Lieber Erich, jetzt muss ich doch etwas persönlicher werden

Du liest und interpretierst recht frei.
Wenn hier Deiner Meinung nach zu viel Mist geschrieben wird (mein ich gar nicht so stark), ...
Ich habe nirgends geschrieben, dass das
meine Meinung ist - obwohl ich eine gewisse Tendenz auch sehe ...
... dann trägt Dein erster "sehr lauter" wohl mehr dazu bei, ...
Meinst du damit diesen Satz: "Aber was du da vor hast, halte ich für "Blödsinn"!

"
Sorry, Erich, das ist meine Meinung. Das Wort 'Blödsinn' hatte ich noch dazu in Anführungsstriche gesetzt und ein Smiley angefügt, damit ich Uli nicht "auf die Füße trete". Warum ich dieser Meinung bin hatte ich im Anschluss begründet. Das in meinen Augen einzig verkehrte war die Einschätzung des Gewichts.
... als der zweite. Ich möcht hier auch nicht den Moralapostel machen, ich hatte auch schonmal einen schlechte Tag im Forum und war froh, dass es mir jemand schrieb, ohne mich vorzuführen.
Da weiß ich jetzt nicht genau, auf wen du den "schlechten Tag" beziehst.
Zur Sache:
Hättest Du mal weiter oben den Link zum ADAC verfolgt wäre die Frage der Legalität schon weitgehend beantwortet gewesen.
Ich habe mir den Link angeschaut und konnte keinen Bezug feststellen. Dort wird lediglich gesagt: "Trägersysteme für die Heckklappe gelten als "Ladung". Eine Anbauprüfung durch einen Sachverständigen ist nicht notwendig"
Im Zusammenhang kann ich dem nur entnehmen, dass der Anbau von Fahhrradträgern an der Heckklappe keiner Prüfung durch einen Sachverständigen bedarf. Hier im Thread geht es weder um Fahrradträger, noch um den Anbau an eine Heckklappe. Inwieweit der Träger selbst vorher geprüft wurde, wird auch nicht erwähnt.
Zur Technik:
Ich arbeite seit 44 Jahren im Maschinen- und Metallbau. Ich würde im ersten Anlauf Hakims Auslegung nicht verwerfen, da ich selbst Motorrad fahre und solche Träger schon (legal) verwendet habe.
Da weiß ich jetzt nicht, was du unter "legal" verstehst. - Das was Hakim praktiziert?
So wie Du Hakims Träger niedermachst, müsstest Du jeden LC Fahrer mit großem Gewicht auf dem Dach auch niedermachen. Manche Dachzelte wiegen genausoviel wie Hakims Möppel.
Uneingeschränkt: Ja. Das Gewicht für Dachlasten setzt der Fahrzeughersteller fest. Wer das im Fahrbetrieb auf öffentlichen Straßen deutlich überschreitet, handelt verantwortungslos. - Auch wenn bisher immer alles gut gegangen ist. Ich habe sogar Verständnis für Fuhren etwas jenseits der Vorschriften, wenn Schäden für dritte durch entsprechende Maßnahmen ausgeschlossen werden können. Aber dazu kann ich keinem Dritten "raten".
Ich würde Hakims Träger eher verwenden als das Ich Zelt, Kanister und Reserverad wegen der BUSCH Optik aufs Dach packen würde - alleine aus technisch- fahrdynamischen Gründen.
Vom Grundsatz stimme ich dir da zu. Nur haben wir anscheinend unterschiedliche Vorstellungen von "technisch-fahrdynamischen" Eigenschaften.
WoMo Roller Träger sind auch nicht aus 300er Breitflanschträgern.
Nein, aber erstens werden sie an überprüften, vorgesehenen Punkten direkt am Rahmen befestigt und sind kein Anbau des Anbaus und zweitens sind die handelsüblichen WoMo-Motorradträger statisch durchgerechnet, in Fahrversuchen überprüft und meines Wissens durch ABE bzw. Gutachten abgesegnet. Natürlich kann man auch eine Eigenkonstruktion in Angriff nehmen, die sollte dann aber gleichen Anforderungen gerecht werden.
Im Übrigen haftet der Konstrukteur für seine Schöpfungen und da können ganz schnell größere Beträge auflaufen.
Ich habe lediglich an der Materialauswahl etwas kritisieren - ich hätte guten unlegierten Stahl mit einer höheren Festigkeit genommen.
Darüber werden wir hier aber bestimmt noch schreiben "leiser"
Wie schon angedeutet fallen mir da noch ein paar mehr Punkte - ohne Ansspruch auf Vollständigkeit - ein.
Aber vielleicht kriegt ihr hier ja noch etwas hin, was allen Prüfungen Stand hält ...
In meinen Augen ist die Anhängerlösung immer noch die Vernünftigste! 