Wichtig ist bei abgesenktem Reifenluftdruck die verminderte Tragfähigkeit zu beachten und besonders die Geschwindigkeit daran anzupassen!
Flüssiges vorausschauendes Fahren ohne heftige Lenk- und Bremsbewegungen
Zum Stoppen in den Dünen immer erst nach dem Dünenkamm das Fahrzeug mit der Nase bergab stoppen
Beim Stoppen im Gefälle das Fahrzeug mittels kurzem Bremsschlag einen Bremskeil aus Sand vor dem Reifen schaffen, um den Wagen am Wegrollen zu hindern.
Fahrzeug mit eingelegtem Gang und gestopptem Motor sichern - die Handbremse kann durch eingedrungen Sand/Staub oft in der Wirkung deutlich nachlassen! Auch in der Ebene!
Nicht zu schnell fahren! Kommt man irgendwo nicht hoch, ist ein vorsichtiger 2./3./4. Versuch besser, als "sicherheitshalber" mit viel Schwung auf jeden Fall drüber zu kommen!
Es gibt viele Bilder von auf der Schnauze gelandeten Fahrzeuge, die "etwas" zu schnell waren.
Immer Dünen in Fallrichtung befahren. Ist das nicht möglich, ist ausreichende Geschwindigkeit Trumpf! Solange sich die Räder drehen, kippt ein Fahrzeug eher nicht um! (selbst probiert )
Wenn nicht, siehe unten ein paar im Netz gefundene zufällige Beispielbilder ...
Was gibt es noch zu beachten?
Funk zur Verständigung untereinander
Ladungssicherung ist elementar
Schwerpunkt niedrig halten
Bergematerial bereithalten:
Snatchstrap / kinetischer Bergegurt und Schaufel sowie Kompressor sind obligatorisch
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 11:05
von Gurti
Je nach Gegend kann eine Flagge an langer Stange sinnvoll sein (wird nicht umsonst "Sand Flag" genannt). Nur für den Fall, das jemand auf der anderen Seite der Düne die gleiche Idee hat.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 11:26
von Nizzacruiser
Flo,
Gute Zusammenstellung
Da gibt’s wenig zu ergänzen.
Untersetzung nutze ich selten, nicht mal im Weichsand, warum? Meist passt der eingelegte Gang nicht, weil man das fahren in Untersetzung nicht gewohnt ist. Man muss häufiger Schalten, was auch in Untersetzung nicht gut ist.
Schwung! Vorausschauendes Fahren, und immer für die kommende Situation vorher den richtigen Gang eingelegt zu haben, ist am wichtigsten.
Gas, Gas, Gas, immer feste drauf, wenn’s klare Strecke hat, auf Sand immer zügig fahren, den Motor auf Drehzahl halten, das erspart viel unangenehme Situationen.
(Wenn man sich das zutraut, wer bummelt Steck häufiger fest)
Surfen, feine Schwünge, das Auto muss gleiten, und nicht graben. Laufen lassen, smooth fahren.
Luftdruck. 0,8 nur in Dünen, oder Weichsand. 0,8 ist das letzte Mittel. Ich bevorzuge 1.0 bis 1,2 bar für alles was nicht extrem ist. Das schont die Reifen , und man muss nicht ständig nachpumpen wenn’s mal steiniger wird.
Wellen im Sand sind oft bei Mittags, oder Gegenlicht schlecht zu sehen, also nicht übertreiben. Das kann böse ins Auge gehen.
Dünen morgens fahren, je kühler und feuchter je besser.
Dünen möglichst in Windrichtung fahren, der lose Sand ist dann weggeweht.
Kuhlen zwischen kleinen Dünen meiden, hier sammelt sich weicher Sand im Loch. Da fährt man sich schnell fest.
Quer in den Dünen fahren ist für Leute mit Erfahrung, das sollten wir Wochentouris besser lassen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 12:02
von Hydraulinski
Was den Luftdruck angeht, sehe ich es auch so:
- schon 1.0 - 1.2 bar nur, wenn wirklich nur Sand (und keine Steine); sonst bisschen höher, Richtung 1.5
- unter 1.0 nur, wenn unbedingt nötig und danach bald wieder etwas auffüllen; beim 80er und 0.8 bar und Gas dreht sich schon der Reifen auf der Felge
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 12:11
von sahrauis
Mein Senf bezüglich Luftdruck:
Hier kommt es glaube ich auch stark auf die Motorleistung und das Gewicht drauf an.
mit meinem 45er BJ mit gut 3,8 to bin ich nauf Sprengringfelgen mit Schlauch in Algerien im Sand meist mit 0,5-0,8 bar gefahren und hatte über die 3 Monate nur einen Platten.
Jetzt mit dem 75er PU gehe ich an kniffligen Stellen auch mal unter die 0,8 bar und habe bei umsichtiger Fahrweise auch keine Probleme.
Sind aber eben alles Diesel ohne Turbo.
Pauschalisieren würde ich keine der genannten Aussagen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 12:13
von onkel
niedriger Gang und hohe Drehzahl , dann kann man besser regulieren ohne zu schalten
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Mein Senf bezüglich Luftdruck:
Hier kommt es glaube ich auch stark auf die Motorleistung und das Gewicht drauf an.
mit meinem 45er BJ mit gut 3,8 to bin ich nauf Sprengringfelgen mit Schlauch in Algerien im Sand meist mit 0,5-0,8 bar gefahren und hatte über die 3 Monate nur einen Platten.
Jetzt mit dem 75er PU gehe ich an kniffligen Stellen auch mal unter die 0,8 bar und habe bei umsichtiger Fahrweise auch keine Probleme.
Sind aber eben alles Diesel ohne Turbo.
Pauschalisieren würde ich keine der genannten Aussagen.
Reifenbreite, Motorleistung, Felgenbreite zum Reifen, und die Stärke der Karkasse sowie die Höhe des Reifens und das Gewicht des Fahrzeuges mit der Verteilung ist zu berücksichtigen.
Daher ist es pauschal gefährlich immer zu sagen, 0,5 bis 0,8 geht schon.
Eine BFG mit verstärkten Seiten verträgt weniger Luft als viele andere Marken.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 12:32
von wüstenfreund
Hallo Flo,
ich habe den sogenannten Ballonwagenheber auf der letzten Tour sehr zu schätzen gelernt.
Ein bisschen freigraben unter der hinteren Traverse (Bei Zusatztank) oder Ersatzrad mit Schutzmatte positionieren.
Heck mit dem Abgasdruck hochpumpen, Bleche drunter.
Hat sehr gut funktioniert, auf kinetische Bergegurte werde ich in Zukunft verzichten
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 12:36
von wüstenfreund
Panda auf der Seite tut mir in der Seele weh!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 12:42
von Hiasl
Immer angeschnallt sein !
Immer genug Flüssigkeit dabei haben !
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 12:45
von quadman
...solange der 100l Wassertank nicht leerläuft beim auf der Seite Liegen ist ja alles gut.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 12:53
von Nizzacruiser
Das fahren in sandigen Gebieten hat ja viele Fassetten und Überraschungen.
Was manchmal harmlos ausschaut kann überraschend blöd werden.
Hier mal ein Beispiel, schöner Übernachtungsplatz gesucht und gefunden, und gleich steckengeblieben.
Natürlich Druck nicht weit genug abgelassen, weil das so harmlos aussah.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 13:04
von Jelonek
drehende Reifen ..... wir haben bei der Montage die Felgen auf Haarlack geklebt - ist genug rutschig für die Montage und dann aber fest - das auch bei 0,5 Bar nichts rutscht oder abgezogen wird und man kann das ganze nach 10 Jahren wieder abnehmen
und Haarlack hat man doch immer auf so einer Reise mit
Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Reifenbreite, Motorleistung, Felgenbreite zum Reifen, und die Stärke der Karkasse sowie die Höhe des Reifens und das Gewicht des Fahrzeuges mit der Verteilung ist zu berücksichtigen.
Daher ist es pauschal gefährlich immer zu sagen, 0,5 bis 0,8 geht schon.
Eine BFG mit verstärkten Seiten verträgt weniger Luft als viele andere Marken.
Stimmt
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
drehende Reifen ..... wir haben bei der Montage die Felgen auf Haarlack geklebt - ist genug rutschig für die Montage und dann aber fest - das auch bei 0,5 Bar nichts rutscht oder abgezogen wird und man kann das ganze nach 10 Jahren wieder abnehmen
und Haarlack hat man doch immer auf so einer Reise mit
Wer in die Wüste möchte sollte seinen Reifenhändler bei der Montage bitten nicht so großzügig mit der Reifenseife Felgen und Reifen einzuschmieren. Das erleichtert natürlich die Montage, aber sorgt dafür dass der Reifen gut geschmiert später auch noch flutscht.
Das wäre das Gegenteil zum Haarlack
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 13:20
von bauerfranz
Gibt es speziell für den GRJ (oder allgemein für Benziner) etwas zu beachten?
Ich war im April das erste mal in der Wüste (Tunesien) und hatte anfangs Schwierigkeiten sogar kleine Dünen hoch zu kommen.
GRJ78
285er K02 Reifendruck war bei 1,0 Bar:
Fahrzeug war bei knapp unter 3 T
Was war mein Problem? Mit niedriger Drehzahl und "gemächlich" fahren, bin ich die Dünen nicht hochgekommen und wenn ich die Drehzahl hochgeschraubt habe, hatte ich das Gefühl, dass ich mit den Reifen mehr Schaufel als mich vorwärts bewege. In die darauffolgende Tage hat es mit "kontinuierlich Schwung" mitnehmen besser geklappt aber bei schwierigen Steigungen hat er dann wieder geschaufelt und geschaufelt.
Zu wenig Drehzahl -> nicht geklappt
Zu viel Drehzahl -> Schaaaaufeln
Ist von außen schwer zu beurteilen aber vielleicht haben speziell die Benziner Fahrer hier wertvolle Tipps fürs nächste mal
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Zum Stoppen in den Dünen immer erst nach dem Dünenkamm das Fahrzeug mit der Nase bergab stoppen
....und erst wieder losfahren, wenn der nächste Dünenkamm sicher frei ist.
Rechtzeitig die Sperre(n) zuschalten, so vorhanden.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 14:47
von wüstenfreund
Hallo Franz,
das ist wie mit dem Tiefschneefahren, viel Gefühlssache.
Wenn Luftdruck, Beladung und Drehzahl stimmen kommst du irgendwann an den Punkt wo ein rauschartiger Zustand erreicht wird.
Gib der Sache ein bisschen Zeit mit einem GRJ den richtigen Reifen und richtigen Druck bist eigentlich ganz vorne dabei
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 14:49
von wüstenfreund
Ach ja zwischen 1.0 und 0.8 ist ein riesen Unterschied. Der BFG verträgt Fahrten mit sehr wenig Luftdruck, aber kein Highspeed und auf den Steinen langsam machen-
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 15:08
von GRJ78
Ich würde auch mal bei 0.8 bar starten und dann bis 0.5 runter im Vergleich an der selben Stelle mal testen.
Das sind Welten!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 15:19
von Feldi
Mit politisch völlig inkorrekten 3,2 bar bin ich aber auch nie hängengeblieben - sorry (Nach Aussagen der Profis habe ich vermutlich alles falsch gemacht)
.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 15:32
von xsteel
Feldi,
Du hast ja auch ein vernünftiges Auto!!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Die Rolle des Fahrers wird halt völlig überschätzt.
Tatsächlich spielt auch die Jahrezeit eine Rolle. 2x die gleiche Strecke innerhalb eines Jahres, einmal schön tragfähig, beim 2ten Mal hatten wir schon weniger Spaß (oder mehr, je nach Betrachtungsweise )
Sperren.... die haben mich meist nur tiefer in den Dreck geritten, aber manchmal schon hilfreich..wie alles im Leben situationsabhängig. In Untersetzung fahre ich persönlich auch eher ungern und unter 1bar war ich bis dato auch nie gegangen. Bei Strecken wo es zwischendurch flotter geht oder auch Geröll dabei sein kann, lasse ich den normalen Druck. Ist mir zu lästig da permanent herum zu pumpen.
Von meinem Arschgefühl her sind HDJ80 und Patrol Y60 angenehm im Sand zu fahren. Aber das mag subjektiv sein, bzw der Freude eines Turboladers geschuldet..
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Die Rolle des Fahrers wird halt völlig überschätzt.
Tatsächlich spielt auch die Jahrezeit eine Rolle. 2x die gleiche Strecke innerhalb eines Jahres, einmal schön tragfähig, beim 2ten Mal hatten wir schon weniger Spaß (oder mehr, je nach Betrachtungsweise )
Sperren.... die haben mich meist nur tiefer in den Dreck geritten, aber manchmal schon hilfreich..wie alles im Leben situationsabhängig. In Untersetzung fahre ich persönlich auch eher ungern und unter 1bar war ich bis dato auch nie gegangen. Bei Strecken wo es zwischendurch flotter geht oder auch Geröll dabei sein kann, lasse ich den normalen Druck. Ist mir zu lästig da permanent herum zu pumpen.
Von meinem Arschgefühl her sind HDJ80 und Patrol Y60 angenehm im Sand zu fahren. Aber das mag subjektiv sein, bzw der Freude eines Turboladers geschuldet..
Wenn man sich festgefahren hat, (nicht bis zu den Achsen eingebuddelt) gehts oft mit Sperren rückwärts in den eigenen Spuren gut raus. Untersetzung rein, Sperren rein, und mit möglichst wenig Wheelspinn rückwärts. Klappt fast immer, wenn man berücksichtigt, ich stecke, sofort runter vom Gas, nicht buddeln.
Zusätzlich noch von etwas Luft ablassen. ( für die 0,8 Fahrer dann 0,6, ich lass dann von 1,0 auf 0,8 ab.)
Spart fast immer die Sandbleche.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 18:55
von xsteel
@Nizzacruiser
Du vergisst:
Die GRJ-fraktion ist da schon 20m weiter...
da geht nix mehr zurück
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Gibt es speziell für den GRJ (oder allgemein für Benziner) etwas zu beachten?
Ich war im April das erste mal in der Wüste (Tunesien) und hatte anfangs Schwierigkeiten sogar kleine Dünen hoch zu kommen.
GRJ78
285er K02 Reifendruck war bei 1,0 Bar:
Fahrzeug war bei knapp unter 3 T
Was war mein Problem? Mit niedriger Drehzahl und "gemächlich" fahren, bin ich die Dünen nicht hochgekommen und wenn ich die Drehzahl hochgeschraubt habe, hatte ich das Gefühl, dass ich mit den Reifen mehr Schaufel als mich vorwärts bewege. In die darauffolgende Tage hat es mit "kontinuierlich Schwung" mitnehmen besser geklappt aber bei schwierigen Steigungen hat er dann wieder geschaufelt und geschaufelt.
Zu wenig Drehzahl -> nicht geklappt
Zu viel Drehzahl -> Schaaaaufeln
Ist von außen schwer zu beurteilen aber vielleicht haben speziell die Benziner Fahrer hier wertvolle Tipps fürs nächste mal
Hallole!
Zuerst muss ich mal eine Bresche für den GRJ im Sand schlagen!
Hab schon BJ75 mehrfach durch Algerien gefahren und danach den HZJ78.
Der GRJ hat im Vergleich dazu richtig Power, ab 3000 Umdrehungen spielt da eine andere Musik!
Wie schon von Florian angesprochen sind 0,8 Bar ein guter Wert. Deine 1 Bar haben die Power Richtung Erdmittelpunkt gelenkt
Die Untersetzung brauchst du dabei nur wenn es eng wird.
Im Straßengang läuft es sehr geschmeidig.
Mit dem Gerät fährst du jedem HZJ78 davon!
Du merkst schon… ich bin ein GRJ Fan Boy
Beste Grüße
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 20:28
von RobertL
Spannend dass die GRJ Fahrer offenbar steile Dünenabfahrten ohne Untersetzung fahren. Mim 80er hätte ich das nicht machen wollen, den hatte ich auch die restlichen Strecken in den Dünen im 3.Gang Untersetzung gefahren. Sehr gute Spreizung um praktisch überall hin zu kommen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 20:38
von Odessa
Bekanntermaßen bin ich im Sand überhaupt nicht Zuhause, dennoch kann ich folgende Videos empfehlen.
