wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

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lehencountry
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wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von lehencountry »

Eine sehr überzeugende Demo des Crawl Control.
Im Vergleich auch ein J12, Pajero und Discovery, letzterer auch mit CC.

http://www.youtube.com/watch?v=0msPb7vVv4A
Servus

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Surfy
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von Surfy »

Auf richtig groben Steinen mag es mal entspannend sein - das Crawl Zeugs einzuschalten, wenn die Strecke länger ist.

Aber ansonsten.. In Afrika haben wir keine wirklich sinnvolle Verwendung dafür gefunden, bis auf ein paar Tests. :wink:

Surfy

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lehencountry
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von lehencountry »

Surfy
In Afrika haben wir keine wirklich sinnvolle Verwendung dafür gefunden, bis auf ein paar Tests

ist auch nicht verwunderlich.
Die meisten Afrikaner fahren auch nur mit normalen nicht-modifizierten Fahrzeugen im Gelände.
Ich hatte Carlos aus Argentinien getroffen, der ist sogar zu Fuss durch ganz Afrika gegangen.
Servus

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niwre77
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von niwre77 »

Schau Dir das Video vielleicht selbst mal an, bevor Du gleich doppelt falsch postest. :shock:
______________________________________________________________________________
Wir schaffen das :rofl:

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ing
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von ing »

Frage an die Erfahrenen:
wie gut krabbelt eine j15 in schwerem Gelände - wenn man das Richtige richtig einschaltet?
Gibt´s eigentlich eine klare Anwendungsregel um die vielen Helfer im Gelände nacheinander und sinnvoll einzusetzen?
Ich würde mal so probieren:
1) VSC aus (wenn zum ersten Mal durchdreht)
2) Untersetzung rein
3) Mitteldifferential sperren
4) evtl. Terrainwahl dazu für Schlupfzulassung
5) hinteres Differential sperren (erst wenn man steckt? - Problem bei plötzlichem Grip?)
6) Krabbelfunktion dazu (noch später?)
---
7) Luft ablassen
8) oder Ketten aufziehen
9) Reifenauswahl
Die Bedienungsanleitung ist hier auch relativ unklar.
Ich weiß auch, dass es dazu auch vom Geländetyp (z.B. Sand, nasse Wiese, Geröll, Steigung, etc. abhängt)
Trotzdem bin ich für Tipps dankbar!
Manfred

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lehencountry
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von lehencountry »

Hallo Manfred
Da darf man nicht zuviel Tipps erwarten. Die Modelle mit Crawl-System (TEC und Executive mit Offroad-Packet) nimmt kaum einer fürs harte Gelände. Ich vermute mal stark, der ist einfach zu schade dafür. Liebhaber von anspruchsvolleren Touren kaufen die einfacheren J15 Modelle und modifizieren sie entsprechend ihren Wünschen.
Wichtiger als die Assistenzsysteme sind mehr Bodenfreiheit (original 20cm sind wenig), gröberes Reifenprofil und gute Verschränkung – die Räder sollen ja möglichst lange Traktion bringen.

VSC abschalten wird in den meisten Fällen sinnvoll sein. Du schreibst „schweres Gelände“. Auch hier muss man doch unterscheiden und kann keine goldene Regel abgeben. Wenn man über Felsen klettert wie im Rubicon Trail braucht man die hintere Diff-Sperre nicht, ist sogar absolut tabu. Langsam fahren ist hier wichtig, also Untersetzung rein und (generell bei festem Untergrund) kein Mitten-Differenzial.

