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Neuer HJ61 Besitzer    

1980 - 1989

Neuer HJ61 Besitzer

Postby Tram11 » Tue 8. May 2018, 07:10

Hallo zusammen,

bin seid kurzem auch stolzer Besitzer eines HJ61 Bj. 1989. Den Wagen werde ich mir mit und mit als Reisemobil umbauen, da ich mit meinem VW California nicht überall da hinkomme wo ich gerne hinmöchte :-).

Hier 2 Bilder:

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Der HJ61 ist für dein Alter in einem wirklich guten Zustand, kaum Rost und wenn dann wirklich nur oberflächlich.

Einziges Manko, eine neue Zylinderkopfdichtung muss rein, hat jemand evtl. einen groben Kostenpunkt (ohne Material) für mich ?

Vielen Dank für die Aufnahme und das tolle Forum

Viele Grüße
Tobias
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby ToyodaHJ60 » Tue 8. May 2018, 09:10

Hi Tobias,

herzlichen Glückwunsch zu deinem sehr sehr schönen Land Cruiser!

Der sieht ja wunderbar original und unverbraucht aus. Wo stammt er her? Und wieviel ist er schon gelaufen?

Und was willst du umbauen, um ihn zum Reisen nehmen zu können? Hubdach? Innenausbau?

Der gefällt mir besonders gut, da er meinem, bis auf die Frontmaske und Lampen, sehr stark ähnelt. Sogar die Farbe dürfte die gleiche sein.....

Viel Spaß hier

Ingo
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby HJ61-Freak » Tue 8. May 2018, 09:51

Tram11 wrote:Einziges Manko, eine neue Zylinderkopfdichtung muss rein, hat jemand evtl. einen groben Kostenpunkt (ohne Material) für mich ?

Du willst diese einfache Reparatur doch wohl nicht fremdvergeben?!

Gruß

Florian
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby Schlucki_81 » Tue 8. May 2018, 11:01

HJ61-Freak wrote:Du willst diese einfache Reparatur doch wohl nicht fremdvergeben?!

Gruß

Florian



:rofl:

und damit:Willkommen bei den Verrückten! :biggrin:

Magst du etwas Rost abhaben? Hätte bestimmt noch etwas...
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby Tram11 » Tue 8. May 2018, 12:32

ToyodaHJ60 wrote:Hi Tobias,

herzlichen Glückwunsch zu deinem sehr sehr schönen Land Cruiser!

Der sieht ja wunderbar original und unverbraucht aus. Wo stammt er her? Und wieviel ist er schon gelaufen?

Und was willst du umbauen, um ihn zum Reisen nehmen zu können? Hubdach? Innenausbau?

Der gefällt mir besonders gut, da er meinem, bis auf die Frontmaske und Lampen, sehr stark ähnelt. Sogar die Farbe dürfte die gleiche sein.....

Viel Spaß hier

Ingo


Hallo Ingo,

vielen Dank! Ja der Wagen ist in der Tat sehr unverbastelt und nahezu im originalen Zustand.

Der Wagen stammt aus Südspanien und hat jetzt Rund 400.000km auf der Uhr und hat wie gesagt kaum Rost.

Wie ich schon schrieb muss allerdings eine neue Zylinderkopfdichtung rein und das Lenkspiel müsste ich auch noch etwas minimieren (mal sehen woher das kommt) ;-).

Den Kofferraum werde ich etwas reisefreundlicher ausbauen und ein Dachzelt soll drauf, mehr eigentlich nicht.

HJ61-Freak wrote:
Tram11 wrote:Einziges Manko, eine neue Zylinderkopfdichtung muss rein, hat jemand evtl. einen groben Kostenpunkt (ohne Material) für mich ?

Du willst diese einfache Reparatur doch wohl nicht fremdvergeben?!

Gruß

Florian


Hallo Florian,

ich würde es natürlich auch selber machen aber allzu viel Zeit habe ich nicht und möchte auch nicht einen zerlegten Wagen wochenlang bei mir in der Garage rumstehen haben.

Wie lange dauert es denn deiner Meinung nach die Zylinderkopfdichtung zu erneuern ?