Teil 1:
Teil 2a:
Teil 2b:
Mir erschließt sich aber auch nicht ganz, warum in der verlinkten Sandformel der Reifenfülldruck irgendwie gar nicht mit eingeht, gerade beim Punkt Leichtgängigkeit.
Bei gleichem Reifenaufbau entscheidet der Fülldruck über den Latsch des Reifens. Der Druck ist am Ende Gewicht/Fläche. Bei gleichem Fahrzeug lässt sich somit mit einem schmaleren Reifen ein länglicher Latsch erzeugen, mit breiteren Reifen fällt dieser breiter aus und weniger lang. Dies erhöht den Rollwiderstand, da der "niederzuwalzende" Keil breiter ist.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 20:46
von middeldorfklaus3
Wir haben gute Erfahrung gemacht mit 1,2 Bar auf BFG MT Untersetzung 3und 4 Gang. Ist aber hjz 75 ohne turbo und knapp 3 t Reisegewicht
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 20:55
von Oidamo
Ich bin neulich hinter einem hergefahren.
Da kann man schon noch was lernen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 21:51
von middeldorfklaus3
Wem des Spaß macht . Wir fahren in die Wüste um Ruhe zu haben und was zu sehen und nicht Walter Röhrl zu spielen -sind halt unterschiedliche Prioritäten
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 21:57
von Hydraulinski
So geil!!
Etwas unökologisch wohl, aber sehr geil.
Die Traute für das Kammfahren muss man erst mal haben.
Die fahren 3. Gang lang und 1.5 - 1.8 bar und brauchen keinen Haarlack oder Flutsch.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wem des Spaß macht . Wir fahren in die Wüste um Ruhe zu haben und was zu sehen und nicht Walter Röhrl zu spielen -sind halt unterschiedliche Prioritäten
Diese Sandkastenspiele konnte ich nie verstehen, das ist so Paris Dakar für kleine Jungs. Mit einem Reisefahrzeug? No thanks.
Wenn ich darauf Lust hätte, würde ich mir in Maroc einen Buggy mieten, leicht, laut und ohne Allrad. Dann macht das Laune.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wem des Spaß macht . Wir fahren in die Wüste um Ruhe zu haben und was zu sehen und nicht Walter Röhrl zu spielen -sind halt unterschiedliche Prioritäten
Diese Sandkastenspiele konnte ich nie verstehen, das ist so Paris Dakar für kleine Jungs. Mit einem Reisefahrzeug? No thanks.
Wenn ich darauf Lust hätte, würde ich mir in Maroc einen Buggy mieten, leicht, laut und ohne Allrad. Dann macht das Laune.
Schön dass da noch jemand meiner Meinung ist. Wir Reisen auch
Danke
SG klaus
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 22:19
von GRJ78
Auch beim Reisen ist es besser, sein Fahrzeug in jeder Situation im Griff zu haben. Ähnlichkeiten zum Winterbetrieb sind nicht zufällig- wer das immer meidet findet sich ganz schnell in einer unkomfortablen Situation wieder.
Die schönen Reiseziele sind meist ja auch nicht dort, wie die Sandautobahnen entlang gehen.
Wer also immer nur um die Dünen aussenrum rollt, der ist im Zweifel dann eben ohne jegliche Erfahrung und Routine, wenn es mal unvorhergesehen drauf ankommt.
Das gleiche gilt ja auch für die Ausrüstung, Sperren, Winde, Bergeequippement, Kommunikation, Teamwork etc.
All die Ausrüstung und technisches Theoriewissen nützt quasi nix, wenn man das nicht routiniert aus dem Effeff beherrscht.
Daher üben üben üben und sich auch mal Überwinden, die Luft zB gleich mal auf 0.8 bar abzulassen ohne gleich Angst wegen einer abrutschenden Reifendecke zu haben.
Egal auf welchemTerrain, es ist nie ein Fehler, zu gut und zu geübt zu sein.
Das Gegenteil ist der Fall und macht dann eine relativ simple und kleine Gefahrensituation schnell zum Reisekiller.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 22:36
von middeldorfklaus3
Warum soll ich beim Reisen am Dünenkamm entlang fahren. Haben wir in Mauretanien nicht gebraucht. Warum direkt über Düne wenn ich mir besseren Weg suchen kann. Früher hat es gute Saharafahrer ausgezeichnet dass sie das Gelände ausgenutzt haben um einen materialsparenden Weg zu finden ( denn wenn die Karre kaputt kein Abschleppdienst ), ist wie beim Skitour gehen der eine nutz ökonomisch das Gelände mit Grips ( sind die erfahrenen Alten ) und der andere rennt Diretissima so schnell als möglich ( sind die jungen Wilden die irgend wann auch ruhiger werden ) Beide haben Ihr eigenes Verständnisses von der Materie
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 22:45
von GRJ78
Klar, aber wenn es drauf ankommt, wäre es halt sinnvoll, zu wissen wie es geht und es eben auch zu beherrschen.
Dazu muss man nicht wie in den Videos die Autos da langscheuchen.
Früher waren Saharareisen etwas abenteuerlicher und mit wenig PS und wenig Technik war das Fahrkönnen noch viel wichtiger.
Wer heute deswegen meint, darauf verzichten zu können - good luck
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
…..Früher waren (Sahara) Reisen etwas abenteuerlicher und mit wenig PS und wenig Technik war das Fahrkönnen noch viel wichtiger.
….
…. und man hatte genau soviel , wenn nicht sogar noch mehr Spaß .
Und das ist heute nicht anders
Re:⁹⁷ Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 23:08
von Flambeau
Hallo,
um zu den Dünen, sprich Sand zu kommen, ist aber häufig erst einmal Piste angesagt. Auch dann Reifendruck runter, sonst hauts einem die Plomben aus den Zähnen und das Auto dankt es einem auch. Sehr wichtig aber für die Decken, die können sich viel besser über die Steine legen. Im Zweifel ist der Stein nämlich viel härter als das Gummi mit Gürtel
Viele legen viel zu spät das was Sie gekauft haben und auch benutzen dürfen ein. Kontrollieren ob BEIDE Freilaufnaben auf Lock stehen! Da gibt's die dollsten Storries. Dann auf Piste nie, nie im Toten Winkel fahren! Es haben sich schon Fahrer gegenseitig abgeschossen. Das Gleiche gilt fürs Kollonne fahren, grossen Abstand halten! Man muss als Anfänger nicht in der Staubwolke des Vordermanns fahren. Der verliert Euch schon nicht, Voraussetzung er schaut häufig genug in Seinen Rückspiegel. Der kann gezwungen sein unverhofft eine fast Vollbremsung hinzulegen.
Jetzt im Sand, vieles ist ja schon gesagt worden.
Nicht das erste Mal drauf los rauschen. Ist mir selber passiert mit nem Patrol 260 Hardtop. Unvermittelt tats einen Schlag und alles flog durcheinander. Was jetzt?
Ich war über eine Mini- Düne gefahren mit sehr flachem
Anfahtrswinkel die aber abrupt abbrach. Den Rest hat der Wagen dann fliegend zurückgelegt mit nem ordentlichen Aufschlag. Die Spuren zeigten das deutlich. Wichtig, wo steht die Sonne, wie bilden sich Schatten aus, in welche Richtung dazu fahre ich.
Sehr übel wird es, wenn die Sonne im Zenith steht und dann evt Sandverwehung geht. Dann sind Konturen nicht mehr auszumachen. Gute Entscheidung, Pause machen und den Nachmittag abwarten.
Eine kleine Maßnahme hilft mir immer beim Dünen fahren, ich stelle mir beide Außenspiegel so ein, dass ich die Situation vor beiden Hintermänner einsehen kann. Somit kann ich schön erkennen, wann so eben die Hinterräder den Dünenkamm überfahren haben, jetzt kann ich anhalten. Anhalten, nicht wie auf Strasse
in die Eisen, am Besten ausrollen lassen, wenn Platz da ist. Platz ist in der Wüste genug, man fährt dem Anderen nicht so Dicht ans Auto, dass der seine Türen nicht anständig öffnen kann. Auto abstellen, beim Militär wird das Fahrzeug grundsätzlich in Fluchtrichtung abgestellt! Das ist eine gute Angewohntheit das zu übernehmen, erspart aufwendige Wendemanöver, wenns dann mal sein muss.
Fahrzeug, wie Früher bei den Pferden, zuerst das Auto, dann der Mensch. Kleiner technischer Dienst, Fahrgestell, Motor. Ist was zu reparieren, dann jetzt!
Das Auto bringt mich weiter! Ein voller Magen oder ein Bier nicht! Das kommt später ausser man kommt vor Hunger um, dann hat man aber vorher schon was falsch gemacht. Und wenn es noch so pressiert, Essen und VOR ALLEN DINGEN TRINKEN!!!
Ihr fahrt durch arriede Gebiete, der Wasserferlust ist immens, Sonnenschein!! Es macht keinen Spass mit auch noch so kleinem Sonnenstich, Übelkeit oder Montezumas Rache fahren zu müssen.
Es bricht sich keiner nen Zacken aus der Krone wenn er stecken bleibt, oder sich eingesteht, dass er Angst hat
und, oder sich das nicht zutraut!! Ganz im Gegenteil, das sich einzugestehen zeugt.von viel Mut und da ziehe ich den Hut. Das soll Freude und Spass bereiten! Nicht zu einem nervenzerreissendem Vaband- Spiel werden.
Ich habe Leute erlebt, die sind mit ernster Krankheit losgefahren, ohne davon vorher zu berichten...
Oder einen Wüstekoller bekommen...
Auch wichtig, immer zu wissen, wo ist, sind die Anderen! Man meldet sich ab ! Einen zu suchen, unbeschreiblich. Und wenn es NUR für nen Spatengang ist.
Tja, aber irgendwann kann man ja anfangen, evt. bietet sich die Gelegemheit bei einem oder kleiner Gruppe zu lernen und Erfahrung im wahrsten Sinnes des Wortes zu sammeln.
Viel Spass im Sand (kasten)
Grüsse
Martin
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Renault 4 und 2CV waren leicht die haste bri Bedarf zu 4 auf sandblech gestellt zum.weiterfahren ohne Allrad
Allrad im Sand wird überbewertet, wer die richtigen Strecken wählt, kommt mit den leichten Fahrzeugen auch mit wenig PS im Sand gut zurecht.
Und einen VW Bus mit Heckmotor oder ein VW Kübelwagen kommt ganz gut ohne Allrad zurecht, selbst mit 50PS.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 23:39
von RobertL
Die 2CVs & R4s fuhren auch alle am Dünenkamm. Nur so geht's!!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 23:49
von middeldorfklaus3
Wennst meinst dass die 2cv am Dünenkamm mit den paar PS entlang gedonnert san -geht sicher gut - deswegen haben die rallyfahrzeuge die des machen a nur 45 PS und die restlichen die die 200.ps und mehr brauchen können es nur nicht gescheit
Ich wünsche dir auf jeden Fall mit deinem Auto viel Spass mit Fahrten am Dünenkamm entlang -stell dann bitte video davon ein -bitte so bald als möglich -freu mich drauf
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 5. Juni 2024 23:51
von flashman
Kann man im Sand mit nem Auto fahren? Gibts da bei Youtube VIdeo zu?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 00:01
von Nizzacruiser
CV in den Dünen in Mauretanien
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 00:07
von middeldorfklaus3
So wie man es richtig macht, aber gewisse san halt anderer Meinung vermutlich aus eigener Erfahrung entlang des Dünenkamm und geben Empfehlungen ab die hoffentlich niemand einhält im Gegensatz zu den perfekten Empfehlungen von GRJ78
Ist das Cyril ? Hast du ihn persönlich getroffen ?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 00:07
von Nizzacruiser
Damit die GRJ 2xx PS Fraktion mal sieht, es geht auch mit 28 PS
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 01:00
von Thomas aus LAU
Wußte gar nicht, dass auf nem 2 CV 285er BFG‘s passen - so wie der gefahren ist…...
Thomas aus LAU
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 01:33
von onkel
Und danach kommt noch die Peugeot 103
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 01:40
von xsteel
Oder Mofa / Moped
Allrad macht's nicht aus, das Gewicht der Fuhre!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 06:11
von thores
Nicht nur die Jahreszeit, sondern auch die Tageszeit, bzw. de facto die Wettersituation spielt ebenfalls eine große Rolle. Leicht angefeuchteter Sand von der Nacht gegen staubtrockenen am späten Nachmittag bis Abend.
Alleine Dünen, auch kleinere, zu fahren, finde ich nicht so prickelnd - das ist reichlich Fußmarsch angesagt, um vorher zu erkunden was einen später erwartet. Mit „kleinere“ meine ich jetzt allerdings nicht so ein Hubselgebiet mit Kammhöhen von 2m!
Nichts ist „spannender“ als in einem Dünenkessel zu stehen aus dem man (möglicherweise) nicht (so einfach) mehr rauskommt! Da ist Ruhe, Denken und evtl. Abwarten angesagt. Gut, wenn es an Wasser und Nahrung (Medikamenten) nicht fehlt.
Oftmals kann man auch nicht einfach den Weg zurückfahren, weil es einen Riesenunterschied macht, ob man von der flachen Seite kommt, oder gegen den Kamm fahren müsste.
Der Notfall! - sollte vorher bedacht werden!
Besonders Einzelfahrer brauchen einen Kontakt, der über aktuellen Ort und nächstes Fahrtziel immer auf dem Laufenden gehalten wird. Auch in einer Gruppe muss es entsprechende Absprachen geben - wie oben geschrieben, können weiter voraus befindliche Fahrzeuge nicht immer so einfach zurückfahren.
Eine warme Nacht bei absoluter Stille und klarem Sternenhimmel in den Dünen ist eine tolle Erfahrung! Aber was erwartet einen, wenn plötzlich fremdes Motorengeräusch zu hören ist? Die eigenen Fahrspuren sind ein deutlicher Hinweis wo wir zu finden sind; da kann man ggf. froh sein, wenn etwas Wind diese Fährte unkenntlich gemacht hat.
Grenzgebiete würde ich zumindest bei unsicherer Sicherheits- und/oder politischer Lage weiträumig meiden.
Für mich persönlich haben sich freiwillige Sandspiele inzwischen erledigt, der Rahmen (und sonstige Hohlräume) vom Buschtaxi wurden mühsam entsandet, gespült, getrocknet und dafür mit Mike Sanders geflutet … - aber ein schönes Erlebnis, das ich nicht missen möchte, war es auf jeden Fall!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 08:13
von Nizzacruiser
@thores
Staub und Sand klebt am Mike Sanders bei 35 Grad Außentemperatur wie Hundekacke am Schuh.
Dann sieht der Rahmen aus wie ein Streuselkuchen.
Nur Optischer Nachteil? Oder bindet der hygroskopische Sand die Feuchte an Stellen wo man das nicht haben möchte?
Gibt’s da Erfahrungen?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 08:26
von _Malte_
Der Sand bindet durch seine große Oberfläche viel von den öligen Bestandteilen des Korrosionsschutzes und mindert so die Kriechfähigkeit.
Der Langzeitschutz verschlechtert sich. Wie sehr und ob das überhaupt dramatisch ist, kann ich nicht sagen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 08:30
von isegrim
Der Sand bindet das Fett in den Hohlräumen, bis es nix mehr bringt, sprich nur noch ein Klumpen ist. So meine Erkenntnis am HDJ.
Ich würde heute ein „Sandauto“ nicht mehr mit MS behandeln, zumal eventuelle Schweißarbeiten auch ätzend werden.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 08:30
von middeldorfklaus3
Frage war eher auf Feuchtigkeit die durch Sand bestehen bleiben könnte
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 08:32
von _Malte_
Anhaftender Sand hat mindestens karossierieseitig schon Öl/Fett angenommen. Sollte also Feuchtigkeit abstossen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 08:52
von isegrim
Also beim HDJ hat es unter dem Sand-Fett munter gerostet
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 08:52
von middeldorfklaus3
Wir machen es mit Fluid-Film -haftet zwar nicht so gut -kriecht aber perfekt und lässt sich mit hochdruckstrahler noch runterwaschen -ist aber suchvkein daly-drivee und seit ein paar Jahren nur Sommer kfz
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 08:56
von Peter_G
…und bekommt Deiner Aussage nach kein Pickerl wegen Rost.
Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 09:00
von GRJ78
Hier ein Beispiel für verschiedene Situationen und Fahrzeuge im Sand...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 09:17
von quadman
Ausserdem gleitet der Rahmen durch das Fett nicht so schön über den Sand.
Also immer fettfrei in den Sand.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 09:30
von wüstenfreund
mit Timex und Mike Sanders bekommt ihr einen tollen "Wiener Schnitzel Look"
Ich hatte an meinem Auto eine Motorhaube mit Timemax und der Rest ist mit Dinitrol/Wachs
Mein Resume da ich eh nur im Sommer fahr ist ich bleibe bei Wachs.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 09:38
von wüstenfreund
@Flo
in dem Video mit "Cruisern aus dem Schaufenster" finde ich sehr spannend wie mit wenig wheelspin festgefahrene Fahrzeuge rausgefahren werden.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 09:56
von thores
Zum Video:
Vorausschicken möchte ich, dass ich „Null“ Erfahrung mit den dortigen (Sand-)Gegebenheiten habe.
Umso erstaunlicher ist es aber für mich, dass der 79er immer wieder freigekommen ist - ohne Schaufeln, ohne Abladen, ohne sichtbar abgelassene Reifenluft, ohne Bleche o.ä.
Dazu eine Frage an die „Könner“ unter Euch: beim traktionslosen Durchdrehen der Räder wurde immer der Lenkeinschlag von links nach rechts und wieder umgekehrt verändert.
Warum hilft das beim Freikommen? … noch dazu, wo der Fahrzeugboden ja schon im Sand aufzuliegen schien? Einziger, für mich ersichtlicher, Vorteil ist, dass der ausgeworfene Sand sich gleichmäßiger und damit flacher hinter dem Rad verteilt. Aber da muss ja noch ein anderer Effekt sein …
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 10:00
von wüstenfreund
Mir wurde das so erklärt das der Sandhaufen der sich vor dem Rad auftürmt zur Seite verteilt wird.
PS ich betrachte mich nicht als Könner, da ich bei langen Touren auch gerne umfahre um das Risiko und den Verbrauch zu senken.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 10:35
von onkel
bei langsamer Raddehzahl und lenken kann der Sand nachfließen und wird unter dem Rad nach hinten transportiert , gleichzeitig geht es aber ein Stückchen vorwärts , dies funktioniert bei feinem Profil besser als mit MT Reifen ( Eingrabeffekt )
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 10:49
von GRJ78
Genau das und das Hacken mit der Kupplung simuliert das Toyota Crawl-System. Dazu gibt es auch X-Videos wie bis auf den Bauch festgefahrene 200er sich wieder aus dem Sand befreien
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 11:07
von xsteel
Joh, auch schon mal gesehen....
Bedenke dabei dass das Crawl-System aber im niedrigster Übersetzung läuft,
Nix mit schnell durchgehenden Rädern...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 11:23
von Oidamo
Wo um Himmels willlen seid ihr denn alle unterwegs? Auf welcher Reiseroute gilt es derart gewaltige Sandberge zu überwinden? Meine Erinnerung an Algerien ist die, dass feste, oft auch steinige Pisten überwiegen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 11:36
von thores
Zum Video mit dem J20 V8 (Benziner?):
Das würde ich gerne mal mit einem (fremden ) HZJ und einer ausreichenden Helferschar (für den Fall des endgültigen Eingrabens) ausprobieren!
Bisher hatte ich beim Alleinfahren immer tunlichst darauf geachtet, dass ich mich nicht wesentlich tiefer als bis zur Felgenunterkante einbuddle.
Angst essen Seele auf!
@oidama
Allein schon für die Suche nach einem Übernachtungsplatz oder einer „Auszeit“ kann es Sinn machen die Piste zu verlassen und sich in die Büsche/Dünen zu verziehen … so sie vorhanden sind.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 11:38
von onkel
Man kann auch auf kleinen Dünen oder einfach nur in der Ebene versanden , hilfreich wenn man das weiß was zu tun ist .
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wo um Himmels willlen seid ihr denn alle unterwegs? Auf welcher Reiseroute gilt es derart gewaltige Sandberge zu überwinden?
Ich will`s nur verstehen und wieder einmal dazu lernen. Meine Erinnerung an Algerien ist die, dass feste, oft auch steinige Pisten überwiegen.
Gibt’s bei normalen Reisen ja nicht, es sei denn man möchte das und sucht sich das aus.
Klar gibt’s auf Pisten auch Verwehungen, und manchmal muss man auch über kleine und mittlere Dünen, das ist aber die Ausnahme.
@Flo ist so ein Kandidat, der sucht was anderes, je höher, je steiler, je mehr Anläufe, je lauter der Drezahlbegrenzer hämmert je doller ist das Erlebte.
Empfinde ich auch als „Spieltrieb“ aber jedem sein Hobby.
Und es gibt alte Männer wie mich, die fahren auch gerne im Sand, suchen sich die Linie wo man sich nicht eingräbt, das finde ich viel interessanter.
Ein guter Tag ist der, wo man nicht gesteckt hat, weil man die Gegebenheiten richtig gelesen hat.
Jeder so wie er es mag.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 11:58
von toyotamartin
Der Besieger der Star-Wars -Düne in Tunesien meint dazu: Jeep Wrangler Automatik mit wenig Profil Originalreifen und Allrad und ca 1km Anlauf..dann war ich oben und sonst keiner der HZJ und Hilux etc was die Einheimischen fuhren.
Es war aber auch echt extreme Verhältnisse also trocken und sehr tiefer Sand.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Allein schon für die Suche nach einem Übernachtungsplatz oder einer „Auszeit“ kann es Sinn machen die Piste zu verlassen und sich in die Büsche/Dünen zu verziehen … so sie vorhanden sind.
runter von der Straße und etwas Abseits was nettes suchen!
... geht schon das bisserl im Sand
.... und am Übernachtungsplatz dann morgens festgesessen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 12:07
von wüstenfreund
Hallo Alter Mann,
bei den ganzen Touren durch den Erg Oriental hast du mehr Sandwüste als "Kieselwüste".
Ich stehe persönlich halt sehr auf diesen ruhige gleiten was wenn alles stimmt auch sehr materialschonend ist.
Mein größten selbstverschuldeten Schäden hatte ich meist auf Wellblech.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wo um Himmels willlen seid ihr denn alle unterwegs? Auf welcher Reiseroute gilt es derart gewaltige Sandberge zu überwinden?
Ich will`s nur verstehen und wieder einmal dazu lernen. Meine Erinnerung an Algerien ist die, dass feste, oft auch steinige Pisten überwiegen.
Gibt’s bei normalen Reisen ja nicht, es sei denn man möchte das und sucht sich das aus.
Klar gibt’s auf Pisten auch Verwehungen, und manchmal muss man auch über kleine und mittlere Dünen, das ist aber die Ausnahme.
@Flo ist so ein Kandidat, der sucht was anderes, je höher, je steiler, je mehr Anläufe, je lauter der Drezahlbegrenzer hämmert je doller ist das Erlebte.
Empfinde ich auch als „Spieltrieb“ aber jedem sein Hobby.
Und es gibt alte Männer wie mich, die fahren auch gerne im Sand, suchen sich die Linie wo man sich nicht eingräbt, das finde ich viel interessanter.
Ein guter Tag ist der, wo man nicht gesteckt hat, weil man die Gegebenheiten richtig gelesen hat.
Jeder so wie er es mag.
Dann gehör ich auch gerne zu den Älteren
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 12:14
von quadman
Was ist eine "normale" Reise? Wir waren wohl nicht normal, als wir im Iran die Kavir abgebogen sind und eine Koordinate des heimischen Toyota Clubs angefahren haben...
Keine Pisten, nur Dünen. Reifendruck der BFGs auf 0.8 bar senken, den besten Weg lesen uns los. Und das im vollen Weltreisetrimm. Nützt ja nichts...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 12:17
von Bondgirl
Bisschen schade dass es nun vom anfänglichen Sandfahrtechnik Thema „so weit“ entfernt hat.
Sandfahren ist für mich immernoch das Schönste was man mit einem geländegängigen Fahrzeug machen kann.
Gerne mehr zum Thema Sandfahren mit 4x4.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 13:08
von Oidamo
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Der Besieger der Star-Wars -Düne in Tunesien meint dazu: Jeep Wrangler Automatik mit wenig Profil Originalreifen und Allrad und ca 1km Anlauf..dann war ich oben und sonst keiner der HZJ und Hilux etc was die Einheimischen fuhren.
Es war aber auch echt extreme Verhältnisse also trocken und sehr tiefer Sand.
.
Re: 7Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 14:08
von toyotamartin
Entweder von oben zugefahren oder kurz nach einem Regen.Anderes kann ich mir das nicht erklären..
Re: 7Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 15:18
von RobertL
middeldorfklaus3 hat geschrieben:
Wennst meinst dass die 2cv am Dünenkamm mit den paar PS entlang gedonnert san -geht sicher gut - deswegen haben die rallyfahrzeuge die des machen a nur 45 PS und die restlichen die die 200.ps und mehr brauchen können es nur nicht gescheit
Ich wünsche dir auf jeden Fall mit deinem Auto viel Spass mit Fahrten am Dünenkamm entlang -stell dann bitte video davon ein -bitte so bald als möglich -freu mich drauf
Du hast wohl die Ironie meines Beitrags nicht ganz mitgekriegt! Der war NICHT ernst gemeint möchte ich speziell für dich festhalten!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 15:51
von onkel
Hat eigentlich schon jemand erwähnt dass der neue Michelin X Force S 7.50R16 Tubeless DIE Waffe im Sand ist ?
Ich wollte es nur erwähnen und nicht vom Beitrag ablenken ....
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wennst meinst dass die 2cv am Dünenkamm mit den paar PS entlang gedonnert san -geht sicher gut - deswegen haben die rallyfahrzeuge die des machen a nur 45 PS und die restlichen die die 200.ps und mehr brauchen können es nur nicht gescheit
Ich wünsche dir auf jeden Fall mit deinem Auto viel Spass mit Fahrten am Dünenkamm entlang -stell dann bitte video davon ein -bitte so bald als möglich -freu mich drauf
Du hast wohl die Ironie meines Beitrags nicht ganz mitgekriegt! Der war NICHT ernst gemeint möchte ich speziell für dich festhalten!
Ups. Sorry meiner Seits
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 17:50
von belgier.ch
Man kann auch mit einem ca. 4t PickUp eine steile und hohe Düne hinauf kommen.
Die macht des stärkeren
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Hat eigentlich schon jemand erwähnt dass der neue Michelin X Force S 7.50R16 Tubeless DIE Waffe im Sand ist ?
Ich wollte es nur erwähnen und nicht vom Beitrag ablenken ....
Du meinst die Version mit Schneeflocke?
In Mauretanien fahren die Jungs den Reifen fast alle auf ihren Hilux. Natürlich ohne Schneeflocke, und auch nicht mit 0,8 bar siehe Bild
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 18:01
von onkel
Geil, die Jungs wissen was gut ist .
von den locals lernen heißt das ja heute , und ich denke die Michelins sind auch dort nicht billig .
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 18:10
von Peter_G
Und was sie sich leisten können
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 18:19
von Odessa
Wie kannst du uns so eine Entdeckung nur so lange vorenthalten? @Nizzacruiser
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wie kannst du uns so eine Entdeckung nur so lange vorenthalten? @Nizzacruiser
Zum richtigen Moment muss man sein „Insiderwissen“ bringen.
95 % fahren die Decken, werden abgefahren bis gar nix mehr drauf ist. Und optisch fahren die mit jeder Menge Luft rum. Keinesfalls mit 0,8 bar. Wenn man das Bild vergrößert sieht man die Beschädigung, dann weiß man auch warum.
In den Dünen spielen die Locals ja nicht, nur für oder mit Touris.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 18:34
von Nizzacruiser
Standartreifen, auch Uralt Versionen sieht man
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 18:49
von onkel
Top , den X hatte ich auch mal , das war noch vor der Steinzeit ..
Danke ( klasse dass du auf solche Details achtest )
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wie kannst du uns so eine Entdeckung nur so lange vorenthalten? @Nizzacruiser
Zum richtigen Moment muss man sein „Insiderwissen“ bringen.
95 % fahren die Decken, werden abgefahren bis gar nix mehr drauf ist. Und optisch fahren die mit jeder Menge Luft rum. Keinesfalls mit 0,8 bar. Wenn man das Bild vergrößert sieht man die Beschädigung, dann weiß man auch warum.
In den Dünen spielen die Locals ja nicht, nur für oder mit Touris.
Die fahren die Reifen bis die auseinander fallen, da gibt's keine Rennleitung die kontrolliert
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 18:59
von GRJ78
Das kannst du auch machen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Themaverfehlung!! Das ist kein Sand sondern Fesh Fesh!
In prächtigen Mengen zu finden z.B. im Verlauf des Wadi Draa "südlich" des Erg Chegaga.
Wenn Du wüßtest um wie viele tausend km Du Dich bezüglich des Aufnahmeortes verschätzt hast.
Aber kleiner Tipp: Der Ländername beginnt mit K und endet mit tan. Aber - Staub gibt's überall.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 20:24
von RobertL
Ich schrub ja "z.B."!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 20:39
von lightandy
In Australien läuft das unter der Rubrik bulldust. Da fährt man eine staubige Fläche und auf einmal kommtaus dem Nichts ein Loch wo man bis über die Achsen drin verschwindet und man sich nur wundert.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 21:58
von theflo
Wurde mir eben in Instagram angezeigt:
(RC Car...)
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Man kann auch mit einem ca. 4t PickUp eine steile und hohe Düne hinauf kommen.
Die macht des stärkeren
Och, da bin ich mit 3 Tonnen auch hoch. So knapp bis zur Hälfte...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 6. Juni 2024 22:51
von RobertL
Auf allgemeine Anregung mal ein Fred mit Tipps zum sicheren Fahren im Sand.
Also her mit euren Tips, wie man sicher im Sand und Dünen unterwegs sein kann.
Gehts hier jetzt um das sichere Fahren im Sand oder um das Posten der eigenen "Heldentaten"? Ich bin verwirrt!
Oder auch nicht!? Die selbstverliebte Darstellung der eigenen Aktionen macht natürlich auch vor dem Buschtaxi-Forum nicht halt. Oder?
Die üblichen Verdächtigen sind am Werk inklusive TE u.a mit der Dünenkamm-Story! Sorry - das musste jetzt raus. Nervt echt, zumindest mich.
Jaja - ich muß ja nicht mitlesen, aber die Ansage etwas für die Fahrsicherheit im Sand tun zu wollen steht im krassen Widerspruch zu dem was hier gerade abgeht. Was wollt ihr "Sand-Neulingen" vermitteln? Nur echte Helden fahren in die Dünen?
Und nein, ich möchte nicht drüber diskutieren sondern nur meinen Unmut äußern
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Auf allgemeine Anregung mal ein Fred mit Tipps zum sicheren Fahren im Sand.
Also her mit euren Tips, wie man sicher im Sand und Dünen unterwegs sein kann.
Gehts hier jetzt um das sichere Fahren im Sand oder um das Posten der eigenen "Heldentaten"? Ich bin verwirrt!
Oder auch nicht!? Die selbstverliebte Darstellung der eigenen Aktionen macht natürlich auch vor dem Buschtaxi-Forum nicht halt. Oder?
Die üblichen Verdächtigen sind am Werk inklusive TE u.a mit der Dünenkamm-Story! Sorry - das musste jetzt raus. Nervt echt, zumindest mich.
Jaja - ich muß ja nicht mitlesen, aber die Ansage etwas für die Fahrsicherheit im Sand tun zu wollen steht im krassen Widerspruch zu dem was hier gerade abgeht. Was wollt ihr "Sand-Neulingen" vermitteln? Nur echte Helden fahren in die Dünen?
Und nein, ich möchte nicht drüber diskutieren sondern nur meinen Unmut äußern
Du wirst mir echt sympathisch
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 06:50
von quadman
Das sichere Fahren im Sand. Wo kommt die Floskel her
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Auf allgemeine Anregung mal ein Fred mit Tipps zum sicheren Fahren im Sand.
Also her mit euren Tips, wie man sicher im Sand und Dünen unterwegs sein kann.
