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Holm
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Beitrag von Holm »

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Hallo,

ich habe leider kaum Ahnung vom Fotografieren.
Habe mir von knapp 2 Jahre eine Billigkamera (249,00 Euronen) von Aldi gekauft.

Nachdem jetzt seit Januar unser Nachwuchs da ist, habe ich spontan mal wieder das Gerät gezückt. :)

Nachdem so ca. 20 Aufnahmen auf der Kamera waren, habe ich mir diese auf dem PC genauer angesehen und festgestellt, dass viele der Farben nicht den "Naturfarben" entsprechen. grollllll !!!!

Habe auf die höchste Auflösung gestellt (4.1) und zusätzlich auf diese "Qualität fein".

Mache ich da was falsch ?? Bin ich blöd ??

Danke für eure Tipps !!!

Gruß
Frank.

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Timo
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Beitrag von Timo »

Moin,

kurz zur Ergänzung: wie vermutet wird mir nichts anderes übrigbleiben, als die Kamera nochmal einzuschicken, und zwar am besten rechtzeitig vor Ablauf der Garantie.
Davor werde ich die Kamera aber nächste Woche nochmal in Prag testen - sofern ich dazu in der Lage sein werde (Fahrt der Arbeitsgemeinschaft - massiver Bierkonsum erwartet....  :biggrin: ).....

@Tom
Mein Vater hat einen recht preiswerten Diascanner gekauft (Preis kann ich Dir nicht sagen), der liefert, soweit ich das beurteilen kann, gute Ergebnisse. Allerdings ist das Ganze schon etwas zeitaufwendig, nicht wirklich geeignet um ein ganzes Archiv zu digitalisieren, es sei denn man hat wirklich sehr viel Zeit. Da würde ich mir an Deiner Stelle auch eine Digitalkamera als Ergänzung für die Alltagsfotographie zulegen.

Timo
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toyo4ever2
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Beitrag von toyo4ever2 »

@frank

das mit der farbe ist immer so eine sache.....

jede kamera hat einen gewissen farbfehler. allerdings kommt es auch drauf an, wie dein monitor kalibriert ist (vermutlich gar nicht???).
wenn die farben extrem abweichen, würde ich die kamera nach möglichkeit auf garantie reparieren lassen. wenn die garantie abgelaufen ist, zahlt es sich nicht aus. vielleicht gibt es auch ein firmware-update im internet?? dazu solltest du allerdings wissen, wie der "originalhersteller" der kamera heißt.
bei www.digitalkamera.de findest du vielleicht die passenden infos.....

wenn nicht, kannst du die farben im photoshop natürlich auch korrigieren (für anfänger beispielsweise mit der funktion "auto farbe"----für profis ist das nicht empfehlenswert!!!).

aber- bevor du lange herumspielst- bring deine bilddaten mal zu einem fotolabor und lass ein paar abzüge von den fraglichen bildern machen.....vielleicht sehen sie ja gar nicht so schlecht aus.

...farbkorrektur wäre übrigens gleich ein gutes "nächstes fotothema".....mal sehen.....

@onkelchen

das mit dem "diareprostand" ist an sich eine gute idee. leider ist der detailverlust für professionelle digitalisierung zu hoch.......

@timo

für prag würde ich mir eine gute- und vor allem funktionierende kamera- mitnehmen!
die stadt bietet jede menge toller motive!!!!!!
..ach ja...glaub nicht, dass du in ein "billigland" fährst.
in prag sind die preise mittlerweile ganz schön gesalzen.....(war nach längerer abstinenz  zuletzt vor 3 wochen dort).

mfg, martin

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toyo4ever2
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Beitrag von toyo4ever2 »

@timo

anbei ein paar impressionen aus prag.....

http://service.gmx.net/mc/XmCuXmTUIIbSj ... CjeaSWL4a2

mfg, martin

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toyo4ever2
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Beitrag von toyo4ever2 »

@alle

für alle, die sich wirklich gute bilder ansehen wollen, nachfolgend ein kleiner link (vor allem reise und natur)

sind die besten bilder, die ich seit langem gesehen habe....(ausser meinen natürlich :) )

http://www.imagepower.de/D_gallery.htm

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beboe
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Beitrag von beboe »

