Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

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Bondgirl
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von Bondgirl »

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Tunesien mit Guide und Panne und unglaublich schöner Kamaraderie was in meiner Freizeit das wichtigste ist.
„Wähle jemand der Dir taugt, nicht jemand mit perfekten Skills. Skills kann man lernen, Charakter nicht formen“
Sehr frei nach Sir Ranulph Fiennes ;)
KI-freien Gruß,

die Anna 🦈

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wüstenfreund
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von wüstenfreund »

Hallo Anna und Daniel,
vielen Dank für´s mitnehmen :)

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alte Kiste
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von alte Kiste »

Moin Anna
Sehr fein, was ich nicht vertehe, seit ihr einfach nur gefahren, dann noch einen Motor/Turboschaden, habt dafür einfach ne Lösung gefunden und seit an und zurückgekommen?!?!? :roll:
Ohne "Panikaufmacher, und "ohne 14 teilge Doku des eigenen Scheiterns mit Abschiebung der Verantwortung auf die Anderen ".

Das ist ja total verrückt, geht doch gar nicht. :P :wink:

Danke an alle Beteiligten.


fix
Ich habe schon vor sehr langer Zeit gelernt, " Wenn du nicht schwimmen kannst, liegt es nicht an der Badehose! "
Oder ich zitiere: "Für das Können gibt es nur einen Beweis. Das TUN." Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach




https://www.derlandmesserbus.de/

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GRJ78
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von GRJ78 »

Wahnsinn was Musik und eine gekonnte Bearbeitung alleine an Atmosphäre ausmachen kann. 👍👍👍
Das hat der Daniel echt megagut drauf! Sehr geil!

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Laertes
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von Laertes »

alte Kiste hat geschrieben: 25. Januar 2026 11:57

Ohne "Panikaufmacher, und "ohne 14 teilge Doku des eigenen Scheiterns mit Abschiebung der Verantwortung auf die Anderen ".

Das ist ja total verrückt, geht doch gar nicht. :P :wink:

Danke an alle Beteiligten.


fix
Ja, von dieser entspannten Fahrt durch den Sand geht eine große Ruhe aus! :)
Und die wurde auch nicht durch den mechanischen Schaden getrübt, was - betrachtet man den Zusammenhang - eigentlich auch nicht verwunderlich ist, denn:

Erstens: da waren Freunde (!) unterwegs; und die in einem solchen Gelände sicher nicht zum ersten Mal.

Zweitens: die tunesischen Führer haben ähnliche Situationen oft erlebt; sie wissen, was organisatorisch zu tun ist. Alles zunächst nur eine Frage von Kontakten und Zeit.

Drittens: die kleine Gruppe hatte die nötigen finanziellen Reserven, mit dergleichen Pannen so umzugehen, dass auch hier kein destruktiver Stress entstehen konnte.

Kurz: eigentlich die idealen Vorbedingungen für einige Tage in weiter Landschaft! :wink:

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dadida
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von dadida »

Danke Anna fürs Teilen!

Dieter
Wo kluge Fahrer richtig schalten, kann keine Düne den Landy aufhalten

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Bondgirl
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von Bondgirl »

Wollte mal einen Gegenpol schaffen zu den ganzen Diskussionen Reifendruck, Automarke, Commonrail vs. Volumen Sauger vs. Benziner, AT oder MT, Held nur wenn einer der großen Maghreb Wüstenländer, Tunesien und Marokko eh nur Staub für Anfänger etc.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Ein Auto besteht immer aus zehntausend Teilen und kann kollabieren. Wenn es das tut ist es wichtiger damit adäquat umgehen zu können als sich zu sagen: bei meinem Auto gibt es das nicht. Beim Segeln heißt das Seemannschaft.
Ich habe auch schon Reisen gemacht die gruppendynamisch nicht gut waren. Um so schöner wenn es klappt. Der Turbo vom Mitsubishi hat und drei wunderbare Tage in Douz beschert und den Umgang mit Western Union Banktransfers gelehrt. So war es auch bei null Grad schön.
KI-freien Gruß,

die Anna 🦈

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hofmuli
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von hofmuli »

Danke @Bondgirl für den schönen abwechslungsreichen Film. Hebt sich ab von den vielen selbstbeweihräucherungs Darstellungen in Youtube.
Ich war auch schon öfter in Tunesien, ist schon eine Zeit her. Von dem verlorenen See, von dem heute jeder spricht, war mir damals (ca 2003) noch nichts bekannt. Sperrgebiet war damals auch schon nur mit Genehmigung befahrbar.
Grüße nach München, Uli

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der 7er
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von der 7er »

Hallo Anna,

danke für das schöne Video! Entspannte Musik, entspannte Stimmung, entspannte Menschen - so geht schönes Reisen :D !
Darf ich interessehalber mal fragen, was der Abschlepper für den Transfer nach Douz genommen hat?