Gehts hier jetzt um das sichere Fahren im Sand oder um das Posten der eigenen "Heldentaten"? Ich bin verwirrt!
Oder auch nicht!? Die selbstverliebte Darstellung der eigenen Aktionen macht natürlich auch vor dem Buschtaxi-Forum nicht halt. Oder?
Die üblichen Verdächtigen sind am Werk inklusive TE u.a mit der Dünenkamm-Story! Sorry - das musste jetzt raus. Nervt echt, zumindest mich.
Jaja - ich muß ja nicht mitlesen, aber die Ansage etwas für die Fahrsicherheit im Sand tun zu wollen steht im krassen Widerspruch zu dem was hier gerade abgeht. Was wollt ihr "Sand-Neulingen" vermitteln? Nur echte Helden fahren in die Dünen?
Und nein, ich möchte nicht drüber diskutieren sondern nur meinen Unmut äußern
Es dauert nur kurz bis die ersten Jammerlappen und die Korrektur Polizei aus der Ecke kommen.
Leute, das ist nicht das Wikipedia Lexikon über „sicheres Fahren im Sand“.
Du hast es selbst gepostet, einfach mal über was drüberlesen, fertig. Dann gehörst du für mich auch zu den Helden. Also noch üben.
Danke, ich möchte darüber nicht diskutieren. Und nein ich habe keinen Unmut sondern ein schmunzeln im Gesicht.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Man kann auch mit einem ca. 4t PickUp eine steile und hohe Düne hinauf kommen.
Die macht des stärkeren
Hallo zusammen,
ein Punkt der hier noch garnicht zur Sprache gekommen ist Schalter vs. Automatik.
In dem Video hört man, daß es ein Automatik-Fahrzeug ist und das er im Hang nochmal zurückschaltet. Das kann man beim Schalter vergessen.
Ich selbst bin bisher nur Schalter im HZJ78 gefahren, plane dieses aber mit dem HDJ80 mit Automatik in die Dünen zu gehen. Ich bin gespannt wie gut es funktioniert.
Der Vergleich J7/J8 hinkt naürlich, da der J8 mehr Leistung, größere Räder und Schraubfedern hat.
Hat jemand Erfahrungswerte?
Gruß Steffen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 10:21
von onkel
ebenso wurde die Bergung noch nicht angesprochen .
Bei Reisefahrzeugen ist das naturgemäß anders als bei einer Kampfsau
Nahezu jeder steckt mal ( nicht nur im Sand ) fest , wenn ich die meisten Videos anschaue wird mir schlecht .
Statt erst mal die Räder in Zugrichtung freizuschaufeln , oder auch das Fahrzeug hochzuheben und Sandbleche unterzulegen wird meistens willenlos gezogen was Schäden an den Fahrzeugen verursacht oder gar an den Beteiligten .
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
[...]
Leute, das ist nicht das Wikipedia Lexikon über „sicheres Fahren im Sand“.
[...]
Ich kann beide Seiten verstehen.
Ich bin nach dem ersten Post von GRJ78 auch erstmal davon ausgegangen, dass es hier primär um eine Sammlung an Tipps geht, quasi wie ein "Nachschlagewerk" ala Wiki. Andererseits finde ich aber eure Geschichten, vielleicht auch aus extremeren bzw. brenzlichen Situationen, ganz spannend.
Man könnte sonst halt einen weitern Faden mit "Geschichten aus dem Sand" machen, wo genau über so Themen gesprochen wird?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 10:57
von wüstenfreund
Ich finde diesen Faden sehr schön, weil nicht nur die Hardware Faktoren, sondern auch die Softskills eingegangen wird.
Meine Offenbarung hatte ich an dem Tag an der Düne wo sich ein Mercedes G und ein Rangerover am Fuße der Düne eingegraben hatten.
Ein vollbesetzter Landrover Santana Diesel schlängelte sich um die beiden rum und fuhr ohne Zwischenstopp über die Düne.
Mir hat das vermittelt das man den Technischen Overkill veranstalten kann und trotzdem im Sand scheitert.
Auf der letzten Reise hatte mich einer der Mitfahrer aufgefordert auch vorne deutlich unter 1,5 Bar zu gehen und ich habe in der Kombi mit hinten 0,8 Bar gemerkt wie gut mein HZJ auch steile Anstiege im Weichsand hochkommt.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 11:14
von quadman
Sicher ist da gar nichts - dazu gibt es einfach zu viele Unsicherheiten
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 12:51
von GRJ78
Wer übt und Routine entwickelt, ist in Gefahrensituationen auch im Sand sicherer unterwegs. Verschiedene Ufers belegen eindrucksvoll, wie gerade im Sand plötzlich und unerwartet Gefahren auftauchen können, die man als Tourist-/Gelegenheitssandfahrer kaum erwartet.
Daher ja auch der Thread hier. Es soll nicht um persönliche Fahrstile oder bevorzugte Urlaubscharaktere gehen sondern allgemein verdeutlichen, welche Gefahren und mit welchen Tipps und Tricks man diese besser meistern kann.
Da kamen ja auch schon supergute Tipps
Mir hat mal wer erzählt, wie man sich uber die weiche Seite einer Düne nach oben arbeiten kann, wenn es keinen anderen Weg gibt. Derjenige beschrieb wie man mit jedem gescheiterten Anlauf beim Bergabfahren mittels harten Bremsen die Rampe quasi immer mehr mitnimmt und damit flacher macht. Bis man dann hochkommt.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 13:00
von belgier.ch
Um das Hitzige hier etwas zu entschärfen hab ich mal meine Erfahrungen aufgeschrieben.
Ich bin zwar auch ein Neuling im Sand (8Tg. Tunesien, 2Tg. Marokko, Sandspiele Sardinien)
Viele Anbieter von Dünenreisen haben in der Vorrausetzung, dass man bereits erfahren ist.
Das finde ich nicht ganz nett da jeder einmal anfangen muss.
Sollte in einer Gruppe ein Anfänger dabei sein sollte der unbedingt hinter dem Guide fahren.
Warum?
- Man kann schauen wie und wo gefahren wird
- Die Spur ist noch nicht so aufgewühlt/verbraucht dass man einen anderen Weg auswählen müsste was für einen Neuling schwieriger ist.
- Man kann auch hören mit welchen Drehzahlen der Vordermann fährt um etwas Gefühl mit dem richtigen Gang und Gaspedal zu entwickeln.
Ein paar Grundregeln:
Druck in den Reifen (reines Sandfahren) Ich habe die beste Erfahrung mit meinen Reifen bei 1.2bar vorne und 0.8bar hinten. Eigentlich heisst es, dass man vorne weniger Luft drin hat als hinten da vorne weniger Gewicht auf der Achse ist als hinten. Wenn Ihr das 2te. mal den Vorderreifen wieder auf die Felge gebracht habt, dann vergeht jedem die Lust darauf den Wagenheber hervor zu nehmen. Ich hab noch keinen gesehen dem der Reifen hinten ab der Felge gesprungen ist.
Wenn Ihr merkt dass die Räder anfangen durch zu drehen und Ihr bereits steht dann sofort weg vom Gas. Es geht dann nur noch nach unten. Aussteigen und schauen wie es aus sieht.
Ist es z.B. besser wieder etwas zurück zu fahren dann die entstandenen Sandkeile hinter den Rädern entfernen. Ich würde dann auch die Diffsperre einschalten. Wenn einen Anstieg in der Nähe ist, dann etwas rückwärts hinauf fahren damit man mit Schwung wieder vorwärts kommt. Beim anfahren langsam mit Gefühl da es sonst nur wieder nach unten geht. Sobald man merkt das Fahrzeug kommt in Bewegung kann man die Geschwindigkeit erhöhen.
Eine wichtige Regel sollte man tunlichst einhalten= Die Kupplung nicht schleifen lassen da der Sand einen enormen Wiederstand hat und diese schneller abraucht als einem lieb ist.
Kommt man in eine Situation die einem gar nicht wohl ist, dann ist es meistens besser an zu halten. Lieber einmal mehr schaufeln als das Fahrzeug oder Personen zu beschädigen.
Welcher Gang – Untersetzung oder nicht – Sperre ja oder nein - Fahrzeuggewicht
Da scheiden sich die Geister da jedes Fahrzeug so verschieden ist wie die Meinungen hier im Forum.
Grundsätzlich stimmt es das je leichter ein Fahrzeug ist umso einfacher geht es.
Auf was möchte man verzichten und auf was nicht.
Ich bin absolut kein Minimalist.
Mein leicht getunter HDJ80 mit permanentem Allrad kommt auf 3.3t. und das nächste mal Tunesien kommen nochmals 120l Diesel auf das Dach da ich 15Tg. in den Dünen unterwegs sein werde.
Man sollte eigentlich so wenig Gewicht wie möglich auf dem Dach haben damit weniger die Gefahr besteht, dass das Fahrzeug in der schrägen Seitenlage kippt. Ich trau mir inzwischen zu, dass ich nicht seitlich zu schräg komme. Alles andere steht in den Sternen.
Ich habe keinen Zusatztank unten aber auch da scheiden sich die Geister. Ich sag mir, warum soll ich einen Zusatztank verbauen der ca. 40kg wiegt und so selten gebraucht wird das sich die 2‘-3’t Euro rechtfertigen würde.
In den Dünen fahre ich meistens im 2ten Strassengang, da habe ich ein optimaler Drehzahlspielraum ab 1‘200-3‘000 Touren. Die hohe Drehzahl brauche ich nur wenn es steil/er bergauf geht. Mit der Zeit entwickelt man so ein richtiger flow für das Surfen im Sand. Die Untersetzung und die Sperren vo+hi brauche ich nur um mich wieder zu befreien sofern es geht aber meistens klappt es.
Man kann sehr viel Theorie lesen aber wenn man den Sand unter den Räder hat wird es sich zeigen wie es einem ergeht.
Es gibt eigentlich nur 2 Varianten von der eigenen Dünenerfahrung= Entweder es gefällt einem sehr oder man findet es total Verschi..en.
Die richtige Reifenwahl ist eh ein Thema für sich.
Eine Zauberformel gibt es nicht aber etwas Vernunft kann man schon walten lassen.
Die Einheimischen fahren eher die Originalgrössen vom Fahrzeug und die Touristen kommen mit Bigfoot-Reifen da es anscheinend das Beste ist.
Ich habe die BFG-AT-Reifen 285/75R16 drauf und bin absolut zufrieden damit. Für einen Saugdiesel könnte diese Reifenwahl zu gross sein da die Kraftübertragung nicht so optimal ist aber da scheiden sich die Geister. Es kommt auch drauf an wie erfahren oder gut kann es der hinter dem Lenkrad. Das Gewicht vom Fahrzeug spielt dabei auch eine wichtige rolle.
Man sollte darauf achten das der Reifen hoch und nicht eher breit ist. Wenn man die Luft raus lässt ist es besser dass der Reifen in der Fahrtrichtung länger wird damit man eine gute traktion bekommt.
Was soll ich dabei haben am/im Fahrzeug für das Fahren in den Dünen
- Stahlstossstange vorne. Warum? Wenn man etwas heftig in den Sand knallt kann die normale Stossstange nach innen wandern und auch mal einen Kühler entleeren.
Der Böschungswinkel wird meistens auch besser und einen passenden Unterfahrschutz gibt es meistens auch dazu.
- Seilwinde kann ich jedem nur empfehlen da es das Schaufeln um einiges verringert.
- 2 Sandbleche oder Waffelboards sollten auch dabei sein. Man kann die nicht nur für die Bergung brauchen sondern auch als Unterlage für den Wagenheber.
- Luftkompressor ist auch ein Muss wie auch eine Sandschaufel.
- Werkzeug (das geht im Detail etwas zu weit)
- Reifenflickzeug sowie Ersatzventile
- Ersatzteile (da scheiden sich die Geister zu sehr) als absolutes Minimum einen Ersatzkeilriemen. Ich habe für viele eher zu viel dabei: Ersatzluftfilter, Kreuzgelenke, die alten Antriebswellen vorne li+re, Ölfilter, Wasserpumpe mit Dichtung, Sicherungen, Bremsflüssigkeit, div. Öle (Motor, Diff, Lenkung), Glühbirnen, usw.
- Schnorchel mit Zyklonfilter? Ich habe keinen und in Tunesien hab ich fast nichts im Luftfilter gehabt. In Marokko musste ich jeden Tag den Luftfilter vom Feinstaub ausblasen. Viele Tourenanbieter verlangen für Tunesien einen Schnorchel. Ist wie alles hier eine Glaubensfrage.
Beispiel bei meinem Dünenfilm von Tunesien=
- Ab 0:35-0:45 Ich konnte die Kurve nicht so nehmen wie ich wollte und bin in die Sandmauer gefahren was auch gleich den Reifen abgezogen hatte. Die Stahlstossstange hat es ohne schaden überstanden.
- 2:15-3:11 Da hab ich die Untersetzung drin inkl. Sperre hi+vo. Im weichen Sand rückwärts über den Dünenkamm da es vorwärts nicht ging. Da ist keine Winde die mich raus zieht.
- 3:14-3:42 Wenn man etwas hin hört dann stellt man fest das ich kurz vor dem Dünenkamm vom Gas zurück gehe da man ja nicht genau weiss wie es dahinter aus sieht.
- 3:43-4:02 Wenn man auch mit zu wenig Schwung kommt nicht lange fackeln sondern gleich wieder zurück fahren bis man neuen Schwung aufnehmen kann (das bedingt dass die anderen Teilnehmer nicht zu nahe auf schliessen).
- 4:12-4:36 Steiles Bergabfahren: Den richtigen Gang einlegen (bei mir 1te lang) und mit der Motorbremse runter. Wenn es zu langsam wird möchte das Fahrzeug eher in die schräge gehen, dann muss man etwas das Gaspedal drücken (sachte). Bremsen sollte man wenn nötig mit sehr viel Feingefühl.
- 5:45-5:49 Frühzeitig anhalten damit das Fahrzeug davor genügend Freiraum hat. Am besten abwärts damit man am besten wieder weiter kommt.
- 5:53-6:02 Ab und an muss man etwas würgen.
- 6:10-7:25 Von Tag zu Tag wird man immer entspannter und die Drehzahlen gehen auch immer weiter runter.
Eine Garantie für ein 100% gelingen gibt es keine aber man kann sich ran tasten.
Im Sand muss man wie auch auf der Strasse vorrausschauend fahren und nicht übermütig werden.
Ich freue mich auf das nächste Tunesienfahren mit 15 Fahrtagen in den Dünen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 13:03
von Odessa
Hat das mal einer ausprobiert? Das klingt nach längerer Action. @GRJ78
Da könnte man ja auch beinahe auf der anderen Seite den Ersatzreifen als Toten Mann vergraben.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 18:25
von Nizzacruiser
@belgier.ch
Wenn man das Video kommentiert, dann wird’s noch hitziger, wer traut sich?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 18:54
von toyotamartin
Meiner Meinung nach: Automatik , 1,2 bar,wenig Profil,keine Untersetzung(grabt nur tiefe Furchen),schwungvoll fahren,Strecke tw abgehen,Sandbleche mitnehmen, viel Abstand zum Nächsten halten,Windrichtung beobachten,Täler ausnutzen(am Wüstenrand ist der Boden da meist sehr fest)
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 19:01
von Saharacruiser
Lebhafte Diskusion hier!
Sandfahren ist mein täglich Brot. Ich neige dazu, daraus keine Wissenschaft zu machen.
Hat ganz nützliche Tips dabei in diesem mittlerweile unübersichtlichen Faden.
Meine Vorgehensweise:
Luft raus, 4x4 rein, wenns ihn den überhaupt braucht - und los. Hab mich mit den 9R16 XZL unterm HJ61 nicht einmal so eingelocht, dass ich Bleche oder Winde brauchte. Geschweige denn Bergegurt, bin ja eh immer alleine unterwegs.
Stichwort: Wenn man abschätzen kann, das man noch durchs überraschend aufgetauchte Sandfeld kommen könnte, dann den Motor vollgas weiterwürgen, bis man draussen ist und er wieder Fahrt bekommt. Auch Runterschalten geht oft noch.
