Welches Material für Liegefläche im Hubdach ???

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raalaafer
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Welches Material für Liegefläche im Hubdach ???

Beitrag von raalaafer »

Hallo zusammen,
hab mal wieder eine Frage und bin auf eure Meinungen und Ideen gespannt. Was nehme ich als Liegeplatte im Hubdach. Im meinem alten Fahrzeug hatte ich eine Multiplex-Birke, ich glaube 21 mm dick.
Nachteil: Multiplex ist richtig schwer und die Platte hat sich trotz dem durchgebogen. Wer hat Ideen? Gibt es irgendwelche Sandwichplatten z.B. mit Lamellen oder ähnlichem. Oder anderen Materialen wie Alu oder Kunststoff? Die Aufbauhöhe ist nicht wichtig, nur das Eigengewicht und die Biegung bei Belastung. Was benützen die Hubdach-Herstellen wie Tom's Fahreugtechnik und alle anderen ...

Schon mal herzliche Dank für eure Antworten
Grüße Holger

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HZJ syttini
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Beitrag von HZJ syttini »

Hi Holger,

da bin ich jetzt ein bischen sprachlos :shock: , weil ich hab nur 19/21mm Buche-Multiplex und bei mir biegt sih nichts störend durch - auf ner Breite von knapp 1,60, trotz 180kg Belastung.

Sie ist jedoch an den Enden mit dem gleichen Holz "Matratzenhoch" vestärkt (hochkant) plus Aluprofil. Aufnahme vone ganz, hinten an zwei Stellen aussen. Die Seiten haben natürlich auch die Hochkanthölzer.

Wegem dem Gewicht hat sie viele 50er Löcher (sehr viele).

Gruß

Andi
"Man braucht keinen vollen Tank, um vorwärts zu kommen!"
Land Cruiser HZJ79 + Toyota MR2 W3 + Mazda 6 MPS

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Romain
Spender
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Beitrag von Romain »

Meine Multiplexplatte ist in 4 geteilt, darum hat man auch weniger schwer zu heben wenn man sie mal rausnehmen will da man mehrere Einzelteile hat. Die Breite ist auch nur 1,20. Durchgebogen hat sich bis heute noch nichts.
Gruss

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raalaafer
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Beitrag von raalaafer »

Hallo Andi,
jetzt hast du mich erwischt, kann auch sein das die Platte dünner war. Ich habe das Fahrzeug leider nicht mehr, aber 130cm breite hatte die Liegefläche. Wir wiegen zusammen ca. 145 kg, das hat sich die Platte schon leicht gebogen.

Gruß Holger

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Muddy
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Beitrag von Muddy »

@ all

es gibt alusandwichplatten aus dem flugzeugbau
sehr leicht und mega stabil

gruß

ralph

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Luka
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Beitrag von Luka »

hallo holger,
ich hab mein klappdach von tom und co. bauen lassen - monopan-wabenplatten mit teppich bezogen. da biegt sich nix und leicht is es auch

gruss, luka

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MiWe
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Registriert: 20. Mai 2001 22:03

Beitrag von MiWe »

Ich habe die ganze Bretter- uind Cobond-Geschichten rausgschmissen und durch einen gewöhnlichen Roll-Lattenrost ersetzt.
Darauf eine gute Latex-Matratze mit 5 cm (ich weiß, die ist schwer...)
Ein unvergleichliches Schlafgefühl im Gegensatz zu selbstaufblasenden LuMas, Schaumstoffpolstern und sonstigem Zeug... - gute Hinterlüftung, für mich ein KO-Kriterium...
Hier ist meine Matratze auf Mass her - nicht billig, aber preiswert! (bekomme keine Provision, bin normaler Kunde!) - Thomas Petzold, 74er-Fahrer, hat diese Matratzen im Sommer bei Keba vorgestellt: www.fanello.de

MiWe

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MiWe
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Beitrag von MiWe »

HZJ syttini hat geschrieben:Auf ner Breite von knapp 1,60, trotz 180 kg Belastung. Sie ist jedoch an den Enden verstärkt. Wegem dem Gewicht. Gruß Andi


Wie, Andi?
Du 160 cm breit und 180 kg schwer???
Uuups! :aetsch:

Weiterhin guten Appetit!

MiWe

P.S.: Sorry, habe verwässert, ich weiß - konnte es mir aber nicht verkneifen...

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Alpha-CAB
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Material

Beitrag von Alpha-CAB »

Morgen Holger,

für deine Zwecke würd ich eine 10´er Alucoreplatte verwenden.

soweit ich mich entsinnen kann hast ja du ja garkein Hubdach - hehe :D

Gruss Marco
Gut unterwegs - Neues erfahren !

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raalaafer
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Beitrag von raalaafer »

Hi Marco,

das stimmt kein Hubdach,aber eine geniale Kabine von euch!
Für alle zur Erklärung: Alpha-cap baut für mich im Moment eine kleine Kabine mit Alkoven. Allerdings ist die Kabine nur 1,80 breit so, dass wir in Fahrtrichtung mit den Füssen im Alkoven schlafen werden. Daher wird der ander Teil der Liegeflächen aus Platten bestehen.

