fahrzeugs mit der Serienbereifung, die weit von meinen geliebten MTs entfernt sind. Auf der Straße sind die Serienpneus eine tolle Sache, und für den Geländeeinsatz zieht man sich in aller Regel anderes Gummi auf die Felgen. Nun ist der Land Cruiser aber ein ausgewiesenes Allzweckfahrzeug, das eben genau alle möglichen Einsatzzwecke in einem vereint. Was also, wenn ich unvermittelt von der Straße abbiegen muss? Auf den ersten Metern macht das ganze eine gute Figur: Der Vortrieb ist ordentlich, und der Cruiser lässt sich gezielt und sicher anstellen und leicht driftend bewegen. Kein großes Gebimmel allerorten oder Schweißperlen auf der Stirn: Das ganze macht richtig Spaß und die elektrischen Helferlein sprechen angenehmerweise recht spät an, was dem Fahrer viel Freiraum für kreative Manöver lässt. Dennoch greifen sie ein, wenn man es allzu wild treibt, und erheben hör- und fühlbar den fahrmoralischen Zeigefinger. Physik bleibt Physik, natürlich. Dennoch bieten unauffällig arbeitende Fahrassistenzsysteme einen Vorteil, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann: Sie bringen Sicherheit auch für diejenigen, die nicht gerade zum Spaß auf Feldwegen die Sau rauslassen, sondern einfach nur unbeschadet ans Ziel kommen wollen.
Genug gespielt, es wird Zeit für den Ernst des Weges: Ich biege auf einen steil ansteigenden Stichweg ab, lege die Untersetzung ein und bewege mich sachte und erstaunlich schlupffrei aufwärts. Diese Leichtigkeit macht mutig, und so halte ich auf halbem Wege und wider besseres Wissen an, um Fotos zu machen. "Das wird interessant", denke ich mir noch, als ich wieder einsteige. Bremse treten, auf "D" stellen, Bremse lösen...es liegt Drehzahl an, aber es bewegt sich nichts. Das war?s also mit dem Vortrieb. Ich trete wieder auf die Bremse - und rutsche mit der Fuhre sofort und ohne jede Denksekunde talwärts. Unter der geschlossenen Schneedecke liegt ein dünner und fester Film zwei Tage alten Schnees, der sich unmittelbar und selbstlos als probate Rutschbahn anbietet. Da ein paar Meter hinter mir eine leichte Biegung und eine Böschung lauern, ist das jetzt eine eher als suboptimal zu bewertende Situation. Mir bleiben für die folgende Entscheidung nur Sekundenbruchteile. Bilderfetzen von abgerissenen Stoßfängern und veritablen Blechschäden wabern vor meinem geistigen Auge vorbei. Irgendwo ein paar Meter weiter unten müsste noch die Einschlagstelle sein, die ich irgendwann Mitte der Neunziger bei einer denkwürdigen Schneefahrt hinterlassen hatte.
"Uiuiuiuiui?" denke ich mit großen Augen und wünsche mir mein Buschtaxi her.
Vorwärts brauche ich keinen Versuch mehr zu starten, und die Zeit für eine gezielte Böschungsbremse ist noch nicht gekommen. Also haue ich rutschenderweise den Hebel auf "R", lege den Schalter für die Sperre um, löse die Bremse...und rolle schön in der Spur, einen gefühlten Wimpernschlag von der Haftungsgrenze entfernt. Nicht schlecht fürs erste. Zumindest rolle ich genau solange, wie ich den sofort schneller werdenden Cruiser nicht sachte abbremsen möchte. Dann nämlich ist logischerweise sofort vorbei mit dem kontrollierten Abstieg und die Rutschpartie geht wieder los.
Blöd.
Also bleiben zwei Alternativen: Entweder ich zücke den Zauberstab und Harry-Pottere mich hier weg, oder ich schlage in spätestens 15 quälend langen Sekunden irgendwo im Unterholz ein und stelle mich auf ein interessantes Gespräch in Köln ein. "Aber ich wollte doch nur?"
