J9/J12 in Afrika oder sonst wo hin

1996 - 2001
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Provinzclown
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Beitrag von Provinzclown »

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Fahr ihn einfach weiter Heinz...

Wenn du damit fertig bist kannst du ihn ja an landcruiser zum neuaufbau verkaufen. ;)
Gut, ist das was funktioniert.

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landcruiser
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Beitrag von landcruiser »

Heinz Eichhorn hat geschrieben:..., ich bin`s nur leid mich dafür rechtfertigen zu müssen, dass ich einen J12 fahre ...


Also Heinz, wenn du das wirklich glaubst, dann ist dir echt nicht mehr zu helfen. :lol:

Es ist doch völlig Wurscht wer mit welchem Auto über die BAB nagelt oder über die Dünen eiert. Hauptsache er hat Spaß dran.

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Calimero
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Beitrag von Calimero »

Ihr vergleicht Äpfel mit Birnen, Hazet Knarrenkasten mit Notebook,
sinnlos.
Fakt ist das das Zeitfenster der J9 und 12 beträgt 15 Jahre und
300.000 km +- 100.000, inkl. Wechsel des Zyl.Kopf und ordentlicher
Wartung am Teststand, Fehlerspeicher auslesen, dann wegwerfen.
Die HD Cruiser sind gut für 500.000km teilweise ohne Reparatur,
Wartung only, oder mit Fäustel und Brechstange gerichtet.
Ganz klar das das in unserer Wegwerfgesellschaft bei den
Plastikcruisern Begehrlichkeiten weckt :aetsch: .
Fahren würde ich beide, behalten, pflegen und betütern nur die HD,
speziell J4.
Gruss Frank

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Friesen-Cruiser
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Beitrag von Friesen-Cruiser »

was hier abgeht ist echt zum Bild und eigentlich keinen Kommentar mehr wert.
Heinz lass gut sein - diese sturen HD-heads kannste eh nicht überzeugen.
Wir wissen was wir an unseren Cruisern haben :aetsch:

Eric
Livin' easy livin' FRI

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superXcruiser
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Beitrag von superXcruiser »

Endlich,
ich habe schon gedacht es gibt kein Zoff.

Lieber landcruiser, du bist für mich der typische 4X4 Offroad-Fan der alten Garde. Je älter das Fahrzeug um so besser ist es natürlich, denn: du kennst jede Schraube, weist schon 5tausend Km was kaputt gehen könnte, kannst am Ölaustritt unter deinem Fahrzeug feststellen wann, wo und warum es ausgelaufen ist. Du hast jede Art von Modellpflege selbst unternommen und wenn du ein Sack mit Schrauben siehst kannst du genau sagen wohin sie bei deinem Fahrzeug gehören.

Du gehöst genau zu denen die alles was neu ist im Fahrzeugbau verteufeln. Soweit so gut, ich freue mich immer wieder auf Treffen ewig Gestrige kennen zu lernen( nicht politisch gemeint, sondern nur in Bezug auf Technik). Ich frage mich aber immer wieder wieso ihr dabei so inkonsquent in anderen Bereichen des täglichen Lebens seit.
Ich kann nicht verstehen wieso ihr das Internet benutzt, ein Brief an Freunde schreiben tuts doch auch.
Hast du eigentlich eine Gasheizung zuhause, oder hast du noch Kohle.
Diese Fragen könnte ich noch hundertfach stellen, aber ich glaube die Beispiele genügen um dich auf eine Fährte zu führen.