Grüße Holger

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Leomobil
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Beitrag von Leomobil »

18mm Platte, Kanten mit alu verstärkt! Aber insgesamt keine Probleme!
Dazu selbstauflasende Iso-Matten und darüber 2 Schaffelle quergelegt (irgendwo in der ungarischen Puszta mal gekauft!)
Gutes Schlafgefühl und sehr angenehm!

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Colt
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Beitrag von Colt »

Das mit den Schafffellen ist ein sehr guter Tipp! Gibt ein sehr angenehmes Wohlfühlklima... Im Winter wie auch im Sommer ein gutes Gefühl!

Wie wäre es in der Kabine einen Lattenrost einzubauen, der sich tagsüber zusammenschieben läßt? Die Matratze teilen und dann den hinteren Teil über den anderen im Alkoven schieben?

Viele Grüße,
Marc

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HZJ syttini
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Beitrag von HZJ syttini »

Colt hat geschrieben:Das mit den Schafffellen ist ein sehr guter Tipp! Gibt ein sehr angenehmes Wohlfühlklima... Im Winter wie auch im Sommer ein gutes Gefühl!

Wie wäre es in der Kabine einen Lattenrost einzubauen, der sich tagsüber zusammenschieben läßt? Die Matratze teilen und dann den hinteren Teil über den anderen im Alkoven schieben?

Viele Grüße,
Marc



Ich kenne das "neue" Auto nicht, könnte mir aber vorstellen, daß es auch wie bei mir funktionieren könnte und ist ne saubere Sache. Nur habe ich keinen Lattenrost im klassischen Sinne, sondern besagte Multiplexplatte mit vielen Löchern - für die Belüftung A und B für die Wärme von der Heizung von unten. Hab dann auch eine zweigeteile Matraze - funktioniert auch sehr gut mit Spannbettlaken (wenn gewünscht). Die vordere Matraze sollte jedoch irgendwie fixiert werden. Außerdem wäre im vorderen Bereich über ne passable Unterlüftung nachzudenken, wenn man es schon macht - sprich mein Alkoven hätte künftig Längsrillen eingelassen. Im eingeschobenen Zustand hat es noch Platz für Decken, Kissen und den Tisch - wird schön "spannig" eingepackt, dann rutscht der Bettteil auch nicht mehr nach hinten, wenn es ins Gelände geht. Außerdem hällt die ganze Geschichte meine festen Seitenwände "still" während der Fahrt. Wenn es keine festen Wände hätte, wäre noch ein toller Platz für Campingstühle usw. da.

Gruß

Andi
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Harzcruiser
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Beitrag von Harzcruiser »

Hallo Holger und alle anderen,

bei meinem Inno-Dach habe ich nach unbequemen Nächten auf den Originalbrettern mit Stahlkantenverstärkung umgerüstet auf Rolllattenrost. Es ist ein absoluter Unterschied zwischen den beiden Varianten. Ich werde nicht mehr zurückrüsten. Kosten für den Lattenrost etwa 80 €uro beim Dänischen Bettenlager. Ca 100 kg Belastung pro Latte. Im Orig. betrug die Breite 140cm und die Länge etwa 200cm. Den kpl. Rolllattenrost habe ich zerlegt, auf die Dachbreite angepaßt und nach Versiegelung mit Bootslack wieder zusammengebaut. Die Härte kann man durch Änderung der Lattenabstände variieren. Auch nach Körperzonen unterschiedlich. Zum problemlosen Aufsteigen habe ich die ersten 2 Latten doppelt ausgeführt (2-lagig verleimt). Weiterer Nebeneffekt dabei ist außerdem eine erhöhte Kopflage.
Ich werde den Abstand der Latten noch erhöhen, so daß jede Latte in die Zwischenräume eines anderen Lattenpaares paßt, um Platz zu sparen.

@Luka(Christian) - In Eurer Gewichtsklasse biegt nichts durch.
Gruß auch an Susanne, Luka und Josh. :greensmilewinkgrin:

Lattenfreundliche Grüße aus dem Harz,
Markus
Take the long way home !
Lieber J7 als Q7

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MiWe
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Beitrag von MiWe »

@Markus,

genau diesen Lattenrost habe ich auch... (s.o.)

Als ich im Dänischen Bettenlager war, wollten sie mir zuerst den einfachen für 29 € anbieten, als ich jedoch meinte, dass mich jede Latte aushalten sollte, weil ich da ins Hochdach klettern möchte (etwas unverständliches Dreinblicken des Verkäufers...), riet er mir sofort von diesem Teil ab und empfahl mir den äußerst stabilen...

Ich frag' mich nur, warum? Und wie er das gemeint hat??
Muss ich da jetzt irgendwie betroffen sein??? :|

MiWe

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