Hier gibt es demnächst ein paar Bilder und Überlegungen "von der Absetzkabine zur neuen Absetzkabine"
Die Ausgangssituation:
Meine Aeroplast Explorer, Absetzkabine für einen 1.5er Pickup. Gewicht rund 600kg gepackt für den Urlaub. Ob vier Tage oder vier Wochen ist eigentlich egal:

Eine tolles Prinzip - wenn man denn die Kabine auch mal absetzt und das Fahrzeug als Lastenesel für andere Dinge nutzt. Ein einzelner Herr wird sich jetzt ganz dolle freuen.
Die Überlegung:
Fehlende Außenklappen sind doof - Gummistiefel, Auffahrkeile od. sonstiges Geraffel muss immer durch den Innenraum - toter Raum Aufgrund der orig. Pritsche ist bei Absetzkabinen konstruktionsbedingt immer vorhanden.
Ein Alkoven läßt jede Absetzkabine nicken. Da reicht schon eine Betonautobahn, von Pisten ganz zu schweigen.
Wer jetzt sagt, seine Kabine mit tut das nicht soll es für sich behalten und möge diese Konstruktion bis zum Lebensende behalten.
Fazit: die original Pritsche muss weg und eine Kabine ohne Alkoven her

Eine fast ebene Fläche die mit der AHK/Hecktraverse in der Länge abschließt, mit Radausschnitten die die Abmaße der original Pritsche haben soll es werden. So könnte man das Auto auch mal ohne Kabine nutzen. Auch wenn es explizit KEINE Absetzkabine werden soll.
Also Pritsche runter und eine Skizze erstellt für einen Rahmen:

Rohr Vierkantrohr 40x40x2 sowie Rechteckrohr 55x34x2 abgelängt, geheftet und verschweißt. Das Ganze verzinkungsgerecht.

Der Radkasten (Kotflügel) wurde gleich mit eingearbeitet. Das Blech hat 3mm dicke. Wie früher im Fahrzeugbau
Der Rahmen hat die Breite der in die Fahrzeugpapiere eingetragenen Angaben - 1760mm.
Der Tankstutzen musste verlegt werden. Hier habe ich mir einen Halter gedreht, der das Füllrohr (Durchmesser 35mm) aufnimmt und klemmt.

Nun konnte der Rahmen an den Punkten verschraubt werden, wo auch schon die orig. Pritsche verschraubt wurde.
Nix Schwingelement - sondern starr - so wie es war und ein japanischer Konstrukteur sich ausgedacht hatte.
Allerdings aus Aluminium unbekannter Legierung anstatt 1mm gekantetem Blech wie beim Original.

Unter der neuen Pritsche sollten natürlich geschützt die Leuchten sitzen. Hierzu habe ich ein 5mm dickes Aluminiumblech gekantet, welches ich mit 10 Nietmuttern am Querrohr verschraubt habe (nach dem Verzinken natürlich).

Mit der Beleuchtung habe ich lange überlegt. Alles in LED Technik - so wie ich es schön gefunden hätte sollte schlappe 500 Euronen kosten.
So sind es "nur" stinknormale standard Rückleuchten von Herth und Buss geworden. In der Hoffnung, solch poplige Glühlampe bekomme ich in jedem Land der Welt, sollte mal etwas nicht mehr leuchten wollen...

So - bald geht es weiter...
Gruß Stefan





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