Aber das mit dem Minderwertigkeitskomplex ist wirklich interessant. Psychologisch betrachtet nennt man dein Verhalten Sublimierung. Bedeutet soviel als das was man nicht bekommen kann verteufeln muss um mit der Situation klar zu kommen. Man kaschiert damit seine eigenen kleinen Unzulänglichkeiten, aber dies nur ein kleiner Ausflug. Ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen sondern diese Verhaltenserklärung ist schon seehr alt und findet noch heute seine Bedeutung um Verhaltensmuster zu erklären.
Jetzt zu deiner 20Jahre Theorie zu deinem Auto. Ich glaube, das max. 1% aller HZJ in 20Jahren noch in Erstbesitz sind. Ist bei deinem Wagen wahrscheinlich nicht anders. Ich möchte übrigens keine alte Karre fahren in 20Jahren sondern ein Modell das jünger ist. Ausserdem werden wohl HZJ in 20Jahren im deutschen Museum ausgestellt sein bei den Dinos. Bei der Steuerpolitik wird sich demnächst der Eine oder Andere doch für ein neueres Modell entscheiden.
Es bestätigt gerade deine Ausführung, leider stellvertretend für noch so einige beim BTT, dass wir ja nur Softroader sind die man müde belächeln kann. Leider habe ich schon des öfteren die Erfahrung gemacht.
Das erzeugt aber in mir keine Minderwertigkeit sondern ich betrachte da eine für mich nicht nachvollziehbare Überheblichkeit.

Aber du kannst ja auch noch so richtig cruisen auf der Autobahn. Ich bin wahrscheinlich der, der bremsen muss auf links, weil wieder ein LKW auf der Autobahn herüberzieht da rechts sich wieder ein Schleicher breit macht.
Aber mach dir nichts draus, du bist ja nicht allein.

Und jetzt noch kurz zu mir, ich bin in einem Offroadclub der bunt gemischt ist mit vielen verschiedenen Fahrzeugtypen, da ich denke, dass jedes Fahrzeug und damit auch der/die FahrerIn eine Daseinsberechtigung hat. Ausserdem finde ich es sehr spannend auch mal über sein Tellerrand zu schauen. Auch eine Erfahrung die man auf Fernreisen besonders gut machen kann.
Mein HZJ habe ich übrigens nach 10Monaten und 40Tausend Km verkauft um ein J9 zu nehmen, bin übrigens sehr glücklich mit der Entscheidung und das schon seit fast 4Jahren und so mancher heftigen Tour.

Jetzt noch ein Wort zu allen anderen im Forum:

Nein, ich will kein ihr und wir erzeugen

Ja, es gab mehr nette Btt Besucher mit HZJ, BJ, Hilux usw. als der Typ-Landcruiserfahrer den ich gerade beschrieben habe

Nein, ich will kein Streit vom Zaun brechen, mir geht nur das Elitedenken auf den Sack

Ja, jedem Tierchen sein.......aber bitte ohne dabei andere abzuwerten, denn es fällt ja auf einem selbst zurück.

Das war jetzt meine kleine Exkursion und ich frage wieder, ist jemand weil er kein HZJ hatte irgendwo nicht hingekommen, oder ich erweitere meine Frage, hat jemand einen J9 neben sich zusammenbrechen sehen( die Probleme mit der Hinterachse sind mir bekannt, kenne aber auch die Getriebeprobleme an einem HZJ)


Falls ich für den Einen oder Anderen zu forsch aufgetreten sein soll, möchte ich mich schonmal entschuldigen.

bis denn
sxm

PS: wenn wir doch diskutieren über verschiedene Fahrzeugtypen wäre mir übrigens eine sachliche Auseinandersetzung viel wichtiger als eine emotionale, auch wenns schwer fällt
Fahrt los, sonst kommt ihr nicht an.

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landcruiser
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Beitrag von landcruiser »

Ich wunder mich immer wieder was die Leute für dolle Sache in mich hinein geheimnissen, um nicht zu sagen, was mir so alles unterstellt wird.

Ehrlich gesagt lese ich das meist gar nicht zu Ende, weil es

a) sowieso meist nur hanebüchener Bockmist ist (sieht man meist z.B. an den technischen Kenntnissen, die mir unterstellt werden)

b) hier auch nix zu suchen hat, weils hier mehr um die Autos geht und nicht um die Fahrer.

Für solche Sachen gibts sicher irgendwelche Psychologie-Foren. Treibt eure Späßchen doch dort.

Bleiben wir doch hier bei den Autos und wenn ihr dazu nix mehr zu sagen habt, weil die Argumente ausgehen oder euch dazu nix einfällt, sucht euch eins von den Psycho-Foren.

Ev. wäre es ratsam vorher einen Kurs für richtiges Lesen von Beiträgen in Foren zu besuchen.

