Ich weiss, dass dieses Thema schon oft in die Breite getreten wurde, aber dennoch riskiere ich es in meinem ersten Post hier wieder so einen Thread zu erstellen.
Die Ausgangslage: Wir (ich mit Freundin) waren diesen Sommer in Island und hatten dort einen nagelneuen Revo mit US-Absetzkabine. Von dem Land und der Art zu Reisen waren wir völlig begeistert, (und ich vom Offroaden
Da Island allerdings schweine teuer ist und wir mit der Kabine nur mittelmässig zufrieden waren, wurde der Entscheid gefasst, dass es etwas eigenes werden soll. Da wir das Fahrzeug "nur" ein paar Jahre in Island deponieren wollen (es muss einmal im Jahr runter von der Insel) und in 5-10 Jahren auch das Thema Nachwuchs ansteht (dann primär für etwas einfachere Klimazonen), kamen wir zu folgendem Plan:
Hilux Revo DoKa als Chassis
Expeditions-Alkovenkabine von Ortec- oder Alpha-cab als Festaufbau mit Pop-up-Dach (Containertauglich)
2kW Dieselheizung und Sprit- oder Kartuschen-Kocher
100l Frischwasser
30l Kühlbox
100Ah AGM und 100Wp Solar
Stausystem mit Rako-boxen
Innenausbau mit Alu-profilen
Für grossflächiges wie die Sitzgelegenheit etc. Alu-wellpappe von Metawell.
Auszugsbett im Alkoven mit Froli-system und unterlüftung durch Standheizung
Die Sitzfläche wäre L-förmig und Längs zur Fahrtrichtung. Diese könnte zu einem 1.1m x 1.8m grossem Bett umgebaut werden. Sollte für 1-2 kleinere Kinder reichen und sonst gibt es dann ein Zelt.
Für die Wohnkabine rechne ich mit ca. 350Kg Trockengewicht, sodass die Zuladung mit Wasser und Gepäck bei ca. 500Kg liegt.
Der Revo bekäme sicher einen Schnorchel sowie eine Höherlegung von den Achs- und Getriebeentlüftungen und eine an das Gesamtgewicht angepasste HA-Federung. Toyota biete ja eine Luftfederung ab Werk, allerdings tendiere ich eher zu stärkeren Blattfedern. Wofür würdet ihr euch entscheiden?
Ein Kompressor wird sowiso an Bord sein um den Reifendruck anzupassen. Als Bereifung würde ich wohl die BFG AT KO2 in der Dimension 270/70 17R nehmen.
Den Innenausbau werde ich selbst übernehmen, lediglich die Zusatzisolationen der Zeltbahnen werden noch vom Profi gemacht.
Was haltet Ihr davon? Ist es vom Gewicht her realistisch? Haben wir etwas vergessen? Was würdet Ihr anders machen?
Gruess aus der Schweiz