Da ich - perfekt vorbereitet, wie ich nunmal immer bin - um die vielfältigen Helferlein dieser Black Box auf Rädern weiß, entschied ich mich für die erste Version und drückte behende und ohne lange suchen zu müssen (*puuuh*) den Zauberstab in Form eines kleinen schwarzen Tasters in der Mittelkonsole: "DAC", "Downhill Assist Control", steht da in großen, freundlichen Buchstaben. Übersetzt bedeutet das soviel wie "Keine Panik!"
In meiner akuten Situation bedeutet es "Letzte Hoffnung".
Aktiviert man diese Funktion, wird der elektronische Begleiter urplötzlich hellwach und denkt sich "Holla, die Räder drehen nicht gleichmäßig. Das gehört so nicht." Eben jene ungleichmäßig drehenden Räder werden daraufhin so eingebremst und geregelt, dass ein automatisiert kontrollierter Abstieg erfolgt. Ohne jegliches Zutun des Fahrers, wohlgemerkt. Der nämlich tut gut daran, in diesem Moment weder Gas- noch Bremspedal zu betätigen, denn das würde die DAC sofort wieder deaktivieren.
Ich drücke also den Taster, halte die Luft an?und fahre unter surreal lautem Rattern und Klacken und diversen Vibrationen tatsächlich kontrolliert und wunschgemäß talabwärts. In der gewünschten Spur. Auch um die Kurve. Und ich komme sicher und unbeschadet unten an, wo ich tatsächlich erst auf der Ebene zum stehen komme, so glatt ist der Untergrund.
"Diktatur der Elektronik" hin oder her: Das ist nicht nur faszinierend, das ist sogar verflixt sinnvoll. Ich komme nicht umhin, mich vor den Toyota-Entwicklern zu verbeugen. Das ist Land-Cruiser-typisch: Wenn es drauf ankommt, funktioniert die Technik reibungslos.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich wäre mit meinem Buschtaxi und grobstolligen Reifen exakt in der gleichen Situation gewesen. Ich hätte die Fuhre ebenfalls nicht halten können und hätte vermutlich, bedingt durch Länge, Gewicht, Schwerpunkt und Reifenprofil, sogar deutlich schneller und schräger den Abgang gemacht. Eis nimmt keine Rücksicht auf Reifenwahl oder gute Vorsätze. Es nimmt sich die Freiheit heraus, grundsätzlich glatt zu sein. Der Einschlag wäre im Gegenteil sogar, in Ermangelung elektronischer Helferlein, auf jeden Fall erfolgt. So wie damals bei jener famosen Schneefahrt. Aber er hätte nicht das Fahrzeug, sondern höchstens die Böschung demoliert. Das ist ein entscheidender Unterschied.
DAC hat mir, wenn ich das einmal so volksnah ausdrücken darf, sprichwörtlich den Hintern gerettet.
Und: Nein, ich bin den Weg dann nicht mehr hochgefahren.

Elektronik, Elektronik, Elektronik - vom schlüssellosen Einstieg über die 47-Zonen-rundherum-Klimakomfortautomatik bis hin zum Popo-Sensor, die Platinen und Chips haben die Kontrolle übernommen. Was zugegeben im Alltag verflixt angenehm ist, denn die Elektronik im J15 macht sich in der Stadt und auf der Autobahn nicht übermäßig bemerkbar. Und wenn etwas einfach nur unauffällig seine Arbeit verrichtet, dann hat es seinen Zweck erfüllt, schlicht und ergreifend.
Aber was soll man von all jenen Schaltkreisen halten, die das Fahren im Gelände erleichtern sollen? Verläuft das auch so unauffällig und störungsfrei? Ich stehe der Moderne nun wirklich alles andere als skeptisch gegenüber. Allerdings erschöpft sich die Menge der Leiterplatten in meinem Buschtaxi auch auf wenige Quadratzentimeter in GPS und Kühlbox. Der J15 hingegen würde bei Entfernung aller Elektronik vermutlich die Hälfte an Gewicht verlieren.
