landcruiser hat geschrieben:Meine Informationen stammen nicht aus irgendwelchen links im Internet sondern aus der rechtmäßigen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland.
Und die willst Du doch nicht ernsthaft infrage stellen.
Nein, warum sollte ich, solange dort nicht die Gesetze der Scharia und der Deutschen Bank gelten, stelle ich nichts in Frage .
Was mir nur auffällt, die Verfassung scheint dir besonders heilig zu sein, auch wenn die euch von den ehemaligen Siegermächten "aufs Auge" gedrückt wurde.
landcruiser hat geschrieben:Hier die geforderten "Quellen" für diese meine Behauptung (wahllos aus den ersten Treffern bei google genommen):
aus D:
http://de.wiktionary.org/wiki/Asylantaus Österreich:
http://derstandard.at/1259282533915/Was ... gung-machtaus der Schweiz:
Asylant
Etwa um 1970 taucht im deutschen Sprachgebiet die Bezeichnung Asylant für Flüchtlinge und Asylsuchende auf. Von Anfang an waren es rechtsstehende und fremdenfeindliche Organisationen und Personen, die das Wort benutzten. Deshalb bekam Asylant eine klar abwertende Bedeutung. Die politischen Behörden der Schweiz verwenden diese Bezeichnung nicht. Das Asylgesetz zum Beispiel spricht von «Asylsuchenden».
http://www.gra.ch/lang-de/gra-glossar/121und noch ein Treffer:
http://books.google.de/books?id=S6Xo33U ... nd&f=falseDamit dürfte meine kühne Behauptung hinreichend belegt sein und feststehen, dass es sich nicht um eine abweichende Meinung in Sachen Sprachgebrauch handelt.
Ich seh da keine Links aus der Verfassung oder dem Grundgesetz.

Nein ich will darauf keine Antwort.
landcruiser hat geschrieben:Mit einem Text, der andere durch den Kakao zieht?
Schweizer werden darin mindestens ebenso durch den Kakao gezogen wie Deutsche, wenn überhaupt.
landcruiser hat geschrieben:Außerdem gibts auch kein Problem mit der Völkerverständigung zwischen Deutschen und Schweizern.
Probleme der Völkerverständigung ist vielleicht ein bisschen stark formuliert.
Sind dir noch nie feine sprachliche und kulturelle Unterschiede zwischen Bayern, Nord- und Ostdeutschen, Wienern, Wallisern oder Bündnern aufgefallen?
Wenn nicht,gibts für dich tatsächlich keine Verständigungsprobleme, nur würde ich das als überheblich und arrogant bezeichnen.
landcruiser hat geschrieben:Und dann noch die "Nähe" dieses Blättchens zur SVP und deren Ausrichtung an Abrede stellen - das ist doch etwas sehr flach.
Ich verweise auf deine Signatur.
Das die Weltwoche kein linkes Blatt ist, habe ich nie bezweifelt.
Aber das im verlinkten Artikel vom Autor Thiel irgendwo gross auf Themen der SVP eingegangen wird oder irgendwelcher populistischer Kram geschrieben sei, das habe ich bezweifelt.
Darf man nur Artikel aus einer Zeitung, die die eigene politische Ausrichtung reflektiert, gut finden?
landcruiser hat geschrieben:Um vom eigentlichen Problem abzulenken weist ihr gern auf Zustände in Deutschland hin, die euch nicht in dem Kram passen.
Welche Zustände, welches eigentliche Problem, von was ablenken?
Bei mir ist das so:
Mich interessieren polititische und historische Themen, besonders auch vom grossen Nachbar im Norden.
Die Deutschen haben ein anderes Staatsverständnis als die Schweizer, die politischen Systeme funktionieren unterschiedlich mit Vor- und Nachteilen auf beiden Seiten.
Aber:
Das der Schweizer Staatsbürger mehr Mitsprachemöglichkeiten besitzt als der Deutsche, willst du nicht ernsthaft in Abrede stellen?
Das es keinen funktionierenden Staat mit einer wirklichen direkten Demokratie gibt, glaub ich dir schon.
Aber den Stimmbürger generell als zu blöd hinzustellen, um die Vorlagen zu verstehen und darüber mündig zu entscheiden, das traue ich mich nicht. Die Stimmbürger haben ein feineres Sensorium als man meint um zu merken was gerecht ist und was nicht.
Oder entscheiden gewählte Volksvetreter und Lobbyisten einer repräsantiven Demokratie, die noch stärker Manipulations und Korruptionsversuchen ausgesetzt sind insgesamt gerechter als die Stimmbürger?
Ob die Deutschen mehr politisches Mitspracherecht erhalten oder nicht, um das geht es doch hier, jedenfalls ist das momentan in D ein grosses Diskussionsthema.
Dafür müsst ihr schon selbst kämpfen, das wird euch kein Politiker schenken. Die geben ihre Pfründe nicht freiwillig her.
Gruss in den Norden