Welches SCHWEISSGERÄT?
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peter_rookie
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Welches SCHWEISSGERÄT?
Ich würde ja gerne selbst öfter herum brutzeln, aber mit meinem Billigsdorfer Elektroden Dings macht das echt keinen Spass. Erst recht nicht als völliger Schweissneuling. Paar dickere Stücke hab ich zwar erfolgreich verbinden können, aber ich schaffe sogar 1.5mm Bleche zu durchlöchern.
Würde gerne auch Bleche am LC gefahrlos brutzeln, jetzt stünde Auspuffanlage am Programm.
Da hab ich an der Dumppipe zunächst Schwarzstahl und später V2A.
Das GYS Smartmig 162 wäre mir ins Auge gestochen, hat gute Testnoten und kann auch MMA und Fülldraht. Letzterer reizt mich besonders.
Hat jemand Erfahrung mit dem Gerät?scheint ja ein namhafter Hersteller zu sein. Das Billigste muss es nicht sein, 500 Euro Budget hätt ich mir gedacht
Danke
Peter
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Würde gerne auch Bleche am LC gefahrlos brutzeln, jetzt stünde Auspuffanlage am Programm.
Da hab ich an der Dumppipe zunächst Schwarzstahl und später V2A.
Das GYS Smartmig 162 wäre mir ins Auge gestochen, hat gute Testnoten und kann auch MMA und Fülldraht. Letzterer reizt mich besonders.
Hat jemand Erfahrung mit dem Gerät?scheint ja ein namhafter Hersteller zu sein. Das Billigste muss es nicht sein, 500 Euro Budget hätt ich mir gedacht
Danke
Peter
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Zuletzt geändert von peter_rookie am 27. Dezember 2016 21:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Hallihallo!
Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber als "Schweißneuling" wie Du dich selbst bezeichnest würde ich mich ganz unabhängig von der Qualität des Equipments vorerst auf andre Dinge konzentrieren, und nicht gleich LC herumraten. Da ist schnell unwiderruflicher Schaden angerichtet, und an tragenden, bzw. sicherheitsrelevanten Teilen ist der TÜV auch schon mal irgendwie kleinlich.
Mein Favorit: WIG Schweißen geht eigentlich für alles solange Du nicht Bierdeckelgrosse Löcher zubraten willst (was eh nur Murks wird)
Meiner Meinung nach im Dünnblechbereich 1. Wahl, und zum Auspuff bauen sowieso.
Billig Schweißgeräre aus den einschlägigen Baufachmärkten kannst im Regelfall vergessen. Ich würd mal bei EBay schauen, evtl hätte ich sogar noch ein älteres Invertergerät für Dich.
VG
Andy
Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber als "Schweißneuling" wie Du dich selbst bezeichnest würde ich mich ganz unabhängig von der Qualität des Equipments vorerst auf andre Dinge konzentrieren, und nicht gleich LC herumraten. Da ist schnell unwiderruflicher Schaden angerichtet, und an tragenden, bzw. sicherheitsrelevanten Teilen ist der TÜV auch schon mal irgendwie kleinlich.
Mein Favorit: WIG Schweißen geht eigentlich für alles solange Du nicht Bierdeckelgrosse Löcher zubraten willst (was eh nur Murks wird)
Meiner Meinung nach im Dünnblechbereich 1. Wahl, und zum Auspuff bauen sowieso.
Billig Schweißgeräre aus den einschlägigen Baufachmärkten kannst im Regelfall vergessen. Ich würd mal bei EBay schauen, evtl hätte ich sogar noch ein älteres Invertergerät für Dich.
VG
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Baumarkt kannst Du vergessen
Ich kann Dalex Geräte empfehlen
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peter_rookie
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Wie gesagt, ich werde da keine Abenteuer am lebenden Objekt eingehen. Mein Engländer ist ohnehin fast rostfrei.
