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[Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil    

1980 - 1989

Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby toyofluesterer » Wed 6. May 2015, 09:14

.
also,
ich finde den preis von 450€ auch angemessen :cries: , wenn man sich zum vergleich eine makellose + komplette j4 tür zulegen wollte.

billiger wird es eh nicht mehr ! :shock:


f.
Lieber Gott, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls, der muss auch mit jedem Arsch klarkommen
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Thu 7. May 2015, 16:59

Sooo, wie angekündigt geht's mit kleinen Schritten weiter! Zunächst mal versuche ich hier alles zu beantworten:

sag mal, wo hast du die turbohutze her?

Im Grunde bin ich am Ist-Stand des Autos komplett unschuldig! Wenn ich den "Dicken" wieder vor Ort habe, kann ich gern mal nach einer Bezeichnung oder sowas suchen. Vermutlich bringt dich die Google-Suche nach "Lufthutze universal" aber genauso ans Ziel! Die Hutze gehört übrigens zu den Sinnlosigkeiten, die ich optisch tatsächlich gelungen finde!

Zur 12V-Thematik:
Ich "brauche" (wie man sich das halt immer herbeidefiniert) die Möglichkeit, einen Anhänger mit eingebauter Batterie zu ziehen, dieser wird aber auch von 12V-Fahrzeugen bewegt. Einen 7poligen AHK-Wandler von Hella habe ich (war dabei), der bekommt seine Spannung aber bisher auch nur über eine Batterie - darum ist der auch rausgeflogen.

Der besagte "Equalizer" lässt mich das Ding weiterversorgen und ich kann recht entspannt eine zusätzliche Ladeleitung für eine 13polige Dose ziehen - darum geht die Überlegung in diese Richtung. Ansonsten meine volle Zustimmung: Alles was geht wird über 24V betrieben. Aber die ganze WoMo-Problematik ist momentan noch weit weg.

Die 450€-Tür von Cruiserworld habe ich auch gefunden. Ich konnte es aber partout nicht über mich bringen, ein Zehntel des Zeitwerts in EINE Hecktür zu stecken... Es ist ja eben keine Oldtimer-Restauration mit Perfektionsanspruch in jedem Detail, das Ding soll noch ein paar Jahre fahren und leben - also mach' ich es mir weiterhin selbst.

Da ich aber hier rauslese, dass ein 60er mit "Swing Out Backdoors" sowas wie die Blaue Mauritius der J6-Community ist, wollte ich aber zumindest diese Baustelle richtig angehen und habe mich heute um die vergammelten Scharniere gekümmert. Nach einer der Zahlreichen Lackierungen hat irgendwer mal gedacht, es sei eine gute Idee sich den Einbau der Scharnierdichtungen zu sparen. Weiter vorn im Thread sieht man die Auswirkungen auf die Türen, hier jetzt mal das Resultat der konstanten Bewässerung für die Scharniere selbst:

Nachdem die Biester sich über meine Versuche mit Hammer und Durchtreiber nur kaputtgelacht haben, mussten sie vor der 10t-Presse dann doch kapitulieren. Diese Geräusche will man eigentlich nicht vom eigenen Auto hören, aber es nützt ja nichts...

IMAG0701.jpg


Was da so schön braun rausrieselt sind neben Rost die Reste der völlig fertigen Gleitlager. Die Bolzen sind auch ein Fall für die Tonne. Mitlerweile sehen die Scharniere an sich aber schon wieder besser aus:

IMAG0703.jpg


Den Hoffentlich passenden Scharnierstift habe ich hier gefunden, warte aber noch auf Antwort bezüglich der Länge. Die Reste der Gleitlager muss ich eh ausbohren, damit lässt sich dann auch gleich ein passendes Maß für die neuen herstellen - also auch unkritisch!

Kritisch (weil nicht so einfach) wird die LiMa-Thematik: Ich habe inzwischen gelernt, dass die Vakuumpumpe von meiner Lichtmaschine auch auf die vom 12H-T passt, das war die gute Nachricht. Allerdings ist diese nur noch schwer zu bekommen, dafür wenigstens teuer und beinhaltet auch nicht den integrierten Regler. Der ist zwar beschaffbar, muss aber noch entsprechend angeschlossen werden. Hat schonmal jemand von externer Ladereglung auf interne umgebaut? Ist das mit vertretbarem Aufwand machbar?