Will er aber absterben, weil Gang zu gross, sofort Kupplung treten und Gas weg, damit er sich nicht eingräbt und es keinen brutalen Schlag in den Antriebsstrang gibt. So rollt er quasi aus, ohne viel Sand aufzuhäufen. (Ich neige eher dazu, einen zu grossen Gang zu nehmen. Das hat den Vorteil, dass man gar nicht erst weitergräbt und einsinkt. Die Leistung reicht dafür ja dann nicht aus.) Dann den kleinstmöglichen Gang nehmen und in die Richting anfahren, wo es trägt. Keinenfalls ist das Rückwärtsfahren in der eigenen Spur eine Garantie fürs Freikommen, kann aber funktionieren. Notfalls kann man sich vorwärtsgraben. Dabei beobachten, ob man ebenso vorwärtskommt, wie einsinkt, dann gehts nämlich. Pflanzlicher Bewuchs ist ein Indiz für tragfähigen Boden, diesen ansteuern. Dies sollte vorher erkundet werden. Nicht immer ist Falllinie der beste Ausweg.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 21:15
von Franco
Kann man die Reifen auch mischen? Also zB vorne Sommerreifen und hinten AT Reifen?
Bringt das was? Hatte festgestellt dass unser Guide in Algerien mit abgefahrenen Sommerreifen vorne und sehr guten AT Reifen hinten gefahren ist.
Ist das hier in Europa noch erlaubt mit zwei verschiedenen Reifentypen zu fahren.
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Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 21:30
von Odessa
Meines Wissens nach ja. Allerdings darf die Bauart, also Radial- oder Diagonalreifen, nicht gemischt werden.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 22:40
von Bondgirl
Wichtig ist dass die Reifen noch in einem brauchbaren Zustand sind. Sandfahren hat mehr mit Technik und Sandlesen zu tun als mit 200 PS, Automarke und Schalter/Automatik. Ich fahr mich sehr selten fest weil ich das Riesenglück hatte das Sandfahren (ausversehen) von jemand zu lernen als Beifahrerin der es verdammt gut konnte und ne unglaubliche Quasselstrippe war und jeden Meter kommentiert hat. Ich war dann mit 64 PS Saugdiesel im Samurai 5x in Tunesien, mit 113+x Turbo unbekannten pumpenaufgedrehten PS 1x Tunesien, 2x Libyen und 1xMarokko und 1x 150PS Turbo in Marokko.
Jeder Fahrer und jedes Auto ist anders. Wenn man aber nal das „Gefühl für Sand“ verstanden hat ist’s fast wie beim Skifahren. Man kommt mit jedem Ski runter und hat mehr oder weniger Spaß. Ich fahre tatsächlich in den Dünen immer in der Untersetzung. Allrad eh, egal ob Zuschalt oder Permanent. Dünen haben eine Lee- und Luvseite. Das ist sauwichtig zu wissen. Gerippelter Boden ist immer hart. Reifendruck variiert in den Dünen zwischen 1.0 und 0.4 bar. Piste nie unter 1.5
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 22:55
von Bondgirl
Sichertheitstipp Nr.1 ist glaube ich den Moment zu erkennen wo es kritisch wird und exakt auf den Punkt keinen Gruppenzwang mehr zu folgen. Freeze. Auf den Rest der Gruppe warten und dann eine saubere Technik zum Abbergen des „Fast- Havaristen“ auszuarbeiten. Im Zweifelsfall immer superkonservativ seitlich gegen das Kippen sichern. Vor Aktion einen Masterplan aufstellen.
Und ja ich bin voll bei @landkind: die tun. Badewannen sind sturzkritischer als die Achterbahnhohen Dünen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juni 2024 23:14
von quadman
...endlich wieder Bilder. Ich dachte schon, da kommt gar nichts mehr
Danke.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
ein Punkt der hier noch garnicht zur Sprache gekommen ist Schalter vs. Automatik.
In dem Video hört man, daß es ein Automatik-Fahrzeug ist und das er im Hang nochmal zurückschaltet. Das kann man beim Schalter vergessen.
Ich selbst bin bisher nur Schalter im HZJ78 gefahren, plane dieses aber mit dem HDJ80 mit Automatik in die Dünen zu gehen. Ich bin gespannt wie gut es funktioniert.
Der Vergleich J7/J8 hinkt naürlich, da der J8 mehr Leistung, größere Räder und Schraubfedern hat.
Hat jemand Erfahrungswerte?
Gruß Steffen
Meine Erfahrung, neben Moped, Magirus und co. , Schalter ( VDJ 78 mit 315er), Automat ( HDJ80, 305er). Was jetzt besser ist...schwer zu sagen. Der Schalter hat den Vorteil das man mit weniger Gas,viel Gefühl und somit geringerer Grab Neigung fahren kann.
Der Automat hat den Vorteil das man immer den richtigen Gang drin hat. Leider, hier mit einem Automat älterer Bauart, aber immer mit relativ viel Gas fahren muss um den Wandler mit wenig bzw keinem Schlupf arbeiten zu lassen.
Somit meist aggressiver und auch deutlich Verbrauchsintensiver. Im direkten Vergleich mehrere 80er, hatte ich auf einer reinen Dünenetappe einen bis zu 50% höheren Diesel Verbrauch mit dem Automaten vs dem besten Schalter.
Zusammengefasst würde ich allerdings sagen das ein Automat für einen Beginner die bessere Wahl ist. Da einfacherer zu fahren. Der Schalter unter versierter Hand aber mehr Potential bzgl Spass, Performance und Reichweite,bietet.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 05:42
von Nizzacruiser
IMG_8335.jpeg (9.49 KiB) 1215 mal betrachtet
@Bondgirl
Ich ergänze das mal, nicht alle kommen aus dem Segelsport oder Wetterdienst.
Wenn etwas „Sau wichtig zu wissen ist“ dann sollte man das auch so erklären dass es alle verstehen oder?
Wurde auch schon thematisiert, Windseite (LUF ) Sand ist härter, Windabgewande Seite (Lee) Sand ist weicher.
Du wolltest sicher sagen dass eine Seite flacher ist, und eine Seite steiler. Richtig?
Dass man bevorzugt die flache Seite hochfährt und die steile Seite abfährt sollte klar sein.
Der Segler spricht übrigens immer von Luv und Lee und nicht umgekehrt.
LUF steht für Luft (Wind), Lee steht für leer (windfrei) als Eselsbrücke.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 10:10
von wüstenfreund
Danke Anna!
Auch für die schönen Bilder
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 20:40
von Bernhard_K
Hallo,
ich glaube noch nicht angesprochen wurden beim Dünenabfahren:
Räder gerade stellen
Keinen zu kurzen Gang einlegen falls man Düne runter Gas geben muss wenn das Heck ausbricht. 3ter Gang Reduktion ist gut
Viele Grüße, Bernhard
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 20:45
von Bernhard_K
Noch etwas:
immer mit Gegenverkehr rechnen
Rückwärtsfahren mit Spiegel und möglichst in der Spur bleiben (wenn es denn die Falllinie war)
VG, Bernhard
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 20:54
von Bernhard_K
Und ja, Dünenfahren hat seine Tücken und ist nicht ungefährlich. Allerdings erschließen sich so Ausblicke die anders nicht möglich sind. Auch wären manche lohnenswerte Ziele ohne Dünenfahrt gar nicht erreichbar. Hier noch ein paar Impressionen von der letzten Algerienreise.
VG, Bernhard
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 20:59
von Bernhard_K
Die Fahnen haben sich bewährt
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 21:00
von xsteel
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 21:02
von Bernhard_K
noch ein paar Bilder
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 21:06
von Bernhard_K
Und wenn der Zwerg viel Dünenspaß hatte lupft er manchmal zur Freude auch ein Rad ...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 21:13
von Bernhard_K
hoch hinauf ...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 8. Juni 2024 21:48
von Oidamo
Das sind sensationelle Bilder und Eindrücke.
Dankeschön!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Hat eigentlich schon jemand erwähnt dass der neue Michelin X Force S 7.50R16 Tubeless DIE Waffe im Sand ist ?
Ich wollte es nur erwähnen und nicht vom Beitrag ablenken ....
Du meinst die Version mit Schneeflocke?
In Mauretanien fahren die Jungs den Reifen fast alle auf ihren Hilux. Natürlich ohne Schneeflocke, und auch nicht mit 0,8 bar siehe Bild IMG_7573.jpeg
Also für dem Preis kann such das kaum einer in Mauretanien leisten
Richtig. Und darum fahren sie ein Plagiat, mit Beinamen Longway, oder Transway. Hersteller hab ich vergessen. Optisch gleich, weniger hohe Profilklötze und weniger stabil. Dabei mit 4'000MRU bezahlbar. Der X gibts auch, der kostet 8'000MRU.
Also 100 vs 200€. Gibt trotzdem schon solche, die sich den Michelin kaufen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Also für dem Preis kann such das kaum einer in Mauretanien leisten
Richtig. Und darum fahren sie ein Plagiat, mit Beinamen Longway, oder Transway. Hersteller hab ich vergessen. Optisch gleich, weniger hohe Profilklötze und weniger stabil. Dabei mit 4'000MRU bezahlbar. Der X gibts auch, der kostet 8'000MRU.
Also 100 vs 200€. Gibt trotzdem schon solche, die sich den Michelin kaufen.
Der Michelin ist wahnsinnig stabil und UV resistent.
Ich habe welche vor 20 ig Jahren gebraucht bekommen, da waren die schon 4 Jahre alt.
Lagern noch immer bei mir im Garten. Sonne gibt’s bei uns ja auch genug.
Die schauen noch so gut aus, die würde ich sogar noch fahren. Keine Risse, oder sonstwas.
BFG reisen nach 10 Jahren überall auf.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 08:42
von quadman
Na geht doch. Erst waren die Bilder alles Heldentaten, nun ist es doch ein Bilderfred geworden. Sehr fein.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 10:01
von Bondgirl
IMG_4937.jpeg (19.88 KiB) 995 mal betrachtet
Ganz bewusst durch den Erg zu fahren finde ich nicht verwerflich, sondern kann auch die Aufgabe eine Reise sein. So wie der Bergsteiger ja nicht um den Berg geht, sondern auf den Berg. Das Auto betrachte ich dabei so wie meine Fußgelenke, aufpassen also. Die Eindrücke und Emotionen und die Stille Und die Form der Selbstreflektion, die man hat, wenn man sich irgendwo mitten im Sand befindet: unbezahlbar.
Diese Kategorisierung ist also unnötig.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 10:14
von Ragnarök
Ihr seid doch alle doof. Jetzt will ich direkt los, irgendwo in den großen Sand...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 10:21
von Odessa
Flo, was ist das auf den beiden vorletzten Bildern und wer baut das - vielleicht ein Rollfeld? @GRJ78
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Michelin XS früher, heute X-Force?
so sah auch mein 7.50R16 aus
Ziemlich aktuelle Liste der Michelin mil und 4x4 TL Reifen: https://rengascenter.fi/wp-content/uplo ... litary.pdf
Es gibt paar in 16", der Rest sind 20 Zöller, aber die brauchst du ja nicht mehr
Nur auf Vorbestellung, Teilenummern sind im PDF zu sehen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 10:44
von GRJ78
Odessa hat geschrieben:
Flo, was ist das auf den beiden vorletzten Bildern und wer baut das - vielleicht ein Rollfeld? [smention u=17588]GRJ78[/smention]
Das waren die Franzosen in den 20er Jahren... und ja, das ist gepflastert in bester Qualität!
Bernhard kann sicher noch etwas mehr dazu beitragen, ich habe mein Standardwerk vom Nöther leider nicht griffbereit....
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Michelin XS früher, heute X-Force?
so sah auch mein 7.50R16 aus
Ziemlich aktuelle Liste der Michelin mil und 4x4 TL Reifen: https://rengascenter.fi/wp-content/uplo ... litary.pdf
Es gibt paar in 16", der Rest sind 20 Zöller, aber die brauchst du ja nicht mehr
Nur auf Vorbestellung, Teilenummern sind im PDF zu sehen.
Seh ich da was falsch , alle Reifen bis auf einer weit über 1000 Euro. Und sowas kauft man privat na dann mal los und bestellen bzw Diskussion bzg der Reifen ist sowieso absurd
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 11:14
von xsteel
auch GoodYear hatte den mal im Programm...
In Ägypten hab ich mal einen Neuen benötigt
zwei Reservereifen nicht ausgereicht...
2.200 ägypt. Pfund, bisserl über 1.000,- DM damals allerdings für 14.00R20
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 11:20
von GRJ78
Die Reifen nützen nix, die Locals fahren wie schon beschrieben mit den Glatzen aus 2005 trotzdem Pirouetten um uns und auch in den felsigen Steinpassagen kommen die durch ohne Reifenschäden. Das Material ist quasi egal, der Mann hinterm Steuer macht's....
Und wenn der Klaus mal die Größenangaben gelesen hätte, würde er sehen, es handelt sich quasi durch die Bank um LKW-Reifengrößen. Die kosten paar Taler mehr wie ein 7.50er.... auch hier bei uns...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Die Reifen nützen nix, die Locals fahren wie schon beschrieben mit den Glatzen aus 2005 trotzdem Pirouetten um uns und auch in den felsigen Steinpassagen kommen die durch ohne Reifenschäden. Das Material ist quasi egal, der Mann hinterm Steuer macht's....
Und wenn der Klaus mal die Größenangaben gelesen hätte, würde er sehen, es handelt sich quasi durch die Bank um LKW-Reifengrößen. Die kosten paar Taler mehr wie ein 7.50er.... auch hier bei uns...
Wenns andere grossen gibt-warum werden dann nur Preislisten von lkw Reifen reingestellt
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 11:28
von GRJ78
Ruf doch morgen einfach mal bei Michelin an...
+49-721-5300
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 11:36
von xsteel
den 7.50er hat praktisch kein Händler derzeit zur Verfügung...
letztes Jahr boch für knapp über 300 Taler mal gesehen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Die Reifen nützen nix, die Locals fahren wie schon beschrieben mit den Glatzen aus 2005 trotzdem Pirouetten um uns und auch in den felsigen Steinpassagen kommen die durch ohne Reifenschäden. Das Material ist quasi egal, der Mann hinterm Steuer macht's....
Und wenn der Klaus mal die Größenangaben gelesen hätte, würde er sehen, es handelt sich quasi durch die Bank um LKW-Reifengrößen. Die kosten paar Taler mehr wie ein 7.50er.... auch hier bei uns...
„Der Mann hinterm Steuer macht’s, und das Material ist quasi egal“
Selbsterkenntnis, oder schaust du zu oft in die Gesichter der Guides die mit Entsetzen deine Fahrerei beobachten?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 12:02
von GRJ78
Genau das
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 12:02
von Odessa
Ring frei für Runde 2... Bing, bing, bing
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Die Reifen nützen nix, die Locals fahren wie schon beschrieben mit den Glatzen aus 2005 trotzdem Pirouetten um uns und auch in den felsigen Steinpassagen kommen die durch ohne Reifenschäden. Das Material ist quasi egal, der Mann hinterm Steuer macht's....
Und wenn der Klaus mal die Größenangaben gelesen hätte, würde er sehen, es handelt sich quasi durch die Bank um LKW-Reifengrößen. Die kosten paar Taler mehr wie ein 7.50er.... auch hier bei uns...
Wenns andere grossen gibt-warum werden dann nur Preislisten von lkw Reifen reingestellt
Sind doch drei 16" in der Liste drin.
Und wir fahren ab Werk alle 16" in der J7 Sparte, also geländegängige Klein LKW für heavy duty use. Es gibt einige hier, die bereits 20" auf ihren Expeditions LKWs gefahren sind.
Reicht dir das als Rechtfertigung ?
Der X Force S ist ein gutes Preis Leistungs Verhältnis. Für grob 250€ halten die länger als manches PKW auf deutschen Straßen
Ist so ein Spezialding mit den Michelins, manche brauchen sowas wirklich.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Flo, was ist das auf den beiden vorletzten Bildern und wer baut das - vielleicht ein Rollfeld? @GRJ78
Hallo Florian,
Nein, kein Rollfeld. Das Flugfeld (800 x 900 m) war in den 30er Jahren ca. 14 km südlich von Djanet und unbefestigt (sablonneux). Diese Pistenbefestigungen liegen deutlich weiter südlich. Es gibt 2 Teilabschnitte die mir bekannt sind, einmal ca. 130 m lang einmal 200 m. Sie liegen nahe der weinenden Kuh und sind auch in Google Earth erkennbar. Wo die Piste hinführt weiß ich (noch) nicht
Viele Grüße, Bernhard
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Danke Siggi, hab mal einen Satz bestellt. Meinst die taugen was im Winter im Allgäu ?