Auf unserer Australien Tour 2003/04 hatten wir eine Leica M6 mit 35, 50, 90mm Objektiven  und eine Fuji S2pro mit Brennweiten von 12 bis 400mm (Nikon F80 Gehäuse mit Fuji Chip 6MP, der zur allgemeinen Verwirrung aufgrund spezieller  Anordnung der Sensoren 12 MP Bilder mit einer realen Auflösung von 8-9 MP macht)
Wir haben in diesem Jahr wider Erwarten nur knapp 20 Filme mit der Leica gemacht und den ganzen Rest ( gut 25000 Aufnahmen) mit der Fuji S2.  Allein vom eingesparten Filmmaterial hat sich damit die Fuji samt Objektiven bereits amortisiert.

Vergrößerungen sind bis zum A1 Format völlig problemlos möglich. (Drucker  HP Designjet 130 NR) Der Materialpreis (archivfestes Papier und Tinte) liegt deutlich unter 20€, vielleicht sogar unter 15€, da müssen wir noch Erfahrungen sammeln.
Die Leica Fotos sind schärfer, etwas besser durchgezeichnet und haben auch ein paar Details mehr. Eine sehr gute DIN A1 Vergrößerung vom Dia im Fachlabor geht ab 40 € aufwärts und hat dann eine etwas bessere Qualität als der Designjet Druck. Die Billiglabore treffen die Farben nicht wirklich, weder digital noch analog.

Wenn man die Leica Dias allerdings scannt und dann ausdruckt, bleibt von der besseren Qualität eigentlich nichts über. Wenn man sie als Dia an die Wand wirft. sieht  im Vergleich jede Beamer-Projektion alt aus.

Die Fuji S2 wird sehr viel von Studio- und Werbefotografen eingesetzt, wegen ihrer bisher  konkurrenzlos guten Farbdarstellung. Im Vergleich zu Nikon D70 und D100 und sonstigen Konkurrenz der Klasse unter 2000€ liefert sie die beste Bildqualität bei einigen Einschränkungen im Handling.

Und jetzt kommt der Tipp 1 für Nikon Fans:
Viele Fotografen steigen gerade um auf den Nachfolger Fuji S3 (ab ca 2100€) oder auf die neue Nikon D2x (4900€).  Manche erhoffen sogar größeres Fotoglück bei Geräten der Firma Canon und steigen komplett um. Deswegen ist das Angebot Fuji S2pro bei Ebay groß und die Preise sind günstig. Aber auch D100 und D70 werden zunehmend verkauft, weil man die D2x finanzieren muss.

Tipp 2 für Nikon Fans
Wer eine noch höhere Auflösung braucht (14 MP) und mit  weiteren Einschränkungen im Handling, der Arbeitsgeschwindigkeit und bei der Lichtempfindlichkeit leben kann, sollte auf Angebote der Kodak DCS SLR/n mit vollem Kleinbildformat achten. Diese Kodak D-SLR basiert auch auf dem Nikon F80 Body und liefert bei ausreichend Licht  und sehr guten Objektiven echte Mittelformat Qualität.
Da die neue D2x die professionellere Kamera mit nur minimal geringer Auflösung und viel besserer Technik ist, werden viele Studiofotografen bald umsteigen. Damit wird ab Sommer 2005 der Gebrauchtpreis für ein gut erhaltenes Exemplar unter 2000€ und vielleicht auch unter 1500€ sinken. Aber Vorsicht bei Angeboten der Kodak 14N. Dieses ältere Modell benötigt dringend ein Chip Update für rund 1000 € um erwachsen zu werden.
Die Gesamtzahl der verkauften Kodaks ist aber gering im Vergleich zur Fuji S2.