Oder ich mach auf dem nächsten BTT mal einen Workshop "Lesen und Verstehen von Texten unter Berücksichtigung der besonderen Situation in Internetforen". Käme meinem Job eigentlich auch viel näher als diese Achsen- und Düsengeschichten ...

Und nun habt euch alle lieb und vergesst nicht, dass ich euch eure Plasteautos doch gönne.

Und gar nix gegen die Autos habe. Ganz im Gegengteil: Vermutlich hab ich den 12er schon gefahren, bevor ihr das erste Bild von dem Auto gesehen habt. :aetsch:

Ach ja und nebenbei fahre ich noch mit großem Genuß einen KZJ73, den Robert so gern als SUV bezeichnet ( 8) ) und den natürlich mit Servo, Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern und Plüsch-Ausstattung.

Und ich heize trotzdem mit Holz und hab nen Brunnen auf dem Grundstück.

Nun habt ihr genug Futter für neue Deutungsversuche :sheep:

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Provinzclown
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Beitrag von Provinzclown »

Fakt ist das das Zeitfenster der J9 und 12 beträgt 15 Jahre und
300.000 km +- 100.000, inkl. Wechsel des Zyl.Kopf und ordentlicher
Wartung am Teststand, Fehlerspeicher auslesen, dann wegwerfen.
Die HD Cruiser sind gut für 500.000km teilweise ohne Reparatur,


Nun ja, ich denke das auch ein J12 D4D kein großes Problam an sich damit hat die 500 000km und mehr zu erreichen. Man braucht sich ja nur ansehen wieviele Kilometer die Mercedes CDI in den Taxen und Sprintern erreichen und die haben im Vergleich zum J12 wirkliche Probleme mit ihrer Elektronik, Spanbildung etc. - Dinge die man hier eigentlich kaum liest und sogar ein popeliger VW TDI schafft seine 400 000 und läuft noch weiter auch wenn das Auto ausenrum auseinanderfällt. (Ist nur so ne Sache mit dem Ölverbrauch und dem getreten werden uns so...)

Mag sein das die HZJ Reihe 200 000km mit einem Ölfilter fährt und gar keine Wartung braucht, denn man hat ja den Vorschlaghammer um auf dne Traktormotor einzudreschen... Hier mal auf die Lima klopfen, da mal auf den Anlasser... und auf den Schalthebel wenn sich mal wieder ein Gang nicht einlegen lässt. Gottseidank kann man ja Bananen in Getriebe quetschen wenn das Getriebeöl mal alle ist...
Und den Gasseilzug mit Draht aus dem mexikanischen Telegrafennetz ersetzten... EIn toller Vorteil gegenüber den J12 mit ihrem elektronischen Gaspedal.
(nicht ganz ernst nehmen diesen Absatz)

Wie gesagt, was in 15-20 Jahren ist wissen wir nicht. Vielleicht kommt eines Tages irgendeine Firma auf standard universal Elektronikkomponenten? Ein Gerät programmierbar auf 100 Autos mit dem irgendwann der Originalquatsch ganz einfach zu ersetzen ist wenn er kaputt ist?
Gut, ist das was funktioniert.

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Guenter Stark
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Registriert: 30. September 2004 19:10
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J9/12 oder Hz???

Beitrag von Guenter Stark »