Viele Grüße, Mario

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Bondgirl
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von Bondgirl »

Danke Dir!
Der Transport vom Mitsubishi kostete 2000€ geradeaus, der algerische Turbo 700€. Der Kat war zwei volle Tage unterwegs mit drei Mann Besatzung. Die Havarie passierte zwischen „See“ und Thembaine aber immer noch so tief in den Dünen dass ein Schleppen nicht sinnvoll möglich gewesen wäre.
Es gibt wohl drei Unternehmen in Douz und die Preise variieren.
Ich war auch 2003 das erste Mal am See :)
KI-freien Gruß,

die Anna 🦈

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Der Thomas
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von Der Thomas »

Hi Anna,

schöner Beitrag und tolles Video. Wir waren bisher auch ausschließlich ohne Guide unterwegs und wollen das in diesem Jahr eigentlich auch nicht tun, sofern möglich. Trotzdem interessiert es mich, wie so der Tagesplan aussieht. Fährt man nur dem Guide hinterher und er entscheidet wo man Halt macht oder passiert sowas grundsätzlich komplett anders? Ich entscheide gerne selbst, wie weit oder lange ich am Tag noch fahren möchte und lasse mich da ungern in einen Ablauf pressen. Schließlich hat das ja auch einen Grund, warum man solche Art von Urlaub und Hobby betreibt.
Bin gespannt was Du berichten kannst.

LG Thomas

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quadman
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Registriert: 19. November 2008 20:30
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von quadman »

Hi Thomas.
Das kannst du voll und ganz selbst entscheiden. Der Guide folgt dir auch, wenn du das möchtest.
Falls du aber mit Verpflegung gebucht hast, ist um max. 1700 Schluß wg. Zeltaufbau und kochen/Brot backen.

Gruß Stefan
Hilux 2.5 xtracab, 235/85R16, Snorkel, OME schwer, Webasto ThermoTop, Tempomat, Zusatztank, Alu UFS, ARB-bar, Dachkonsole und ein gullwing mobile workshop canopy.
Hilux 2.4 xtracab duty, 235/80R17, Snorkel, Ironman HD, Tempomat, Zusatztank, Dachkonsole, Alu UFS und eine graugrüne Wohnkabine.

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Mustang
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von Mustang »

Bondgirl hat geschrieben: 25. Januar 2026 14:52
und den Umgang mit Western Union Banktransfers gelehrt.
Salve und herzlichen Dank für die wunderschönen Eindrücke.

Wieviel Prozent nehmen die Gauner von Western Union jetzt an "Bearbeitungsgebühr" :shock:
Salut Paul

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quadman
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Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von quadman »

...keine Ahnung, Gebühr zahlt Empfänger ankreuzen...!
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Pico
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Registriert: 16. Dezember 2013 12:41

Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von Pico »

Ich glaube viele hier haben einen völlig falschen Eindruck von den Guides in Tunesien.

Wir waren mehrmals mit Thamer Boauli unterwegs. Hintergrund war das wir allein waren und gern ein zweites Auto dabei hatten, außerdem nur wenig Sanderfahrung aus Marokko und in Tunesien ists halt doch etwas anspruchsvoller.

Normalerweise wollen wir auch immer allein sein und unseren eigenen Rhytmus haben.

Mit Thamer haben wir uns vom ersten Moment super verstanden. Bereits in den Kontakten vorab hat er gefragt was uns interessiert, wie wir reisen wollen und was uns wichtig ist. Am Tag vor Tourbeginn haben wir uns dann im Sahara-Club getroffen und anhand einer Karte besprochen wie unsere geplanten Etappen aussehen sollen.

Auch auf der Tour war es ein super miteinander, es wurde ganz unkompliziert besprochen wie wir uns den Tag einteilen, dabei gab es aber auch hilfreiche Tipps (von 12 bis 2 machen wir Mittag, da steht die Sonne senkrecht und du siehst schlecht). Für uns passte das gut.