Tipp 3
Für D-SLR Einsteiger reicht vielleicht sogar die Fuji S1 mit 3 bzw 6 MP. Dieses Modell ist schon etwas älter, basiert auf einer Nikon F60. Hauptnachteile sind: der langsame Autofocus und die Einschränkung, dass die modernen AF-S Objektive ohne Blendenring nicht sinnvoll funktionieren. Für den Einsteiger mit 'normalen' Nikon AF Optiken unter 400€ vielleicht die optimale D-SLR

Für Canon Fans gibt es auch was:
Die D30 und die D60 sind längst ausgelaufen und als Gebrauchtgeräte günstig zu haben, da der schnelle Modellwechsel bei Canon die Gebrauchtpreise drückt.

Gruß, Bernhard
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Thomas D
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Beitrag von Thomas D »

Alles sehr schön und Danke für die wirklich interessanten Ausführungen.
Aber hat keiner Erfrahrungen mit der D/D?
ich muss ja keine kaufen, desshalb kann ich ja auch abwarten was so alles noch passiert.
Aber meine Dynax ) will ich auf keinen Fall verkaufen, desshalb die hartnäckige Frage nach dem Minolta Modell.
Danke und vielleicht wiess ja jemand was.
Gruß
Tom
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toyo4ever2
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Beitrag von toyo4ever2 »

hallo bernhard- schöne homepage!
(beneide dich um die reise....sitz im büro....frust :( )

zu deinen kamera-empfehlungen:

der von fuji konstruierte chip der s2 und s3 hat effektiv eine auflösung von 6mp, obwohl der chip bereits über 12 millionen fotodioden verfügt. beim chip der s2 waren 2 fotodioden unter einer mikrolinse vereint , beim chip der s3 sind die kleineren fotodioden separat unter einer eigenen mikrolinse untergebracht.

leider werden nur jeweils die größeren dioden zur auflösungsdarstellung verwendet, die kleineren zur verbesserung des dynamikumfangs- speziell bei spitzlichtern.

auf grund der großen anzahl an fotodioden auf relativ kleiner fläche (aps-c) leidet der fuji-chip etwas unter erhöhtem rauschen im direkten vergleich.

die "effektive" auflösung ist keinesfalls höher als 6 megapixel. lediglich durch die interpolierten daten ergibt sich eine ausgabegröße von 12 mp.

die professionelle aufbereitung der gelieferten bilddaten ist ziemlich aufwendig, wenn man wirklich was von den "12mp" haben will.

softwaremäßig ist fuji rund 2 jahre hinter den "original" nikons, nutzt daher auch nicht die neuen blitzsteuerungen, af.....
die meisten user im profibereich, die eine haben, sind nicht besonders zufrieden (langsam, mäßige bildqualität trotz großer datenmenge, plastikbomber).....auch bildagenturen haben keine wahre freude mit den interpolierten bilddaten.

die kodak dcs pro/14n ist mehr als mit vorsicht zu "genießen".

ich würde sie jedenfalls weder einem profi, noch weniger einem laien empfehlen.

die kamera hat zwar eine ungemein hohe auflösung, die bilder werden aber durch die extrem starke nachbearbeitung der kamerasoftware derartig "flau", dass die bilder fast wie aquarelle wirken.

deaktiviert man alle möglichen "verbesserungsmittel", zeigen die bilder in feinen strukturen extremes moiree- man hat also absolut nichts von der effektiv sehr hohen auflösung.
weiters braucht die kamera derart viel strom, dass man nicht unter 5 akkus ausser haus gehen sollte.
das rauschverhalten ist ziemlich besch...., hohe empfindlichkeiten, also über 200asa kann man total vergessen.
ich bin wirklich enttäuscht von der kamera- hatte mich damals sehr auf dieses gerät gefreut, da die sonstigen kodak-chips erstklassige bilder liefern.
ist allerdings auch meines wissens der einzige cmos-chip von kodak.


@tom

hab leider keine minolta 7d bis dato in der hand gehabt, und kenn auch keinen der eine hat.....ist halt ziemlich neu.....geh doch mal zum händler, nimm eine cf-karte und ein paar deiner objektive mit, und mach ein paar fotos......

mfg, martin

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DerAustralier
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Beitrag von DerAustralier »

desweiteren ist die kodak dcs sowas von total lausig zusammengeschustert, dass es einem graust .... absolut minderste verarbeitung.