Viele Grüße
Tobias

Schlucki_81 wrote:
HJ61-Freak wrote:Du willst diese einfache Reparatur doch wohl nicht fremdvergeben?!

Gruß

Florian



:rofl:

und damit:Willkommen bei den Verrückten! :biggrin:

Magst du etwas Rost abhaben? Hätte bestimmt noch etwas...


Danke, Rost hatte ich genug bei meinen Cadillacs, daher - ich bin satt ;-)

Gruß
Tobias
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby 12HT » Tue 8. May 2018, 12:39

Die Lenkung ist evtl. korrekt so, 40mm Umfangsspiel sind freigegeben im WHB wenn ich mich recht erinnere.
Gewöhn dich an Geländewagenlenkungen :-)
Hat nix mit der VW Schüssel zu tun.

Gruß Markus
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby Tram11 » Tue 8. May 2018, 12:54

12HT wrote:Die Lenkung ist evtl. korrekt so, 40mm Umfangsspiel sind freigegeben im WHB wenn ich mich recht erinnere.
Gewöhn dich an Geländewagenlenkungen :-)
Hat nix mit der VW Schüssel zu tun.

Gruß Markus


Ja das mit den 40mm hatte ich auch gelesen aber ich glaube das ist schon etwas mehr, vielleicht täusche ich mich aber auch.

Gruß
Tobias
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby HJ61-Freak » Tue 8. May 2018, 13:19

Tram11 wrote:ich würde es natürlich auch selber machen aber allzu viel Zeit habe ich nicht und möchte auch nicht einen zerlegten Wagen wochenlang bei mir in der Garage rumstehen haben.

Der Wechsel ist nicht so aufwändig, weil die Nockenwelle im Keller sitzt. Der Kopf ist aber aus Grauguss. Wenn man die Krümmer, vor allem den Abgasskrümmer samt Turbo nicht demontieren will, dann ist der Kopf sackschwer! Für eine Person kann es dann gewichtstechnisch eng werden. Es ist halt nur so eine Sache, so ein altes Fahrzeug mit dieser Technik in eine Werkstatt zu geben. Nicht jede Werkstatt ist heutzutage noch in der Lage und auch Willens, so eine Reparatur in entsprechender Qualität für überschaubares Geld auszuführen. Mir wäre das Risiko zu hoch, dass man dort Murks fabriziert. Ich würde den Kopf runternehmen (Krümmer komplett abbauen) und den Kopf zum Motoreninstandsetzer geben. Der soll den Kopf hinsichtlich Planheit und Verzug vermessen sowie die Ventile neu einschleifen. Dabei auch neue Ventilschaftdichtungen spendieren und gegebenenfalls die Ventilführungen (meistens haben es nur die Führungen der Auslassventile hinter sich) ersetzen. Wenn der Kopf dann wieder gerichtet ist, das ganze wieder selbst montieren. Ist kein Hexenwerk, ein guter (!!!) Drehmomentschlüssel und eine Drehwinkelscheibe sollten aber vorhanden sein. Achja, wenn Du ganz sicher gehen willst, spendiere noch einen neuen Satz Zylinderkopfschrauben.

Falls Du Angst vor der Sauerei mit dem Kühlwasser ablassen hast, dann lass Dir gesagt sein, dass der 12H-T davon reichlich hat, aber auch sowohl am Motorblock als auch am Originalkühler jeweils über einen Ablasshahn verfügt. Das gestaltet das Entleeren des Kühlsystems sehr entspannt.

Tram11 wrote:Wie lange dauert es denn deiner Meinung nach die Zylinderkopfdichtung zu erneuern ?

Wenn man schon mal bei anderen Motoren eine Kopfdichtung gewechselt hat, ca. 2-3 Stunden für die Demontage und 3-4 Stunden für den Zusammenbau. Bei Ungeübten ansonsten jeweils plus 1-5 Stunden Aufschlag.

