Turboschaden durch Überlastung ?
Turboschaden durch Überlastung ?
Hallo zusammen
auf der Rückreise von Marokko ist auf der letzten Etappe in Frankreich der Turbo leider "gestorben". Der Fehlerspeicher wies auf das Problem mit dem Stellmotor hin, also hat der ADAC den Hilux nach Deutschland gebracht (mit Camping-Koffer und 2,40 m Höhe). Das hat zwar 1,5 Wochen gedauert aber war sonst perfekt organsiert.
In der deutschen Werkstatt dann erst mal den Stellmotor getestet..der funktioniert aber die Turboschaufeln lassen sich auch von Hand nicht mehr verstellen. Also den Turbo ausgebaut und leider auch noch axiales Spiel festgestellt.
Der Turbo ist inzwischen getauscht...aber mich treibt immer noch um rauszufinden warum der nach 70.000 km schon verreckt ist.
Meine Theorie, zu der ich gerne Eure Meinung hätte
Ich hab einen sehr großen Zusatztank (190 l) drin. so dass wir auf den "Verlege-Etappen" von/zur Fähre in Algeciras in der Regel 800-900 km am Tag nur mit "Pinkelpausen" fahren. Wir tanken in Luxemburg voll und fahren damit bis Spanien....
Das bedeutet 9-10 h am Tag Dauerbetrieb. In Spanien auch gerne Berghoch im 3. Gang mit knappen 100 km/h, Reisefertig sind wir am Maximalgewicht (und mit leerem Wassertank so gerade noch legal im Rahmen der Auflastung)
Das bedeutet aber auch stundenlange Schwerstarbeit für den Motor, wo der Turbo nie zum Abkühlen kommt. Kühlwasser & Co. rühren sich nicht, das ist alles im grünen Bereich.
Könnte es sein, das der Turbo durch zu langen Betrieb mit Maximalleistung Schaden genommen hat?
Ist die Abgastempertaur durch die ODB-II Schnittstelle zugänglich?
Danke für Eure Meinungen!
auf der Rückreise von Marokko ist auf der letzten Etappe in Frankreich der Turbo leider "gestorben". Der Fehlerspeicher wies auf das Problem mit dem Stellmotor hin, also hat der ADAC den Hilux nach Deutschland gebracht (mit Camping-Koffer und 2,40 m Höhe). Das hat zwar 1,5 Wochen gedauert aber war sonst perfekt organsiert.
In der deutschen Werkstatt dann erst mal den Stellmotor getestet..der funktioniert aber die Turboschaufeln lassen sich auch von Hand nicht mehr verstellen. Also den Turbo ausgebaut und leider auch noch axiales Spiel festgestellt.
Der Turbo ist inzwischen getauscht...aber mich treibt immer noch um rauszufinden warum der nach 70.000 km schon verreckt ist.
Meine Theorie, zu der ich gerne Eure Meinung hätte
Ich hab einen sehr großen Zusatztank (190 l) drin. so dass wir auf den "Verlege-Etappen" von/zur Fähre in Algeciras in der Regel 800-900 km am Tag nur mit "Pinkelpausen" fahren. Wir tanken in Luxemburg voll und fahren damit bis Spanien....
Das bedeutet 9-10 h am Tag Dauerbetrieb. In Spanien auch gerne Berghoch im 3. Gang mit knappen 100 km/h, Reisefertig sind wir am Maximalgewicht (und mit leerem Wassertank so gerade noch legal im Rahmen der Auflastung)
Das bedeutet aber auch stundenlange Schwerstarbeit für den Motor, wo der Turbo nie zum Abkühlen kommt. Kühlwasser & Co. rühren sich nicht, das ist alles im grünen Bereich.
Könnte es sein, das der Turbo durch zu langen Betrieb mit Maximalleistung Schaden genommen hat?
Ist die Abgastempertaur durch die ODB-II Schnittstelle zugänglich?
Danke für Eure Meinungen!
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Re: Turboschaden durch Überlastung ?
Plötzliches Motorausstellen mag ein Turbo nicht gern wenn er vorher unter Vollast fuhr. Habt ihr nachlaufen lassen im Stand vorm abstellen?
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Re: Turboschaden durch Überlastung ?
Immer...das mache ich seit dem ersten Turbo-Diesel 2001....
Auf den langen Etappen machen wir den auch bei der 2 Minuten Pinkel Pause mit Fahrerwechsel überhaupt nciht aus und lassen ihn abends 3-4 Minuten nachlaufen.
Auf den langen Etappen machen wir den auch bei der 2 Minuten Pinkel Pause mit Fahrerwechsel überhaupt nciht aus und lassen ihn abends 3-4 Minuten nachlaufen.
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Re: Turboschaden durch Überlastung ?
Hmm, an diese Theorie mit der Überlastung mag ich ja nicht glauben.
Ob ein Motor 900 oder 300km unter Lasten läuft ist ziemlich egal. Du sagst ja selbst das die Thermik stimmt.
Gruß Stefan
Ob ein Motor 900 oder 300km unter Lasten läuft ist ziemlich egal. Du sagst ja selbst das die Thermik stimmt.
Gruß Stefan
Hilux 2.5 xtracab, 235/85R16, Snorkel, OME schwer, Webasto ThermoTop, Tempomat, Zusatztank, Alu UFS, ARB-bar, Dachkonsole und ein gullwing mobile workshop canopy.
Hilux 2.4 xtracab duty, 235/80R17, Snorkel, Ironman HD, Tempomat, Zusatztank, Dachkonsole, Alu UFS und eine graugrüne Wohnkabine.
