der 7er hat geschrieben: 24. März 2025 21:34
Hallo Hans,
Du hast inzwischen ja auch ein Foto Deines Neuerwerbs veröffentlicht - Gratulation! Technisch ist dieser 79er top ausgerüstet und scheint in einem sehr guten Zustand zu sein. Für diesen großen Wohnkoffer hast Du sicher Deine Gründe und Deine daraus resultierenden Gedanken zu einer Gewichtsreduzierung sind naheliegend. Auf dem Foto steht das Fahrzeug auf den 8x16-Stahlfelgen vom J10. Die sind bis 1.800kg zugelassen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sie mehr aushalten, aber es ist auch schon von Undichtigkeiten durch Haarrisse berichtet worden. Deine tatsächliche Hinterachslast liegt vermutlich bei mind. 2 to, denn das Auto hängt auf dem Foto hinten bereits etwas durch. Ich würde mich daher auch mal mit dem Thema Alufelgen beschäftigen. Das spart nochmal einige Kilos und die Felgen sind für höhere Traglasten ausgelegt. Früher gab´s die stabilen Alcoa-Nachbauten von Delta bei Tourfactory - ich weiß nicht, ob Helmut Ginster die heute noch hat. Gibt inzwischen aber auch gute Alternativen.
Und über die Lösung mit dem Reserverad vor dem Kühler würde ich auch nochmal nachdenken (allein schon aus optischen Gründen...)
a) oben auf dem Dach: keine Lösung
b) am Heck: da die Rückwand der Kabine das vermutlich kontruktiv nicht hergibt, müßte außen ein Halterahmen aus Alu für das Rad angebracht werden
c) hinten unter der Kabine: da sitzt vermutlich noch ein Tank. Wenn´s ein Dieseltank ist, wäre die Alternative ein großer Mitteltank, statt des orginalen
Evtl. lässt sich auch am Innenausbau noch das eine oder andere Teil gegen ein leichtes Äquivalent austauschen?
Viele Grüße, Mario
Hallo Mario,
im Startthread hab ich schon geschrieben, dass ich nur an Federn, Felgen und evtl. PV-Modulen Gewicht einsparen kann.
Zugegeben ist der Koffer schon sehr groß - aber er war halt schon drauf.
Alles hat seine Zeit. Ich hab schon beim T3 mit Zwitterdach die Stehhöhe schätzen gelernt. Mit jetzt fast 63 Jahren ist die Zeit des Kriechens endgültig vorbei.
Während meiner letztjährigen 4-monatigen Reise in die Mongolei und an den Baikalsee mit meinem Sprinter 903 (312 4x4 mit Hinterachsserre L2 H2) habe ich es sehr genossen, nicht täglich das Bett umbauen zu müssen, eine eigene (Trockentrenn)toilette in einem abschottbaren Raum zu haben, in den ich auch meine nassen Klamotten zum trocknen reinhängen konnte. Auch mag ich es schon sehr, vom Bett ans Steuer zu kommen, ohne dazwischen den Wagen verlassen zu müssen. Überhaupt mag ich mein "Muli" und es ist unglaublich, was der Wagen aushält.

Er hat nur 2 Nachteile, mit denen ich für noch anstehende Reisen (Afrika, Panamericana, Russland) nicht leben mag: Er hat keine Untersetzung und ein Kastenwagen ist ein Staubsammler.
Ja, Du hast völlig recht mit deiner Gewichtseinschätzung. Tankkapazität sind ca.230l Diesel in 2 Tanks und knapp 200l Wasser. Braucht man wohl nur sehr selten und wird wohl extrem selten ausgeschöpft werden. Auch deshalb ist der Reservereifen vorne dran. Ich hatte eher Bedenken wegen eventuellen thermischen Problemen, aber der Vorbesitzer hatte nie welche, außerdem war es sein 2ter 79er mit dem Ersatzreifen an der vorderen Stoßstange. Ja, der Alkofen ist groß, aber ich muss dafür nicht wie in einer Schublade schlafen, sondern kann mich auch mal schräg reinlümmeln, weil ich innen 75cm lichte Höhe hab. Das hat was

Innen läßt sich nicht wirklich Gewicht einsparen, weil der Ausbau größtenteils mit Balsakern-Sperrholz ausgebaut wurde. Die HPL-Beschichtung wiegt halt...
Gruß Hans