Zur allgemeinen Ablenkung ein paar Bilder aus dem großen Süden und Westen Tunesiens als man noch Bordj el Khadra, El Borma, die Bohrwassertöpfe und die Pipeline anfahren konnte. An der algerischen Grenze runterfahren über den Grenzstein 23.
Was für auch wirklich hohe Dünen Tunesien hat!
Auch wenn es kein Toyota ist, kann man in dem Video, wenn man genau hinschaut, sehr viel übers Sand fahren und Spurwahl lernen. Mit MT.
Abgesehen davon, dass es Spaß macht, zuzuschauen.
Hallo Anna,
Ecki fährt aber auch Beadlock's. Ich habe mit immer gewundert warum der überall hochkommt und ihm nie rein Reifen von der Felge spring, auch bei den wüstesten Lenkmanövern. Nur einmal hat er es übertrieben, da ist er in ein Loch eingeschlagen und hat selbst mit Beadlock den Reifen von der Felge bekommen, da war er dann froh das ein "schwerer Toyota" mit einer Winde hinter Ihm stand
Auch wenn es kein Toyota ist, kann man in dem Video, wenn man genau hinschaut, sehr viel übers Sand fahren und Spurwahl lernen. Mit MT.
Abgesehen davon, dass es Spaß macht, zuzuschauen.
Hallo Anna,
Ecki fährt aber auch Beadlock's. Ich habe mit immer gewundert warum der überall hochkommt und ihm nie rein Reifen von der Felge spring, auch bei den wüstesten Lenkmanövern. Nur einmal hat er es übertrieben, da ist er in ein Loch eingeschlagen und hat selbst mit Beadlock den Reifen von der Felge bekommen, da war er dann froh das ein "schwerer Toyota" mit einer Winde hinter Ihm stand
Gruß Steffen
Also geht a auch schön ohne Gasfuss bis Anschlag -nur richtige Spurwahl
Und das ich das nicht immer alles so ernst nehme, ist ja nix neues, also immer mit etwas Humor.
Reifen
Sollten schwarz sein, rund und in der Mitte ein grosses Loch haben, auf beiden Seiten.
Fahrtechnik
Hose voll und Gas.
Wer später bremst ist länger schnell.
Länge läuft.
Zum Fahrer
Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Üben üben üben.
Irgendwann steckt jeder mal fest, meist wegen fehlender Demut.( das meine ich aber ernst)
Wenn der Fahrer gefragt wird wie es ihm geht, sollte er antworten: "Alles im grünen Bereich, kurz vor dem Roten, DA ist aber bekanntlich aber auch die Leistung zu Hause."
Bringt 5 PS etwa
Material.
Immer Performance wählen.
Immer viel Klim-Bim dranschrauben
Mein FAZIT ist.
Wenn du nicht schwimmen kannst, liegt es nicht an der Badehose.
Was ich damit sagen will.
Am End ist es egal womit man fährt, vorausgesetzt es ist in Ordnung und man kann sich auch mal helfen, aus einer Situation.
Egal, fahrerrisch, technisch, moralisch, manschmal muss man einsehen das es ab hier nicht weiter geht und eine andere Lösung finden.
Ich war mit vielen Karren im Sand unterwegs, meist alt, überladen, wenig Leistung, hoch, kleine Räder, und sogar mit Alkoven und Markise. Nach einiger Zeit der Eingewöhnung hat es immer gut geklappt und ich hab meinen Weg gefunden. An Wetter, Auto, Beladung, Zeit und eigene Multivation angepasst, wenn die nicht gut ist, was auch vorkommt, müde, krank, Kopf mit was anderen voll, klappt es beim Fahren auch nicht.
Ich hab schon im Sand gesessen und geweint, mit allen möglichen Fragen im Kopf. "Warum mache ich das"?? Meist war die Karre dann bis über beide Achsen eingegraben, weil man zu dusselig war.