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Weißer_Lux
- Beiträge: 1172
- Registriert: 8. November 2011 21:15
- Wohnort: ca. 80 km von Storndorf
Re: Turboschaden durch Überlastung ?
Ich werfe mal "Ölqualität" in das Forum 
Gruß Basti
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- robert2345
- Beiträge: 5722
- Registriert: 6. März 2012 12:47
- Wohnort: Mödling, Niederösterreich
Re: Turboschaden durch Überlastung ?
Immernoch sehr Selten, aber Turboladerschäden bei diesen Laufleistungen gibt es vereinzelt:
laufleistung-und-reparaturen-an-eurem-hilux-t32928-210.html#p734128
laufleistung-und-reparaturen-an-eurem-hilux-t32928-210.html#p734128
HILUX 3,0 Aut.220PS 550Nm, ARB Saharabar mit WARN, Heckbumper, Hardtop, AirLocker, ASFIR UFS, 3"HD IronmanFCPro, CooperSTTPro 285/70R17 8x17ET20, GrabberAT3 285/70R17 8x17ET-10, Snorkel, RhinoRack, 3xOptimaYellow, CB-President, EngelMT45, BearLock, 145LTank
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Re: Turboschaden durch Überlastung ?
Das Schadensbild kann tatsächlich von den langen Etappen kommen. Wenn lange hohe Last abgerufen wird, muss die VTG nix regeln. Russ hat Zeit sich anzulagern und führt dann zu Klemmern. Das ist eine Errungenschaft der neuen Technik
Bei einigen Fahrzeugen wird nach dem Abstellen, von der ECU, der Lader noch aktiviert um den Steller 2-3 mal in die Endlagen zu bewegen und Ablagerungen abzukratzen.
Bei Motoren mit VTG sollte man öfter mal mit verschiedenen Lasten und Drehzahlen fahren, um den Lader zu "reinigen"
Dem Laufzeug, Welle und Lager sind hingegen die hohen Dauerlasten völlig angenehm. Diese Komponenten reagieren allergisch auf An/Aus.
Gruss
Volker.
Bei einigen Fahrzeugen wird nach dem Abstellen, von der ECU, der Lader noch aktiviert um den Steller 2-3 mal in die Endlagen zu bewegen und Ablagerungen abzukratzen.Bei Motoren mit VTG sollte man öfter mal mit verschiedenen Lasten und Drehzahlen fahren, um den Lader zu "reinigen"
Dem Laufzeug, Welle und Lager sind hingegen die hohen Dauerlasten völlig angenehm. Diese Komponenten reagieren allergisch auf An/Aus.
Gruss
Volker.
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Re: Turboschaden durch Überlastung ?
Nöö,
Das sind die überhaupt besten Betriebsbedingungen für Motor und Lader.
Wir eher an deinem Lader liegen der ne Macke weg hat/hatte.
Mike
Das sind die überhaupt besten Betriebsbedingungen für Motor und Lader.
Wir eher an deinem Lader liegen der ne Macke weg hat/hatte.
Mike
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Re: Turboschaden durch Überlastung ?
Sirmike hat geschrieben:Nöö,
Das sind die überhaupt besten Betriebsbedingungen für Motor und Lader.
Wir eher an deinem Lader liegen der ne Macke weg hat/hatte.
Mike
Hallo Mike, welche Fachkenntnis, z.B. beruflich, veranlasst Dich zu dieser Aussage?
Oelprinz hat m.W Erfahrung in der Motorenkonstruktion, als betroffener würde ich daher
seinem Rat folgen weil ich ihn für fundiert halte.
Toyota Kombi mit Frontantrieb. 
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Re: Turboschaden durch Überlastung ?
Oelprinz hat geschrieben:Bei Motoren mit VTG sollte man öfter mal mit verschiedenen Lasten und Drehzahlen fahren, um den Lader zu "reinigen"
Hallo Volker,
ich wundere mich als LAIE etwas warum Autos so was nicht von alleine können - auch den notwendigen Nachlauf bei schneller fahrt. Warum muss man sich da auf die Kenntnisse des Anwenders verlassen?
Gruss Wolfgang
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Re: Turboschaden durch Überlastung ?
...das ist doch kein Industrie Stand Aggregat, dass auf auf 2450 1/min gestellt wird und dann 16 Stunden so läuft...
Pech gehabt. Vielleicht war ein Lager vor dem Einbau schon beschädigt etc. Man wird es nicht sauber nachvollziehen können.
Pech gehabt. Vielleicht war ein Lager vor dem Einbau schon beschädigt etc. Man wird es nicht sauber nachvollziehen können.
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PerfectDrug
- Beiträge: 840
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Re: Turboschaden durch Überlastung ?
wolfriss hat geschrieben:Oelprinz hat geschrieben:Bei Motoren mit VTG sollte man öfter mal mit verschiedenen Lasten und Drehzahlen fahren, um den Lader zu "reinigen"
Hallo Volker,
ich wundere mich als LAIE etwas warum Autos so was nicht von alleine können - auch den notwendigen Nachlauf bei schneller fahrt. Warum muss man sich da auf die Kenntnisse des Anwenders verlassen?
Gruss Wolfgang
Hallo Wolfgang,
weil z.b ein Automatisches Nachlaufen ohne Probleme möglich wäre, aber
in Deutschland genau wie das warm laufen lassen des Motors einfach nicht
erlaubt ist.
Dennoch verkokt das Öl im Rotglühenden Turbolader wenn er nach volllast sofort
abgeschaltet wird.
In der Tuningscene werden gerne Turbotimer verwendet, die genau das machen.
Gruß
Andreas
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