Wie also macht sich der ganze Kram, wenn es wirklich drauf ankommt? Um mir das anzuschauen, habe ich mir Anfang 2010 wie erwähnt einen der ersten KDJ155 geschnappt, die nach Deutschland kamen: Ein kurzer J15 also aus dem Toyota-Fuhrpark, allerdings in einer Konfiguration, die ein klein wenig von den später erhältlichen Ausstattungspaketen abwich.
Am ersten Testmorgen erwartet mich eine nette Überraschung: Neuschnee. Fest und klebrig hat sich eine weiße Schicht über alles gelegt, ideale Testbedingungen also für die erste Fahrt. Stadt und Landstraße sind eine wahre Freude mit dem permanenten Allradantrieb, aber das ist ja hinlänglich bekannt. Interessant wird es erst als ich von der Rheinebene auf einen Feldweg abbiege und mich durch den Hohlweg auf geschlossener Schneedecke langsam Richtung Weinberge hochschraube. Mein Interesse bezieht sich dabei vor allem auf das Verhalten des Fahrzeugs mit der Serienbereifung, die weit von meinen geliebten MTs entfernt sind. Auf der Straße sind die Serienpneus eine tolle Sache, und für den Geländeeinsatz zieht man sich in aller Regel anderes Gummi auf die Felgen. Nun ist der Land Cruiser aber ein ausgewiesenes Allzweckfahrzeug, das eben genau alle möglichen Einsatzzwecke in einem vereint. Was also, wenn ich unvermittelt von der Straße abbiegen muss? Auf den ersten Metern macht das ganze eine gute Figur: Der Vortrieb ist ordentlich, und der Cruiser lässt sich gezielt und sicher anstellen und leicht driftend bewegen. Kein großes Gebimmel allerorten oder Schweißperlen auf der Stirn: Das ganze macht richtig Spaß und die elektrischen Helferlein sprechen angenehmerweise recht spät an, was dem Fahrer viel Freiraum für kreative Manöver lässt. Dennoch greifen sie ein, wenn man es allzu wild treibt, und erheben hör- und fühlbar den fahrmoralischen Zeigefinger. Physik bleibt Physik, natürlich. Dennoch bieten unauffällig arbeitende Fahrassistenzsysteme einen Vorteil, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann: Sie bringen Sicherheit auch für diejenigen, die nicht gerade zum Spaß auf Feldwegen die Sau rauslassen, sondern einfach nur unbeschadet ans Ziel kommen wollen.
Genug gespielt, es wird Zeit für den Ernst des Weges: Ich biege auf einen steil ansteigenden Stichweg ab, lege die Untersetzung ein und bewege mich sachte und erstaunlich schlupffrei aufwärts. Diese Leichtigkeit macht mutig, und so halte ich auf halbem Wege und wider besseres Wissen an, um Fotos zu machen. "Das wird interessant", denke ich mir noch, als ich wieder einsteige. Bremse treten, auf "D" stellen, Bremse lösen...es liegt Drehzahl an, aber es bewegt sich nichts. Das war?s also mit dem Vortrieb. Ich trete wieder auf die Bremse - und rutsche mit der Fuhre sofort und ohne jede Denksekunde talwärts. Unter der geschlossenen Schneedecke liegt ein dünner und fester Film zwei Tage alten Schnees, der sich unmittelbar und selbstlos als probate Rutschbahn anbietet. Da ein paar Meter hinter mir eine leichte Biegung und eine Böschung lauern, ist das jetzt eine eher als suboptimal zu bewertende Situation. Mir bleiben für die folgende Entscheidung nur Sekundenbruchteile. Bilderfetzen von abgerissenen Stoßfängern und veritablen Blechschäden wabern vor meinem geistigen Auge vorbei. Irgendwo ein paar Meter weiter unten müsste noch die Einschlagstelle sein, die ich irgendwann Mitte der Neunziger bei einer denkwürdigen Schneefahrt hinterlassen hatte.
"Uiuiuiuiui?" denke ich mit großen Augen und wünsche mir mein Buschtaxi her.