Was soll das Schubladendenken?
Wer auf alte und bewährte Technik setzt- kann diese auch noch haben.
Wer auf neue und "vielleicht" noch nicht "ausgereifte" Technik setzt ist der "Vorreiter" von Morgen.
Ich fahre seit 2000 einen KZJ 95 mit 130PS und habe damals extra diese "alte Kiste" gekauft. Seit Monaten stellt sich mir die Frage soll ich den J9 verkaufen und mir einen J12 zulegen? Die Karosserieform hat mir vom J9 noch nie gefallen und die vom J12 überhaupt nicht. Also das Resümee: Ich behalte erstmals den J9 und warte ab was noch kommt. :o
Leider sind die Aussichten nicht gut.
Ich habe auch noch das Vergnügen auf einen Hyundai-Galopper (kurzer Radstand) und einem VW-syncro auszuweichen, wenn es notwendig ist bzw. wenn es mich gelüstet.
FAZIT: Zum Reisen nach Tunesien, Kreta, Türkei etc.. verwende ich lieber den KZJ 95 mit Automatikgetriebe.
(im Übrigen: Auch in der Nähe von Sabria, Tunesien, wurde der J9 nach einer Panne, mit einem zusammengelöteten Wasserkühler, wieder fahrfähig gemacht.
Für Erkundungsfahrten in das Gelände( Wald, Wiesen etc) nehme ich immer den kurzen Galopper und zum Arbeiten, Transportieren von Geräten etc. muß der höhergelegte VW-synchro herhalten. Allerdings sind dann die "Wege" vorher mit dem Galopper "erkundet".
Fast hätte ich es vergessen:
2 CV mit 13 PS, 2 CV mit 16 PS, R4, zweimal 2 CV 4 (Kastenente mit 26 PS), Suzuki LJ80 mit 40 PS, Daihatsu-Wildcat (2,8 ltr), Toyota LJ73 habe ich vor dem Toyota KZJ 95 gefahren.
Es war eine schöne Zeit mit den Citoenn´s, alles konnte man selber machen. Es ist jetzt auch schön mit den TOYOTA`s: Mann macht nichts mehr selber: Es fällt auser dem SERVICE nicht`s an. Auser man bleibt im Sand mit einem defekten Wasserkühler liegen, wobei die Ursache nicht ein "Landcruiserproblem" war....
Seid doch nicht so verbissen...
Günter

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landcruiser
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Registriert: 17. Mai 2001 23:14

Beitrag von landcruiser »

Naja, der Nimbus der Unverwüstlichkeit der alten Landcruiser?

Das ist so eine Sache für sich.

Den erkauft man sich auch mit Ölwechseln alle 5.000 km (J4) und entsprechenden Spritverbräuchen bei mäßigen Fahrleistungen und wenig Komfort.

Dazu andere regelmäßige Wartungsarbeiten wie Schmierdienst und bei einigen noch Ölbadluftfilter.

Ev. ein kleines Undichtigkeitsproblem zwischen Getriebe und VTG und bei irgendwas zwischen 100.000 und 200.000 km -je nach Alter- eine undichte Vorderachse.

Und dieser Nimbus verliert seinen Glorienschein recht schnell, wenn man versucht einen BJ42 längere Zeit mit Dauervollgas über die Bahn zu treiben.

Vom Rost gar nicht zu reden ...

Man kann fast alles selbst reparieren. Auch nach 20 Jahren noch. Weils halt einfache alte "Trecker"-Technik ist.

Und man kriegt die Kiste auch zum Laufen, wenn mal ein Relais oder das EDIC ausfallen, wenn mans denn kann.

Da könnte dann der Unterschied zu den heutigen Plastekisten liegen.

"Könnte", darauf liegt die Betonung, denn keiner kanns sagen, weil die Autos noch nicht so alt sind. Halten sie ev. länger als ein J4? (Rosten werden sie auf jeden Fall nicht so)?

Sicher ist schon mal bei einem J9 das linke Vorderrad in Afrika weggeflogen. Es gibt aber auch J4 denen das linke Hinterrad im Osten abgefallen ist. Wird wohl während der Fahrt abgerostet sein. :aetsch:

Ob der J4 oder 7 oder 9 oder 12 im Gelände das bessere Auto ist, kann, mangels Vergleich, eh keiner sagen.

Auf der Straße dürfte die Antwort hingegen auf der Hand liegen.

Zudem kommt es sehr stark auf Reifen und Fahrwerk und noch mehr auf den Fahrer an.

BJ und KZJ haben mich bisher überall hingebracht wo ich hin wollte. Allerdings fahre ich auch um anzukommen und nicht um zu testen, ob die Flußdurchfahrt nun nicht doch das Ende sein könnte oder ich ihn am Hang bei 42,7898° zum Kippen bringe.

Mit den 12ern, die ich gefahren hab, hab ich es mit der Methode auch nicht geschafft mich festzufahren.

