Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
Nachdem es nicht nur die J7 - wie in meinem Falle - betrifft, hab ich es in die "Allgemeinen technischen Diskussionen" gepostet. Doch nun zur eigentlichen Frage.
Ich werde wohl demnächst die Höherlegung an meinem GRJ76 überarbeiten (müssen). Ich brauche ca. 20 mm mehr. Hinten würde ich das gerne mit längeren Schäkeln lösen. Da ich bereits die Version von wüstentauglich (120 mm ggü. 90 mm Serie) fahre, könnte ich mir vorstellen, dass es gut passt, diese durch die Version von Superior Engineering zu ersetzen.
https://www.superiorengineering.com.au/ ... 4.5ltrTDV8
Bisher habe ich mir noch keine Gedanken über die Castor-Korrektur an der Hinterachse gemacht. Die Knickwinkel der hinteren Kardanwelle aber ebenfalls gleich zu halten (VTG - Kardanwelle - Diff), leuchtet mir ein.
Wer hat schonmal eine Korrektur vorgenommen? Welche Neigung ist empfehlenswert? Es gibt die Keile in 1°, 2° und 3°.
https://www.superiorengineering.com.au/ ... ct_id=3728
Das Ziel nochmal anders formuliert: Dass der Flansch am VTG mit dem Flansch am Diff parallel ist und somit die Knickwinkel der Kardangelenke gleich.
Ich werde wohl demnächst die Höherlegung an meinem GRJ76 überarbeiten (müssen). Ich brauche ca. 20 mm mehr. Hinten würde ich das gerne mit längeren Schäkeln lösen. Da ich bereits die Version von wüstentauglich (120 mm ggü. 90 mm Serie) fahre, könnte ich mir vorstellen, dass es gut passt, diese durch die Version von Superior Engineering zu ersetzen.
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Bisher habe ich mir noch keine Gedanken über die Castor-Korrektur an der Hinterachse gemacht. Die Knickwinkel der hinteren Kardanwelle aber ebenfalls gleich zu halten (VTG - Kardanwelle - Diff), leuchtet mir ein.
Wer hat schonmal eine Korrektur vorgenommen? Welche Neigung ist empfehlenswert? Es gibt die Keile in 1°, 2° und 3°.
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Das Ziel nochmal anders formuliert: Dass der Flansch am VTG mit dem Flansch am Diff parallel ist und somit die Knickwinkel der Kardangelenke gleich.
Zuletzt geändert von Odessa am 23. Februar 2026 11:28, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß Florian
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2019er GRJ76 auf 255/85 R16 mit hydraulischer Seilwinde, ARB Bullbar + Side Rails, two tone, Parabelfahrwerk und Toughdog adjustable - auch unter DO2FL unterwegs.
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Re: Castor-Korrektur an der blattgefederten Hinterachse
Das wird schon ewig mit Keilen gemacht und funktioniert auch , welchen Winkel musst du messen .
Die Winkel sollen identisch sein dann läuft die Kardanwelle ruhig und wummert nicht .
Die Keile kann jede Schlosserei fräsen , falls du die nicht in AU bestellen willst .
Ein längerer Herzbolzen ist uU. notwendig
Die Winkel sollen identisch sein dann läuft die Kardanwelle ruhig und wummert nicht .
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Ein längerer Herzbolzen ist uU. notwendig
Gruß Onkel
https://youtu.be/6kP-xraRWOk?si=KNt9yUve_ZrCcgao
HZJ 78 Crocodile Face
Auf 2 Rädern bevorzuge ich auch Stahl statt Plastik :
http://www.bmw-r35.de
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Re: Castor-Korrektur an der blattgefederten Hinterachse
Kleine Korrektur: Es handelt sich nicht um den « Castor »Nachlaufwinkel, da die Räder der Hinterachse nicht lenkbar sind. Es gibt also streng genommen keinen Nachlauf. Es handelt sich um die Korrektur der Ausrichtung der Kardanwelle.
Für die Berechnung kann man einfach die Trigonometrie oder die folgende Regel in Abhängigkeit von der Länge der Kardanwelle verwenden. Beispiel: Wenn die Kardanwelle 100 cm lang ist, entspricht eine Korrektur von 1° etwa 2 %, also 2 cm, was du vermutlich benötigst. Wenn die Kardanwelle kürzer ist, benötigst du mehr, aber meiner Meinung nach sollte 1° ausreichen.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob dies einen großen Mehrwert bringt. Denn durch den Austausch des Schäkels wird ohnehin die Hinterachse gedreht, sodass sich der Winkel zwischen dieser und dem Kardanwellenantrieb nicht wesentlich verändert. Allerdings wird der Winkel an der Antriebsseite beeinflusst, sodass eine Korrektur an der Hinterachse nicht viel bringen wird.
