Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

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spec
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von spec »

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Onkelchen hat geschrieben:
spec hat geschrieben:ich habe auch keine Sicherung zwischen den beiden paralell geschaltetet bordbatterien (warum auch?!)



Das dürfte bei Toyotoll gemacht sein, weil eine Bordbatterie im Motorraum ist, die andere im Innenraum.
Die Verbindungsleitung ist also durch mind. eine Karosseriedurchführung geführt.
Deshalb wurde wohl sicherheitshalber eine Sicherung in diese Leitung eingesetzt.

Viele Grüße
Onkelchen


ah so
aber da ist doch so viel platz im motorraum, warum batterien im innenraum ?
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WD40
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von WD40 »

Bayerwaldlux hat geschrieben:
toyotoll hat geschrieben:Von Anfang an war es so, dass die LEDs für "Batterie voll geladen" bzw. ">80%" NIE leuchteten, selbst nach mehreren hundert km Fahrt nicht. Auch volle Sonneneinstrahlung brachte es nicht zuwege. Es leuchtete immer nur die LED "Laden". Die Werkstatt meinte damals, das sei normal.



Servus wolfgang,

Das ist aber scho sehr Naiv, :roll: mit dem Wissen das die Batterien nicht richtig geladen werden so eine lange Reise anzutreten.
Wichtig ist doch als erstes das der Toyo läuft, also alles andere abklemmen.

Aber mal eine Frage an alle, ist 50A nicht ein bisschen wenig als Starter Batterie :hmmm:

Luxige Grüsse, Andi


Moin Andi,
wenn eine, auch hier im Forum sehr bekannte Fachfirma diese Anlage installiert hat, auf Rückfrage von Wolfgang dann sagt, es ist alles normal...... was soll denn ein Laie dann machen?
Das schlimme an der Geschichte ist, das sich diese tolle Firma jetzt nicht mehr meldet..... nicht per Mail, Telefon oder auch hier über das Forum.
Mich macht das ziemlich sauer...... den Rest soll Wolfgang selber schreiben.
lg
Micha
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toyotoll
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von toyotoll »

Hallo liebe Buschtaxler,

ich bin überwältigt von so viel Echo auf meine Anfrage. Also erst mal danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben, mir zu antworten. Meine Antwort kommt erst jetzt, weil ich meinen Laptop erst mal mit Strömlngen versorgen musste, was ja zeitweise schwierig war.

Aus allen Euren Antworten und zusammen mit WD40, mit dem wir seit einigen Tagen wieder zusammen hier am Baikalsee unterwegs sind, haben wir m.E. eine praktikable Lösung gefunden. Die beiden Bordbatterien sind abgeklemmt bzw. ausgebaut. Ich habe eine stinknormale offene Blei-Säure-Batterie (russisches Fabrikat, 77 Ah) gekauft. Diese ersetzt die Bordbatterie im Motorraum und wird ausschließlich von den Solarpanels geladen.

Die Batterie ist seit gestern eingebaut. Alle Werte liegen völlig im normalen Bereich. Zum Glück scheint die Sonne auch noch, so dass auch die Bordbatterie trotz voller Belastung durch Kühlbox, Ladegeräte, Wasserpumpe usw. bei rund 13 V liegt.

Damit ist zwar die Fehlerursache nicht gefunden und beseitigt, aber ich denke, so kommen wir gut über die restlichen 20.000 km. Irgendwelche Experimente werde ich jetzt unterwegs nicht unternehmen, um nicht auch noch die neue Batterie oder die Starterbatterie zu gefährden.

Und gleich noch eine Erfolgsmeldung: Jetzt am Nachmittag, nachdem den ganzen Tag die Sonne schien, zeigt der Solarregler erstmalig, seit er eingebaut ist, an "Batterie voll". :-) Bleibt also nur zu hoffen, dass wir in keine ewig dauernde Schlechtwetterperiode geraten. In dem Falle müsste ich dann irgendwo eine Steckdose finden, die mir die Bordbatterie auflädt.