Grüsse und allen viel Spass im Sand
Hier einige Beispiele
ca 1997 Libyen
Deutz mit THW koffer umgebaut, für 7 Mopeds
Da ist der Deutz auch im ersten Stück Sand sofort stehengeblieben, viel zu viel Luft drin , vorne bin ich den dann ca mit 2 bar gefahren, sonst konnte man den gar nicht mehr lenken, keine Servo, und mit 385/65/22,5 weisst du Abends was du den ganzen Tag gemacht hast. Hinten dann teilweise zu den Mandaraseen mit 0,5, da waren die Reifen gross wie ein Fussballfeld, zwischen Felge und Lauffläche waren dann vieleicht noch 4cm.
PS, als ich mir 1994 die Felgen für den Deutz hab bauen lassen, hat auch jeder damal gesagtm "das geht nicht mit Schlauchlosen Reifen", heute ganz normal.
ca 2001, Südalgerien
dann wurde der Deutz wieder umgebaut, leichter sollte er werden !
Da war der Deutz schön leicht, der hat trocken 4505 kg gewogen, das war geil!!
In den Dünen war da kein halten mehr, nicht schnell aber der ist einfach überall hochgekrabbelt.
ca 2002 wieder Algerien , 60er, auch mal eben zum Pick Up umgebaut, das Heck war extrem verrostet. Da waren wir 5 Motorräder und der Toyo, Südumfahrung von Djanet nach Tam, da war das Ding so etwas von überladen, aber irgendwer musste ja alles, Sprit, Futter und Gepäck, für Alle, schleppen für die ca 800km, aber er hat es geschafft.
2021 Tunesien Nov Jungstour, das erste mal wieder seit einer Ewigkeit, mit meinem ollen VW BUS. Im Vergleich sehr kleine Räder, 225/75/16.
Teilweise weich und fest, hatten auch Regen in der Wüste, da musste ich so auf 0,4 runter, hatte dann einen Ventilschaden und hab dann in einer Kurve den Reifen runtergeschoben, seit dem hab ich auch immer Ventile mit, die man einziehen kann.
2022 Tunesien Ende Okt, Jungstour zur Düne, ich mit meinem Hilux, sehr sehr weich und warm, Sand war furztrocken, da sind wir teilweise auf 0,3 Bar warm gegangen, was zur Folge hatte das morgens die Reifen von der Felge gesprungen waren, also wenn man mal so wenig Luft fahren muss, am Abend immer wieder etwas aufpumpen.
Da hat sich auch jeder mal den Reifen von der Felge geschoben.
2023 Tunesien April, mit VW Bus, Wetter durchwachsen, nicht sehr warm, mit den Familien, Frau und Kinder, fahren ok, da bin ich bei der Gipsy, (VW Bus) min mal auf 0,6 bar.
2024 Tunesien Feb,Jungstour, ich mit Hilux, alles Serie, da haben wir auch die Truppe von Buschcamper getroffen.
Es war extrem einfach zu fahren, da Sand extrem nass, fest war, minimal Druck 1,5 bar, eir sind teilweise auch ohne Allrad durch die Dünen gefahren, einfach um es mal auszuprobieren.
Hier Gipsy und Hilux im Vergleich
In den Kurven immer schon mit Obacht, bei weinig Druck,
Also,
Zuletzt geändert von alte Kiste am 11. Juni 2024 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
Ich habe schon vor sehr langer Zeit gelernt, " Wenn du nicht schwimmen kannst, liegt es nicht an der Badehose! "
...aber weil explizit danach gefragt wurde: Ich fahre 255/85-16 BFG MT. Auch und sehr gerne im Sand.
Absolut, auch meine Wahl. Der macht einen langen Schlappen was sich super in Tiefsand Tracks bemerkbar macht. Da kann man auch mal etwas härter fahren. Breiter walzt mehr an den Seiten.
Zuletzt geändert von F250 am 12. Juni 2024 16:13, insgesamt 1-mal geändert.
Ich hatte davon gehört es aber nie gelesen, beim online durchblättern hat es mich gleich angefixt!
Über Feneks bin zu Mano Dayak: Geboren mit Sand in den Augen gekommen, auch eine sehr eindrucksvolle Geschichte
Das Buch hieß ursprünglich "Unbekannte Sahara"
Erstausgabe war 1939. Ich habe die dritte Auflage von 1942.
Und natürlich die Neuauflage mit Ergänzungen (Schwimmer in der Wüste)