Guten Abend liebe Damen und Herren,
kurz mal vorab was in eigener Sache:
Die h.Halle hat sich zwischenzeitlich zu ner Art Freizeitinsitution entwickelt. Vielleicht ne Art Selbstläufer oder so, denn niemand hätte vor 5 Jahren an sowas gedacht.
Jedenfalls ist Sie zwischenzeitlich einfach zum Treffpunkt von Freunden geworden. Egal welcher Marke, oder welcher Qualifikation.
Wir hätten uns genauso jeden Abend bei McDoof oder sonst irgendwo treffen können. Aber glücklicherweise treffen wir uns eben in der Halle.
Und wenn wir dann gerade alle so zusammenhängen, kann man ja auch nebenbei ein wenig basteln und schrauben. Da kümmert sich dann jeder um nen Punkt von der Tafel (große todoListe), jeder hilft jedem und dazwischen wird gealbert und geblödelt.
Gemeinsam werden dann Projekte gestemmt, die einen Einzelnen vor schier unlösbare Probleme stellen würden......
Jedes Projekt hat einen Kopf, der aber nur die Richtung vorgibt. Der Rest vom Haufen hilft dann einfach mit viel Freiraum mit und weiter.
Es war mir ein persönliches Anliegen, das mal gesagt zu haben. Nicht das der Eindruck entsteht, wir wären irdendwie besonders fleissig oder besser als jeder einzelne von Euch hier.
Jeder für sich hat seine Stärken und sicher auch Schwächen, aber zusammen reißen wir mächtig viel.
Einfach ne kleine Schrauberrunde mit einigen unverzichtbaren uns wichtigen Freunden......
So, jetzt aber genug gesülzt......... was haben wir geschafft.
Lasst uns mal bei den Bremsen anfangen.
Sand, Dreck und alles andere, was nicht in Bremsen gehört, kommt eben leider beim "spielen" in die selbige.
Daher stand auf der Liste vom Kännchen "Bremsa richda"
....und was auf der Tafel steht, muß auch irgendwann angepackt werden
Also, auseinander den ganzen Mist......
Da kam dann unerwartetes ans Licht:
Daß die Bremsen runter sind, war zu erwarten, aber daß da eigentlich garnix zusammenpasste, war überraschend
Ich war damals sicher mit dabei, als die neuen Bremssättel drauf kamen. Um so schlimmer, daß ich damals diesen groben Fehler nicht erkannt habe:
Das ist kein HiluxSattel, sondern vermutlich welche aus nem J8 oder ähnliches.
Man beachte bitte den unterschielichen Abstand der Scheibe zum den Bremskolben und den nicht zentralen Lauf der Scheibe im Sattel selbst.
Gepasst hat der schon, nur eben nicht mit den einfachen Scheiben.

Da hätte man dann Belüftete gebraucht.
Wenn jetzt die Belagstärke gegen "verschlissen" geht, fahren die äußeren Kolben soweit aus, daß nur noch wenig fehlt, daß sie aus der Dichtung herauslaufen.........
Das hätte dann den schlagartigen Totalausfall der Bremse zur Folge.
Üble Sache....
Nach kurzem beratschlagen und telefonieren mit der Fahrerin haben wir uns dann zum zurückrüsten auf Hiluxbremsen entschieden.
Solche Sättel hatte ich noch komplett im Schrank liegen.
Leider mußten die erst noch überholt werden
Die Dichtsätze waren da, und aus letztlich 3 Sätteln, konnten dann 2 einwandfreie zusammengebastelt werden.
Jetzt passten auch die Beläge wieder und alles lief schön mittig.
Zeitgleich stand der Herr Indianer, seines Zeichens Stammitglied der HH ,Markenabtrünniger und Verwanter, elend lange an der alten Fräßmaschine und fräste 2 neue Keile für die Vorderachse.
(wir erinnern uns, einer hatten sich in Polen unerlaubt vom Rest des Fahrzeugs entfernt.
Dem Ganzen wird in Zukunft aber ein Riegel vorgeschoben, denn die Originalmuttern werden jetzt durch Stoppmuttern ersetzt

)
Wiederum Zeitgleich kümmerte sich Herr Dr.Gib. Nugat, auch bekannt als Futurlux / Suzukitreiber und weiteres Gründungsmitglied der HH, um die etwas restaurationsbedürftige Elektrik in dem Gieskanne.
Hier, wie auch bei Hyde, quitierten einige Schalter und Relais mitten in den langen polischen Nächten überraschend ihren Dienst
Daher wurde kurzerhand der Sitz entfernt, alle Abdeckungen ausgebaut und Alex ins Auto gepfercht. Ausgerüstet mit Kippen, einer immervollen - aber ständig kalten Kaffeetasse, Kabelzangen jede Menge 2,5 mm² Kabel und Steckern blieb er dort eigentlich ne ganze Weile sitzen.........
Was dann dabei herauskam, konnte sich wirklich sehen lassen .......
Kein Kabelgewurschtel mit alten oder hängenden Sicherungen hinter Verkleidungen mehr, sondern alles sauber verlegt, abgesichert und gut zugänglich an der hinteren linken Seitenwand auf Fahrer und Beifahreraugenhöhe
Kabelgewuschtel ist durchaus normal, bei ständig wachsenden und umgebauten Fahrzeugen, da kann keiner was dafür, wenn ständig was dazukommt und weitergebaut wird...........
aber damit war jetzt endlich Schluß.
Es sollte ein zusatzelektischer Neuanfang sein
Irgendwie haben wir es dann auch noch geschafft, die hinteren Bremsen, nachdem wir das Innenleben freigeschaufelt hatten, zu überholen und neue Beläge draufzumachen. (Ulf kennt zwischenzeitlich jede der Federn mit Namen und deren Lebensgeschichte....

)
Alles in allem konnten wir über die Feiertage richtig viel auf der Tafel von der Kännchenliste abstreichen
Die großen Brocken sind geschafft, jetzt kommt noch ein wenig Kleinkram, der eben noch gemacht werden muß.......
Achso, da war ja noch das kleine Rätsel.......
........so begab es sich, daß ich zu Anfang der Elektikorgie an einigen Kabeln der Batterie zog, und sie erschreckenderweise auch gleich in der Hand hatte.
Sowas ist zwar kein Beinbruch, aber sicher mächtig lästig, wenn irgendwann, womöglich mitten in der Nacht, die Hälfte der Fahrzeugelektrik ausfällt.
Mit," was könnte noch alles passieren" wollen wir das Thema garnicht erst breittreten.....
Na jedenfalls ist es wie so oft: es gibt einen Batteriepol und unmöglich viele Kabel die da drauf sollen......
Wir haben das diesmal wieder wie folgt gelöst:
ergibt:
gehabt Euch wohl, wenn´s was Neues gibt, werde ich mich wieder melden.....
PS. @Angela
Jaja, auch das Kännchenteam ist schwer in Ordnung. Fahrerin wie Beifahrer/ Bilderopa........
Aber als Schwabe, durch und durch, gilt immernoch der Leitsatz:
ned gschlaga isch gnuag globt.....