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Für die Berechnung kann man einfach die Trigonometrie oder die folgende Regel in Abhängigkeit von der Länge der Kardanwelle verwenden. Beispiel: Wenn die Kardanwelle 100 cm lang ist, entspricht eine Korrektur von 1° etwa 2 %, also 2 cm, was du vermutlich benötigst. Wenn die Kardanwelle kürzer ist, benötigst du mehr, aber meiner Meinung nach sollte 1° ausreichen.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob dies einen großen Mehrwert bringt. Denn durch den Austausch des Schäkels wird ohnehin die Hinterachse gedreht, sodass sich der Winkel zwischen dieser und dem Kardanwellenantrieb nicht wesentlich verändert. Allerdings wird der Winkel an der Antriebsseite beeinflusst, sodass eine Korrektur an der Hinterachse nicht viel bringen wird.
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Re: Castor-Korrektur an der blattgefederten Hinterachse
Wegen 20mm Höherlegung tatsächlich solch Aufwand?
Das macht doch an der HA auch niemand, wenn ein 50mm höher Fahrwerk rein kommt...
Das macht doch an der HA auch niemand, wenn ein 50mm höher Fahrwerk rein kommt...
Hilux 2.5 xtracab, 235/85R16, Snorkel, OME schwer, Webasto ThermoTop, Tempomat, Zusatztank, Alu UFS, ARB-bar, Dachkonsole und ein gullwing mobile workshop canopy.
Hilux 2.4 xtracab duty, 235/80R17, Snorkel, Ironman HD, Tempomat, Zusatztank, Dachkonsole, Alu UFS und eine graugrüne Wohnkabine.
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Re: Castor-Korrektur an der blattgefederten Hinterachse
Wenn nix wummert alles so lassen.
Beim 78er kann man problemlos 3-4“ höher ohne etwas zu ändern. Zusätzlich kippst du alleine durch die längeren Schäkel ja die Achse in die gewünschte Richtung.
Die Keile gab es primär wenn man deutlich stärker gebogene Blattfedern bei gleicher Schäkellänge verwendet hat. Und natürlich als Caster-Korrektur für blattgefederte Vorderachsen.
Beim 78er kann man problemlos 3-4“ höher ohne etwas zu ändern. Zusätzlich kippst du alleine durch die längeren Schäkel ja die Achse in die gewünschte Richtung.
Die Keile gab es primär wenn man deutlich stärker gebogene Blattfedern bei gleicher Schäkellänge verwendet hat. Und natürlich als Caster-Korrektur für blattgefederte Vorderachsen.
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Re: Castor-Korrektur an der blattgefederten Hinterachse
Beim 78 er ist die Kardanwelle sehr lang , daher kompensiert die auch mehr .
Je kürzer die Welle desto stärker wird das Wummern ohne Ausgleich .
Bei meinem Willys mit 4“ Fahrwerk ( der ist natürlich noch kürzer ) war es so stark dass ich auf Doppelgelenkwelle umgebaut habe , die Achse gedreht und dann gerade eingefahren bin .
Je kürzer die Welle desto stärker wird das Wummern ohne Ausgleich .
Bei meinem Willys mit 4“ Fahrwerk ( der ist natürlich noch kürzer ) war es so stark dass ich auf Doppelgelenkwelle umgebaut habe , die Achse gedreht und dann gerade eingefahren bin .
Gruß Onkel
https://youtu.be/6kP-xraRWOk?si=KNt9yUve_ZrCcgao
HZJ 78 Crocodile Face
Auf 2 Rädern bevorzuge ich auch Stahl statt Plastik :
http://www.bmw-r35.de
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Re: Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
@laurent.d
Den Titel habe ich korrigiert. Das war unpräzise bzw. falsch.
Ja, es ist alles relativ. Aber in meiner Vorstellung bleibt der Rahmen und somit das Getriebe horizontal, dann dreht eine Höherlegung mit Schäkeln das Diff "nach hinten". Diese möchte ich gerne korrigieren. Demnach würde ich mich auch nicht auf die Länge der Kardanwelle in meiner Bereghnung beziehen, sondern auf die Länge der Blattfeder bis zum Herzbolzen.
@quadman Am Ende sind es ja dann 50 mm, Nils. Halt nur in zwei Schritten. Bisher habe b ich mir - wie du ja durchblicken lässt - auch nich keine Gedanken gemacht.
@GRJ78 Die Keile braucht es in meinen Augen schon zur Korrektur bei längeren Schäkeln. Stärker gekrümmte Blattfedern brauchen keine Korrektur. Der Längenunterschied zwischen vorderer und hinterer Blattfeder"hälfte" ist ja tatsächlich relativ gleich.
Hier noch eine Skizze zur Verdeutlichung (deshalb überzeichnet). Der längere Schäkel ohne Korrektur ist darin die obere Skizze. Mit Serie bzw. längerem Schäkel + Korrektur schauts wie unten aus.
