TimHilux hat geschrieben:Die hat sie sich aber selber auferlegt, oder?
Nein, es gibt auch noch eine Aufsichtspflicht.
Peter_G hat geschrieben:Eine Mitarbeiterin wurde positiv getestet, ganze Praxis
in Quarantäne.
Davor haben wir mittlerweile alle Angst und davor sollten auch alle PAtienten Angst haben und nicht davor das wir alle an Corona sterben. Diese Kollateralschäden sind noch nicht im Ansatz abzusehen was da entstehen wird.
RobertL hat geschrieben:Außerdem ist der Höhepunkt der Grippewelle normalerweise im Jänner/Februar.
Das stimmt, mal sehen was da noch auf uns zu kommt.
RobertL hat geschrieben: isegrim hat geschrieben:
Wo sind eigentlich die üblichen Grippetoten?
Die Antwort liegt doch eigentlich auf der Hand, oder? Oder denkst du dass Abstand halten, reduzierte Kontakte und bessere Hygieneregeln nur auf Coronaviren wirken?
Da ist was dran. Es ist in D tatsächlich dieses Jahr eine Untersterblichkeit zu verzeichnen. Zum Einen war die Grippesaison zum Glück sehr schwach, zum Anderen könnten die AHA's eine Wirkung erzielt haben.
Allerdings sollte man sich nicht zu früh freuen. Wenn zB in Pflegeheimen oder KKH die Hochbetagten besser geschützt wurden, dann ist ihnen dieses Jahr (zum Glück) event eine Viruspneumonie, Grippe oder eben Corona "erspart geblieben". Die besagten Infektionen bilden im hohen Alter die häufigste Todesart. Da der Tod am Ende sowieso kommt und der Körper meißt schon kleinere Infekte nicht mehr abwehren kann, galten Pneumo und Grippe als natürliche Todesursache im hohen Alter. Macht ja auch Sinn. Bei Corona gilt das allerdings nicht!
Bei einem Krebspatienten ante Finum mit 86 Jahren, schreibt man auch nicht auf den Totenschein "Grippe" als Todesursache, wenn er sich diese 7 Tage vorher, auf dem Weg von der Palliativstation nach HAuse, eingefangen hat.
Wenn nun die Patienten dieses JAhr nicht an den typischen Infektionen sterben (wegen AHA), dann eben nächstes Jahr, ob wir das wollen oder nicht. Und sehr wahrscheinlich wird im Laufe der nächsten Zeit eine kleine Übersterblichkeit eintreten. Diese ist aber völlig natürlich, nur eben zeitlich verzögert. Und was glaubt ihr was der Herr Söder dann mit dem "Schlendrian" macht?
Die Frage bleibt doch am Ende: Hat der Staat tatsächlich ein ehrliches Interesse daran, alle Risikogruppen davor zu schützen was uns sowieso alle ereilt? Dann müsste er auch alle anderen lebensverkürzenden Krankheiten genauso radikal bekämpfen. Das Rauchen muss auf der Stelle verboten und unter Strafe gestellt werden. Die süßen Sachen an der Kasse dürfen für Kinder nicht psychologisch, strategisch clever plaziert werden. Überhaupt müssen Zucker und Fette massiv in Lebensmitteln eingespart werden. Hochverarbeitete Lebensmittel müssen vom Markt verschwinden usw.