Noch eine Anmerkung: Der 12H-T ist ein Direkteinspritzer, was bedeutet, dass die Düsen direkt in den Brennraum in eine Mulde im Kolben den Kraftstoff einspritzen. Diese Einspritztechnik reagiert im Bereich der Düsen extrem empfindlich auf Verschleiß. Verschleiß macht sich neben einer unsauberen Zerstäubung und dadurch verursachten Schwarzrauch unter Volllast auch dadurch bemerkbar, dass die Düsen nicht mehr richtig dicht halten und Kraftstofftropfen auf den heißen Kolbenboden fallen können. Dort verursachen diese Tropfen eine thermische Überlastung des Kolbenbodens mit verheerenden Folgen (= Loch im Kolbenboden). Solltest Du also nicht ABSOLUT sicher sein, dass die Düsen irgendwann innerhalb der letzten 80 bis 100 tkm gewechselt UND eingestellt worden sind, solltest Du eine Überprüfung der Düsen dringend in Erwägung ziehen!

Gruß

Florian
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby Tram11 » Tue 8. May 2018, 15:01

HJ61-Freak wrote:
Tram11 wrote:ich würde es natürlich auch selber machen aber allzu viel Zeit habe ich nicht und möchte auch nicht einen zerlegten Wagen wochenlang bei mir in der Garage rumstehen haben.

Der Wechsel ist nicht so aufwändig, weil die Nockenwelle im Keller sitzt. Der Kopf ist aber aus Grauguss. Wenn man die Krümmer, vor allem den Abgasskrümmer samt Turbo nicht demontieren will, dann ist der Kopf sackschwer! Für eine Person kann es dann gewichtstechnisch eng werden. Es ist halt nur so eine Sache, so ein altes Fahrzeug mit dieser Technik in eine Werkstatt zu geben. Nicht jede Werkstatt ist heutzutage noch in der Lage und auch Willens, so eine Reparatur in entsprechender Qualität für überschaubares Geld auszuführen. Mir wäre das Risiko zu hoch, dass man dort Murks fabriziert. Ich würde den Kopf runternehmen (Krümmer komplett abbauen) und den Kopf zum Motoreninstandsetzer geben. Der soll den Kopf hinsichtlich Planheit und Verzug vermessen sowie die Ventile neu einschleifen. Dabei auch neue Ventilschaftdichtungen spendieren und gegebenenfalls die Ventilführungen (meistens haben es nur die Führungen der Auslassventile hinter sich) ersetzen. Wenn der Kopf dann wieder gerichtet ist, das ganze wieder selbst montieren. Ist kein Hexenwerk, ein guter (!!!) Drehmomentschlüssel und eine Drehwinkelscheibe sollten aber vorhanden sein. Achja, wenn Du ganz sicher gehen willst, spendiere noch einen neuen Satz Zylinderkopfschrauben.

Falls Du Angst vor der Sauerei mit dem Kühlwasser ablassen hast, dann lass Dir gesagt sein, dass der 12H-T davon reichlich hat, aber auch sowohl am Motorblock als auch am Originalkühler jeweils über einen Ablasshahn verfügt. Das gestaltet das Entleeren des Kühlsystems sehr entspannt.

Tram11 wrote:Wie lange dauert es denn deiner Meinung nach die Zylinderkopfdichtung zu erneuern ?

Wenn man schon mal bei anderen Motoren eine Kopfdichtung gewechselt hat, ca. 2-3 Stunden für die Demontage und 3-4 Stunden für den Zusammenbau. Bei Ungeübten ansonsten jeweils plus 1-5 Stunden Aufschlag.

Noch eine Anmerkung: Der 12H-T ist ein Direkteinspritzer, was bedeutet, dass die Düsen direkt in den Brennraum in eine Mulde im Kolben den Kraftstoff einspritzen. Diese Einspritztechnik reagiert im Bereich der Düsen extrem empfindlich auf Verschleiß. Verschleiß macht sich neben einer unsauberen Zerstäubung und dadurch verursachten Schwarzrauch unter Volllast auch dadurch bemerkbar, dass die Düsen nicht mehr richtig dicht halten und Kraftstofftropfen auf den heißen Kolbenboden fallen können. Dort verursachen diese Tropfen eine thermische Überlastung des Kolbenbodens mit verheerenden Folgen (= Loch im Kolbenboden). Solltest Du also nicht ABSOLUT sicher sein, dass die Düsen irgendwann innerhalb der letzten 80 bis 100 tkm gewechselt UND eingestellt worden sind, solltest Du eine Überprüfung der Düsen dringend in Erwägung ziehen!