Vorwärts brauche ich keinen Versuch mehr zu starten, und die Zeit für eine gezielte Böschungsbremse ist noch nicht gekommen. Also haue ich rutschenderweise den Hebel auf "R", lege den Schalter für die Sperre um, löse die Bremse...und rolle schön in der Spur, einen gefühlten Wimpernschlag von der Haftungsgrenze entfernt. Nicht schlecht fürs erste. Zumindest rolle ich genau solange, wie ich den sofort schneller werdenden Cruiser nicht sachte abbremsen möchte. Dann nämlich ist logischerweise sofort vorbei mit dem kontrollierten Abstieg und die Rutschpartie geht wieder los.
Blöd.
Also bleiben zwei Alternativen: Entweder ich zücke den Zauberstab und Harry-Pottere mich hier weg, oder ich schlage in spätestens 15 quälend langen Sekunden irgendwo im Unterholz ein und stelle mich auf ein interessantes Gespräch in Köln ein. "Aber ich wollte doch nur?"
Da ich - perfekt vorbereitet, wie ich nunmal immer bin - um die vielfältigen Helferlein dieser Black Box auf Rädern weiß, entschied ich mich für die erste Version und drückte behende und ohne lange suchen zu müssen (*puuuh*) den Zauberstab in Form eines kleinen schwarzen Tasters in der Mittelkonsole: "DAC", "Downhill Assist Control", steht da in großen, freundlichen Buchstaben. Übersetzt bedeutet das soviel wie "Keine Panik!"
In meiner akuten Situation bedeutet es "Letzte Hoffnung".
Aktiviert man diese Funktion, wird der elektronische Begleiter urplötzlich hellwach und denkt sich "Holla, die Räder drehen nicht gleichmäßig. Das gehört so nicht." Eben jene ungleichmäßig drehenden Räder werden daraufhin so eingebremst und geregelt, dass ein automatisiert kontrollierter Abstieg erfolgt. Ohne jegliches Zutun des Fahrers, wohlgemerkt. Der nämlich tut gut daran, in diesem Moment weder Gas- noch Bremspedal zu betätigen, denn das würde die DAC sofort wieder deaktivieren.
Ich drücke also den Taster, halte die Luft an?und fahre unter surreal lautem Rattern und Klacken und diversen Vibrationen tatsächlich kontrolliert und wunschgemäß talabwärts. In der gewünschten Spur. Auch um die Kurve. Und ich komme sicher und unbeschadet unten an, wo ich tatsächlich erst auf der Ebene zum stehen komme, so glatt ist der Untergrund.
"Diktatur der Elektronik" hin oder her: Das ist nicht nur faszinierend, das ist sogar verflixt sinnvoll. Ich komme nicht umhin, mich vor den Toyota-Entwicklern zu verbeugen. Das ist Land-Cruiser-typisch: Wenn es drauf ankommt, funktioniert die Technik reibungslos.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich wäre mit meinem Buschtaxi und grobstolligen Reifen exakt in der gleichen Situation gewesen. Ich hätte die Fuhre ebenfalls nicht halten können und hätte vermutlich, bedingt durch Länge, Gewicht, Schwerpunkt und Reifenprofil, sogar deutlich schneller und schräger den Abgang gemacht. Eis nimmt keine Rücksicht auf Reifenwahl oder gute Vorsätze. Es nimmt sich die Freiheit heraus, grundsätzlich glatt zu sein. Der Einschlag wäre im Gegenteil sogar, in Ermangelung elektronischer Helferlein, auf jeden Fall erfolgt. So wie damals bei jener famosen Schneefahrt. Aber er hätte nicht das Fahrzeug, sondern höchstens die Böschung demoliert. Das ist ein entscheidender Unterschied.
DAC hat mir, wenn ich das einmal so volksnah ausdrücken darf, sprichwörtlich den Hintern gerettet.
Und: Nein, ich bin den Weg dann nicht mehr hochgefahren.

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- netzmeister
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Um die zahlreichen hysterischen Freudenbekundungen und die ausufernden Diskussionen hier ein wenig zu kanalisieren, verrate ich Euch am Rande: Es folgen noch ein kleiner Geländetest mit schönen Bildern und ein kurzes Fazit...aber erst nach dem Buschtaxi-Treffen. 