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Christoph
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby HJ61-Freak » Thu 7. May 2015, 17:50

Braunschweiger wrote:Einen 7poligen AHK-Wandler von Hella habe ich (war dabei), der bekommt seine Spannung aber bisher auch nur über eine Batterie - darum ist der auch rausgeflogen.

Mein Wandler wird zwischen Stecker des anhängerseitigen Kabels und der fahrzeugseitigen Steckdose in selbige eingesteckt. Allerdings hat eine offizielle 24V-Steckdose eine andere Bauform und ich weiß nicht, ob man dort eine Dauerplusleitung einsetzen kann. Die zweite Frage wäre, ob der von mir eingesetzte Wandler eine derart hohe Leistung hat, dass er den Ladestrom für Deine Anhängerbatterie bereit stellen kann. Ich glaube eher nicht.

Gruß

Florian
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Thu 7. May 2015, 19:23

Mein Wandler wird zwischen Stecker des anhängerseitigen Kabels und der fahrzeugseitigen Steckdose in selbige eingesteckt.

Hallo Florian!
Die Dinger kenne ich auch, bei mir ist allerdings dieses Moped verbaut gewesen.

Wie dem Anschlussplan zu entnehmen ist, wird die Versorgungsspannung hier (mit den bekannten Nachteilen) "zwischen" den Batterien abgenommen um die 12V abzugreifen. Das Ding würde ich ja gern weiterhin verwenden, muss dann aber die asymmetrische Ladung ausgleichen. Hier kommt dann der angesprochene "Equalizer" ins Spiel!

BG, Christoph
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby HJ61-Freak » Thu 7. May 2015, 20:00

Dann laß doch die Versorgungsspannung über einen 24V-12V-Wandler zur Verfügung stellen, Du brauchst doch Strom im Anhänger ohnehin nur dann, wenn die Kiste bewegt wird. Andererseits macht es beim J6 wegen der Reihenschaltung von zwei 12V-Batterien durchaus Sinn, einen battery balancer zwischen die beiden Batterien zu schalten. Das ist einer der Umbauten, die ich immer schon machen wollte, aber bislang erfolgreich vor mir hergeschoben habe.

Gruß

Florian
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Abadias » Thu 7. May 2015, 20:34

Ich hab bei mir alles verbaut ... 2 Dosen (12V/24V) an der AHK, die Hella-Blech-Dose, die von einem 24v-->12V Wandler versorgt wird und dazu noch einen Poelz Balancer. Die Frage ist aber, wie hoch die Stromaufnahme des Hängers ist.
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby HJ61-Freak » Thu 7. May 2015, 21:31

Diese battery balancer gibt auch schön deutlich günstiger, z.B. den hier.

Gruß

Florian
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Willem Jan Markerink » Fri 8. May 2015, 00:42

Abadias wrote:Ich hab bei mir alles verbaut ... 2 Dosen (12V/24V) an der AHK, die Hella-Blech-Dose, die von einem 24v-->12V Wandler versorgt wird und dazu noch einen Poelz Balancer. Die Frage ist aber, wie hoch die Stromaufnahme des Hängers ist.

Bei nur 3A Ausgleichstrom ist das nicht nur preislich grenzwertig, cq Abzocke, sonder auch technisch grenzwertig, bei etwa 2x 100Ah Batterien....da wuerde ich doch gerne minimaal 10-25% haben, um auch bei tiefentladene Batterieen cq grosse Ladestroeme voll 'gegensteuern' zu koennen.
(in diesen 'dynamischen' Sinne ist der Zwickpunkt auch eben nicht den entgueltigen Ladezustand (der wird am Ende schon 100% sein, in beide Batterieen), sondern das schaedigende Ueberladen *waehrend* dieser 'worst-case' Ladevorgang....schaedigend vor allem bei AGM- & Gel-Batterieen; sehe dieser Diskussion:

solar-mptp-laderegler-fur-agm-batterie-t48899-15.html#p667169

Wer es deshalb um einiges potenter haben will (& den Platz zum Einbau hat, etwa A4-Grundflaeche & 8cm Hoehe), den verweise ich gerne zu diese 100A Variante....;))

battery-equalizer-charge-balancer-24v-12v-wandler-100a-t48678.html
**Verkaufe Battery-Equalizer/Charge-Balancer/Spannungswandler 24->12v/100A**

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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Willem Jan Markerink » Fri 8. May 2015, 00:49

HJ61-Freak wrote:Diese battery balancer gibt auch schön deutlich günstiger, z.B. den hier.