Gruß

Florian


Hey Florian,

vielen lieben Dank für die sehr ausführliche Antwort. Eine helfende Hand werde ich bestimmt auftreiben können allerdings würde ich selbst dann alles (Turbo, Krümmer usw.) abbauen.

Ich hätte eine Werkstatt an der Hand den ich das zutrauen würde aber ich weiß schon was du meinst, außerdem wird's bestimmt nicht günstig und das Geld kann ich besser für eine Reise gebrauchen ;-).
Wie gesagt es ist mein erster Land Cruiser (davor nur Cadillac) und deswegen möchte ich mir da erstmal einen Überblick verschaffen und die Angst loswerden irgendwas kaputt zu machen :-D. Bei den anderen Karren war es irgendwie "noch" übersichtlicher!

Auch wenn das für euch "alte Hasen" vielleicht total easy ist aber gibt es nicht irgendwo im Netz eine Anleitung ? Bis jetzt konnte ich nämlich nichts finden.

Die angesprochenen Teile wie Dichtungen, Einspritzdüsen usw. waren schon alle bei dem Wagen dabei. Also lieber alle "Verschleißteile" wechseln ?
Und du meinst das alles (ohne Planen des Kopfs) ist alles in Einfahrt und Garage zu machen ?

Gruß und vielen Dank
Tobias
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby HJ61-Freak » Tue 8. May 2018, 15:41

Tram11 wrote:Ich hätte eine Werkstatt an der Hand den ich das zutrauen würde aber ich weiß schon was du meinst, außerdem wird's bestimmt nicht günstig und das Geld kann ich besser für eine Reise gebrauchen ;-).

Gerade weil Du mit dem Fahrzeug auf Reisen gehen willst, solltest Du so viel wie irgend möglich selbst an dem Fahrzeug schrauben. Auf der Reise wird die so erworbene Erfahrung keinesfalls nachteilig oder gar hinderlich sein!

Tram11 wrote:Wie gesagt es ist mein erster Land Cruiser (davor nur Cadillac) und deswegen möchte ich mir da erstmal einen Überblick verschaffen und die Angst loswerden irgendwas kaputt zu machen :-D. Bei den anderen Karren war es irgendwie "noch" übersichtlicher!

Der HJ61 ist so was von übersichtlich und schrauberfreundlich gebaut. Diesbezüglich steht er einem baujahrgleichen Cadillac garantiert in nichts nach, eher sogar besser da.

Tram11 wrote:Auch wenn das für euch "alte Hasen" vielleicht total easy ist aber gibt es nicht irgendwo im Netz eine Anleitung ? Bis jetzt konnte ich nämlich nichts finden.

Es gibt ein Werkstatthandbuch. Schreib mir mal per PM (Funktionsbutton oben rechts unterhalb des Avatars) Deine E-Mail-Adresse.

Tram11 wrote:Die angesprochenen Teile wie Dichtungen, Einspritzdüsen usw. waren schon alle bei dem Wagen dabei. Also lieber alle "Verschleißteile" wechseln ?

Ja! Die Düseneinsätze sind von DENSO?

Tram11 wrote:Und du meinst das alles (ohne Planen des Kopfs) ist alles in Einfahrt und Garage zu machen ?

Jepp, ist so machbar.

Kopf planen ist beim 12H-T so eine Sache. Das geht nur bedingt bzw. man hat nur sehr wenig Spielraum. Das Problem ist insoweit, an unterschiedlich starke Kopfdichtungen zu kommen. Das ist so vom Hersteller nämlich nicht vorgesehen.

Gruß

Florian
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby ToyodaHJ60 » Wed 9. May 2018, 07:04

Der Empfehlung von Florian, bzgl der Düsen kann ich uneingeschränkt zustimmen!

Da bei meinem die Geschichte auch unbekannt ist hab ich die Düsen auch überprüfen und instandsetzen lassen.

Ergebnis des Abdrückens: 1 Düse nachgetropft, 2 Düsen Spritzbild mangelhaft, 3 Düsen noch funktionsfähig, aber nicht mehr in der Toleranz.