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Re: Probefahrttourist: Alltagstest J15
hallo netzmeister
vor fast einem jahr hast du uns noch einen abschliessenden bericht in aussicht gestellt (nach dem b'taxi treffen letztes jahr) leute wie ich warten immer noch auf dein urteil - klemmt die schublade, wo der bericht drin liegt??
freundliche grüsse
hrb
vor fast einem jahr hast du uns noch einen abschliessenden bericht in aussicht gestellt (nach dem b'taxi treffen letztes jahr) leute wie ich warten immer noch auf dein urteil - klemmt die schublade, wo der bericht drin liegt??
freundliche grüsse
hrb
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peter völk
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Re: Probefahrttourist: Alltagstest J15
hallo
hier isser..... aber nicht vom netzi:
http://www.youtube.com/watch?v=AUl4IMmh ... re=related
ein schön aufgebauter j15 von unseren südafrikanischen kollegen.
und noch ein test aus sa:
http://www.youtube.com/watch?v=a0GqdR06 ... re=related
und hier ein vollgas-film aus dem netz:
http://www.youtube.com/watch?v=XFyH9iDC ... re=related
wäre der diesel nur ein bisschen leiser oder wohlklingender, der j15 wäre schon bestellt.
warum kann der sich nicht so anhören?
http://www.youtube.com/watch?v=kjoRHK6S ... re=related
oder so wie der neue jeep 3,0d:
http://www.youtube.com/watch?v=ms3kbQscNi0
vielleicht bin ich verwöhnt, aber für die aufgerufene preislage könnte man mehr motorkomfort erwarten! (j15)
wenn man den j15 tec für 66.000€ mit den anderen wettbewerbern vergleicht, fällt auf, dass keiner mehr einen 4-zylinder anbietet.
auf jeden fall vermisse ich bei solch probefahrten den kritischen unterton. es ist heute einfach nicht mehr möglich für diese preise einen 4-zylinder diesel anzubieten. man sollte auch mal den mut haben zu sagen, dass toyota hier ca. 10.000€ zu teuer ist und darin die ursache für die geringen zulassungszahlen liegt.
selbst der pathfinder hat für 54.000€ einen v6 mit 7-gang automatic. der gut verkäufliche jeep ist mit v6 für 58.000 gar wesentlich besser ausgestattet als der landcruiser (bis auf die besch. 5-gang automatic).
gruss
peter
hier isser..... aber nicht vom netzi:
http://www.youtube.com/watch?v=AUl4IMmh ... re=related
ein schön aufgebauter j15 von unseren südafrikanischen kollegen.
und noch ein test aus sa:
http://www.youtube.com/watch?v=a0GqdR06 ... re=related
und hier ein vollgas-film aus dem netz:
http://www.youtube.com/watch?v=XFyH9iDC ... re=related
wäre der diesel nur ein bisschen leiser oder wohlklingender, der j15 wäre schon bestellt.
warum kann der sich nicht so anhören?
http://www.youtube.com/watch?v=kjoRHK6S ... re=related
oder so wie der neue jeep 3,0d:
http://www.youtube.com/watch?v=ms3kbQscNi0
vielleicht bin ich verwöhnt, aber für die aufgerufene preislage könnte man mehr motorkomfort erwarten! (j15)
wenn man den j15 tec für 66.000€ mit den anderen wettbewerbern vergleicht, fällt auf, dass keiner mehr einen 4-zylinder anbietet.
auf jeden fall vermisse ich bei solch probefahrten den kritischen unterton. es ist heute einfach nicht mehr möglich für diese preise einen 4-zylinder diesel anzubieten. man sollte auch mal den mut haben zu sagen, dass toyota hier ca. 10.000€ zu teuer ist und darin die ursache für die geringen zulassungszahlen liegt.
selbst der pathfinder hat für 54.000€ einen v6 mit 7-gang automatic. der gut verkäufliche jeep ist mit v6 für 58.000 gar wesentlich besser ausgestattet als der landcruiser (bis auf die besch. 5-gang automatic).
gruss
peter
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- netzmeister
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Re: Probefahrttourist: Alltagstest J15
vor fast einem jahr hast du uns noch einen abschliessenden bericht in aussicht gestellt (nach dem b'taxi treffen letztes jahr) leute wie ich warten immer noch auf dein urteil - klemmt die schublade, wo der bericht drin liegt??