Will halt bissl Auspuff braten und Reparaturen an sonstigen Dingern durchführen. Mit den Elektroden kann ich nichtmal eine Mutter auf abgerissene Schrauben heften.
Baumärktemurks nein danke. So ein Klump hätt ich ja.
Wie gesagt bis 500 darfs kosten. Aus Platzgründen hab ich mich eben auf Fülldraht eingeschossen.
Kemppi ist mir zu teuer
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Will halt bissl Auspuff braten und Reparaturen an sonstigen Dingern durchführen. Mit den Elektroden kann ich nichtmal eine Mutter auf abgerissene Schrauben heften.
Baumärktemurks nein danke. So ein Klump hätt ich ja.
Wie gesagt bis 500 darfs kosten. Aus Platzgründen hab ich mich eben auf Fülldraht eingeschossen.
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Hallo ich kann dir eine ESAB Caddy MIG 200 I Empfehlen ein sehr gutes Gerät und kein gehalten mit 200 A Leistung und mit Lichtstrom,220V ,Preis ca um 950 Euro .Wir haben in unseren Stahlbau 6 Stück für Montage im Sehr rauen baustelleneinsatz ,und keinerlei Probleme.
Die Bedienung ist sehr einfach nur die Mateialstärke einstellen und das Schutgas ,den rest macht das Gerät selbst.
Schweißbereich von 0,6mm bis 6,00mm Blech Stahl ,ALU, VA
Die Bedienung ist sehr einfach nur die Mateialstärke einstellen und das Schutgas ,den rest macht das Gerät selbst.
Schweißbereich von 0,6mm bis 6,00mm Blech Stahl ,ALU, VA
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Hi,
ich selbst habe seit 30 Jahren einfach gestrickte Merkle Geräte. Hat sich bewährt. Das letzte ist auch schon 25 Jahre und hat hunderte Rollen Draht verbrutzelt; Hab ich gebraucht gekauft. Besser geht es aber auch. Den schönsten Lichtbogen hatte bisher ein uraltes Messer Griesbrei. Auf allen 10 Stufen. In der Arbeit haben wir nur Oerlikon bei den MAGs. Sind auch besser als mein Merkle. Aber €1000,- sollte man schon investieren. So oft kauft man sich so etwas ja auch nicht.
Gruß
Gerhard
ich selbst habe seit 30 Jahren einfach gestrickte Merkle Geräte. Hat sich bewährt. Das letzte ist auch schon 25 Jahre und hat hunderte Rollen Draht verbrutzelt; Hab ich gebraucht gekauft. Besser geht es aber auch. Den schönsten Lichtbogen hatte bisher ein uraltes Messer Griesbrei. Auf allen 10 Stufen. In der Arbeit haben wir nur Oerlikon bei den MAGs. Sind auch besser als mein Merkle. Aber €1000,- sollte man schon investieren. So oft kauft man sich so etwas ja auch nicht.
Gruß
Gerhard
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Diesel-Wiesel
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- Registriert: 7. Juli 2016 21:05
Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Abend!
Hui, also ESAB muss es nun wirklich nicht sein für'n Einstieg... Phantastische Geräte, keine Frage! WIG ist sehr schön, auch keine Frage - aber im KFZ-Bereich halte Ich davon nichts. Man hat denn doch öfter mal kopfüber, senkrecht oder verdammt unbequeme, enge Winkel... MIG ist sehr einfach, sehr schnell und man hat schnell gute Ergebnisse. Und es funktioniert in jeder Lebenslage, Brennerwinkel sind nicht soo wichtig und der Hitzeeintrag in's Blech ist, richtig geschweißt, absolut minimalst (da kann man auch mal einen Radlauf stumpf in die Seitenwand setzen ohne großen Verzug).