Ein Wort noch zu der "Fachfirma". Da ich nicht weiß, warum dort niemand erreichbar ist und warum niemand reagiert, werde ich sie hier nicht nennen. Alles andere, was sie am Fahrzeug gemacht haben (z.B. OME schwer eingebaut) funktioniert tadellos. Nur die Elektrik scheint wohl doch nicht ihr Spezialgebiet zu sein... Ich hoffe, dass die Batterien wenigstens als Garantiefall anerkannt werden.

Damit können wir diesen Thread schließen. Nochmals danke an alle, die sich so sehr bemüht haben. Wenn wir voraussichtlich im Oktober wieder zu Hause sind, werden wir den/die Fehler suchen und hoffentlich finden. Bis dahin muss die gegenwärtige Lösung funktionieren.

Viele Grüße an alle
Wolfgang :-)

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Ozymandias
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Ozymandias »

Sali Wolfgang

Hier kannst noch so einiges Nachlesen wie man es heute in 2015 macht.

http://www.microcharge.de/

Schau dir auch mal die Referenzliste an, die spricht Bände. ;)

Gruss auch an Micha

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Willem Jan Markerink
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Willem Jan Markerink »

Ozymandias hat geschrieben:Sali Wolfgang

Hier kannst noch so einiges Nachlesen wie man es heute in 2015 macht.

http://www.microcharge.de/

Schau dir auch mal die Referenzliste an, die spricht Bände. ;)

Gruss auch an Micha

Das meist interessante dort waere uebrigens dieser Artikel:

http://www.microcharge.de/index.php?opt ... &Itemid=68

Eben auch das von mir erwaehnte (dort nochmals viel) kleinere Voltageverlust, bei diese Trenndioden/MOSFET's.

Und die durchbrennende 100A Sicherungen werden da auch beschrieben, *trotz* D+ (!!!!).

Bezueglich durchgebrannte Relaiswicklungen: wenn mann als Relais solche fuer Start-Anwendungen nimmt, dann waere das wohl vorprogrammiert....
Weit besser waere ein dann Umschalt-/Stromstossrelais.
(im Maritimbereich gibt es welche mit manuelle Override)

(damit hat man immer noch nicht die ebenfalls erwuenschte blitzschnelle Rueckstrom-Abschaltung, aber das liesse sich noch einigermassen schalten per Spannungssensor, wenigstens fuer den Startvorgang)


PS: habe mich immer gewundert was da technisch so besonders waere an die IBS Anlagen aus CH....vielleicht gerade das gleiche?

PPS: das Konzept 'Saftschubser' dort finde ich auch ein mehr als netter Gedankenanreiz!
(das muesste man aber auch mit uebliche B2B-Ladewandler (wie Waeco DC/DC) hinkriegen koennen?)
(und ein Abschaltrelais bei 'Motor laeuft' natuerlich)
(Wandler abschalten, dazu Batterien direkt verbinden)
Zuletzt geändert von Willem Jan Markerink am 14. Juni 2015 18:35, insgesamt 3-mal geändert.
**Verkaufe Battery-Equalizer/Charge-Balancer/Spannungswandler 24->12v/100A**

"Those who wander are not necessarily lost"
(J.R.R. Tolkien)
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(WJM....;))

http://www.a1.nl/phomepag/markerink/main_4x4.htm

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Willem Jan Markerink
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Willem Jan Markerink »

Ozymandias hat geschrieben:Sali Wolfgang

Hier kannst noch so einiges Nachlesen wie man es heute in 2015 macht.

http://www.microcharge.de/

Schau dir auch mal die Referenzliste an, die spricht Bände. ;)

Gruss auch an Micha

Das meist interessante dort waere uebrigens dieser Artikel:

http://www.microcharge.de/index.php?opt ... &Itemid=68

Eben auch das von mir erwaehnte (hier nochmals viel) kleinere Voltageverlust, bei diese Trenndioden/MOSFET's.

Und die durchbrennende 100A Sicherungen werden da auch beschrieben, *trotz* D+ (!!!!).

