Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

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toyotamartin
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von toyotamartin »

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Ich hab nie etwas typisieren lassen und hatte bis jetzt keine Probleme...weder beim Pickerl, Öamtc und Konsorten natürlich meiden,noch auf der Straße.

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spec
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von spec »

toyotamartin hat geschrieben: 20. Januar 2026 21:13
Ich hab nie etwas typisieren lassen und hatte bis jetzt keine Probleme...weder beim Pickerl, Öamtc und Konsorten natürlich meiden,noch auf der Straße.
ja nur wenn man ein fahrzeug aus dem ausland in ö einzeltypisieren brauchen die papierl
2001er HDJ 78 255 100 R16

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hakim
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von hakim »

Hallo,
NESTLE bietet für den Hilux etliche Umbaupakete an wie etwa das Fahrwerk oder auch Felgen-/Reifenkombinationen, quasi als "Eigenmarke", allerdings immer nur bei Montage in deren Werkstatt. Der TÜV-Prüfer nimmt die Umbauten dann unmittelbar nach Montage vor Ort ab und stellt eine Prüfbescheinigung für den Eintrag durch die Zulassungsstelle aus. Das zugrundeliegende Gutachten wird dem Käufer nicht ausgehändigt. Wenn es denn überhaupt ein klassisches Gutachten gibt, mit Montageanleitung und allem was es bräuchte, würde so ein Umbaupaket zur Fremdmontage verschickt. Wie ich das kenne: NESTLE entwickelt ein Umbaupaket an einem ersten Hilux, der regionale TÜV begutachtet das, stellt aber nur für dieses eine Fahrzeug eine Prüfbescheinigung für dessen Zulassung aus. Der zugehörige Prüfbericht verbleibt beim TÜV. Auf dieser Basis wird dann künftig jeder weitere Kunde bedient. Es wird vor Ort das exakt gleiche Paket in den nächsten Hilux verbaut, der TÜVer kommt zur Einzelabnahme usw. So zumindest kenne ich das dortige Verfahren, aus dem Kauf einer neuen Radkombination für meinen Hilux vor etlichen Jahren...
Im vorliegenden Fall wird man von NESTLE wohl nachträglich keine Unterlagen bekommen. Eventuell hat der Vorbesitzer die damalige Prüfbescheinigung zu den vorgenommenen Umbauten noch. Wenn sie denn von der Zulassungsstelle nicht eingezogen wurde. Man könnte auch mal beim TÜV-SÜD unter Angabe der Fahrgestellnummer nach dem passenden Prüfbericht fragen und denen das Problem schildern. Meines Wissens arbeitet NESTLE mit dem TÜV in Tübingen zusammen.
Hakim
HILUX 3,0 DoKa EZ´08, 285/75R16 auf BORBET CW-Alus 8x16(ET+15), VA:OME mittel/KONI heavytrack Raid, HA:OME heavy-duty/ToughDog FoamCell, Snorkel, RECARO Cross-Speed auf Konsolen N4, Alumotorschutz N4. Wohnkiste ORTEC-Minicamp mit Eberspächer D2.

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harri
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von harri »

Ob jemand was eintragen lässt oder nicht muss (wie immer) jeder selber wissen.
Die Antwort auf die Frage von Quadman bleibt aber bei: Nein, darf man nicht.

Ich hatte auch noch nie Probleme mit meine Sachen am Auto, weil ich auch noch nie eine Verkehrskontrolle hatte, wo sich der Sheriff dafür interessierte.
bis auf DAS EINE MAL.....
LC J120, Bj. 2003, 265/70 BFG/ AT auf original Alu's, Snorkel, OME FW

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J9 Andy
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von J9 Andy »

spec hat geschrieben: 20. Januar 2026 20:27
J9 Andy hat geschrieben: 20. Januar 2026 20:17
Haben, und rausrücken ohne ein Fahrwerk gekauft zu haben, sind 2 paar Schuhe.
im fahrzeug ist doch ein nestle fahrwerk drinn?! also wurde es gekauft. denen würde ich dampf machen.....
Wir wissen nicht, wer, was, wie gefragt hat.

Anruf: ich brauch Gutachten für xyz.
Ham wa nich, gips nich.

Anruf: ich aus Ö hab KFZ xyz mit FIN 123 gekauft und der TÜV in Ö braucht Unterlagen für dies und das.
...
Gruss Andy
---------------------------------------------
Trabant 601 => LandCruiser KZJ 90
...ein Quantensprung...
________________________________
Was Du nicht willst das man Dir tu´, das füg´auch keinem andern zu.

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robert2345
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von robert2345 »

RB_Marti_Hilux hat geschrieben: 20. Januar 2026 15:22

Für die Typisierung in Österreich verlangt mein Prüfer nun passende Unterlagen zum Fahrwerk bzw. zu den Dämpfern (z. B. Teilegutachten, ABE, Herstellerbestätigung, Vergleichsgutachten oder ähnliche Nachweise).
Ich habe heute bei Nestle nachgefragt, dort hieß es allerdings, dass es zu diesem Fahrwerk keine Dokumente geben soll.

