Also her mit euren Tips, wie man sicher im Sand und Dünen unterwegs sein kann.
Was ich so im Forum und beim Fahren bisher gelernt habe:
Beim Fahren im Sand ist die Untersetzung meist die richtige Wahl.
Schalten ist zu vermeiden, da der weiche Sand durch den hohen Rollwiderstand das Fahrzeug sofort stark verlangsamt.
Reifenwahl - Hinweis auf die Sandformel!
Egal welcher Reifen AT/RT/MT oder spezieller Sandreifen oder alte Strassenreifen:
Luftdruck absenken! 0.8 bar sind ein guter Anfangswert. Bei schwereren Fahrzeug muss weiter abgesenkt werden als bei leichten!
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Wichtig ist bei abgesenktem Reifenluftdruck die verminderte Tragfähigkeit zu beachten und besonders die Geschwindigkeit daran anzupassen!
Flüssiges vorausschauendes Fahren ohne heftige Lenk- und Bremsbewegungen
Zum Stoppen in den Dünen immer erst nach dem Dünenkamm das Fahrzeug mit der Nase bergab stoppen
Beim Stoppen im Gefälle das Fahrzeug mittels kurzem Bremsschlag einen Bremskeil aus Sand vor dem Reifen schaffen, um den Wagen am Wegrollen zu hindern.
Fahrzeug mit eingelegtem Gang und gestopptem Motor sichern - die Handbremse kann durch eingedrungen Sand/Staub oft in der Wirkung deutlich nachlassen! Auch in der Ebene!
Nicht zu schnell fahren! Kommt man irgendwo nicht hoch, ist ein vorsichtiger 2./3./4. Versuch besser, als "sicherheitshalber" mit viel Schwung auf jeden Fall drüber zu kommen!
Es gibt viele Bilder von auf der Schnauze gelandeten Fahrzeuge, die "etwas" zu schnell waren.
Immer Dünen in Fallrichtung befahren. Ist das nicht möglich, ist ausreichende Geschwindigkeit Trumpf! Solange sich die Räder drehen, kippt ein Fahrzeug eher nicht um! (selbst probiert
)Wenn nicht, siehe unten ein paar im Netz gefundene zufällige Beispielbilder ...
Was gibt es noch zu beachten?
Funk zur Verständigung untereinander
Ladungssicherung ist elementar
Schwerpunkt niedrig halten
Bergematerial bereithalten:
Snatchstrap / kinetischer Bergegurt und Schaufel sowie Kompressor sind obligatorisch