Bezueglich durchgebrannte Relaiswicklungen: wenn mann als Relais solche fuer Start-Anwendungen nimmt, dann waere das wohl vorprogrammiert....
Weit besser waere ein dann Umschalt-/Stromstossrelais.
(im Maritimbereich gibt es welche mit manuelle Override)

(damit hat man immer noch nicht die ebenfalls erwuenschte blitzschnelle Rueckstrom-Abschaltung, aber das liesse sich noch einigermassen schalten per Spannungssensor, wenigstens fuer den Startvorgang)


PS: habe mich immer gewundert was da technisch so besonders waere an die IBS Anlagen aus CH....vielleicht gerade das gleiche?

PPS: das Konzept 'Saftschubser' dort finde ich auch ein mehr als netter Gedankenreiz!
(das muesste man aber auch mit uebliche B2B-Ladewandler (wie Waeco DC/DC) hinkriegen koennen?)
(und ein Abschaltrelais bei 'Motor laeuft' natuerlich)

<NACHTRAG>
Beim letzteren schon noch Achtung auf die unterschiedliche Ladespannungen, auch innerhalb von Waeco's Programm gibt es da Unterschiede; ueblich/standard ist 13,8v, aber ausgeliefert wird (optional?) auch 14.2 oder gar 14.4, je nach Bedarf (diese Werte sollten (klein) am Gehaeuse vermerkt sein!))
Man braucht hier, fuer diesen Zweck, den kleinstmoeglichen Ladespannung, also 13.2v waere noch besser als 13.8v....eventuell nachhelfen ueber Kabellaenge/Spannungsverluest....;))
Zuletzt geändert von Willem Jan Markerink am 14. Juni 2015 21:14, insgesamt 2-mal geändert.
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George
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von George »

Weit besser waere ein dann Umschalt-/Stromstossrelais.


Stromstossrelais für starten?
:ka:

Grüsse
Zuletzt geändert von George am 14. Juni 2015 19:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Pioneer
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Pioneer »

Klingt vielleicht zu simpel:
Zu alten Car-Hifi-Zeiten hatte ich im Trabant :) natuerlich eine separate Batterie fuer die Anlage im Kofferraum.
Ein Relais verband beide Batterien, wenn die Differenzspannung zwischen Ladekontrollleuchtenanschluss und Zuendungsplus ausreichte (Ladekontrollampe bei Motor an ausgeht). Als Strombegrenzung zum Laden der Zweitbatterie diente eine 50W Halogenlampe im Motorraum. D.h. wenn die Zweitbatterie durch laute Musik bei stehendem Motor geleert war, konnte man dennoch das Fzg problemlos starten und die Lampe hat den Ladestrom limitiert.
Vllt hilft das ja auf die Schnelle.
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GooSe_1977
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von GooSe_1977 »

Wenn es derjenige ist von der Rest am Geko ist - da bekomm ich grad auch keine Antwort auf ne Mail. Allerdings hab ich von seiner elektronik schon was gehört, live direkt von den Betroffenen .... er hat einen Wechselrichter und Landstrom verbaut, alledings so das Landstrom und Wechselrichter in die gleich Innenraumsteckdose gehen. Folglich rauchte der Wechselrichter ab weil der kein 230V am Ausgang anliegen haben möchte - seine Antwort war das man dort dann den Stecker ( ja STECKER ) ziehen soll. Needless 2 say das dann dort an den offenen Stiften 230V anliegt !!!

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Willem Jan Markerink
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Willem Jan Markerink »

George hat geschrieben:
Weit besser waere ein dann Umschalt-/Stromstossrelais.


Stromstossrelais für starten?
:ka:

Grüsse

Nee, da hast du die zwei Saetze in zu dichter Zusammenhang gelesen....;))

Stromstoss nur fuer das Umschalten auf 'Verbindung/Ladung', also bei Motor-laeuft.
Bei Motor-aus eben nur der Stromstoss fuer das Umschalten auf 'Unterbrechung'.
Also nix Verbindung beim Starten.

Hab normale Relais fuer permanent-ein nie wirklich gemocht....nimmt Strom, und verschleisst (verkleben tun wohl beide, besonders bei Ueberbelastung, aber eben nur das uebliche Relais wuerde eventuell auch stottern, bei schlechte Schalt-Strom-Verbindungen
Nur sind (schwere) Stromstossrelais eine ziemlich exotische Niche, oder eben teuer im Maritimbereich, und ohne Rueckmeldung/Zustands-Leuchte normalerweise auch nicht besonders Deppensicher.