@tom
denk mal übern nikon coolscan V nach .. der kost so um die 650 euro glaub ich. und ist einer der besten filmscanner auf dem markt. (ich nutze den auch, und den 9000er von nikon)
Martin (HZJ75 + VW Iltis)
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beboe
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Beitrag von beboe »

Hallo Martin,
jetzt muss ich leider doch noch technischer werden:
da bei Fuji ein wabenförmiges Raster umgesetzt wird in ein Standardraster, entspricht das Auflösungsvermögen bei senkrechten und waagerechten Linen einer 8-9 MP Cam.  Die Auflösung von diagonalen Linien ist schlechter und ähnlich einer 6MP Cam. Das findet sich zum Beispiel in den Meßwerten bei Dpreview.com, man sieht es aber auch, wenn man die Bilddateien direkt vergleicht.

Wenn ich das Rauschen bei 800 und 1600 Asa vergleiche, ist es auf jeden Fall weniger als bei den D100, die ich kenne.

Bei wichtigen Bildern, schwierigen Aufnahmesituationen usw nutze ich immer nur RAW, das gilt aber für alle D-SLR Und da Photoshop CS inzwischen ganz gut mit den Fuji Raw funktioniert, muss es nicht die elend langsame Fuji Software sein.

Da ich so gut wie nie blitze, habe ich damit auch kein Problem. Praktisch hat die Fuji gegenüber den Nikons den Vorteil, dass ganz normale und preisgünstige Metz usw  Blitzgeräte oder normale Studioblitzanlagen mit etwas Üben und Probieren gut funktionieren und dass ein normaler X Kontakt verfügbar ist.

Ich kenne einige Fotografen, die von ihren Bildern leben und trotzdem oder gerade deswegen die Fuji nutzen, oft auch als Zweitgehäuse zur D1x oder h, natürlich mit Ärger über den Sucher, den im Verhältnis zu den Profi-Cams langsamen AF .... Und einige von denen verkaufen sie halt jetzt, weil mit der D2x endlich was Besseres von Nikon kommt.  Über miese Sucher ärgern sich aber eigentlich alle Käufer der preisgünstigen D-SLR's aller Marken.

Die der Kodak, der D100 und der S2pro zugrunde liegende F80 von Nikon ist immerhin schon ein teures Amateurmodell, also ist es nicht die primitivste Technik, die verwendet wird, sondern durchaus gehobene Mittelklasse.

Die Kodaks sind problematisch, die SLR/n ist die deutlich bessere. Immerhin bietet sie Asa 6 bis 1600, wobei man ab 400 starke Abstriche machen muss.  Der Verzicht auf den AA Filter bei dieser Kamera hat den riesengroßen Vorteil, dass die Bildschärfe direkt ab Kamera erheblich höher ist. Da kommt auch die 16 MP Canon kaum mit. Der Nachteil ist, dass bei feinen Mustern ein Moire auftaucht, dass nur mit aufwendiger Nachbearbeitung zu beherrschen ist. Die Konkurrenz umgeht das durch den AA Filter, unter Weichzeichnung des Bildes und Detailverlust.  Bei der  6 MP Kodak DCS 760 im Nikon F5 Body konnte man noch selber über die Verwendung von AA Filter oder IR Filter entscheiden. Die Option ist leider nicht mehr verfügbar.

Anders als die Konkurrenz verlegt Kodak den Nachbarbeitungsprozess komplett in die Software des PC und pflegt seine Software auch sehr gut. Vorteil ist, dass Weiterentwicklung und Bugbeseitigung keine Firmwareupdates der Kamera erfordern, sondern einfach nur den Download der neuen Version. Die Software selbst erfordert aber erhebliche Einarbeitung um flaue und aquarellartige Bildstrukturen zu vermeiden.

Deine Enttäuschung kann sich eigentlich nur auf die ältere 14N beziehen, denn die neuere SLR/n ist deutlich besser. Allerdings war jetzt gerade ein Bekannter mit der 14N zwei Monate in Moskau und die Ergebnisse sind genial (auch wenn manchmal etwas Moiree sichtbar ist.