Ich schweiße seit vielen Jahren privat wie auch professionell mit einem billigen MIG/MAG China-Inverter (um 600€)... Die kleinen tragbaren Inverter haben nur zwei Nachteile; es passen nur kleine Drahtspulen und die Gasflasche liegt halt irgendwo herum... Wobei das mit den Spulen auch ein Vorteil sein kann; wenn's doch mal rosten sollte ist nicht gleich ganz so viel für die Tonne.
Wer Platz hat kauft sich einfach 'n altes, gebrauchtes konventionelles Gerät für 2-300€ und fertig. Für Blech sollte der Schweißstrom so bei 35-40A anfangen. Im Prinzip taugt alles, was da an Geräten in den 80ern und 90ern gebaut wurde, wirklich Schrott ist da selten dabei (abgesehen von üblichen Gebrauchtkaufrisiken). Ich weis nicht, ob man da gleich am Anfang schon einen ESAB-Inverter für 1000€ braucht!? Es kommen ja noch weitere Kosten dazu für die Gas-Flasche z.B. Selbst ein GÜDE-Gerät aus'm Baumarkt schweißt hervorragend. Ich habe so eines gerbaucht gekauft, lange genutzt und der Nachbesitzer hat damit immer noch viel Freude... Nur weil's aus'm Baumarkt kommt ist es per se kein Müll.
Es war nur nicht so praktisch wie ein Inverter (Ich mache sehr viel mobil, da hat man irgendwann kein Bock mehr auf große Geräte wuchten).
Mit etwas Zeit bei der Suche kann man richtig tolle Gebraucht-Geräte für kleines Geld erstehen. Fülldraht ist halt etwas wie Elektrode; Ich hatte damit noch nie wirklich Freude. Vor allem ist Fülldraht recht dick, Ich meine unter 1mm gibt's da fast nichts. Wo hingegen 0,6er Draht und Mischgas auch bei sehr dünnem Blech Laune macht. Oder anders; Schutzgasschweißen ist etwas flexibler, gerade wenn's um Blech geht. Irgendwo 'n Flicken draufgrillen geht mit fast allem - aber sauber eingepasste Bleche auf Stoß verschweißt, das geht mit dünnem Draht doch am besten. Ist aber auch eine Frage der favorisierten Arbeitsweise & dem Einsatzort... Dem einen genügen überlappende Bleche, Ich selber verschweiße fast nur auf Stoß ohne Überlappung wenn es möglich ist.
Wie würde Fontane schreiben? Es ist ein weites Feld - das Thema "schweißen".
Gruß,
Jan
Hui, also ESAB muss es nun wirklich nicht sein für'n Einstieg... Phantastische Geräte, keine Frage! WIG ist sehr schön, auch keine Frage - aber im KFZ-Bereich halte Ich davon nichts. Man hat denn doch öfter mal kopfüber, senkrecht oder verdammt unbequeme, enge Winkel... MIG ist sehr einfach, sehr schnell und man hat schnell gute Ergebnisse. Und es funktioniert in jeder Lebenslage, Brennerwinkel sind nicht soo wichtig und der Hitzeeintrag in's Blech ist, richtig geschweißt, absolut minimalst (da kann man auch mal einen Radlauf stumpf in die Seitenwand setzen ohne großen Verzug).
Ich schweiße seit vielen Jahren privat wie auch professionell mit einem billigen MIG/MAG China-Inverter (um 600€)... Die kleinen tragbaren Inverter haben nur zwei Nachteile; es passen nur kleine Drahtspulen und die Gasflasche liegt halt irgendwo herum... Wobei das mit den Spulen auch ein Vorteil sein kann; wenn's doch mal rosten sollte ist nicht gleich ganz so viel für die Tonne.