Auf unserer zweiten Tour war der Sand sehr weich. Im Saharaclub gab es mehrere Gruppen die auf eigene Faust zum See wollten und gescheitert sind. Ich hatte Thamer gefragt und er sagte lächelnd: "übermorgen Mittag trinken wir ein Bier im See"). Und genau so war es auch.

Die Guides kennen die Wüste, auch den aktuellen Zustand des Sandes. Da wird ein entsprechender Bogen gefahren und dann passt es.

Für uns medium-erfahrene Leute gab es noch viele Tipps die ich lehrreich fand. Außerdem merkte man schon das die Linien sich veränderten als es mir beispielsweise einen Tag nicht gut ging, da wurde so gefahren das es merklich leichter war.

Ich würde (und werde) jederzeit wieder mit Guide fahren. Ich kenne jetzt nur Thamer, vermute aber das auch die anderen ähnlich sind. Mir kam er nie wie ein Fremdling vor sondern wie ein "Reisefreund".

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Rebhuhn
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Registriert: 1. Januar 2012 17:36

Re: Tunesien 2025 - Wüste nur mit Guide?

Beitrag von Rebhuhn »

Bondgirl hat geschrieben: 25. Januar 2026 22:36
Der Transport vom Mitsubishi kostete 2000€ geradeaus, der al....
Es gibt wohl drei Unternehmen in Douz und die Preise variieren.
Hier unsere Erfahrung mit Preisen und Bergung in dieser Gegend.
Wir hatten bei einem Patrol Motorschaden ca. 3 km nord-westlich vom Roten See,
praktisch in den Hohen Dünen nach dem See.
Der Rote Unimog vom Roten See (Sahara Assistance) wollte für das Schleppen
nach Douz 4.000.- Euro. Tatsächlich ist er mit dem alten Mog gar nicht
die hohen Dünen Richtung Patrol hochgekommen und musste wieder umdrehen.

Glücklicherweise waren am See deutsche Urlauber mit einem KAT LKW,
der schleppte den Patrol am Bergegurt ziemlich entspannt zum Roten See,
verlangt hatten die nichts, war für die irgendwie "selbstverständlich".

Vom Roten See bis Douz wurde der Patrol dann vom Mog nach langen Verhandlungen
für 2.500.- Euro geschleppt. Das dauerte knapp 5 Tage !! Am Patrol war dann
einiges an der Lenkung und Aufhängung vorne verbogen bzw. abgerissen.
Zusätzlich wurde das Gepäck geplündert, in Douz war einiges an Ausrüstung
nicht mehr an Bord. Der Eigner des Patrol war mit mir unterwegs und wartete
in Douz auf den Patrol.

@Bondgirl: Magst Du mit uns den Kontakt für den Berge-LKW teilen,
das schaut doch eher professionell aus, jeder Dünenreisende sollte
da ein oder zwei Adressen für den Notfall mithaben.

Ich muss zugeben, dass ich mit dieser in Nordafrika weit verbreiteten Mentalität
immer wieder zu kämpfen habe. Hast einen Notfall, dann bekommst noch
einen so richtig drauf, mit im Vergleich zu den dortigen Lebensumständen
irrwitzigen Kosten. In vielen anderen Ländern ist es gottseidank umgekehrt,
da wird Dir in der Not ganz selbstverständlich und uneigennützig geholfen,
oftmals gibt man dann gerne mehr Geld als verlangt wird.

Ich erinnere mich auch noch an einen Luftmassenmesser in Marokko (Marrakesch, 4x4 Firma) für meinen 100er.
In der Not wurden knapp 400.- Euro für ein "Neuteil" verlangt (NP ca. 70.- Euro) , meine Frau hatte ihn vom Flughafen kommend abgeholt.
Beim versuchten Einbau stellte sich dann heraus, es war ein gebrauchter aus irgend einem VW,
natürlich passte der nicht. Nach der Tour hatte ich den zurückgebracht, wollte das Geld
wieder retour haben. Nach langen Diskussionen konnte ich ihn für 250.- Euro wieder retour geben. :angryfire:

Es gibt wo einen Fred, in dem Werkstätten aus unterschiedlichen Ländern auf Grund eigener Erfahrungen empfohlen werden,
echt eine große Hilfe !!!!

Gerhard
HDJ80, HDJ100

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