Gruß

Florian

Hmm....dachte zuerste dieser (5A) waere gleich mit der von Westech-Solar (fuer etwa 30 euro), aber der ist mit 2A nochmals kleiner:

http://westech-pv.com/index.php?a=2645

(Gehaeuse ist immerhin schon gleich, daher meine erste Vermutung)
(eine 5A Variante sehe ich dort allerdings auch nicht (mehr))


Es gibt uebrigens sehr wohl noch kleinere, in Zehntel Ampere Bereich, also dann wirklich fuer kleinst-Anlagen gedacht (Modellbau).
(oder halt als rein 'stationaere' Ausgleicher in USV-Anlagen, in der Modus 'Unterhaltungsladung' (und wo man per Anlage ohnehin Duetzende braucht, zwischen jeder der etwa 20x 12v Batterieen))
(oder gar 2v Ausgleicher bei 120x 2v-Zellen)
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Willem Jan Markerink » Fri 8. May 2015, 00:56

Braunschweiger wrote:
Kritisch (weil nicht so einfach) wird die LiMa-Thematik: Ich habe inzwischen gelernt, dass die Vakuumpumpe von meiner Lichtmaschine auch auf die vom 12H-T passt, das war die gute Nachricht. Allerdings ist diese nur noch schwer zu bekommen, dafür wenigstens teuer und beinhaltet auch nicht den integrierten Regler. Der ist zwar beschaffbar, muss aber noch entsprechend angeschlossen werden. Hat schonmal jemand von externer Ladereglung auf interne umgebaut? Ist das mit vertretbarem Aufwand machbar?

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Hast du diesen 12H-T Lichtmaschine auch innerhalb des Toyota Austausch-Programm's erkuendigt?
In NL war das damals um mindestens die Haelfte billiger, *und* ich konnte von meinen (J6) 24v/30A auf 24v/40A aufsteigen, *ohne* Mehrpreis....

Ob es die in beide Varianten gab & gibt, extern/intern, weiss ich leider nicht.
(weder was bei mir drin ist....:))
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Sat 26. Sep 2015, 00:28

So meine lieben Buschtaxler-Kollegen,

lange war es still um das rommelgelb-rostige Monstrum, heute nun endlich mal wieder ein kleiner Beitrag. Das ist nun meine erste Meldung seit Mai, aber wenigstens habe ich Ausreden mitgebracht! In der Zwischenzeit gab es in meinem Leben andere "Baustellen", für die man tatsächlich auch mit noch weniger PS als im HJ60 ausgekommen ist! :rofl:

IMG_0582.JPG


Aber keine Angst, der "Dicke" ist dabei nicht in Vergessenheit geraten. Gemeinsam mit zwei Freunden richte ich mir in diesen Tagen eine Werkstatt ein, von einem der beiden (aufgrund der Deckenhöhe) etwas pathetisch als "Schrauber-Kathedrale" bezeichnet. Stimmt schon, in dem Bau sieht so ein HJ60 aus wie ein Matchbox-Auto:

DSC_0040.JPG


Kleinere Komfortmängel (kein Licht, kein Strom, kein fließend Wasser) müssen noch behoben werden, wir sind aber dabei. Immerhin konnte ich mich mal in mehr als Dünnblech-Bratereien versuchen und einen Schweißtisch zusammenbrutzeln. Da kommt jetzt noch eine vernünftige Stahlplatte drauf und dann hält das Ding hoffentlich so ca. bis zum jüngsten Tag:

DSC_0044.JPG


Um immerhin ein bisschen produktiv am Auto zu arbeiten, habe ich angefangen einen just bei Ebay ergatterten Original-Radsatz aufzuarbeiten. Nach einigen Diskussionen im Hintergrund dieses allwissenden Forums (vielen Dank insbesondere an Flo) werde ich nun doch ein paar Nummern zurückrüsten. Demnächst wird dann auf 235/85R16 auf Serienfelge gefahren, mit 33x12,5 ist der 2H dann doch "etwas" überfordert.