Meinen Hinweis auf Kodak habe ich auch etwas vorsichtig formuliert.  Wenn mir jedoch jemand die SLR/n für 1500€ in gut gepflegt anbietet, nehme ich sie sofort, da ich ihre Stärken und Schwächen kenne.

Das Batteriekonzept der Fuji sehe ich auch zwiespältig. Sie nutzt Lithium 123 Zellen für die Kameraelektronik und Mignon Accus für den Digitalteil. Man kann aber den MB 16 der Nikon F80 so anpassen, dass er an die Fuji passt und hat nutzt dann für beides Mignon Zellen, vorzugsweise Accus. Beide Batteriesorten sind weltweit fas überall verfügbar, im Gegensatz zu Spezialaccus für die anderen Anbieter.

Ich wollte aber keine Abhandlung über alle Details schreiben, sondern Hinweise geben, wie man für relativ wenig Geld im Moment an relativ gute gebrauchte Technik kommt, wenn man nicht das Allerneueste haben, will sich aber nicht auf die Einschränkungen der digitalen 5-8 MP Kompaktklasse einlassen mag.

Entscheidend für einen Erfolg ist am Ende die Bildgestaltung des Fotografen und nicht der Technik-Overkill.

Gruß, Bernhard
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beboe
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Beitrag von beboe »

deshalb die hartnäckige Frage nach dem Minolta Modell.

Schau doch mal hier. Die haben ein nettes Forum, das ursprünglich von Minolta D7 Benutzern aufgebaut wurde. Mittlerweile muss man sich aber anmelden, um mitzulesen.

http://www.d7userforum.de/phpBB2/portal.php

Die Kamera selbst nutzt den gleichen Sony Chip wie Nikon und Epson (und Pentax, glaube ich) und ist für Besitzer von Minolta Objektiven sicher eine sehr gute Wahl. Das Anti Shake ist konkurrenzlos. Bei Nikon heißt das VR und ist in einige Objektive eingabaut.  Die Vorteile haben wir mit dem 80-400 VR kennengelernt. 1/30s und 1/60s bei 400mm sind verwacklungsfrei, wenn das Objekt nicht gerade weghüpft.
Der Minolta VR funktioniert mit allen Objektiven, da der Chip im Gehäuse entwackelt wird. Allerdings ist bei langen Brennweiten das Ergebnis nicht ganz so gut, wie bei den ins Objektiv eingebauten Systemen.

Gruß, Bernhard

(Edited by beboe at 21:17 am 1. Mar. 2005)
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DerAustralier
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Beitrag von DerAustralier »

hallo bernhard,
bezüglich der "inneren" eigenschaften der dcs will ich dir garnicht widersprechen, richtig interessiert hat sie mich nie, bin ja mit der d1x gut genug ausgestattet.
nur allein die äussere anmutung (an stellen, die nicht aus dem hause nikon kommen), war sowas von billig, dass dadurch nicht das geringste vertrauen in die zuverlässigkeit und langlebigkeit der kamera gegeben war. und ich meine hier konkret die slr/n.
interessant auch, dass kodak es für nötig hält, die kamera mit diversen warnaufklebern (vorsicht laser u.ä.) zu versehen, man bekommt den eindruck, dass es sich dabei um ein wirklich gefährliches gerät handelt.
nicht falsch verstehen, für mich zählen nicht nur technische daten, sondern als künstler, muss ich auch nen gewissen sympathiebezug zum werkzeug haben. und das ist eben bei der kodak im gegensatz zur den nikon-digi-slr nicht gegeben.
und wenn ich über 12 MP brauche, verlasse ich eh den weg der slr´ s und gehe auf ein digi-back.

aber lasst uns hier nicht weiter zu professionell werden, der thread soll ja den amateuren helfen ... :)
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Beitrag von Holm »

Hallo,

@martin:
Danke für die Infos.

Da die Farbabweichungen doch schon extrem sind, habe ich die Kamera eingeschickt (3 Jahre Garantie).

Mal abwarten (ob) was passiert.