Meine Fragen an euch:
• Hat jemand den Import/Typisierung mit Nestle Basic in Österreich schon gemacht und kann berichten, welche Unterlagen am Ende akzeptiert wurden?
Ich würde sagen dein Prüfer ist nicht ganz auf dem laufenden. Ab 2012 haben die Fahrzeuge in der EU ein COC Papier und somit die EU Zulassung, alles was ordnungsgemäß im Ausland an diesem Fahrzeug Typisiert wurde (insbesondere beim DE TÜV) wird von Toyota AT gegen eine Gebühr beim Händler in die AT Datenbank übernommen und eingetragen, dabei bekommst Du zulassungsfähige AT Papiere und fertig.
Schließlich "Am Fahrzeug ist bereits ein Nestle Basic Fahrwerk verbaut, das auch in Deutschland im Zulassungsschein eingetragen ist"
Das einzige; da das Auto älter als 3 Jahre ist - es muß mit den neuen AT Papieren zum Pickerl. Dort darf der Prüfer Überprüfen ob das Fahrzeug mit den Papieren übereinstimmt und Fahrtüchtig ist, er braucht dafür keine Gutachten. Alles was vom TÜV DE eingetragen ist wird in AT anerkannt, genauso wie in DE alle Prüfungen und Gutachten zB vom TÜV WienSüd anerkannt werden.

Eine Einzelabnahme müssen nur Fahrzeuge machen, die aus Drittstaaten ausserhalb der EU kommen zB. USA, UK, Norwegen etc.

Lasse Dich beim ÖAMTC beraten.

Gruß
Robert
HILUX 3,0 Aut.220PS 550Nm, ARB Saharabar mit WARN, Heckbumper, Hardtop, AirLocker, ASFIR UFS, 3"HD IronmanFCPro, CooperSTTPro 285/70R17 8x17ET20, GrabberAT3 285/70R17 8x17ET-10, Snorkel, RhinoRack, 3xOptimaYellow, CB-President, EngelMT45, BearLock, 145LTank

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RB_Marti_Hilux
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von RB_Marti_Hilux »

robert2345 hat geschrieben: 21. Januar 2026 20:10
RB_Marti_Hilux hat geschrieben: 20. Januar 2026 15:22

Für die Typisierung in Österreich verlangt mein Prüfer nun passende Unterlagen zum Fahrwerk bzw. zu den Dämpfern (z. B. Teilegutachten, ABE, Herstellerbestätigung, Vergleichsgutachten oder ähnliche Nachweise).
Ich habe heute bei Nestle nachgefragt, dort hieß es allerdings, dass es zu diesem Fahrwerk keine Dokumente geben soll.

Meine Fragen an euch:
• Hat jemand den Import/Typisierung mit Nestle Basic in Österreich schon gemacht und kann berichten, welche Unterlagen am Ende akzeptiert wurden?
Ich würde sagen dein Prüfer ist nicht ganz auf dem laufenden. Ab 2012 haben die Fahrzeuge in der EU ein COC Papier und somit die EU Zulassung, alles was ordnungsgemäß im Ausland an diesem Fahrzeug Typisiert wurde (insbesondere beim DE TÜV) wird von Toyota AT gegen eine Gebühr beim Händler in die AT Datenbank übernommen und eingetragen, dabei bekommst Du zulassungsfähige AT Papiere und fertig.
Schließlich "Am Fahrzeug ist bereits ein Nestle Basic Fahrwerk verbaut, das auch in Deutschland im Zulassungsschein eingetragen ist"
Das einzige; da das Auto älter als 3 Jahre ist - es muß mit den neuen AT Papieren zum Pickerl. Dort darf der Prüfer Überprüfen ob das Fahrzeug mit den Papieren übereinstimmt und Fahrtüchtig ist, er braucht dafür keine Gutachten. Alles was vom TÜV DE eingetragen ist wird in AT anerkannt, genauso wie in DE alle Prüfungen und Gutachten zB vom TÜV WienSüd anerkannt werden.

Eine Einzelabnahme müssen nur Fahrzeuge machen, die aus Drittstaaten ausserhalb der EU kommen zB. USA, UK, Norwegen etc.

Lasse Dich beim ÖAMTC beraten.

Gruß
Robert
Leider nicht ganz richtig.
Hier Auszug von der Öamtc-Website:
„Unabhängig davon, ob eine EU-Betriebserlaubnis besteht oder nicht, müssen anzeige- und genehmigungspflichtige Änderungen durch die Landesprüfstelle in die Genehmigungsdatenbank eingetragen werden.“

Trotzdem danke!