Talking 'bout that: Falls jemand jetzt schon weiß, dass er in der nächsten Saison nach besagten Schlappen suchen wird: Ich habe 4 kaum angefahrenen Grabber AT2 von 2012 in 33x12,5x15 auf Mangels-Stahlfelgen in 7"(!) Breite zu verkaufen, ET ist -7. Felgen sind "Garagenlackiert", sehen aber brauchbar aus. Ein Ersatzrad (Reifen nicht mehr nutzbar, Felge identisch aber grau) wäre auch dabei. Die Reifen sind bei mir eingetragen, allerdings ohne Angabe der Felgen und ohne Angabe der verbauten Spurplatten - TÜV Brandenburg macht's möglich. Falls jemand Interesse am Gesamtpaket zeigt, immer ran.

Aufgrund der exotischen Reifen-Felgen-Kombi (die vermutlich nur mit 0,3 Bar in der Sahara gefahren Sinn macht) würde ich sonst den ortsansässigen Reifenhändler nötigen die Dinger zu trennen und das ganze in zwei Chargen unter das Volk bringen. Hier die obligatorischen Fotos dazu:

DSC_0041.JPG

DSC_0042.JPG


Aber genug der Butterfahrt. Gestern gab es in der Hornbach-Apotheke einen "drehzahlregulierten Winkelschleifer" für unter 30€! "Der muss super sein!", denke ich mir. Ist natürlich quatsch. Aber zum Entlacken und Staub fressen (und davon wird's noch eine Menge geben) soll das Ding wohl reichen... Und so habe ich mich an die einzige, Fahrzeug-bezogene produktive Arbeit des Tages gemacht...

DSC_0043.JPG


...und angefangen, den Gammel von 30 Jahren aus den Felgen zu schrubben. Morgen geht es weiter, Werkbänke schleppen und weiter an der Einrichtung feilen. Von daher wird das hier vielleicht in den nächsten Wochen vom Restaurations- zum Heimwerkerthread verkommen, aber so wie ich dieses Forum bisher erlebt habe, ist das nicht wirklich ein Problem!

Gute Nacht und bis morgen!
Christoph
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Mon 9. Nov 2015, 18:38

So, dann wollen wir mal wieder.
Wie schon versprochen, gibt es mehr "Heimwerkerbeiträge" als "Restorationsfortschritt", da unser kleines Schrauber-Paradies ja noch ein wenig Liebe braucht!

Zunächst mal haben wir Licht in die Bude gebracht und im ersten Schritt ein paar Lampen an die Wände geschraubt, das ist schon mal ein nicht unwesentlicher Teil der Arbeit gewesen. Im Nachbarraum fand sich noch eine alte Hebebühne, diese musste zunächt von ihrem Höhenausgleich befreit werden (der alte Aufstellort hatte Gefälle, daher waren reichlich Ausgleichsplatten und Winkel drangebraten)

DSC_0057.JPG
DSC_0058.JPG


Aus dem Abfallprodukt entsteht dann die Grundplatte des Schweißtisches, man will ja sparen... Diese Platten wurden übrigens in Eigenregie "chemisch entrostet", Fotos kommen noch.

Der Rahmen war nach zwei Schichten Brantho schön wie eh und je und bereit für sein zweites Leben.

DSC_0059.JPG
DSC_0060.JPG


Die Säulen ab- und aufzubauen war technisch keine große Herausforderung, das Gewicht war allerdings nicht zu verachten - fühlt sich zumindest alles mal sehr "stabil" an!

Nun steht das Ding endlich und nach einer kurzen Generalprobe mit Frauchens Corsa...

DSC_0062.JPG


...durfte der Dicke endlich in die Luft.

IMG_20151106_222313.jpg
IMG_20151106_222538.jpg


Und siehe Da: Weder die Bühne noch der morsche Leiterrahmen sind kollabiert, ein voller Erfolg also!
Demnächst steht dann hoffentlich ein Schweißgerät in der Halle, dann geht es mit dem Schweißtisch und den Karosserieteilen weiter!
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby JWD » Mon 9. Nov 2015, 20:31

Geile Hütte :biggrin:

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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Mon 9. Nov 2015, 20:49

Geile Hütte :biggrin:

Hast Du mal n Bild von außen?


Leider nicht, aber es sieht ungefähr so aus:
800px-dscn1584.JPG


:D
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Re: Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby JWD » Mon 9. Nov 2015, 21:18

Kein Turm?
Ach ja - Protestant :biggrin:

Weitermachen!
Ich möchte auch so schweißen können *seufz*
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