Servus!
Ich habe 12,5 Jahre am größten Übergang nach Osteuropa gearbeitet, und zwar in "vorderster Front", könnte Dir also Geschichten aus der Sicht eines Zöllners erzählen, die ich mit fast sämtlichen Nationalitäten erlebt habe! Das waren gute und schlechte, Horrorgeschichten wie auch lustige Erlebnisse, aber mit Sicherheit aus anderer Sicht wie der Reisende das vielleicht erlebt haben mag.
Jeder hat gute und schlechte Tage, ist wohl sowohl bei Zöllnern als auch bei Reisenden so. Und machmal reicht ein Funke, um das Faß zum Überlaufen zu bringen!

Was soll man da für Tipps geben? Ruhig und freundlich bleiben, vor allem keine Arroganz zeigen, denn das werden wohl nicht nur die deutschen Zöllner nicht mögen! Man braucht nicht unterwürfig sein, das macht verdächtig und ist genauso fehl am Platz wie Überheblichkeit, da fällt ein gewisser Schalter, könnte man auch Sturheit nennen... Wir haben tagtäglich beide Extreme mehr als einmal erlebt.

Am besten ganz normal sein, so wie sonst auch.
Daß in anderen Ländern andere Sitten und Vorschriften herrschen, ist auch klar. Da ich wie gesagt auch die Sicht- und Denkweise der "anderen Seite" kenne, würde ich als Reisender auf jeden Zollbeamten freundlich zugehen, war mir auch am liebsten und baut unnötige Spannungen ab.
Nur eines vielleicht noch: Hast Du ein Problem an einem großen Grenzübergang, so ist es letztlich Dein Problem und wird bei der Vielzahl der Schicksale den Kontrollbeamten nicht persönlich tangieren. Es gibt hilfsbereite und welche, die nur sagen: "Der nächste bitte".

Kannst halt dann nur hoffen, daß Du an ersteren gerätst...
Viele Grüße aus Bayern, Jürgen
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