Hab dann (umlanfristig Ruhe zu haben) 6 komplett neue Düseneinsätze verbauen lassen (und natürlich vorher auch einstellen lassen)

Hab das alles bei mir in Chemnitz beim Boschdienst machen lassen und bin sehr zufrieden damit.

Zu dem Lenkspiel: unabhängig vom Lenkspiel, schau die die Schubstangenköpfe und Spurstangenköpfe mal genau an. Bei mir waren die offensichtlich lange Zeit nicht gewartet worden. Ergebnis: Schubstangenkopf innen zeimlich verrostet! Pfannen lagen nicht mehr richtig, Feder festgerostet und der Konus hatte auch schon ziemliche Einlaufspuren. Es gab schon fälle wo die Verbindung einfach auseinandergefallen ist, das Ergebnis ist eher unschön....

Viele Grüße
Ingo
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby Pacmann » Wed 9. May 2018, 09:37

Ich würde den Kopf runternehmen (Krümmer komplett abbauen) und den Kopf zum Motoreninstandsetzer geben. Der soll den Kopf hinsichtlich Planheit und Verzug vermessen sowie die Ventile neu einschleifen. Dabei auch neue Ventilschaftdichtungen spendieren und gegebenenfalls die Ventilführungen (meistens haben es nur die Führungen der Auslassventile hinter sich) ersetzen. Wenn der Kopf dann wieder gerichtet ist, das ganze wieder selbst montieren.


genau so! :thumbsup:
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby Latz » Wed 9. May 2018, 12:21

Tram11 wrote:Hallo zusammen,

bin seid kurzem auch stolzer Besitzer eines HJ61 Bj. 1989. Den Wagen werde ich mir mit und mit als Reisemobil umbauen, da ich mit meinem VW California nicht überall da hinkomme wo ich gerne hinmöchte :-).

Hier 2 Bilder:

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Der HJ61 ist für dein Alter in einem wirklich guten Zustand, kaum Rost und wenn dann wirklich nur oberflächlich.

Einziges Manko, eine neue Zylinderkopfdichtung muss rein, hat jemand evtl. einen groben Kostenpunkt (ohne Material) für mich ?

Vielen Dank für die Aufnahme und das tolle Forum

Viele Grüße
Tobias


Wo hastn den schicken Wagen her?
Auf welcher Plattform wurde der angeboten? :)
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby Tram11 » Wed 9. May 2018, 12:23

Latz wrote:
Tram11 wrote:Hallo zusammen,

bin seid kurzem auch stolzer Besitzer eines HJ61 Bj. 1989. Den Wagen werde ich mir mit und mit als Reisemobil umbauen, da ich mit meinem VW California nicht überall da hinkomme wo ich gerne hinmöchte :-).

Hier 2 Bilder:

Image

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Der HJ61 ist für dein Alter in einem wirklich guten Zustand, kaum Rost und wenn dann wirklich nur oberflächlich.

Einziges Manko, eine neue Zylinderkopfdichtung muss rein, hat jemand evtl. einen groben Kostenpunkt (ohne Material) für mich ?

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Auf welcher Plattform wurde der angeboten? :)


Hallo Latz,

der Wagen wurde auf keiner Plattform angeboten und stammt aus Spanien.

Gruß
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Re: Neuer HJ61 Besitzer

Postby gtc61 » Wed 9. May 2018, 15:14

Wahnsinns Zustand für das Alter!! Hast echt einen coolen Fang gemacht. Optisch gefällt er mit richtig gut.
Das bei 400tkm auch das ein oder andere eben zu machen ist, bleibt wohl nicht aus.

Wobei ich mich meinen Vorrednern anschließen muss, ich würde den Wagen für die Zylinderkopfdichtung nicht in eine xbeliebige Werkstatt bringen. Habe selbst schon viel murks erlebt mit solchen "Abenteuern".

Falls du selbst eine möglichkeit hast, versuche es selbst oder mit einem bekannten und dann aber richtig. Sonst würde ich mir so einen alteingessesenen Schrauber suchen der das übernehmen kann und sich zumindest mit den Motoren einigermaßen auskennt.
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