Fährst du dagegen eine Tour in den Karpaten mit, wo du mit stark ausgewaschenen morastigen Wegen konfrontiert sein wirst, dann ist die Sperre sicher in vielen Fällen notwendig. Es hängt also viel von der Situation ab, man kriegt ein Gefühl dafür. Für 4x4-Anfänger wäre ein Kurs auch empfehlenswert.
Der J15 hat einen guten Permanent-Allrad, der für 99% der Fahrleistung in Mitteleuropa völlig ausreicht. Wenn ich so sehe, mit was Jäger und Förster unterwegs sind (meist kleinere SUVs ohne Untersetzung, ohne Umbauten) und die sind täglich im Gelände.
Bisher wurde das Crawl-System nur von Offroad-Magazinen getestet. Privat hat sich noch keiner dazu ausgelassen. Mein Life-Modell hat es nicht. Vielleicht ist ja ein Crawler hier, der schon eingehender getestet hat.
gute Fahrt. :wink:
Servus

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ing
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von ing »

Danke Werner
für die erste Antwort!
Schweres Gelände nahm ich nur indem ich meine Frage unter einen vorhandenen Titel stellte.
Das Krabbelsystem gibt auch in den Unimogs - das muss schon vorteilhaft sein.
Die auch hier im Forum beschriebenen Alpentouren (Assieta, usw) interessieren mich, aber die Krönung ist für mich der Sand.
Im Hinterkopf denke ich sogar an Saharabedingungen - wo ich mal vor etlichen Jahren im nicht übermotorisierten 50PS VW-Bus durchgefahren bin. Wenn ich an solchen tollen Fahrzeuge von heute denke - aber Algerien ist wohl tabu.

Ich spüre an meinem jetzigen J15 die immense Traktion, aber leider ist der letzte Winter ausgefallen.

Einen Fahrkurs würde ich gerne mal machen, um dieses Potential auch richtig zu erfahren - und bin auch für Tipps dankbar.

Manfred

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cargoliner
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von cargoliner »

ing hat geschrieben:Einen Fahrkurs würde ich gerne mal machen, um dieses Potential auch richtig zu erfahren - und bin auch für Tipps dankbar.


Hallo Manfred,

bei einem Fahrkurs wäre ich auch dabei, um den Wagen (mit Geländepaket :) ) und vor allem meine Grenzen besser kennenzulernen. Vielleicht gibt es ja noch ein paar mehr J15-Anhänger für solch eine gemeinsame Geschichte, die sich hier melden. Wäre cool.

Viele Grüße

Joachim
J15 Executive; titaniumblau metallic; Geländepaket; EZ 2/11; 265/70/17 AT; 265/65/18 WR; OME mittel +50mm; Rasta UFS; Mike Sanders; SHZ Webasto Thermo Top; Rhinorack Dachträger + Pioneer Plattform
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J9 Andy
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von J9 Andy »

lehencountry hat geschrieben:Wenn man über Felsen klettert wie im Rubicon Trail braucht man die hintere Diff-Sperre nicht, ist sogar absolut tabu.

Das würde ich so nicht sagen.
Ohne Achssperren geht dort gar nichts weil die Verschränkung in vielen Fällen einfach nicht reicht.
Da es um schweres Gelände geht, Traktionskontrolle AUS, sonst verheizt man nur die Bremsen.

Solange alle Räder Traktion haben, braucht es außer an steilen/ glatten Stellen, keinen Allrad.
Beginnt das Fahrzeug auf 3 Rädern zu fahren, Mitteldiff sperren, sonst verpufft die gesamte Antriebskraft an dem einen durchdrehenden Rad.
Bleibt man jetzt in voller Verschränkung hängen, hilft nur noch mindestens eine Achssperre weiter.

Wer sein Auto kennt und schon Erfahrung gesammelt hat, der wartet nicht bis die Karre steht, sondern schaltet die Sperren vorher ein, um den Schwung zu nutzen, mag er auch noch so gering sein.
Zwei Tonnen wieder in Bewegung zu bringen ist manchmal gar nicht so einfach.

Sperren, egal ob Mitteldiff. oder Achse, so kurz wie möglich, so lange wie nötig.
Dabei spielt der Untergrund keine Rolle.
Wenn ich ohne Sperre nicht mehr weiterkomme, dann gibt es bereits genügend Schlupf am Rad um Verspannungen abzubauen.
Gruss Andy
---------------------------------------------
Trabant 601 => LandCruiser KZJ 90
...ein Quantensprung...
________________________________
Was Du nicht willst das man Dir tu´, das füg´auch keinem andern zu.

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niwre77
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von niwre77 »

Solange alle Räder Traktion haben, braucht es außer an steilen/ glatten Stellen, keinen Allrad.