Uebrigens danke ich dir trotzdem fuer diesen Gedankenanstoss....weil: mein Volvo C306 braucht, nach langer Stillstand, einige Minuten orgeln bevor endgueltig Sprit vorhanden ist (4m langer Leitung & mechanischer Benzinpumpe laesst gruessen).
Und das ermuedet den Kontaktschluesseldaumen dann doch einigermassen sehr....:))
(hatte es mit ein anderes/schlechteres Exemplar noch weit schlimmer; der hatte uebelste Dampfblasenbildung, dazu 0 Drehmoment im unteren Bereich, also regelmaessiges Malheur bei Anfahrversuche & enge Kurven, da war dann 10-15 minuten orgeln ueblich (eins der vorherige (freiwillige) Feuerwehre hatte dann auch schon vorsorglich einen Bus-Akku a 200A eingebaut....:))))
(die ebenfalls vorsorgliche Spray-Dose 'Pilot-Start' (Ether) hab ich aber doch liegen gelassen)
(obwohl es die bis im Fahrzeugraum hochgebastelte 'open-headers' durchaus leicht haette zufuhren lassen....aber das Szenario 'Backfire', im Innenraum, waere mir dann doch zu suspekt....;))
Zuletzt geändert von Willem Jan Markerink am 14. Juni 2015 20:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Willem Jan Markerink
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Willem Jan Markerink »

GooSe_1977 hat geschrieben:Wenn es derjenige ist von der Rest am Geko ist - da bekomm ich grad auch keine Antwort auf ne Mail. Allerdings hab ich von seiner elektronik schon was gehört, live direkt von den Betroffenen .... er hat einen Wechselrichter und Landstrom verbaut, alledings so das Landstrom und Wechselrichter in die gleich Innenraumsteckdose gehen. Folglich rauchte der Wechselrichter ab weil der kein 230V am Ausgang anliegen haben möchte - seine Antwort war das man dort dann den Stecker ( ja STECKER ) ziehen soll. Needless 2 say das dann dort an den offenen Stiften 230V anliegt !!!

Ja, die Sinuswellen im Einklang zu bekommen ist kein leichtes Unterfangen....:))
(das gleiche Problem stellt sich wenn man 2 Wechselrichter zusammenbinden will, zwecks groesseren (einzel)Verbraucher....ohne Werksmaessiges Synchron-Kabel geht das halt nicht (und so eins haben nur die wenigsten klein-/mobil- Geraete))

Uebrigens, hab mich immer gewundert: *muss* ein Wechselrichter dann immer abrauchen, cq waeren da absolut keine Schuetzvorrichtungen moeglich?

Wobei Stecker ziehen' natuerlich Murphianisch gefundenes Fressen waere....cq nur eine Frage von 'wann', nicht 'ob'.

Aber als Werkstatt haette man das auch nicht durchgehen lassen durfen.
(sauber TUV-maessig waere das vielleicht schon fraglich?)
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Stephan Walter
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Stephan Walter »

Eigentlich wollte ich hier nix ja mehr schreiben, aber Ihr verwirrt mir den armen Kerl mit Euren Theorien doch nur.

1.
Das würde schon angesprochen, der Verdrahtungsplan stimmt offenbar nicht, oder es wurde falsch verdrahtet. sollte aber nicht das Problem sein.

2.
Es gibt zwei unterschiedliche Konzepte,ein Doppelbatteriesystem ohne Dioden oder DC/DC Wander aufzubauen:

-Entweder mit Srombegrenzung durch relativ geringe Leitungsquerschnitte oder Widerständen im System wie die
angesprochene Lampe.

- Oder verlustfrei und damit etwas effektiver durch ausreichend dimensionierte Bauteile.
Dabei muss das Sytstem auf alle vorkommenden Ströme ausgelegt sein.