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RB_Marti_Hilux
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von RB_Marti_Hilux »

Danke schonmal für die Kommentare.
Aktuell stehe ich mit dem Tüv in Deutschland in Kontakt, welcher mir gerade die technischen Dokumente der alten Eintragung des Nestle Fahrwerk aus 2017 heraussucht.
Ich hoffe, dass ich so zumindest zu halbwegs verwendbaren Dokumenten komme.
Weiterhin gilt, wenn jemand bereits Dokumente zum Nestle Fahrwerk vorliegen hat, bitte melden!
Zudem wurde nun nochmal schriftlich die Anfrage an Nestle gestellt - inkl. der Eintragungsbescheinigung.

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robert2345
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von robert2345 »

RB_Marti_Hilux hat geschrieben: 21. Januar 2026 20:51

Leider nicht ganz richtig.
Hier Auszug von der Öamtc-Website:
„Unabhängig davon, ob eine EU-Betriebserlaubnis besteht oder nicht, müssen anzeige- und genehmigungspflichtige Änderungen durch die Landesprüfstelle in die Genehmigungsdatenbank eingetragen werden.“

Trotzdem danke!
Dann habe ich die letzten 10 Fahrzeuge (aus DE und IT) wohl irgendwie anders zugelassen bekommen ohne Einzelgenehmigung.
HILUX 3,0 Aut.220PS 550Nm, ARB Saharabar mit WARN, Heckbumper, Hardtop, AirLocker, ASFIR UFS, 3"HD IronmanFCPro, CooperSTTPro 285/70R17 8x17ET20, GrabberAT3 285/70R17 8x17ET-10, Snorkel, RhinoRack, 3xOptimaYellow, CB-President, EngelMT45, BearLock, 145LTank

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RB_Marti_Hilux
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von RB_Marti_Hilux »

[/quote]

Dann habe ich die letzten 10 Fahrzeuge (aus DE und IT) wohl irgendwie anders zugelassen bekommen ohne Einzelgenehmigung.
[/quote]

Waren diese denn ebenfalls bereits umgebaut um im Ursprungsland bereits typisiert?
Es wird auch nicht per se eine Einzelgenehmigung gefordert, sondern ein Vorführen und Eintragen der Umbauten, welches der Importeur oder Landesvertreter der Fahrzeugmarke nicht übernimmt. Wenn man Teilegutachten etc. vorliegen hat, ist es also eine einfache Aufgabe. Wenn jetzt für ein Bauteil, wie in meinem Fall dem Nestle Fahrwerk keine technischen Dokumente vorhanden sind, kann es in einer Einzelgenehmigung enden...

Dies hat mir gestern auch noch der Landesvertreter/Generalimporteuer für Toyota bestätigt. Wenn du jedoch andere Erfahrungen hast, kannst du ja gerne nochmal Kontaktdaten per Privatnachricht teilen.

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Rebhuhn
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Re: Nestle Fahrwerk in Österreich typisieren

Beitrag von Rebhuhn »

RB_Marti_Hilux hat geschrieben: 23. Januar 2026 08:35
Wenn du jedoch andere Erfahrungen hast ...
Hier liegt das Problem :roll:
Ich habe beim meinen LC's inzwischen auch alles eintragen lassen.
gab auch nie ein Problem, jedoch waren die Erfahrungen unterschiedlich.
Einmal brauchst ein Gutachten/ABE, einmal genügt die Rechnung mit den Teilebezeichnungen,
je nachdem bei welchem Gutachter oder z.b. TüV Österreich (Wien) Du bist.

Geänderte Federn musste ich immer eingetragen werden, eh klar.
Zu den Stoßdämpfern (KoniRaid) habe ich auch unterschiedliche Erfahrungen,
der eine sagt, fahrzeugspezifischen Stoßdämpfer (KoniRaid) sind wurscht, da Verschleißteil, der andere will sie eintragen.
Einmal genügt Rechnung, einmal brauchst Teilegutachten.
Einmal heißt's Snorkel wird nur eingetragen weil bei Vorführung montiert,
ansonsten nicht notwendig, einmal wird er eingetragen und sogar ein Materialgutachten
wegen "Splitterschutz" verlangt.
War bisher 2 x direkt bei Behörde (Landesregierung) 1 x TÜV Österreich und 1 x Gutachter.
Wurde immer alles eingetragen, einmal mit mehr und einmal mit weniger Aufwand.

Brau grad wieder einen neuen LC um und muss vieles eintragen lassen,
bin mir sicher, dass ich hiermit wieder neue Erfahrungen machen werde. :lol:

Bin zuversichtlich, dass das bei Dir klappen wird, sammelst eh fleißig Unterlagen,
das wird schon passen. Vorher nicht zuviel fragen, hinfahren und Dokumente herzeigen :wink:

Gerhard
HDJ80, HDJ100

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