obwohl ich nicht Eigentümer oder Besitzer eines GRJ 76/78/79 bin, würde mich eine Sache interessieren:
Aus dem Werk kommen diese Wagen ja nominell mit einer Motorleistung von knapp 230 PS. Der 1GR im J7 hat dabei variable Einlasssteuerzeiten, aber feste Auslasssteuerzeiten, ist das korrekt?
Nun haben ja findige Menschen das Kennfeld auf dem Motorsteuergerät etwas verändert, natürlich nur auf Wunsch des Besitzers.
Nun frage ich mich, ob darüber evtl. jemand etwas mehr weiß? Meine Vermutung wäre, dass bei Toyota der Einlass so gesteuert wird, dass hier durch eine bessere Füllung nichts an Mehrleistung zu holen ist. Also bleibt die Möglichkeit ein bischen von der Sicherheitsreserve "Klopfen bei schlechten Kraftstoffen" zu zwicken. Eigentlich erst mal keine schlechte Idee: Durch das etwas höher verdichtete Gemisch steigen Verbrennungsdruck und damit Wirkungsgrad und Leistung.
Ganz konkret frage ich mich dabei, ob denn schon mal irgendjemand bei einer Reise in ein Land mit schlechterer Qualität des Ottokraftstoffes das Gefühl hatte, die Maschine läuft in den Klopfsensor? Insbesondere bei höherer Last und nicht zu hoher Drehzahl? Oder vielleicht sogar mit europäischem Benzin?
Weiß jemand, wie weit das Steuergerät die Zündung zurück nimmt, wenn es zum Klopfen kommt?
Oder liege ich mit der Vermutung die Zündung "etwas vor zu stellen" völlig falsch?
Gerhard



Und deswegen denke ich, da wird nicht zu viel Schabernack sein. Dieses Verhältnis sollte man auch jederzeit über die OBD2 abrufen können. Oder ist das beim J7 zu rudimentär?