Den Titel habe ich korrigiert. Das war unpräzise bzw. falsch.
Ja, es ist alles relativ. Aber in meiner Vorstellung bleibt der Rahmen und somit das Getriebe horizontal, dann dreht eine Höherlegung mit Schäkeln das Diff "nach hinten". Diese möchte ich gerne korrigieren. Demnach würde ich mich auch nicht auf die Länge der Kardanwelle in meiner Bereghnung beziehen, sondern auf die Länge der Blattfeder bis zum Herzbolzen.
@quadman Am Ende sind es ja dann 50 mm, Nils. Halt nur in zwei Schritten. Bisher habe b ich mir - wie du ja durchblicken lässt - auch nich keine Gedanken gemacht.
@GRJ78 Die Keile braucht es in meinen Augen schon zur Korrektur bei längeren Schäkeln. Stärker gekrümmte Blattfedern brauchen keine Korrektur. Der Längenunterschied zwischen vorderer und hinterer Blattfeder"hälfte" ist ja tatsächlich relativ gleich.
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Gruß Florian
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2019er GRJ76 auf 255/85 R16 mit hydraulischer Seilwinde, ARB Bullbar + Side Rails, two tone, Parabelfahrwerk und Toughdog adjustable - auch unter DO2FL unterwegs.
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Re: Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
Soweit die Theorie. Du willst aber den Flansch vom Diff nicht in die Erde stecken wenn du den Wagen höher legst. Also soll sich das Diff auch nach oben neigen. Deine Kardanwelle macht das schon mit bei dem bisschen Höherlegung.
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Re: Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
Denk dran, 20mm längere Schäkel erhöhen nur um 10 mm! d.h. du brauchst immer doppelt so lange Verlängerungen!
Andy aus Teltow-Fläming
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zu Tode gefürchtet ist auch gestorben
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Re: Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
Ehlightandy hat geschrieben: 23. Februar 2026 13:18Denk dran, 20mm längere Schäkel erhöhen nur um 10 mm! d.h. du brauchst immer doppelt so lange Verlängerungen!
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Re: Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
Vielleicht irre ich mich, aber meiner Meinung nach möchte man bei einem Kardanantrieb zu große Winkeländerungen vermeiden und die Achsen so weit wie möglich ausrichten, damit die Winkel so gering wie möglich sind. Warum also sollte man die Eingangsachse des Differentials kippen, um sie wieder horizontaler zu positionieren?
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Re: Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
Es geht um Gleichlauf der Gelenke .laurent.d hat geschrieben: 23. Februar 2026 13:24Vielleicht irre ich mich, aber meiner Meinung nach möchte man bei einem Kardanantrieb zu große Winkeländerungen vermeiden und die Achsen so weit wie möglich ausrichten, damit die Winkel so gering wie möglich sind. Warum also sollte man die Eingangsachse des Differentials kippen, um sie wieder horizontaler zu positionieren?
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Grundsätzlich sollten die Winkel so klein wie möglich aber identisch sein .
Ab wann eine Korrektur notwendig ist , ist schwer zu beurteilen , meist ab oder über 2 Zoll sinnvoll , wie gesagt , es kommt auch auf die Länge der Welle an .
Gruß Onkel
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toyota_bastler
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Re: Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
Hallo, Doppelgelenk oben, dann kannste am Diff gerade in einer Linie reingehen. Musste halt dann die Öleinfüllöffnungen anpassen weil die dann tiefer liegen und zu wenig Öl im Diff ist! Zumindest, wenn diese am Diffdeckel liegen! Außerdem solltest du dann kein zu zähes Öl drinnhaben, weil das dann im Winter nicht mehr bis zum oberen Lager geschleudert wird!
Gruß
Gruß
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Re: Castor-Korrektur an der blattgefederten Hinterachse
Servus Uwe,onkel hat geschrieben: 23. Februar 2026 11:08Beim 78 er ist die Kardanwelle sehr lang , daher kompensiert die auch mehr .
Je kürzer die Welle desto stärker wird das Wummern ohne Ausgleich .
Bei meinem Willys mit 4“ Fahrwerk ( der ist natürlich noch kürzer ) war es so stark dass ich auf Doppelgelenkwelle umgebaut habe , die Achse gedreht und dann gerade eingefahren bin .
Was für ein Willy´s?
und wie lang ist da die Kardanwelle?
Gruß, Sigi
HZJ79 Bj.2011
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Re: Korrektur Kardanknickwinkel an der blattgefederten Hinterachse
Ein M38A1 ,
Länge weiß ich nicht mehr auswendig .
Kardanwellen basteln war Standard bis zum Umbau .
Seit dem ist Ruhe
Länge weiß ich nicht mehr auswendig .
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Gruß Onkel
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