Also warten wir doch einfach ab bis die ersten mit Elektronik vollgestopften Plastekisten das Alter erreicht haben, wenn wir wissen wollen, ob sie das überstehen oder nicht.

Jede Zeit hat ihre Autos.

Die Zeit der J4 ist rum. Was jetzt noch davon rumfährt und von einigen Bekloppten wie mir (hoffentlich noch lange) am Leben gehalten wird, sind Relikte aus grauer Vorzeit.

Wenn uns nicht demnächst irgendwelche weiteren staatlichen Restriktionen allen den Garaus machen und diese Autos aus dem täglichen Straßenbild völlig verschwinden ...

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Tequila
Beiträge: 1310
Registriert: 25. April 2003 18:08

Beitrag von Tequila »

So - da jetzt die Nebenthemen hoffentlich durch sind :evil: - lasst uns doch mal wieder "back to topic" kommen.
Da offenbar aus diesem Forum noch keiner mit 9er / 12er in der Sahara war, wäre dem Fragenden vielleicht mit Links zu entsprechenden Seiten geholfen. Ich hab`leider Keine, aber ich weiß, dass es ein Saharaforum irgendwo gibt. Vielleicht fragt man besser mal dort nach.
Grüße
Heinz
Grüße
Heinz

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roli
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Registriert: 7. November 2003 21:56
Wohnort: Malans Graubünden

Beitrag von roli »

Hallo zusammen

Werde euch mal meine Erfahrungen mit Südtunesien und meinem J12 berichten.

Das mit dem Plastik ist schon hinderlich, ich hab mir die Frontstossstange und die Hechstossstange lädiert. Deshalb habe ich mir forne eine ARB Saharabar montiert. Die hintere Stosstange konnte ich mit dem Heissluftfön wider kleben und die wird dann halt über Weihnachten zu hause bleiben. Was nicht da ist kann auch nicht kaputgehen. OME oder ähnliches braucht auch ein FZJ

Der zweite Punkt der mich störte waren die 17" Felgen und zwar einzig weil man bei den 16" er mit dem gleichen Luftdruck eine bessere Auflagefläche erhält. Wir waren zu viert im Auto mit 180l Disel, 180 l Wasser und einem Dachzelt von 100 Kg. Was da zusammenkommt, könnt ihr euch ja ausrechnen.

Jetzt aber zu den positiven punkten.

Der Motor und die Leistung ist genial er lässt sich auch mal hochdrehen wenn der Aufstieg lang und weich ist.
Das mit OME nachgerüstete Fahrwerk ist einwandfrei und verschränkt gut. Sperre hinten habe ich auch.
Quintessenz: Keine Düne oder sonstige Geländepassagen welche mit einem J10 oder FZJ gemeistert werden können sind für einen J12 ein grösseres Problem. (Gleiche Sperrenzahl vorausgesetzt). Relevante Schäden oder Pannen gabs keine.

Ich habe absolut keine Bedenken auch das 2.mal mit meinem J12 in die Wüste zu fahren. Auch keine Angst vor der Elektronik. Ob es so bleibt kann ich euch im nächsten Januar sagen.
Wir haben ja auch J10 dabei und die Landrover und sonstigen Fahrzeugtypen mit etlicher Elektronik dabei.

Warum habe ich mit für den J12 entschieden.

1. Fahren wir nicht jedes Jahr für Wochen in die Wüste (es gibt ja auch noch anderes schönes)
2. Möchte ich den permanenten Allrad in unserem Gebiet nicht mehr missen (Der Zuschaltallrad des FZJ ist auf Schneebedeckter Strasse nicht zu gebrauchen) Da fährt jeder Golf sicherer.
3. Ich möchte aus meinem Auto kein Wohnmobil machen. (Auch das Buschtaxi ist für 4 Personen untauglich)
4. Über das Thema Sicherheit und Fahrkomfort müssen wir nicht reden.

So jetzt hoffe ich das Thema geht sachlich weiter und noch viel Spass

Gruss roli

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Galaxyq
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Registriert: 12. Januar 2005 21:35
Wohnort: Linz Umgebung

Beitrag von Galaxyq »

Also ich fahr auch den J9 mit 125PS und 3L TD und muss ech sagen das ich voll zufrieden damit bin. Sicher würd mich das Buschtaxi auch gefallen aber der J9 hat auch einiges an vorteilen.

