Ich kenne jemand mit einer Art Turbo light im HZJ105, der soll nur untenrum ganz bissl aufladen und sonst nicht in höheren Drehzahlen. Bin selbst nicht damit gefahren. Habe leider keine weiteren Infos, kann aber fragen was genau verbaut ist.
Sind die 1HDT von Frans dann neu?
"Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Ausrüstung."
(Λ) LEON-ΙΔΑΣ オフロード سعودي spec J76
Wenn der Turboumbau von Tom ist und der einen Ladeluftkühler hat, dann müsste auch die Kompression zurück genommen worden sein. Somit sind die Motoren wieder thermisch im Lot. Wenn nur ein Turbo aufgepflanzt wurde (hatte ich bei meinem 78er gemacht), dann gibt es thermische Probleme.
Da muss man dann aufpassen.
Hat die Werkstatt denn die Kompression reduziert und falls ja w i e bzw. wie würde man das üblicher Weise machen.?
Aber alles nicht ideal .
Der 1HZ ist ein Saugermotor , sauber eingestellt hat er Leistung , nicht im Übermaß , aber es reicht und vor allem er hält .
Ich würde nie einen umgebauten HZJ7 mit umgestricktem 1HZ Turbo kaufen
neuer hdt angeblich 25k (2015 waren es 12k) getriebe und vtg ca 10 k. nein, im vergleich zu einem neuen grj ist das preislich sicher nicht interessant. wenn man einen hz hat und über einen turbo nachrüstung nachdenkt sollte man sich das mE überlegen.
der hdt ist halt der motor den der j7 immer hätte haben sollen
Woher hast du die Info mit 25k? Ich habe ein Angebot für einen neuen 1HDT um 40k (ohne Steuer) und ohne Einbau. Bis der drin ist kannst du allein für Motorenumbau einen GRJ kaufen.
HZJ78 im Erstbesitz nach 10.000 km auf Turbo, LLK, dabei Kompression abgesenkt (inkl. großes Getriebe). 140.000 problemlose km mit 3,5 t bisher. Ölverbrauch stets unter 1 L auf 10.000 km. Sprit braucht vor allem die Nase am Hochdach. Umgebaut von dem dessen Name hier nicht genannt werden darf. Läuft einwandfrei, vom Baikal bis in die Anden und demnächst in Kanada und Alaska. Vorkammerdiesel haben ja nicht nur Nachteile...
Und keine Angst, muss keiner kaufen denn ich verkaufe ihn nicht. Wenn er doch irgendwann lahmt erschieße ich ich den Gaul vermutlich.
Gruß
Peter
Manchmal höre ich Stimmen.
Ja ich weiß...
Aber sie haben so lustige Ideen.
neuer hdt angeblich 25k (2015 waren es 12k) getriebe und vtg ca 10 k. nein, im vergleich zu einem neuen grj ist das preislich sicher nicht interessant. wenn man einen hz hat und über einen turbo nachrüstung nachdenkt sollte man sich das mE überlegen.
der hdt ist halt der motor den der j7 immer hätte haben sollen
Woher hast du die Info mit 25k? Ich habe ein Angebot für einen neuen 1HDT um 40k (ohne Steuer) und ohne Einbau. Bis der drin ist kannst du allein für Motorenumbau einen GRJ kaufen.
Das ist ja krass.... fast schon so billig dass man sich nen 2. auf Lager legt
Hallo zusammen,
Weiß nicht, ob es noch interessant ist…
Ich fahre seit ca 10 Jahren einen Turbo mit wassergekühltem Ladeluftkühler auf dem 1HZ und bin zufrieden. Er drückt eher untenrum, was er auch tun soll zb in Dünen. Aber nicht unbedingt auf Autobahnen und Bergen. Die Kompression wurde angepasst und ein großes Getriebe eingebaut, somit auch die Übersetzung angepasst.
Ich denke man sollte sich überlegen, wozu man solch einen Umbau möchte, wo man mehr Druck haben will. Auf Langstrecken macht sowas weniger Sinn. Im Gelände bin ich absolut zufrieden.
ich fahre ebenfalls einen 78 1HZ mit Turbo und über 0,7 bar. Wir waren damit im Sand auf über 3000m und komischerweise läuft die Karre immer noch auch bei großer Hitze. Nur ist da weit mehr gemacht worden als nur ein 80er Turbo zu installieren. Die Verdichtung ist die Original Saugerverdichtung da die Kiste sonst nicht aus dem Quark kommt. Ich bin da aber auch ziemlich an der Grenze was geht.
Am Anfang war ich auch mehr als skeptisch ob das hält und warum 4x4 Bernardi so viel mehr ändert als manch andere. Heute weiß ich warum. Hobby muss zum Glück nicht zwangsläufig wirtschaftlich sein. 1hdt + Getriebe etc. ist preislich einfach nochmal eine ganz andere Liga. Ich persönlich würde einen aufgeladenen Diesel einem Benziner vorziehen. Im direkten Vergleich war ein GRJ nicht wirklich schneller zur Heizölrakete. Wurde an einer Mautstation getestet.
Man kann alles kaputt bekommen wenn man nur lange genug drauf hin arbeitet oder es einfach suboptimal konzipiert wurde.
Ich finde diese Pauschalaussagen, es geht nur dieses oder jenes meist schwierig. Genauso bei den Getrieben. Viele haben gehalten, viele auch nicht. Preislich kann man viele „leichte“ Getriebe tauschen bis man die Summe für ein „schweres“ Getriebe drinnen hat. Den Frustfaktor in Euronen zu bemessen.. schwierig. Sagt der der ein leichtes gehimmelt hat.
