Aufgrund des freundlichen Hinweises zu meiner Signatur von Albert will ich versuchen noch einmal deutlich zu machen um was es geht.
Auch wenn es gar nicht zum von Tom dem Taxifahrer geplanten Belehrungsthread über die direkte Demokratie (in der er zu leben glaubt

) passt.
Hier noch einmal der Beginn der Teil-Diskussion:
landcruiser hat geschrieben:TomB hat geschrieben:...
Hier dreht es sich vor allem darum, dass praktisch der gesamte Drogenmarkt von Asylanten betrieben wird, ....
Gibt es jemand, der diesen bullshit tatsächlich glaubt?
Zunächst habe ich behauptet, dass "Asylant" eine abwertende Bezeichnung ist. Munter von der Seele weg, wie es meine Art ist. Ich seh das nämlich so. Und mit der Sichtweise bin ich in Europa nicht allein.
Hier die geforderten "Quellen" für diese meine Behauptung (wahllos aus den ersten Treffern bei google genommen):
aus D:
http://de.wiktionary.org/wiki/Asylantaus Österreich:
http://derstandard.at/1259282533915/Was ... gung-machtaus der Schweiz:
Asylant
Etwa um 1970 taucht im deutschen Sprachgebiet die Bezeichnung Asylant für Flüchtlinge und Asylsuchende auf. Von Anfang an waren es rechtsstehende und fremdenfeindliche Organisationen und Personen, die das Wort benutzten. Deshalb bekam Asylant eine klar abwertende Bedeutung. Die politischen Behörden der Schweiz verwenden diese Bezeichnung nicht. Das Asylgesetz zum Beispiel spricht von «Asylsuchenden».
http://www.gra.ch/lang-de/gra-glossar/121und noch ein Treffer:
http://books.google.de/books?id=S6Xo33U ... nd&f=falseDamit dürfte meine kühne Behauptung hinreichend belegt sein und feststehen, dass es sich nicht um eine abweichende Meinung in Sachen Sprachgebrauch handelt.
Und nun inhaltlich:
Bei den Kleinmengen-Drogen-Dealern mag es sich vorwiegend um ausländische (farbige (?) ) Personen mit einem Asyl-Hintergrund handeln.
Sie sind jedoch nur das letzte Glied in der Kette. Sie sind diejenigen, die ständig "erwischt" werden und in den Medien landen.
Sie sind aber nicht die Importeure und nicht die Verteiler der Großmengen, die das richtige Geld mit dem Drogenhandel verdienen.
Sie sind das kleinste letzte austauschbare Rädchen im Getriebe, das man jederzeit und zeitnah ersetzen kann. Den Drogen-"Markt" haben ganz andere Kreise in der Hand, die sich der Not dieser Leute bedienen.
Das sind die Fakten.
Daher ist die Behauptung
Hier dreht es sich vor allem darum, dass praktisch der gesamte Drogenmarkt von Asylanten betrieben wird,
falsch.
Es ist eine von den Geschichten, die in den einschlägigen Medien gerne immer wieder genutzt wird Stimmung zu machen.
Und wie man sieht wird es gern geglaubt und nachgeplappert.
Naja, sicher wird Tom der Taxifahrer wieder was zu meckern haben. Auch die von mir genannten Zahlen zur Anzahl der Asylanträge aus 2009 aus D und CH war ihm ja nicht genehm.
Besonders hilfreich in solchen Diskussionen sind Hinweise wie dieser:
Wer Ausländerkriminalität kritisiert wird schnell in die braune Ecke geschoben und als remdenfeindlich abgestempelt.
Besonders die Deutschen sind da Weltmeister.
Die Deutschen haben eine Geschichte, aus der einige etwas gelernt haben.
Manche übertreiben es mit dem geschichtlichen Erbe etwas. Aber besser so als in die andere Richtung.
Ich bin mehr der Typ, der vor der eigenen Haustür kehrt und keine Sterotype über Schweizer oder Asylbewerber von sich gibt.
Naja, son ein paar hab ich natürlich schon über die Schweiz:
Super leckere Schoki, Schoko-Schaum-Küsse (oder wie ist der politisch korrekte Begriff für "Negerküsse"?) lecker Käse, schöne Landschaft, saubere Autobahnen.