Wer Platz hat kauft sich einfach 'n altes, gebrauchtes konventionelles Gerät für 2-300€ und fertig. Für Blech sollte der Schweißstrom so bei 35-40A anfangen. Im Prinzip taugt alles, was da an Geräten in den 80ern und 90ern gebaut wurde, wirklich Schrott ist da selten dabei (abgesehen von üblichen Gebrauchtkaufrisiken). Ich weis nicht, ob man da gleich am Anfang schon einen ESAB-Inverter für 1000€ braucht!? Es kommen ja noch weitere Kosten dazu für die Gas-Flasche z.B. Selbst ein GÜDE-Gerät aus'm Baumarkt schweißt hervorragend. Ich habe so eines gerbaucht gekauft, lange genutzt und der Nachbesitzer hat damit immer noch viel Freude... Nur weil's aus'm Baumarkt kommt ist es per se kein Müll.
Mit etwas Zeit bei der Suche kann man richtig tolle Gebraucht-Geräte für kleines Geld erstehen. Fülldraht ist halt etwas wie Elektrode; Ich hatte damit noch nie wirklich Freude. Vor allem ist Fülldraht recht dick, Ich meine unter 1mm gibt's da fast nichts. Wo hingegen 0,6er Draht und Mischgas auch bei sehr dünnem Blech Laune macht. Oder anders; Schutzgasschweißen ist etwas flexibler, gerade wenn's um Blech geht. Irgendwo 'n Flicken draufgrillen geht mit fast allem - aber sauber eingepasste Bleche auf Stoß verschweißt, das geht mit dünnem Draht doch am besten. Ist aber auch eine Frage der favorisierten Arbeitsweise & dem Einsatzort... Dem einen genügen überlappende Bleche, Ich selber verschweiße fast nur auf Stoß ohne Überlappung wenn es möglich ist.
Wie würde Fontane schreiben? Es ist ein weites Feld - das Thema "schweißen".
Gruß,
Jan
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dermitdembaumtanzt
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- Registriert: 18. Mai 2010 23:25
- Wohnort: im randlosen W4tel, die Erde soll auch rund sein
Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Am allerschönsten gehts auf Stoss ohne Zusatz, dafür mit Wurzelschutz, aber das ist entweder Autogen oder WIG!
Da kann ich dazu gerne einen Kurs empfehlen.
Mig-Mag ist für geringere Übung verlockend, aber weder leicht, noch billig, wobei gebraucht gut möglich ist.
Viel wichtiger als Nähte brutzeln, ist die Vorbereitung; ist fast so wie beim SEX, nur viel heisser.
Kochen soll viel leichter sein
Da kann ich dazu gerne einen Kurs empfehlen.
Mig-Mag ist für geringere Übung verlockend, aber weder leicht, noch billig, wobei gebraucht gut möglich ist.
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peter_rookie
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Vor einer Woche erzählst mir ich soll ein Fülldrahtgerät beim Zgonc kaufen. Jetzt kenn i mi nimma aus. Wurzelbehandlung, Vorspiel, Stoss für Stoss... du gehst zu spät schlafen Alter
Jan hat meine Zwecke wohl am besten erkannt oder erahnt. Das Gys Smartmig könnte ja Fülldraht, Schutzgas und Elektrode. Da kann ich an den einfachen Dingen ruck zuck Fülldraht versuchen und wenns mal dünner werden sollte oder das keine Freude macht immer noch zum Gas wechseln. Dacht ich mir halt. Fülldraht gibts da ab 0.9mm.
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Jan hat meine Zwecke wohl am besten erkannt oder erahnt. Das Gys Smartmig könnte ja Fülldraht, Schutzgas und Elektrode. Da kann ich an den einfachen Dingen ruck zuck Fülldraht versuchen und wenns mal dünner werden sollte oder das keine Freude macht immer noch zum Gas wechseln. Dacht ich mir halt. Fülldraht gibts da ab 0.9mm.