Der Motor ist um einiges besser zu fahren, da er einfach besser geht, obwohl er 5PS weniger hat.
Die Einzelrad vorn ist um welten Komfortabler und die immerhint 2000km die ich erstmal auf Asphalt zurücklegen muss bis ihc in der wüste bin sind doch schon mal besser zu fahren.

Ich hatte übrigens schon so einiges gemacht mit dem Auto inkl. Tunesien und co und die Radaufhängung ist genau nie ein Problem gewesen.
Elektronic im "alten" J9 mit 125PS? Naja so viel is das auch ned und einen schaden hat ich noch nie. Sogar als das Steuergerät voll mit Wasser war, weil ich innen bis zum Amaturenbrett vollgelaufen war, hab ich es ausgeleert und mit MoS2 Spray besrüht. Eingebaut und gut wars.......

also ich bin vollauf zufrieden mit dem J9 und finde er kann ich beinahe allen Lebensagen mit anderen offroadern mithalten.
MFG Andi
Hilux 2011 3.0 City Doka, automatik.

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Guenter Stark
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Registriert: 30. September 2004 19:10
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J9 /J12 in Afrika

Beitrag von Guenter Stark »

@ Heinz,
ohne das Saharaforum bemüht zu haben waren folgende Personen
mit einem J9 bzw. J12 in der "Sahara" bzw. im "Gelände":

Andy mit einem KZJ90 in Tunesien
BorchiCH mit einem J9 in Australien
Günter mit einem KZJ 95 (4 x Tunesien)
Roli mit einem J9 in Tunesien
und einige Andere die ich nicht namentlich kenne aber im Hafen von GENUA bzw. TUNIS beim einchecken gesehen habe.
Grüße Günter

PS. Die Liste würde gerne erweitern...

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saxe
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Registriert: 30. Oktober 2005 22:00
Wohnort: Bayern-Holledau-Geisenfeld-wo das Bier wächst

Lc 95 Ez.9. 99 super 4WD Auto

Beitrag von saxe »

Servus-zum Thema Eliktronikschäden kann ich nichts sagen weil es nach 7Jahren und 140000km immer noch ein Fremdwort für mich ist. Ich hatte bis jetzt nur einen Automatikkühlerdurchbruch,bei dem sich das At-öl mit Wasser vermischte. Das At-Getriebe wurde mit Öl gespült und vor meinem letzten Griechenlandtrip machte ich noch einen At-Ölwechsel, wobei ich das Wasser noch nicht ganz aus dem Getriebe bekommen habe. Auf meinem letzten Griechenlandtrip fuhr ich 3200 km in teilw. 40° Hitze mit 1800kg Doppelachser am Haken rund um den Peleponnes, einmal bei 40° bin ich von Meereshöhe bis auf 1700hm über das Tayjetosgebirge mit einem noch leicht mit Wasser versetztem Öl gefahren. Das Getriebe machte keinen Mucks, nicht einmal die Getriebeöltemp. leuchtete auf. Ein Hoch auf die robusteste Mechanik und das beste Kühlsystem, das ich bis jetzt bei einem 4WD kennenlernen durfte. SAXE
Toyota-für alles Andere ist der Sprit zu schade

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superXcruiser
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Beitrag von superXcruiser »

Hallöchen,

möchte mich mal bedanken, das so viele J9/12 Fahrer meinem Aufruf gefolgt sind und ihre Erlebnisse hier geschildert haben.

daaanke

sxm
Fahrt los, sonst kommt ihr nicht an.

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Timo
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Registriert: 8. Juni 2001 09:45

Beitrag von Timo »

Habt Ihr eigentlich den Film von Off Road Kangaroo auf dem BTT 2006 gesehen? Ist so 'ne Sache mit der Einzelradaufhängung... :sheep:
ABSOLUT. LC HJ60 - when in doubt, floor it !
&
LC 78 - der RAMBLER - when you're ready to get serious !

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