Hi Burkhard,
die Michelin in Neu, gut bei viel Schnee
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 15:30
von Bondgirl
Das Thema „Sandreifen“ finde ich persönlich nach 20 Jahren überbewertet.
Das erste Mal war ich als Beifahrerin im Hilux in Tunesien mit Michelin, Schlauch und Sprengringfelgen. Über den verscheiten Brenner gefährlich und nach dem Luftablassen hat sich das Ventil verdreht.
Ich hatte dann mangels großer Auswahl für den Suzuki den Fulda Tramp Trac drauf, am Landrover BFG AT, Cooper Discoverer AT, BFG MT und dann den geliebten Toyo OC MT.
Im Endeffekt ging das Sandfahren mit all diesen Reifen gut. Ein brandneuer MT ist ggf nicht so geeignet.
Meine Erfahrung. Spezielle Reifen würde ich jetzt nicht kaufen. Stabil müssen sie sein.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 16:05
von onkel
Ich bin der Meinung dass man mit den richtigen Reifen am einfachsten das Maximale erreichen kann .
Die Michelins sind extrem robuste Reifen mit stahlverstärkten Seitenwänden , daher gibt es weniger Schäden als bei " normalen " Reifen .
Nicht umsonst werden die seit Jahrzehnten überall unter extremen Bedingungen eingesetzt .
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 16:15
von quadman
MTs fand ich im Sand Mist. Wir hatten mit 2 Hilux, BFG AT und MT, immer wieder den Vergleich.
Mit MTs kurz vor erreichen des Plateaus einer langen gemächlich Auffahrt eingebuddelt, während man mit ATs einfach weiter fuhr.
Dafür hatte ich klare Vorteile auf anderen Abschnitten, ohne Sand und Asphalt...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 16:31
von RobertL
Runtergefahrene MTs sind meiner Ansicht nach eine tolle Lösung. Ich hatte Hankook MTs mit 4-5 mm Profil insgesamt 7000km in TUN & MA gefahren. Fand ich super, keine Reifenpanne, nix!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 17:33
von Nizzacruiser
Wenn ich länger als 8 Wochen in Sandigen Gebieten unterwegs wäre dann wäre der Michelin immer die erste Wahl.
Ich stimme @bondgirl zu, für
gelegentliche Fahrten in diese Länder kommt man mit AT auch gut zurecht.
MT nur mit 20% Restprofil
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 18:18
von Buschschnecke
Servus,
fachlich kann ich nicht wirklich noch etwas beitragen, da meiner Meinung nach schon alles gesagt wurde. Ich bin immer mit 3,5t in der Wüste gefahren, immer mit MT's bei 0,8 Bar und hatte selbst mit meinem 1PZ keine Probleme, muß man halt vorausschauender fahren... Wobei der 1HDT im 75iger mehr Freude macht, Gruß aus Izmir Timo!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 18:37
von F250
Ich habe mit MT‘s nur gute Erfahrung, egal in welchem Gelände, deshalb auch auf allen Fahrzeugen. Habe seit MT‘s, 20 Jahre, keinen Platten gehabt, außer bei meinem ersten Set mit 30%. War ein Fehler. Ich tausche bei 40% vor einem Trip. Fahre Asphalt, Gravel, Sand Tracks, Namib Dunes, Mud, etc. Keine AT‘s mehr. In Tiefsand Tracks vorne 1bar, hinten 1.2 bar, kommt auch auf die Motorpower an. Man kann auch Tiefsand fahren mit 3bar. Aber, ich Fahre auch 1bar auf Gravel vorne durch Namibia, mit 80km/h. Nie Probleme oder einen Platten.
Hatten immer Reifen DS mit AT‘s, aber seit langem nicht mehr auf MUD‘s.
Aber, super Bilder hier.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 9. Juni 2024 19:10
von GRJ78
Algerien hat bei oben gezeigten Bildern auch BFG KM3 MT sowohl am GRJ71 wie am GRJ78 hervorragend funktioniert.
Die neuen MT sind den heute erhältlichen AT in allen Belangen überlegen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 06:38
von quadman
Mit ATs funktioniert das dann sogar sehr hervorragend...
Das ist der Unterschied.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Algerien hat bei oben gezeigten Bildern auch BFG KM3 MT sowohl am GRJ71 wie am GRJ78 hervorragend funktioniert.
Die neuen MT sind den heute erhältlichen AT in allen Belangen überlegen.
Hab mich schon gewundert warum das so lange ohne Reaktion hier stehen bleibt.
Vom Sandflo zum Phrasenflo.
„In allen Belangen überlegen“
Treibstoffverbrauch, Nassbremsverhalten, Lautstärke, Sandtraktion,
Lenkpräzision, Verhalten im Grenzbereich,………Schneetauglichkeit, berücksichtigt Flo mal eben nicht.
Ein als moderner MT qualifizierter Reifen muss für die Hersteller hauptsächlich
OPTISCHE Eigenschaften erfüllen, die grobe Optik ist dem Marketing geschuldet.
Es ist eine bestimmte Käuferschicht die MT Reifen kauft, der Markt entwickelt für den Geschmack in den USA.
Hier gilt schon immer „bigger is Beauty“
Damit man die schlechten Eigenschaften nicht dokumentieren muss, nennt man das Produkt einfach POR.
Dann kann keiner am Label sehen, was er da für ein Mist kauft. (in Europa)
Hauptsache schaut geil aus.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Die neuen MT sind den heute erhältlichen AT in allen Belangen überlegen.
Sorry Florian, das ist technisch/physikalisch falsch.
Ein Reifen mit großen/steifen Profilblöcken kann nicht den gleichen Reibwert onroad erzeugen, wie ein Reifen mit einem feingliedrigeren Profildesign. Die Kräfte die zur Verformung der Profilblöcke notwendig sind, benötigen einen Teil des Reibwerts und reduzieren somit den verfügbaren Reibwert zur Kraftübertragung, insbesondern auf Niedrigreibwert wird dieser Effekt sichtbar. Daher ja auch das Lamellendesign von Winterreifen um einen mögliche nachgiebeign Profilblock zu erhalten.
Die physikalischen Zusämmenhänge beim Reifen/Straßenkontakt sind komplex.
Gruß Steffen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 08:44
von onkel
Können wir uns darauf einigen, dass der richtige Reifen im Sand schwarz und rund sein sollte und die Diskussion beenden ?
( das Reifenthema kommt ja sowieso bald wieder )
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Ein als moderner MT qualifizierter Reifen muss für die Hersteller hauptsächlich
OPTISCHE Eigenschaften erfüllen, die grobe Optik ist dem Marketing geschuldet.
Es ist eine bestimmte Käuferschicht die MT Reifen kauft, der Markt entwickelt für den Geschmack in den USA.
Hier gilt schon immer „bigger is Beauty“
Damit man die schlechten Eigenschaften nicht dokumentieren muss, nennt man das Produkt einfach POR.
Dann kann keiner am Label sehen, was er da für ein Mist kauft. (in Europa)
Hauptsache schaut geil aus.
Das stimmt nicht bzw. nur eingeschränkt. Da ich seit Jahrzehnten immer wieder die gleichen Strecken unter wechselnden, aber
immer wiederkehrenden Bedingungen fahre, kann ich die Unterschiede und Entwicklungsstufen der verschiedenen Reifen
relativ gut vergleichen. Mein derzeitiger MT ist der bisher beste Reifen überhaupt, den ich auf einem Geländewagen fahre.
Besser als die vorherigen MTs und ATs. Traktion, Selbstreinigung, Steinchensammeln, Nasshaftung, Schneehaftung sind besser,
selbst die Geräuschentwicklung ist kaum schlechter als bei feinprofilierteren Vorgängern.
Insofern möchte ich dem Vorwurf bezüglich reiner Optik und Marketing widersprechen.
Nur zum Verhalten im Sand kann ich nichts beisteuern, die etlichen Fahrten zur Ladungsaufnahme in die Kieskuhle sind irgendwie
nicht aussagefähig.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 09:04
von Nizzacruiser
Für jedes Nutzerverhalten und für jeden Geschmack gibt’s den richtigen Reifen im unendlichen Angebot.
Den richtigen zu finden ist die Kunst.
Welchen Typ und welche Größe fährst du ?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 09:25
von cruisermaddin
...... mit 3,5bar vorne und hinten als absolut ahnungsloser Draufgänger sieht das dann so
aus
Gott und Allah sei Dank war Klaus dabei......
Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 10:52
von GRJ78
Ich bleib dabei, die MTs sind besser! Warum wohl fahren die Dakar-Fahrzeuge quasi den MT?
Über Größen kann man so oder so argumentieren, für große breite Reifen braucht man halt Power, das ist klar.
Sandformel auch beachten...
Ein MT wird auch kein perfekter Sandreifen, für einen Wüstenreisenden/-Urlauber hat dieser jedoch mehr Vor- wie Nachteile. Der aktuelle KM3, auf den ich mich explizit beziehe, ist dem KO2 in allen Belangen haushoch überlegen:
Geräusch
Nasshaftung
Widerstandskraft
Schmeißt keine Steine wie der KO2
Traktion
Kann mit sehr wenig Luft gefahren werden
Gräbt im Sand kaum
Beim Treibstoffverbrauch evtl gleich oder etwas schlechter.
Keine Ahnung wer da freiwillig noch so einen KO2 freiwillig fahren will....
Aeh edit: Onkel hat Recht, der ist rund und schwarz und gut ist.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 11:07
von netzmeister
...aber weil explizit danach gefragt wurde: Ich fahre 255/85-16 BFG MT. Auch und sehr gerne im Sand.
Ein Blick fürs Gelände, ein sensibles Popometer und ein rein dosierfähiger Gasfuß machen ohnehin das meiste wett. Lest den Sand, kennt Euer Auto, seid aufmerksam und beachtet ein paar Grundsätzlichkeiten. Dann geht's meist zufriedenstellend nach vorne und nicht so viel nach unten. :-p
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Ein Blick fürs Gelände, ein sensibles Popometer und ein rein dosierfähiger Gasfuß machen ohnehin das meiste wett. Lest den Sand, kennt Euer Auto, seid aufmerksam und beachtet ein paar Grundsätzlichkeiten. Dann geht's meist zufriedenstellend nach vorne und nicht so viel nach unten. :-p
Hättste das nicht schon auf der ersten Seite schreiben können?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 11:14
von GRJ78
Achso ja, natürlich sollte man dann mit 0.8 bar nicht mit 100kmh stundenlang über Schotterstrecken prügeln. Allerdings muss ich trotz meiner Misshandlung und Fehlnutzung unter grober Missachtung aller Ratschläge konstatieren, der KM3 ist bisher nicht totzukriegen.
Die Flanken zerschnitten, aber der Reifen hat knapp 3 tkm Rückreise und seitdem weiter 3 tkm gehalten und wird von mir bis zum bitteren Ende weiter gequält. Achso die Bilder hier sind aus Dezember, aktuelle reiche ich nach, so schick sieht er nach diversen weiteren Einsätzen natürlich nicht mehr aus...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Die neuen MT sind den heute erhältlichen AT in allen Belangen überlegen.
Sorry Florian, das ist technisch/physikalisch falsch.
Ein Reifen mit großen/steifen Profilblöcken kann nicht den gleichen Reibwert onroad erzeugen, wie ein Reifen mit einem feingliedrigeren Profildesign. Die Kräfte die zur Verformung der Profilblöcke notwendig sind, benötigen einen Teil des Reibwerts und reduzieren somit den verfügbaren Reibwert zur Kraftübertragung, insbesondern auf Niedrigreibwert wird dieser Effekt sichtbar. Daher ja auch das Lamellendesign von Winterreifen um einen mögliche nachgiebeign Profilblock zu erhalten.
Die physikalischen Zusämmenhänge beim Reifen/Straßenkontakt sind komplex.
Gruß Steffen
Hi Steffen
Die KM3 Profilblöcke sind deutlich weicher im Vergkeich zum KO2
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 11:18
von se7en6
Ich kann auch aus Erfahrung sagen, dass der KO2 erstaunlich hart ist.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 11:29
von netzmeister
So schauen 255er übrigens mit 0,5 bar aus. Sorry für die Bildqualität, besser habe ich es auf die Schnelle nicht
Nullfünf 1.jpg (25.27 KiB) 1258 mal betrachtet
Nullfünf 2.jpg (20.66 KiB) 1258 mal betrachtet
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 11:32
von Saharacruiser
Hoppla, die gehen dann schon ziemlich in die Knie!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Hoppla, die gehen dann schon ziemlich in die Knie!
...aber der Latsch wird dann so ellenlang, dass Du (je nach Sand) mitten in der Düne anhalten und wieder anfahren kannst.
Ich habe übrigens (die Älteren erinnern sich) Beadlocks von Staun drin. Der Reifen kann also auch bei Nullfünf nicht von der Felge springen. Das ist Gold wert!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 11:52
von Saharacruiser
@ cruisermaddin: Gefällt mir sehr. Und das bewegen verhindert Verharzen und Standschäden. Und wenn die Million iiirgendwann mal voll sein sollte, beginnt ja alles von vorne (so er 999'999Km anzeigen kann.)
@ Netzi: Langer Latsch, das ists. Das machen auch die 9R16 XZL, wobei die Seitenwände schon steif sind. Bisher gehen die gut. Sind aus dem 2006 (!), seitlich leicht rissig und werden von mir auch mit 1bar über das Wellblech getrieben. Jedoch nicht mit 80Km/h. Auch Gebirgspistentypen fahre ich mit niedrigem Druck, jedoch vorsichtig. Noch keinen Schaden auf 17'000Km.
@ all: Fuhr früher fast ausschliesslih BFG AT KO. der war auch zäh, aber da rissen immer etwa Teile von Profilblöcken raus. Damit habt ihr BFG MT Fahrer nicht zu kämpfen?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 12:03
von onkel
sieht einfach gut aus
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 12:07
von cruisermaddin
@Saharacruiser: ja, kann er, ist aber mit 260.000 gerade erst eingefahren, wie man hier immer so schön zu sagen pflegt.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
@ all: Fuhr früher fast ausschliesslih BFG AT KO. der war auch zäh, aber da rissen immer etwa Teile von Profilblöcken raus. Damit habt ihr BFG MT Fahrer nicht zu kämpfen?
Über kleine (und völlig normale) Ausrisse hinaus noch nicht erlebt, noch nicht gesehen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 13:05
von wüstenfreund
Hallo,
Ich freue mich über eure Bilder!
Zum reinen Sandfahren gab es auch von Dunlop 10.R15
Zum Thema MT AT BFG wollte ich noch anmerken die Vorläufer der aktuellen Baja Wettbewerbsreifen waren vom Profil auch mehr beim MT.
Meine Kombi 255/85 R16 BFG MT KM2 hat sehr gut funktioniert und wenn wir uns eingegraben haben lag es auch eher am Fahrer
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 13:13
von Bondgirl
Auch wenn es kein Toyota ist, kann man in dem Video, wenn man genau hinschaut, sehr viel übers Sand fahren und Spurwahl lernen. Mit MT.
Abgesehen davon, dass es Spaß macht, zuzuschauen.
Schon direkt am Anfang bei diesem Manöver:
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 13:22
von netzmeister
Na toll, jetzt habe ich Sandweh.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 13:23
von wüstenfreund
Geht mir genauso, weil ich erst 25 wieder nach Africa kann
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 13:39
von Nordland-Virus
der Sunlander von Youtube hat auch wieder ein neues Dünenvideo
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
der Sunlander von Youtube hat auch wieder ein neues Dünenvideo
Bin froh, dass bei der Dramatik des Videos alle unverletzt geblieben sind
Was ich wirklich sagen will, so reißerisch muss es für mich nicht aufgemacht sein ...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Achso ja, natürlich sollte man dann mit 0.8 bar nicht mit 100kmh stundenlang über Schotterstrecken prügeln. Allerdings muss ich trotz meiner Misshandlung und Fehlnutzung unter grober Missachtung aller Ratschläge konstatieren, der KM3 ist bisher nicht totzukriegen.