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Hi,
grundsätzlich würde ich als Verfahren für Autos MAG empfehlen: Es ist schnell, sauber und für dünne Bleche und dicke Querschnitten geeignet. Etwas Rost, Schmutz oder Unterbodenschutz ist für den Prozess kein Problem. Bei Einsätzen draußen kann man dafür sorgen, dass das Schutzgas nicht vom Wind weggeblasen wird. Passiert das doch ist das kein Beinbruch. Der Wärmeeintrag ist nicht so klein wie beim WIG, aber ok. Die meisten Geräte kann man auf MIG umrüsten. Bei Alu ist das aber nicht immer ganz problemlos.
WIG ist die "feinste Methode" und für fast alle Metalle geeignet. Es ist aber nur für den Schweißplatz wirklich gut. Draußen am Aupuff geht nicht wirklich. Es ist zu langsam und Schmutz oder Gasmangel führen den SChweißer sofort zum Schleifbock
.
Gasschmelzschweißen hat einen sehr hohen Wärmeeintrag, ist langsam und wird meistens zum Richten verwendet. Früher war es beim Rohrschweißen weit verbreitet, da man gut "Öse" bzw. Durchschweißen konnte. Mit einem Schneidbrenner kann man evt. mal was durchsäbeln.
Elektro ist eine robuste Sache, die Geräte günstig. Durch die Wahl der der Umhüllung kann auf den Prozess Einfuss genommen werden. Für draußen gut. Nicht gut ist es für Bleche. Nervig ist die Schlacke und das Problem, dass die Elektroden absolut trocken und geschützt gelagert werden müssen. Also nix für den Auspuff und seltene Einsätze. Profis haben beheizte Köcher für die Elektroden, um die Nahtgüte zu sichern. Zum einfachen Brutzeln muss man das nicht so hoch halten, grundsätzlich wäre es aber für mich die letzte Wahl.
Ein günstiges Gerät aus dem Baumarkt genügt durchaus für das Punkten eines Blechs. Ich hatte am Anfang auch ein Einhell. Das Ding hat mich aber genervt. Für saubere kurze Nähte war die Regelung des Vorschubs nicht ausgelegt. Außerdem hat es bei langen Nähten schnell abgeschaltet. Und die 5 kg Drahtrollen sind einfach zu klein.
Meine Empfehung: Ein einfaches MAG mit 250 A und auf jeden Fall 10 Stufen für den Strom. Es muss auch nicht unbedingt ganz neu sein. Aber auch nicht total ausgeleiert. Meine Erfahrung sagt auch, je schwerer das Gerät desto ruhiger brennt der Lichtbogen. Ein Gerät mit 60-70 kg ist da eher nicht so
.
Gruß
Gerhard
grundsätzlich würde ich als Verfahren für Autos MAG empfehlen: Es ist schnell, sauber und für dünne Bleche und dicke Querschnitten geeignet. Etwas Rost, Schmutz oder Unterbodenschutz ist für den Prozess kein Problem. Bei Einsätzen draußen kann man dafür sorgen, dass das Schutzgas nicht vom Wind weggeblasen wird. Passiert das doch ist das kein Beinbruch. Der Wärmeeintrag ist nicht so klein wie beim WIG, aber ok. Die meisten Geräte kann man auf MIG umrüsten. Bei Alu ist das aber nicht immer ganz problemlos.
WIG ist die "feinste Methode" und für fast alle Metalle geeignet. Es ist aber nur für den Schweißplatz wirklich gut. Draußen am Aupuff geht nicht wirklich. Es ist zu langsam und Schmutz oder Gasmangel führen den SChweißer sofort zum Schleifbock
Gasschmelzschweißen hat einen sehr hohen Wärmeeintrag, ist langsam und wird meistens zum Richten verwendet. Früher war es beim Rohrschweißen weit verbreitet, da man gut "Öse" bzw. Durchschweißen konnte. Mit einem Schneidbrenner kann man evt. mal was durchsäbeln.