Vielleicht würde es mehr Sinn ergeben zu sagen welche Kombi hält und welche nicht anstatt als alles in einen Topf zu werfen…
Wenn der Turboumbau von Tom ist und der einen Ladeluftkühler hat, dann müsste auch die Kompression zurück genommen worden sein. Somit sind die Motoren wieder thermisch im Lot. Wenn nur ein Turbo aufgepflanzt wurde (hatte ich bei meinem 78er gemacht), dann gibt es thermische Probleme.
Da muss man dann aufpassen.
Hat die Werkstatt denn die Kompression reduziert und falls ja w i e bzw. wie würde man das üblicher Weise machen.?
Ja, beim Tom wird der Zylinderkopf bearbeitet um die Kompression runter zu bekommen. Wenn man dann noch den Ladeluftkühler nimmt, dann ist die Ansaugbrücke auch noch modifiziert, dass alle 6 Zylinder gleich "beladen" werden. Das ist optimal. Das ist aber schon ein paar Jahre her. Ob das noch so angeboten wird weiß ich nicht.
Ich hatte mir damals nur einen Turbolader ohne Ladeluftkühler etc. angebaut. Da gibt es dann eine ungleiche Zylinderbeladung mit der original Ansaugbrücke und thermische Probleme. Früher oder später geht das auf die Kolben. Die bekommen dann so komische Risse...
[quote=Peter_G post_id=<a href="tel:1085684">1085684</a> time=<a href="tel:1744109765">1744109765</a> user_id=9900]
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Wenn der Turboumbau von Tom ist und der einen Ladeluftkühler hat, dann müsste auch die Kompression zurück genommen worden sein. Somit sind die Motoren wieder thermisch im Lot. Wenn nur ein Turbo aufgepflanzt wurde (hatte ich bei meinem 78er gemacht), dann gibt es thermische Probleme.
Da muss man dann aufpassen.
Hat die Werkstatt denn die Kompression reduziert und falls ja w i e bzw. wie würde man das üblicher Weise machen.?
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Ja, beim Tom wird der Zylinderkopf bearbeitet um die Kompression runter zu bekommen. Wenn man dann noch den Ladeluftkühler nimmt, dann ist die Ansaugbrücke auch noch modifiziert, dass alle 6 Zylinder gleich "beladen" werden. Das ist optimal. Das ist aber schon ein paar Jahre her. Ob das noch so angeboten wird weiß ich nicht.
Ich hatte mir damals nur einen Turbolader ohne Ladeluftkühler etc. angebaut. Da gibt es dann eine ungleiche Zylinderbeladung mit der original Ansaugbrücke und thermische Probleme. Früher oder später geht das auf die Kolben. Die bekommen dann so komische Risse...
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Gibt es zu den ungleichen Füllungsgraden bei den Zylindern Messungen im Vergleich Serie zu Modifikation. Thermodynamik folgt bekanntlich nicht immer gleich einer symmetrischen Bauform. Ein erster Anhaltspunkt wäre eine zylinderspezifische Abgastemperatur
Woher hast du die Info mit 25k? Ich habe ein Angebot für einen neuen 1HDT um 40k (ohne Steuer) und ohne Einbau. Bis der drin ist kannst du allein für Motorenumbau einen GRJ kaufen.
ich meine dass gelesen zu haben. mal frans fragen ob er das noch macht.
Wie bekommt man mit einer Bearbeitung des Zylinderkopfes (ich verstehe darunter spanabhebende Bearbeitung) die Kompression runter?
Da muss Material raus aus dem Kopf. Es dürften allerdings wenige mm sein. Ob der Kopf das cool findet, keine Ahnung. Solange der nicht schon x mal geplant wurde dürfte es gehen.
Ergänzung zu der erwähnten Problematik der Brücke: Ich bin kein Motoreningenieur, aber irgendwie leuchtet mir das gesagt da schon ein. Mein Turbo arbeitet auf der Geraden so um 0.2 bis 0.25 bar. Wenn ich die zunächst konstant über die Brücke schiebe und dann Gas zugebe, wird es vermutlich bei den äußeren Zylindern erstmal dünn mit der Ladeleistung und bei den mittleren bleibt es während der Turbodruck dann erst kommt. Der Druck steigt auf etwa max. 0.55 bar bei Vollgas. Mehr ist da nie, will ich auch gar nicht. Der LLK verteilt den Druck aber vermutlich besser, da er diesen vom Turbo aus gleichmäßig auf die andere Seite über die 6 Zylinder verteilt.
Bei Turbomotoren mit höheren Drücken und/oder anderer Befeuerung mag sich das über die Brücke gleichmäßiger verteilen. Da staut es sich auch eher an, um es so zu formulieren. Ich halte auch die Einschränkung, für Gelände geeignet und auf Strecke nicht, für grundfalsch. Wenn ich tausende km gleichmäßig mit guten 100 km/h durch die Gegend mäandere, hat der meist so um 200° hinter dem Turbo und davor also etwa 250 - 300°max. Taucht dann an einem Hang vor mir ein Fahrzeug auf an dem hinten 30m drauf steht, dann ist es sehr entspannend wenn man daran nach dem Abbremsen wieder beschleunigend mal eben bergan vorbei kommt. Da ist auch für die Nerven viel besser, als endlos dahinter her zu eiern, weil überholen mit dem 1HZ und 3,5t eben sonst extrem lange dauert. Von dem Fahren im Alti Plano und anderen Hochgebirgen mal ganz zu schweigen. Alles easy.
Aber wie immer, jeder wie er mag. Ob man das nun alles nachmessen muss mit dem Druck? Mir reicht der "Beweis-durch-genaues-hingucken" aus.
Gruß
Peter
Manchmal höre ich Stimmen.
Ja ich weiß...
Aber sie haben so lustige Ideen.