Die Flanken zerschnitten, aber der Reifen hat knapp 3 tkm Rückreise und seitdem weiter 3 tkm gehalten und wird von mir bis zum bitteren Ende weiter gequält. Achso die Bilder hier sind aus Dezember, aktuelle reiche ich nach, so schick sieht er nach diversen weiteren Einsätzen natürlich nicht mehr aus...
Du solltest dich mal entscheiden, entweder taugt der Reifen nix, wenn er so ausschaut.
Oder der Fahrer taugt nix, weil der das Ergebnis fahrlässig fabriziert hat.
Man kann natürlich auch wie die Politker daraus eine tolle Sache konstruieren, und uns den Mist als Erfolg verkaufen.
Weder der TÜV noch die Rennkontrolle finden das weiterquälen auf öffentlichen Straßen gut, sondern quittieren das mit 4 Punkten in Flensburg.
Ich würde die Pellen schnellstmöglich im Container entsorgen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 13:57
von GRJ78
Das ist ein Fahrfehler meinerseits, Thomas. Das habe ich hoffentlich genug herausgestellt. Ich werde den Reifen nicht wechseln sondern fahren bis zum "es-geht-nicht-mehr" durch "Platt" oder Auflösung der Seitenwand. Natürlich keine 182 GPS-Km/h-VMax-Orgien auf der Autobahn mehr.
Es ist Wahnsinn, was die heutigen Reifen alles aushalten, das sind Welten zu den vor 15/20 Jahren.
Speziell der BFG KM3 ist trotz der sehr weichen Gummimischung extrem widerstandsfähig. Profilblockausrisse hatte ich bisher bei dem Reifen nur durch zu hohen Luftdruck auf sehr felsigen Trails in Korsika in der 285er Größe mit DOT aus 2017. d
Die ersten BFG KM3 hatten da tatsächlich mit zu kämpfen und BFG hat diese anstandslos als Reklamation anerkannt und getauscht. Die Mischung wurde wohl auch in 2018 dann nochmals etwas geändert.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Ich werde den Reifen nicht wechseln sondern fahren bis zum "es-geht-nicht-mehr" durch "Platt" oder Auflösung der Seitenwand. Natürlich keine 182 GPS-Km/h-VMax-Orgien auf der Autobahn mehr.
Das würde ich mir nochmal überlegen, ohne oberlehrerhaft klingen zu wollen. Schon mal einen Reifenplatzer bei 80 oder Aquaplaning bei 80 erlebt?
Bevor Du weißt, was genau passiert ist, findest Dich auf der vierspurigen Autobahn wieder, bist gerade links vorne in die Leitplanke eingeschlagen und versuchst, Dich über die drei vollbefahrenen Spuren auf den Standstreifen rechts zu retten. Und hast möglicherweise verdammtes Glück, daß kein LKW mit 100 ankommt, dessen Fahrer gerade mit seinem Handy beschäftigt ist...und ja, das Wissen kommt nicht aus der Zeitung und es war ein "modernes" Auto mit zig Helferlein, meine Reaktionszeiten waren top und einige Sicherheitstrainings absolviert.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 14:43
von GRJ78
Du hast damit Recht.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Ich weiß doch dass du das selbst vermurkst hast, ich lese ja schon seit einigen Jahren hier besonders deine Beiträge interessiert und wohlwollend mit.
Ich musste einfach die Steilvorlage nutzen und dich etwas piesacken. Entschuldige.
Ja du hast Recht, der BFG ist ein guter Reifen, und er MT ist im vergleich zum AT bei dieser Marke wahrscheinlich sogar der bessere.
Trotzdem sollte man im Sinne der eigenen Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer nicht noch ein weiteres Jahr mit den „angeschlagenen“ Reifen fahren. Das ist halt Sau gefährlich.
Die Verallgemeinerung MT immer besser als AT halte ich trotzdem für eine Phrase.
Also 5 € hier bitte. Kannst bei mir das nächste mal einwerfen wenn wir uns sehen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 15:41
von Bondgirl
Zur allgemeinen Ablenkung ein paar Bilder aus dem großen Süden und Westen Tunesiens als man noch Bordj el Khadra, El Borma, die Bohrwassertöpfe und die Pipeline anfahren konnte. An der algerischen Grenze runterfahren über den Grenzstein 23.
Was für auch wirklich hohe Dünen Tunesien hat!
🩷🩷🩷
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Auch wenn es kein Toyota ist, kann man in dem Video, wenn man genau hinschaut, sehr viel übers Sand fahren und Spurwahl lernen. Mit MT.
Abgesehen davon, dass es Spaß macht, zuzuschauen.
Hallo Anna,
Ecki fährt aber auch Beadlock's. Ich habe mit immer gewundert warum der überall hochkommt und ihm nie rein Reifen von der Felge spring, auch bei den wüstesten Lenkmanövern. Nur einmal hat er es übertrieben, da ist er in ein Loch eingeschlagen und hat selbst mit Beadlock den Reifen von der Felge bekommen, da war er dann froh das ein "schwerer Toyota" mit einer Winde hinter Ihm stand
Gruß Steffen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 19:29
von _Malte_
Ich hab das Gefühl, das Video hat eher bei 0.75 die richtige Geschwindigkeit.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Auch wenn es kein Toyota ist, kann man in dem Video, wenn man genau hinschaut, sehr viel übers Sand fahren und Spurwahl lernen. Mit MT.
Abgesehen davon, dass es Spaß macht, zuzuschauen.
Hallo Anna,
Ecki fährt aber auch Beadlock's. Ich habe mit immer gewundert warum der überall hochkommt und ihm nie rein Reifen von der Felge spring, auch bei den wüstesten Lenkmanövern. Nur einmal hat er es übertrieben, da ist er in ein Loch eingeschlagen und hat selbst mit Beadlock den Reifen von der Felge bekommen, da war er dann froh das ein "schwerer Toyota" mit einer Winde hinter Ihm stand
Gruß Steffen
Also geht a auch schön ohne Gasfuss bis Anschlag -nur richtige Spurwahl
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 19:41
von onkel
Dramatische Musik und Drohnen ….
Schade dass es fast keine Videos mehr im Originalton gibt .
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 11. Juni 2024 19:56
von alte Kiste
Moin zusammen
Also ich fasse mal zusammen.
Und tue was für das Fernweh.
Und das ich das nicht immer alles so ernst nehme, ist ja nix neues, also immer mit etwas Humor.
Reifen
Sollten schwarz sein, rund und in der Mitte ein grosses Loch haben, auf beiden Seiten.
Fahrtechnik
Hose voll und Gas.
Wer später bremst ist länger schnell.
Länge läuft.
Zum Fahrer
Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Üben üben üben.
Irgendwann steckt jeder mal fest, meist wegen fehlender Demut.( das meine ich aber ernst)
Wenn der Fahrer gefragt wird wie es ihm geht, sollte er antworten: "Alles im grünen Bereich, kurz vor dem Roten, DA ist aber bekanntlich aber auch die Leistung zu Hause."
Bringt 5 PS etwa
Material.
Immer Performance wählen.
Immer viel Klim-Bim dranschrauben
Mein FAZIT ist.
Wenn du nicht schwimmen kannst, liegt es nicht an der Badehose.
Was ich damit sagen will.
Am End ist es egal womit man fährt, vorausgesetzt es ist in Ordnung und man kann sich auch mal helfen, aus einer Situation.
Egal, fahrerrisch, technisch, moralisch, manschmal muss man einsehen das es ab hier nicht weiter geht und eine andere Lösung finden.
Ich war mit vielen Karren im Sand unterwegs, meist alt, überladen, wenig Leistung, hoch, kleine Räder, und sogar mit Alkoven und Markise. Nach einiger Zeit der Eingewöhnung hat es immer gut geklappt und ich hab meinen Weg gefunden. An Wetter, Auto, Beladung, Zeit und eigene Multivation angepasst, wenn die nicht gut ist, was auch vorkommt, müde, krank, Kopf mit was anderen voll, klappt es beim Fahren auch nicht.
Ich hab schon im Sand gesessen und geweint, mit allen möglichen Fragen im Kopf. "Warum mache ich das"?? Meist war die Karre dann bis über beide Achsen eingegraben, weil man zu dusselig war.
Grüsse und allen viel Spass im Sand
Hier einige Beispiele
ca 1997 Libyen
Deutz mit THW koffer umgebaut, für 7 Mopeds
Da ist der Deutz auch im ersten Stück Sand sofort stehengeblieben, viel zu viel Luft drin , vorne bin ich den dann ca mit 2 bar gefahren, sonst konnte man den gar nicht mehr lenken, keine Servo, und mit 385/65/22,5 weisst du Abends was du den ganzen Tag gemacht hast. Hinten dann teilweise zu den Mandaraseen mit 0,5, da waren die Reifen gross wie ein Fussballfeld, zwischen Felge und Lauffläche waren dann vieleicht noch 4cm.
PS, als ich mir 1994 die Felgen für den Deutz hab bauen lassen, hat auch jeder damal gesagtm "das geht nicht mit Schlauchlosen Reifen", heute ganz normal.
ca 2001, Südalgerien
dann wurde der Deutz wieder umgebaut, leichter sollte er werden !
Da war der Deutz schön leicht, der hat trocken 4505 kg gewogen, das war geil!!
In den Dünen war da kein halten mehr, nicht schnell aber der ist einfach überall hochgekrabbelt.
ca 2002 wieder Algerien , 60er, auch mal eben zum Pick Up umgebaut, das Heck war extrem verrostet. Da waren wir 5 Motorräder und der Toyo, Südumfahrung von Djanet nach Tam, da war das Ding so etwas von überladen, aber irgendwer musste ja alles, Sprit, Futter und Gepäck, für Alle, schleppen für die ca 800km, aber er hat es geschafft.
2021 Tunesien Nov Jungstour, das erste mal wieder seit einer Ewigkeit, mit meinem ollen VW BUS. Im Vergleich sehr kleine Räder, 225/75/16.
Teilweise weich und fest, hatten auch Regen in der Wüste, da musste ich so auf 0,4 runter, hatte dann einen Ventilschaden und hab dann in einer Kurve den Reifen runtergeschoben, seit dem hab ich auch immer Ventile mit, die man einziehen kann.
2022 Tunesien Ende Okt, Jungstour zur Düne, ich mit meinem Hilux, sehr sehr weich und warm, Sand war furztrocken, da sind wir teilweise auf 0,3 Bar warm gegangen, was zur Folge hatte das morgens die Reifen von der Felge gesprungen waren, also wenn man mal so wenig Luft fahren muss, am Abend immer wieder etwas aufpumpen.
Da hat sich auch jeder mal den Reifen von der Felge geschoben.
2023 Tunesien April, mit VW Bus, Wetter durchwachsen, nicht sehr warm, mit den Familien, Frau und Kinder, fahren ok, da bin ich bei der Gipsy, (VW Bus) min mal auf 0,6 bar.
2024 Tunesien Feb,Jungstour, ich mit Hilux, alles Serie, da haben wir auch die Truppe von Buschcamper getroffen.
Es war extrem einfach zu fahren, da Sand extrem nass, fest war, minimal Druck 1,5 bar, eir sind teilweise auch ohne Allrad durch die Dünen gefahren, einfach um es mal auszuprobieren.
Hier Gipsy und Hilux im Vergleich
In den Kurven immer schon mit Obacht, bei weinig Druck,
Also,
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
...aber weil explizit danach gefragt wurde: Ich fahre 255/85-16 BFG MT. Auch und sehr gerne im Sand.
Absolut, auch meine Wahl. Der macht einen langen Schlappen was sich super in Tiefsand Tracks bemerkbar macht. Da kann man auch mal etwas härter fahren. Breiter walzt mehr an den Seiten.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht, habe das Buch sofort bestellt
Oh Mist, ich hab's verwechselt, das mit den Badehosen war der Otto Katalog
Aber als Wüstenfreund kennst du ja Almásys Buch eh schon
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 12. Juni 2024 20:36
von wüstenfreund
Ich hatte davon gehört es aber nie gelesen, beim online durchblättern hat es mich gleich angefixt!
Über Feneks bin zu Mano Dayak: Geboren mit Sand in den Augen gekommen, auch eine sehr eindrucksvolle Geschichte
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 12. Juni 2024 20:53
von Hiasl
Das Buch hieß ursprünglich "Unbekannte Sahara"
Erstausgabe war 1939. Ich habe die dritte Auflage von 1942.
Und natürlich die Neuauflage mit Ergänzungen (Schwimmer in der Wüste)
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 12. Juni 2024 21:10
von xsteel
Joh, zu der Felsenhöhle mit den Schwimmerzeichnungen wär ich auch gern mal hingefahren..
Schmacht!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 12. Juni 2024 21:18
von Flambeau
Jetzt sind wir ja fast da wo alles anfing.
Ladislaus Graf von Almasy, Rohlfs Regenfeld, Kegress,
LRDG Chevrolet 30cwt, Canadian Pattern, Bearded Briggens, Wilders Gap, Poppskys Privat Armee, SAS, Sonderkommando Dora, Saviem und Citroen Expeditionen...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 12. Juni 2024 23:03
von wüstenfreund
Mist teurer Abend nochmal ein Buch bestellt
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 09:06
von JWD
Hat da jemand LRDG gerufen?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wenn du eh gerade die Kohle mit vollen Händen raus haust, bestell dir noch "Rommel ruft Kairo" von Eppler, beschreibt das "Unternehmen Salam" aus Sicht Epplers. Kostet antiquarisch auch nur ganz wenige Taler
Gruß Matthias
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wieviel Flimsies habt Ihr gezählt? Bei 1000 habt Ihr doch aufgehört?
Unbeschreiblich!
Grüsse
Martin & Flambeau
Um den Dreh.
Ich wollte die Jungs auch nicht so weit abseits der Piste `rumspazieren lassen.
So ganz ungefährlich ist das nicht. Was da noch alles unter dem Sand liegen könnte....
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 11:30
von Bondgirl
Jebel Sherif 2008.
Extrem beeindruckend. War die mühevolle Anfahrt wert.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 11:33
von Bondgirl
Die Gräber
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 12:26
von xsteel
wolltest Sprit klauen?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 17:04
von Flambeau
Ich weiss wo eine Panzer- Granate liegt.
Sag ich aber nicht
Leere Mun- Hülsen en mass, Kornedbeef Dosen, Stahldraht- Ringe von verbrannten LKW- Reifen, plattgewalzte Water Kantinies, Verknotete Stahlseile, mit Schweissbrenner abgetrennt...
HalloAnna, könnte ein Harrington sein, der LKW.
Die runden gezackten "Dosendeckel" sind 0.5"AA
- Bofors MG Magazine. Die stammen von den doppelläufigen Anti- Aircraft MG's, die zb. die LRDG
auf ihren Chevrolet 30cwt PU hatten, rückwärtsgerichtet. Die Cheveys waren 2WD"s !!
HA- Antrieb. Ursprünglich hatten diese Leicht- LKW eine geschlossene Fahrerkabine, diese wurde aber, zur besseren Übersichtlichkeit abgetrennt. Man sieht auf den alten Photos so eine senkrecht angebrachte Dose, an der Motorhaube, bzw. davor, das war ein nachträglich montierter Kondensationsbehälter, um den entweichenden Kühlwasserdampf aufzufangen und nicht dieses auch noch in entspr. Mengen zu bevoraten. Diese Entwicklung stammt von der LRDG! Hat heute jeder Flüssigkeit gekühlter Motor! Diese Einheit hatte auch M38, ebenfalls mit den Bofors bewaffnet. Die galten aber nur als zweitbeste Wahl, da die verh. mehr Treibstoff brauchten. cwt ist eine englische, heute nicht mehr gebräuchliche Gewichtsangabe. Ein Houndredweight sind 50,8 kg. Also 30cwt ~ 1.5to Nutzlast.
Schau Dir mal meine Vordere Stoßstange an
Der Schriftzug INSPECTED zeigte an, dass das Fahrzeug Marschbereit ist und techn.IO.
An den vorderen Seiten der Motorhauben waren Maori Namen aufgemalt, Namen der Fahrzeuge!