Elektro ist eine robuste Sache, die Geräte günstig. Durch die Wahl der der Umhüllung kann auf den Prozess Einfuss genommen werden. Für draußen gut. Nicht gut ist es für Bleche. Nervig ist die Schlacke und das Problem, dass die Elektroden absolut trocken und geschützt gelagert werden müssen. Also nix für den Auspuff und seltene Einsätze. Profis haben beheizte Köcher für die Elektroden, um die Nahtgüte zu sichern. Zum einfachen Brutzeln muss man das nicht so hoch halten, grundsätzlich wäre es aber für mich die letzte Wahl.
Ein günstiges Gerät aus dem Baumarkt genügt durchaus für das Punkten eines Blechs. Ich hatte am Anfang auch ein Einhell. Das Ding hat mich aber genervt. Für saubere kurze Nähte war die Regelung des Vorschubs nicht ausgelegt. Außerdem hat es bei langen Nähten schnell abgeschaltet. Und die 5 kg Drahtrollen sind einfach zu klein.
Meine Empfehung: Ein einfaches MAG mit 250 A und auf jeden Fall 10 Stufen für den Strom. Es muss auch nicht unbedingt ganz neu sein. Aber auch nicht total ausgeleiert. Meine Erfahrung sagt auch, je schwerer das Gerät desto ruhiger brennt der Lichtbogen. Ein Gerät mit 60-70 kg ist da eher nicht so
.Gruß
Gerhard
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Gerhard2 hat geschrieben:...grundsätzlich würde ich als Verfahren für Autos MAG empfehlen: .......Der Wärmeeintrag ist nicht so klein wie beim WIG, aber ok.
Aus meiner Praxis würde ich sagen, isses eher andersrum. Aber vielleicht stelle ich mich auch nur zu dämlich an.

MIG/MAG hat auf jeden Fall das breiteste Anwendungsspektrum, zumal man mit vielen Geräten auch Elektrodenschweißen kann, teilweise sogar hartlöten.
Mit dem WIG-Brenner würde ich mich auch nicht unter's Auto legen. Außerdem fehlt einem da meistens die dritte Hand.
Feldi (ganz im Süden)
"I woid beim IQ dreistellig sei, ned beim G'wicht" (Klaus Eckel)
"Jeder dritte Politiker ist mittlerweile genauso blöd wie die anderen zwei" (Rolf Miller)
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dermitdembaumtanzt
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
peter, das sind doch gute Nachrichten aus München, brauch ich nicht so zeitig aufstehen, und du bist entweder viel Geld und einen Schweisskurs (mehrwöchig natürlich) los, oder du hast schnell was, wo nachher jeder sagt, was es nicht kann. Brutzeln und der Wille zur Naht, mit allen Vorbereitungen, sind doch verschieden.
Falls du KB besuchst, mach ich bei dir einen Kochkurs, Milchreis kann ich schon.
PS: mein leichtestes Schweissgerät hat nur 21kg(mit Wasserkühler) aber ohne Kabel, Brenner, Gasflasche; und mein schwerstes ist glaub ich 10mal schwerer, dazwischen gibts natürlich noch MIG/MAG mit ungefähr 140kg plus Flasche.
Kann aber nicht sagen, welches entbehrlich wäre, für Dünn(unter 2mm) und Blech geh'n aber nur 2
@Feldi:
du hältst dem Gerhard2 aber nicht vor, MAG ohne Erwähnung von MIG geschrieben zu haben, um das ANDERSRUM zu Begründen, ich finds nicht in deinem Beitrag.
MG(eschweißten) Grüßen, Andreas
Brauch schnell eine volle Argonflasche, der Wurzelschutz hat mehr Verbrauch.
Falls du KB besuchst, mach ich bei dir einen Kochkurs, Milchreis kann ich schon.
PS: mein leichtestes Schweissgerät hat nur 21kg(mit Wasserkühler) aber ohne Kabel, Brenner, Gasflasche; und mein schwerstes ist glaub ich 10mal schwerer, dazwischen gibts natürlich noch MIG/MAG mit ungefähr 140kg plus Flasche.