_____
Gruß
Frank.

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toyo4ever2
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Beitrag von toyo4ever2 »

@bernhard

wollte deine empfehlung nicht kritisieren....jeder hat eben seine persönlichen erfahrungen und überzeugungen.

ich habe mit beiden angeführten kameras gearbeitet und war von keiner begeistert, bzw. von der kodak sehr enttäuscht.
mit entsprechender nachbearbeitung sind die kodak-fotos sicher nicht schlecht- erfordern aber sehr gute kenntnisse der bildbearbeitung, was sehr selten amateure, noch die meisten profis haben- falls sie nicht ständig aufwendige bearbeitungen im photoshop machen. nur die aufarbeitung der raw-dateien ist etwas zu wenig.....

das rauschverhalten der fuji s3 ist sicherlich besser als das der d100, deren software aber auch schon etliche jahre auf dem buckel hat, und viel besser als das der d1x (was keine kunst ist, da diese kamera ziemlich das schlechteste rauschverhalten aller "profikameras" hat).

im vergleich dazu ist allerdings das rauschverhalten einer "billigen amateurknipse" nikon d70 eine positive offenbarung.....so ändern sich eben  zeiten- und software :).....eben noch on top- morgen veraltet.

ich trau mich diese aussagen aus dem grund zu treffen, da ich die eignungstests von digitalen kameras für diverse bundesdienststellen durchführe und dabei auch eben diese kameras vergleichen mußte.
und wenn man den kopf (oder den geldbeutel) für eine getroffene aussage hinhalten muß (da werden ordentliche stückzahlen gekauft), vergleicht man wirklich lieber einmal öfter......und vor allem ist man "meinungs-ungebunden"- im gegensatz zu diversen zeitschriften...

aber wenn wir schon bei den empfehlungen sind...

für die reisefotografie eignet sich das olympus e-system hervorragend.
erstklassige verarbeitung, beste ergonomie, spitzenobjektive (auch wenn die vielfalt noch zu wünschen übrig lässt).
aber gerade dieses system ist momentan sehr günstig zu bekommen (gehäuse plus standardzoom so ab 1500 euro), alle objektive sind spritzwasser- und staubdicht, auch das gehäuse, ultraschall-sensorreinigung!!!!!!!......
einziger haken ist der etwas langsame af mit nur 3 messfeldern, dafür ist er aber auch genau......und der sensor mit "nur" 5mp auflösung.
die damit erzeugten bilddaten sind allerdings mindestens gleich gut, wie die einer 6mp kamera.
das rauschverhalten ist bis 800 asa gut.

falls man also die mitgeschleppte ausrüstung kompakt und robust halten will, gibt es dazu keine konkurrenz. die bildqualität ist für prints bis a1 locker ausreichend- nur manche agenturen stören sich an der geringen datenmenge- also die vermarktung der bilder ist teilweise problematisch.

@der australier

..ganz deiner meinung....

mfg, martin

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Beitrag von DerAustralier »

Quote: from Holm on 9:20 am 1. Mar. 2005
Hallo,

ich habe leider kaum Ahnung vom Fotografieren.
Habe mir von knapp 2 Jahre eine Billigkamera (249,00 Euronen) von Aldi gekauft.

Nachdem jetzt seit Januar unser Nachwuchs da ist, habe ich spontan mal wieder das Gerät gezückt. :)

Nachdem so ca. 20 Aufnahmen auf der Kamera waren, habe ich mir diese auf dem PC genauer angesehen und festgestellt, dass viele der Farben nicht den "Naturfarben" entsprechen. grollllll !!!!

Habe auf die höchste Auflösung gestellt (4.1) und zusätzlich auf diese "Qualität fein".

Mache ich da was falsch ?? Bin ich blöd ??

Danke für eure Tipps !!!

Gruß
Frank.



nicht falsch verstehen frank,
aber wenn du das ding beim aldi gekauft hast, dann geh doch zum aldi und lass dir das gerät dort erklären :biggrin:

das issn sehr gutes beispiel, warum man im fotofachhandel kaufen sollte ....
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Beitrag von Holm »

Hast ja recht, hast ja recht.

Vielleicht sollte ich mit der Aldi-Verkäuferin tatsächlich mal ins Separee gehen (natürlich um mir die Kamera erklären zu lassen) :).

______
Gruß
Frank

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