Merkwürdiger Satz :ka:
______________________________________________________________________________
Wir schaffen das :rofl:

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greasy
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von greasy »

Einfach dieses Video anschauen und freuen:

https://www.youtube.com/watch?v=ltYbEg- ... BB7AE610C3

:beeschbiggrin:

Gruß Pete
www.rockcrawler.de

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ing
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Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von ing »

Es gibt offensichtlich auch abweichende Ansichten.
Am besten hielte ich ein Fahrtraining, auf dem auf das Landcruiserspezifische eingangen würde - falls es das gibt.
Aber auch die bisherigen Antworten sind echt interessant! Bitte weiter kommentieren!
Das mit der Hinterachssperre ist wohl echt interessant - kann man die leicht verheizen?

Grüße aus Ba-Wü

Manfred

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thomasff
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Geländekurse

Beitrag von thomasff »

Südlich von Berlin gibt es das Gelände in Kallinchen, das übrigens ganz im Inneren über einen ausgewachsenen Formel 1 tauglichen Rennkurs verfügt, wenn man sich die Boxen und Tribünen dazu denkt. Der wird von den Geheimdiensten und Security-Leuten vieler Länder zum Fahrtraining genutzt.

Das Gelände hat den Charme, dass es sandig ist und man auch mit nicht so wahnsinnigen Geländereifen ganz gut Grip findet, wenns nicht grade siffenass ist (viel Baumwurzeln in der Spur). Vor allem tut man dem Auto nicht wirklich weh an der Beplankung und am Blech, hat aber dennoch ziemlich viel Spaß....Genuß ohne Reue, nur bei den engen Hohlwegen muss man was aufpassen und einen gibts, den sollte man deswegen nicht fahren.

Mit dem serienmäßigen J 12 und Straßenbereifung hab ich da aufgemotzte Bastelautos (diverse Basisfahrzeuge vom Suzuki bis zum ML) manchmal alt aussehen lassen, weil eben der J 12 von Hause aus super Gelände-Gene hat und wenn man damit umzugehen weiß und die Grenzen der Bodenfreiheit nicht überschreiten muss, um weiterzukommen, gibt er dort eine gute Figur ab.

Langenaltheim wäre eine Alternative, man muss ja mit dem J 15 nicht gerade die Steinbeißer-Wettbewerbsstrecke befahren wollen.....hihi.... nur, wenn was schiefgeht, dieses Gelände kann wegen der vielen Steine dem Auto richtig weh tun.

Also mal zu den Strecken googeln und bei den Betreibern nach Kursen fragen oder einen Kurs selbst organisieren im Club/Stammtisch etc. und einen Instruktor selbst auftun, nur die Strecke als Gruppe mieten.

Ansonsten, regional mal nach offroad-Vereinen suchen, die haben manchmal in der Nähe "Spielgelände" wie Sandgrube, Industriebrachen etc., besonders in den neuen Bundesländern scheint da mehr möglich zu sein als im Westen.
Gruß Thomas
Wo ein trial truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Luger
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Registriert: 27. Mai 2008 15:47
Wohnort: Augsburg

Re: wie gut krabbelt ein J15 in schwerem Gelände

Beitrag von Luger »

Hallo zusammen,

vorab, ich fahre einen HZJ 78- hauptsächlich für die Jagd.
Das erste Thema sind meiner Meinung nach noch immer die Reifen. Sind die zugeschmiert dann wird es eh schwierig. Respekt habe ich deshalb vor "harmlosen" nassen Wiesen. Es gibt eine Schlammkonsistenz die die Reisen sofort zuschmiert. Ist der Schlamm nässer haut es den Dreck aus dem Profil. Trockner auch kein Problem. Aber dazwischen kann der Reifen sofort zur dicken Walze werden.
Ich setzte meistens alles auf eine Karte. Wen ich nicht sicher bin. Nicht erst H2 dann stecken dann H4 und dann Sperren. Gleich H4 und hinten gespert. Evtl. wird dann das zuschmieren sofort minimiert.
Würde mich interessieren wie sich da das Crawl System/Terrainwahl verhalten?

Gruß Luger

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