Naja, das hat einen einfachen Grund: Nachdem das Interesse gegen Null ging, habe ich mir den Abschlussbericht schlicht gespart. Kommentare gab es kaum, Nachfragen auch nicht - den halben Tag Aufbereitung habe ich stattdessen lieber in die Serverpflege investiert.
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Re: Probefahrttourist: Alltagstest J15
Kann mich dem beutter nur anschließen: ich hätte auch Interesse an dem Bericht!
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Re: Probefahrttourist: Alltagstest J15
netzmeister hat geschrieben:Naja, das hat einen einfachen Grund: Nachdem das Interesse gegen Null ging, habe ich mir den Abschlussbericht schlicht gespart. Kommentare gab es kaum, Nachfragen auch nicht - den halben Tag Aufbereitung habe ich stattdessen lieber in die Serverpflege investiert.
Mist
Hätte ich doch nur Kommentare geschrieben. Ich habe mir doch nachDeinen Bericht extra solch ein Auto gekauft, hast Du das nicht gemerkt ?
Danke, vielleicht hast Du ja trotzdem mal Lust auf Teil Zwei .....
LG Peter
www.rockcrawler.de
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peter völk
- Beiträge: 754
- Registriert: 19. Juli 2007 15:51
Re: Probefahrttourist: Alltagstest J15
hallo,
man kann den meister nur ermuntern weiter probe zu fahren.
vielleicht ist erst ein lenrprozess seitens der leserschaft nötig, schliesslich ist es nicht üblich auf einen artikel reagieren zu können.
der zug mit dem j15 dürfte aber abgefahren sein, und ihr schaut besser im internet nach berichten aus dem englisch sprachigen raum...
z.b. dieser: http://www.youtube.com/watch?v=DcZh_t7qisw
gruss
peter
man kann den meister nur ermuntern weiter probe zu fahren.
vielleicht ist erst ein lenrprozess seitens der leserschaft nötig, schliesslich ist es nicht üblich auf einen artikel reagieren zu können.
der zug mit dem j15 dürfte aber abgefahren sein, und ihr schaut besser im internet nach berichten aus dem englisch sprachigen raum...
z.b. dieser: http://www.youtube.com/watch?v=DcZh_t7qisw
gruss
peter
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Re: Probefahrttourist: Alltagstest J15
hallo peter
ich verstehe deine antwort nicht. unser lieber netzmeister hat einen bericht in aussicht gestellt der bisher nicht eingetroffen ist .ich habe total 2x angefragt und bin das erste mal "vertröstet" worden. mehr zu insistieren habe ich mich nicht getraut, da ich den vielbeschäftigten chef nicht nötigen wollte.
gruss
hrb
ich verstehe deine antwort nicht. unser lieber netzmeister hat einen bericht in aussicht gestellt der bisher nicht eingetroffen ist .ich habe total 2x angefragt und bin das erste mal "vertröstet" worden. mehr zu insistieren habe ich mich nicht getraut, da ich den vielbeschäftigten chef nicht nötigen wollte.
gruss
hrb
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- netzmeister
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- Wohnort: 76356 Weingarten
Re: Probefahrttourist: Alltagstest J15
Ich habe meine Aufzeichnungen natürlich noch, ergänzt durch weitere Infos zur Euro-5-Version, Erfahrungen von Isolde Holderied auf dem Rundkurs und Details zu Nestle-Umbau und Chiptuning. Im Moment bin ich ein wenig "eingebunden" durch die BTT-Vorbereitungen und diverse andere Kleinigkeiten. Danach werde ich das ganze aufbereiten, einverstanden? 
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Re: Probefahrttourist: Alltagstest J15
Klingt eigentlich ganz gut.
Aber dieses "nach dem BTT" stand hier schonmal, irgendwo weiter vorne...
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