Kann aber nicht sagen, welches entbehrlich wäre, für Dünn(unter 2mm) und Blech geh'n aber nur 2
@Feldi:
du hältst dem Gerhard2 aber nicht vor, MAG ohne Erwähnung von MIG geschrieben zu haben, um das ANDERSRUM zu Begründen, ich finds nicht in deinem Beitrag.
MG(eschweißten) Grüßen, Andreas
Brauch schnell eine volle Argonflasche, der Wurzelschutz hat mehr Verbrauch.
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Hallo Peter,
Für kleine und große Reperaturarbeiten am Kfz vergiss wig besser. Das ist toll wenn du einen neuen Auspuff bauen willst, dafür brauchst du dann aber auch jede Menge Übung damit das für wird.
Mit MAG bekommst du gute Ergebnisse, auch wenn auf der Rückseite deiner Bleche noch Lackreste vorhanden sind. Das lässt sich bei aller Mühe ja nicht immer verhindern....
M.e. reichen zum starten einfachere Geräte sicherlich. Gerade moderne Invertergeräte sind nicht so schlecht. Fülldraht habe ich mal ausprobiert, fand ich aber nicht wirklich toll.
Ich habe deine pm übrigens gesehen, bin aber unterwegs und tapatalk sendet meine pms offensichtlich nicht.
melde mich vor Silvester, dann bin ich wieder daheim. Das Angebot steht noch..... 
Für kleine und große Reperaturarbeiten am Kfz vergiss wig besser. Das ist toll wenn du einen neuen Auspuff bauen willst, dafür brauchst du dann aber auch jede Menge Übung damit das für wird.
Mit MAG bekommst du gute Ergebnisse, auch wenn auf der Rückseite deiner Bleche noch Lackreste vorhanden sind. Das lässt sich bei aller Mühe ja nicht immer verhindern....
M.e. reichen zum starten einfachere Geräte sicherlich. Gerade moderne Invertergeräte sind nicht so schlecht. Fülldraht habe ich mal ausprobiert, fand ich aber nicht wirklich toll.
Ich habe deine pm übrigens gesehen, bin aber unterwegs und tapatalk sendet meine pms offensichtlich nicht.
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
dermitdembaumtanzt hat geschrieben:@Feldi:
du hältst dem Gerhard2 aber nicht vor, MAG ohne Erwähnung von MIG geschrieben zu haben, um das ANDERSRUM zu Begründen, ich finds nicht in deinem Beitrag.
Um Gottes Willen, ich halte dem Gerhard garnix vor.
Ich wollte lediglich anmerken, daß meiner hobbymäßigen Erfahrung nach der Wärmeeintrag bei WIG-Schweißen größer ist als bei MIG/MAG. Vieleicht ist das bei den Profis ja anders.

Feldi (ganz im Süden)
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Re: Welches SCHWEISSGERÄT?
Ich habe mir 2013 dieses hier gekauft und bin sehr zufrieden.
http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40 ... O&_sacat=0
Als MMA Gerät ist es klein und handlich und der Lichtbogen ist sehr ruhig. Im MIG Betrieb ist es natürlich weniger handlich und eher für Drinnen geeignet. Gilt ja allgemein bei Gasabschirmung.
Für ab und an mal eine Schweißnaht reicht das völlig. Vielleicht geht sogar eine Nummer kleiner.
http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40 ... O&_sacat=0
Als MMA Gerät ist es klein und handlich und der Lichtbogen ist sehr ruhig. Im MIG Betrieb ist es natürlich weniger handlich und eher für Drinnen geeignet. Gilt ja allgemein bei Gasabschirmung.
Für ab und an mal eine Schweißnaht reicht das völlig. Vielleicht geht sogar eine Nummer kleiner.
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Gruß
kadze (Gregor)
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FZJ80, Ez.95, LPG
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kadze (Gregor)
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