In der Regel dimensioniert man auf den Lichtmaschinennennstrom und vermeidet, dass Anlasserströme 'drüber fließen, oder man baut so kräftig, dass das egal ist und kann damit dann auch intern Starthilfe geben.
Im letzteren Fall ist es völlig schnuppe, wie das Relais angesteuert wird, im ersteren Fall muss man vermeiden, dass das Relais zu früh zuschaltet. Eine reine D+ Schaltung kann das In der Regel nicht zuverlässig, auch ,weil alte, mechanisch geregelte und moderne Lumas gar kein echtes D+ haben...


Die richtige Wahl wäre hier ein spannungs- und zeitgesteuertes Relais wie das Cyrix von Victron oder auch ein FET-Teil wie das von Mircocharge, das wegen nicht vorhandenem Schutz gegen Feuchtigkeit nicht im Motorraum eines Geländewagens gehört ( meine Meinung, der Tom Rücker ist schon ok, kompetent und nett).


Im vorliegenden Fall gibt es aber ein zweites, schwerwiegenderes Problem:
Die ausgasenden Batterien.
Auch dafür gibt es nur wenige Ursachen:
Entweder ist die Ladespannung längere Zeit deutlich zu hoch, oder die Batterie hat an mindestens einer Zelle einen Kurzschluss.

Zu prüfen wäre, ob die Spannungen ok sind, für die Exide sollten das 14,4V bei 20Grad Batterie!!temperatur sein.
Das gilt auch für den Solarregler. Der sollte auf tatsächliche 14,4V eingestellt sein, ohne Rücksicht auf irgendwelche hochspezialisierte Ladeprogramme.
Wichtig:
Die Teperaturkompensation muss funktionieren und der Fühler muss an der wärmeren Batterie angeschlossen sein!
Sonst wird die Aufbaubatterie im Motorraum überladen.

Natürlich kann auch ein Defekt in dem beiden Batterien die Ursache sein, ist zwar äußerst unwahrscheinlich, dass gleich zwei einen Macken hatten,aber nicht ausgeschlossen.

Das jetzt erst mal alles wieder augenscheinlich funktioniert, würde ich die Parameter der Anlage überprüfen, eben auch die des PV Reglers. Natürlich auch die Verkabelung auf Kurz- und Masseschlüsse prüfen.
Die Trenntechnik ist sicherlich nicht so richtig doll umgesetzt, aber ganz sicher nicht die Ursache für dass Problem.
Die ausgelöste Sicherung ist entweder Folge eines Fehlers in der Aufbauelektrik oder es gibt einen zweiten Fehler bzw. die Sytemauslegung ist etwas grenzwertig.

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Ozymandias
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Ozymandias »

GooSe_1977 hat geschrieben:Wenn es derjenige ist von der Rest am Geko ist - da bekomm ich grad auch keine Antwort auf ne Mail. Allerdings hab ich von seiner elektronik schon was gehört, live direkt von den Betroffenen .... er hat einen Wechselrichter und Landstrom verbaut, alledings so das Landstrom und Wechselrichter in die gleich Innenraumsteckdose gehen. Folglich rauchte der Wechselrichter ab weil der kein 230V am Ausgang anliegen haben möchte - seine Antwort war das man dort dann den Stecker ( ja STECKER ) ziehen soll. Needless 2 say das dann dort an den offenen Stiften 230V anliegt !!!


Cool, wundert mich gar nicht, hab ja am Anfang schon geschrieben dass jemand der Heute noch Trennrelais einbaut keine besondere Leuchte sein kann. Dein Beitrag ist dann die Bestätigung dazu. :biggrin:
Mumpitz alles zusammen....

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Stephan Walter
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Stephan Walter »

Ist ein bisschen wie im Funk-Thread.
Mit solchen einfachen "heute macht man das so" Betachtungen kommt man nicht wirklich weiter.
Davon abgesehen, von einem Trennrelais, welcher Bauart auch immer, gehen keine Batterien kaputt.
Schon gar keine Hochstromtypen, die mit 50Ah einen dicken Diesel starten können.

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Ozymandias
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Re: Hilferuf aus Sibirien - Batterieprobleme

Beitrag von Ozymandias »

Ist trotzdem veraltet allein schon weil die Ansteuerung desselben immer problematisch ist.
Wir starten den Motor ja auch nicht mehr mit der Handkurbel obwohl das theoretisch ja möglich wäre. ;)

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