Von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara, in die Grenzregionen mit Algerien und Mauretanien und jenseits befestigter Straßen wird eindringlich abgeraten.
Dieser Hinweis betrifft nicht die beliebten Touristenstrecken nach Zagora (Draa-Tal) und Erfoud. Offroad-Touren sollten jedoch grundsätzlich nur in einer Gruppe und mit marokkanischen Tourführern unternommen werden. Die Sicherheitslage für solche Touren sollte tagesaktuell auch bei den marokkanischen Polizeibehörden abgefragt werden. Wollte eigentlich nächstes Jahr gerade in die Grenzregionen....ohne Führer....
das ist doch ein alter hut und eher allgemein aufzufassen. es gibt in marokko auch keine entlegenen gebiete der sahara. die grenzregion zu algerien ist eine der am besten (unauffällig) bewachten grenzen. eben wegen schmuggel oder der angst vor dem nachbarstaat. im süden ist natürlich auch die gefahr der minen nicht unerheblich. hier würde ich mich auch genau informieren, wo man sich gefahrlos bewegen kann.
Hi kuki, da brauchst du dir keine Sorgen machen. Das ist mehr oder weniger die Standardklausel, das steht so schon seit vielen vielen Jahren dort so drin. Wir waren schon etliche Mal in diesen "entlegenen Gebieten der Sahara..." und ich würde behaupten das es gerade in den Grenzregionen mit Algerien die Sicherheit also die Strecken Taouz-Mahmid-Tissint mit die am besten gesicherten Gebiete überhaupt sind. Ich von einem Radarsystem gehört was seit 3-4 Jahren im Betrieb ist und was so ziemlich jede Bewegung in der Grenzregion wahrnimmt. Ich hab mir sagen lassen wenn sich das Fahrzeug 2-3 Tage nicht bewegt sei es nun durch Defekt oder Krankheit bekommt man Besuch vom Militär. Die wollen einfach 100% sicher sein das es einem gut geht. Versteh mich nicht falsch, das bedeutet nicht das dort nix passiert aber die Chancen das du dort Entführt wirst stehen gleich null. Viel eher hätte ich rund um Barcelona Schiss das was passiert... Also mach dir deswegen keine großen Sorgen, freut euch auf die Reise und habt eine wunderschöne Zeit Schöne Grüße Mike
Zuletzt geändert von Babashanti am 4. August 2017 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
Völliger Käse,wir waren heuer im Februar dort,das Einzige ist man muß an der Piste die die Grenze entlang führt ca alle 30 km bei einem Militärposten stehenbleiben und den Pass vorzeigen.
Was ich vergaß, die Situation im Süden in der West Sahara an der Grenze zu Mauretanien ist mit Sicherheit eine andere als in Marokko. Da wirst du dich über die derzeitige Situation informieren müssen und auch die vom Australier angesprochene Minengefahr ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Da Marokko aber soviele schöne Ecken zu bieten hat, gerade die gern von Touristen bereisten Gebiete Iriki, Chegaga, Kem-Kem,... kann man die mit ein wenig Wüstenerfahrung sehr gut alleine bereisen. Ich würde sagen das man sich sowohl Führer als auch ein zweites Fahrzeug getrost sparen kann. Die Strecken sind meist so stark frequentiert das man nach spätestens ein paar Tagen auf ein anderes Fahrzeug trifft...
So richtig warm werde ich nicht mit Marroko. Vermutlich kann soetwas schnell auch mal irgendwo in Europa passieren aber die ganzen Vorurteile bereiten einem solche Bedenken, dass man natürlich dann (nach so einem Gewaltverbrechen wie diesem) eher abgeneigt ist dort hinzufahren. Ich persönlich denke mir dann oft: Was passiert da wohl alles bei der einheimischen Bevölkerung? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort jedes Verbrechen in die Medien kommt. Da wissen wir wohl vieles nicht.
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Es ist immer sehr bedauerlich, wenn Menschen durch Gewalt sterben und mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen.
Jeder sollte selbst abwägen und entscheiden, ob er in solch eine Region reist.
Angst ist eine lebensrettende Grundeigenschaft eines jeden Menschen. Je mehr diese Grundhaltung von einem BESITZ ergreift, desto mehr verzichtet man auf seine persönliche FREIHEIT. Das muss jeder für sich selbst ausmachen.
Es ist wahrscheinlicher an einem mitteldeutschen Alleebaum zu verenden, als beim Besuch eines Weihnachtsmarktes. Der tötliche Unfall in den eigenen vier Wänden, wahrscheinlicher als ein Flugzeugabsturz.
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Als wir 2016 nach Albanien reisten, wurde auf der Strecke welche wir befuhren relativ kurz vorher, ein tschechisches Pärchen ermordet. Wir bereisten die Gegend nach eingehender Recherche trotzdem.
Manchmal wäre es besser, nicht alles zu wissen, was so passiert, ..... man würde nicht so einen Film fahren.
Aber die Entscheidung liegt bei jedem selbst, und es steht mir nicht zu, wertend ein Urteil zu fällen.
Ich wünsche allen Reisenden eine offene Tür und ein offenes Herz der Einheimischen, eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes 2019!
Ich habe Ende November 2 Rucksacktouristinnen die dem angegebenen Alter entsprachen auf dem Weg zur Dades-Schlucht Richtung Süden, auf eíner Strecke von ca. 20 km mitgenommen. Beide sprachen Englisch, was in den nordischen Ländern ja selbstverständlich ist. Kurz vor der Serpentinenabfahrt zur Schlucht habe ich sie auf eigenen Wunsch an einem Restaurantparkplatz was wieder abgesetzt. Ich will nicht hoffen, dass das die beiden gewesen sein könnten.