Das kam daher, dass die LRDG hauptsächlich aus Neuseeländer und Australiern bestand, sowie Maori.
Mit dem Maori hatte die LRDG einen für die Achsenmächte nicht nachzuvollziehenden Trumpf im Ärmel. Die funkten im Klartext, eben auf Maori!!
Das verstand kein Deutscher oder Italiener. Zumal es
bei den Maori auch noch Dialekte gibt.
Es gibt ein sehr aufschlussreiches Buch, weiter Oben schon einmal genannt, Bearded Briggens. Das stammt von einem neuseeländischem ehemaligem Diensttuenden. Mit privaten Aufzeichnungen und Photos. Dazu muss man aber sagen, das steht auch in dem Buch, dass Seine Dokumentation bei Strafe verboten waren. Wenn diese Sachen in Feindeshand gelangt wären... Das war Hochverrat!
Wie sagt man noch, die Wüste (Sahara) ist voller Geheimnisse. Wie wahr!
Grüsse
Martin
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Die runden gezackten "Dosendeckel" sind 0.5"AA
- Bofors MG Magazine. Die stammen von den doppelläufigen Anti- Aircraft MG's, die zb. die LRDG
auf ihren Chevrolet 30cwt PU hatten, rückwärtsgerichtet.
Ich denke da eher an die Tellermagazine für das Lewis-MG bzw. brit. Nachfolger Vickers K (aber das sah anders aus).
Bofors baute MKs mit Streifenzuführung.
Korrigier mich.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 18:28
von Flambeau
Ja, Malte,
Da hab ich mich verhauen.
Danke für die Korrektur.
Habe gestern Abend noch ein Youtube Video
gesehen, über engl. S-Boote, die hatten Bofors,
40mm!! Die Camioneta auch, Einzellauf.
Ich besitze auch keine mil. Grundkenntnisse, alles
angelesen. Da sind mir Reservisten natürlich immer
einen Schritt voraus! Chapeau.
Danke noch einmal und Grüsse
Martin
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 18:31
von _Malte_
Ich weiß da auch nicht viel drüber. Habs eher mit den großen Marinegeschützen.
Das Lewis ist rein optisch allerdings ziemlich einprägsam.
Aber toll, dass du den LKW identifizieren konntest.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 18:37
von Bondgirl
Unweit vom Jebel Uweinat steht dieser winzige Panhard Panzer
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 18:37
von Bondgirl
Der steht westlich von Kufra
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 18:39
von Bondgirl
und dann gab es noch die zerschellte MIG.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 18:54
von Flambeau
Ist auch nur eine Vermutung! Könnte!
Die Tommies hatten ja im grossen Mass Material von
den Ammis erhalten, (Schiffsconvois)
Bekannt dürften ja die schönen Marmon Herrington sein. 4WD Umrüstung, aber in USA.
JA, Schiffstechnik interessiert mich auch. Hatte ja schon geschrieben, in einem anderen Thread, mein Vater ist zur See gefahren, Funker auf dem Sperrbrecher 17, MS TEMPLAR.
Grüsse!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 19:19
von Flambeau
Klasse Bilder, Anna!
In der Umgebung von Mil-Wracks ist aber immer Vorsicht geboten!! Da ist die Chance gross noch auf scharfe Mun zu stossen, treten, fahren!!
In den 90zigern war ich mit Freunden in Ägypten auf dem Sinai unterwegs.Da stand in grossen Lettern auf der Fahrbahn: "Forigners are forbidden to leave Main road"
Als in Sichtweite ein angeschlagenes Geschütz auftauchte, hatten meine beiden Bundeswehr Gedienten Kumpels nichts besseres zu tun als AK drauf zuzufahren. Granaten lagen da auch noch rum!
Flugs schnappte sich einer so einen Fisch und ab in die Kanone, Den Verschluss haben se gottseidank nicht zugemacht. Ich habe gebittelt und gebettelt das zu lassen!! Da hatte ich die Hosen voll. Das werde ich nie vergessen! Es gibt genug Zeitgenossen, die jetzt wissen, was eine Mine anrichtet.
Minen in der Sahara, darüber haben wir noch nicht gesprochen! Gerade im Küstenstreifen El Alamein, Marsala Alam, weiter östlich und südlich.
Am Gilf Kebir, Eight Bells usw, usw usw.
Es gab, gibt? im Internet Landkarten mit Heissen Orten.
Über die Saharah und all Ihre Facetten könnte man ganze BTTs füllen und es würde bei weitem nicht reichen.
Wir könnten ja mal zumind. unsere Literaturen zusammentragen und dann austauschen.
Da sind ganz schöne Schwergewichte bei.
Meine Bilder bestehen noch aus DIAS, wenn noch einer weiss was das ist
Grüsse
Martin
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 19:23
von xsteel
Gab auch den Vorfall in Libyen mit einem Magirus Hauber...
Glaube der Fahrer hat ein Bein verloren..
Und viel Glück überhaupt mit dem Leben davongekommen zu sein!
Anna müsste da mehr wissen..?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 19:59
von Bondgirl
Das war der Besitzer von F & F Expeditionen. Ein Architekt aus München. Es gibt dazu eine Folge vom bayerischen Rundfunk aus der Reihe Lebenslinien.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 13. Juni 2024 20:00
von xsteel
Danke Dir!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 14. Juni 2024 07:03
von GRJ78
Ne Menge Toyotas und ein Tank300 spielen in der Wüste.
Wie man sieht, geht es vom Spaß in einer Sekunde über in den Ernst.
"Gravity is King" - da ist was dran.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 14. Juni 2024 07:12
von se7en6
Ungefähr bei 35:00 ist es.
Ist das ein Werbevideo von Tank?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 14. Juni 2024 07:56
von GRJ78
Denke nicht.... der Mann ist wohl seit 15 Jahren im Land. Aber eben typischer Gelegenheits-Wochenend-Warrior mit allen Gadgets... und ruckzuck kugelt es mal...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 14. Juni 2024 08:31
von belgier.ch
Rückwärts eine Düne runter zu fahren und dann noch in der Steigung ein Wendemanöver zu machen ist mehr als nur Grobfahrlässig.
Ich verstehe kein Englisch von daher weiss ich nicht was da gesagt wird. Es kann auch sein dass zuviel gebremst wurde.
Ab 33;50 fängt es an.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 14. Juni 2024 08:47
von GRJ78
Ich denke, er hat beim rückwärts fahren angefangen zu lenken, der Wagen folgt der Schwerkraft und in einem Gefühl der Unsicherheit wird weiter gelenkt und schließlich gebremst.
Fehler 1
Es wird offroad und speziell im Sand viel zu viel gelenkt.
-> Lenkrad nicht loslassen und umgreifen beim Fahren in den Dünen.
Die Position der Räder war vermutlich unbekannt in den letzten 1/2 Sekunden...
Fehler 2
Statt bergab Gas zu geben wurde gezögert und gebremst - eine typische und intuitive Reaktion ungeübter Fahrer.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 14. Juni 2024 09:04
von Bondgirl
IMG_5224.jpeg (23.15 KiB) 2331 mal betrachtet
Kann theoretisch auch sein dass der Wagen beim Rückwärtsfahren in einem der Grashubbel hängengeblieben ist für einen Moment und deshalb quer kam.
Schwer zu beurteilen.
Die Grashubbel sind jedenfalls auch nicht ohne wenn man sie trifft. Kennt man aus Tunesien.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 14. Juni 2024 09:05
von _Malte_
In HD, der Zeitlupe und Vollbild sieht es so aus, als wenn er falsch eingelenkt hat (linkes Vorderrad geht und zeigt bei 35:10 nach links)
und so die gerade Falllinie verlassen hat.
Dann wohl tatsächlich bergab gebremst, so dass die Schwerkraft und der weiche Sand den Wagen herumgezogen haben.
Der rote Pfeil verdeckt zwar einiges, aber nicht alles.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 14. Juni 2024 19:25
von Odessa
"Thankfully it landed right side up"
Das hab ich mir auch gedacht
Aber warum wird so schnell rückwärts gefahren? Gibt es da im Sand in solchen Fällen Grund zur Eile
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 14. Juni 2024 20:48
von Landkind70
We used Our skills we just learned in Our DDC..
DüneDriviningCourse....
Gut das keinem was passiert ist ! Aber der bzw die Fahrfehler ist ja offensichtlich..obwohl der Instructor regelmäßig über die Funke unterstützt.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 16. Juni 2024 00:51
von xsteel
ab Min 9:55
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 16. Juni 2024 19:53
von GRJ78
Warum man gleich auf 0.8 bar absenken soll und nicht mit 1.5 oder noch mehr im Sand fahren soll.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 4. Juli 2024 22:55
von GRJ78
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 7. Juli 2024 00:11
von Knalimera
Wie ist das eigentlich mit Winterreifen im Sand? Könnt ja auch zweckdienlichen sein bei Hin/Rückfahrt in der entsprechenden Jahreszeit.
LG
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 16. September 2024 21:44
von GRJ78
Sehr anschaulich..
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Dezember 2024 19:51
von GRJ78
Zur allgemeinen Belustigung hier die Bilder zur BFG Sand-Tour 2024 mit AT KO2 auf meinem Auto....
Unser Guide mit gut gebrauchten 08/15 Strassenreifen, wie immer fuhr er souverän Pirouetten um uns....
Und ja, die ATs funktionieren auch sehr gut im Sand. Profil scheint wirklich Nebensache zu sein. Luftdruck heut mussten wir bis 0.4 runter ...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Dezember 2024 19:59
von middeldorfklaus3
Hi. Was hast du für ein Reisegewicht inklusive vollem Tank ?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Dezember 2024 20:05
von Odessa
Als "Werkstattwagen" bei zwei Personen tippe ich auf ziemlich nahe am zGG (3,5 to).
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Dezember 2024 20:09
von F250
Schick mal ein Photo mit Gauge und 0.4. Glaub ich nicht. Da fährst Du auf Felge. Bei uns in der Namib ist 0.8 minimum für sehr kurze Abschnitte , und die höchsten Dünen der Welt, ohne Probleme.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Dezember 2024 21:08
von quadman
Wo war das, wg. eines Guides?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Dezember 2024 21:20
von GRJ78
Algerien, Erg Issaoune
Gut geladen, vermutlich 3.5, die Jahre davor eher drüber, dieses Jahr habe ich werkzeugtechnisch und vom Equipment abgespeckt gehabt.
Bilder habe ich keine von der Aktion, da kommt evtl noch was von den Mitreisenden.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Dezember 2024 21:49
von GRJ78
Hier 2 Screenshots des HZJ78 mit 285/75r16 BFG KM3 MT mit 0.4 bar
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Dezember 2024 22:10
von Serge
Raid Afrique 1973 - Citroën 2Cv
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
..... Profil scheint wirklich Nebensache zu sein.....
Meinst du das Ernsthaft ?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 11:24
von GRJ78
Ja, für das Fahren im Sand bei unseren Reisen bisher spielt das Profil quasi keine Rolle. Auch fahren die Einheimischen keine besonders stabilen Karkassen, aber sie wissen sehr genau mit dem Gewicht/Luftdruck/Geschwindigkeit umzugehen.
Natürlich geht so ein Akazienstachel schneller durch eine labbrige Seitenwand, aber ob man im Sand durchkommt oder nicht, dafür ist das Profil/Reifenqualität offensichtlich zweitrangig.
Meine Beobachtung jedenfalls bisher.
Wie gesagt, Sand lesen und fahren zu wissen ist was anderes als mit Topmaterial sich irgendwo durch schiere Motorkraft hochzuprügeln....
Da kann man vor Ort immer nur in blanke Demut verfallen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 11:48
von pan51
Moin,
Frage zur Fahrtechnik:
- wie steil ist das in natura (auf dem Bild sieht's sehr nach "code brown" aus)?
- und wie fährt man das am besten?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 11:58
von toyotamartin
Langsam runter kippen lassen und dann Gas damit einem das Heck nicht überholt,
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Zur allgemeinen Belustigung hier die Bilder zur BFG Sand-Tour 2024 mit AT KO2 auf meinem Auto....
Unser Guide mit gut gebrauchten 08/15 Strassenreifen, wie immer fuhr er souverän Pirouetten um uns....
Und ja, die ATs funktionieren auch sehr gut im Sand. Profil scheint wirklich Nebensache zu sein. Luftdruck heut mussten wir bis 0.4 runter ...
Profil Das haben wir auch bei unserem guide die letzten 2Jahre in Mauretanien gesehen - bei uns würden sie einem damit das Auto sofort stilllegen so glatt waren die teilweise und damit würde keiner von uns mehr auf asphalt nach europa zurückfahren -dafür können die halt perfekt im Sand fahren ( Luft rauslassen geht da nach Gefühl- Stäbchen ins ventil gedrückt und Druckmessung durch paarmaligen Schlag mit der Faust gegen Reifenflanke )
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
- wie steil ist das in natura (auf dem Bild sieht's sehr nach "code brown" aus)?
- und wie fährt man das am besten?
Die Lehseite der Dünen hat meist ca. 30Grad.
Das fühlt sich natürlich sehr steil an…
Wichtig ist nur die Abfahrt in Fallrichtung zu nehmen.
Und anschnallen nicht vergessen:-)
P.S sehr schönes Foto!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 12:24
von quadman
Meine Beobachtungen sind da anders - im Sand wühlt der MT mehr und man steht früher. Das hat der AT nicht gemacht.
Gerade bei den seichten langen Auffahrten konnte man das gut beobachten. Ich habe gestanden, der AT bereifte Hilux fuhr weiter ohne Wühlerei.
Gleiches Gewicht, gleicher Luftdruck, gleiche Reifenmarke.
Fröhliche Sandspiele in 2025, Gruß Stefan
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Meine Beobachtungen sind da anders - im Sand wühlt der MT mehr und man steht früher. Das hat der AT nicht gemacht.
Gerade bei den seichten langen Auffahrten konnte man das gut beobachten. Ich habe gestanden, der AT bereifte Hilux fuhr weiter ohne Wühlerei.
Gleiches Gewicht, gleicher Luftdruck, gleiche Reifenmarke.
Fröhliche Sandspiele in 2025, Gruß Stefan
Stimmt sicher -irgendwie kriegt man dass gefühl.dass im Sand am besten fast kein Profil-nur erstmal hat man die Anfahrt von Europa
und die Rückfahrt und dann muss man sich Verhältnis Sand zu Schotter und Steinpiste ausrechnen und da sind halt die Sanddünenstrecken dtl weniger im Schnitt.
Da tun sich die guides leichter -wenn ein Reifen hinüber ist wird halt bei nächster Gelegenheit ein anderer abgefahrener mit nicht unbedingt gleichem Profil und anderer Marke besorgt
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 12:50
von onkel
Meine Erfahrungen sind folgende :
Profil , Sand oder Straßenreifen, bei AT oder gar MT je weniger Profil je besser .
Alls was grob oder tief profiliert ist gräbt nur nach unten .
Eine stabile Karkasse ist allein wegen dem Gewicht schon nötig .
Der aktuelle Trend nach überbreiten Reifen hat nur Nachteile, da das Fahrzeug den vorgeschobenen Sandberg ja überwinden muss .
Viel Leistung ist hier natürlich hilfreich .
Das Bild von dem HZJ mit den stark abgelassenen 285er sieht sehr anstrengend aus, hier wäre ein schmalerer Reifen ein großer Vorteil , der vermeintliche Höhengewinn gegenüber z.B. 235/85er ist da sowieso weg , Leistungsverlust dafür immens
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 14:45
von Unique
Unsere Toyo sind wir in den Dünen mit 1,5 bar gefahren und ging überall Problems durch.
Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 15:04
von GRJ78
pan51 hat geschrieben:
Frage zur Fahrtechnik:
- wie steil ist das in natura (auf dem Bild sieht's sehr nach "code brown" aus)?
- und wie fährt man das am besten?
Ja, steil kann es da schon sein, das geht auch mal über die 30' raus. Wie beschrieben immer bereit sein, das Gaspedal energisch zu drücken und die Falllinie zu halten....
Heuer war der Sand teilweise seeeeehr weich...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 15:28
von middeldorfklaus3
Dumme Frage : Warum nicht an der Düne fahrtechnisch links vorbei sprich links umfahren ( also auf dem Bild rechts )
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 15:32
von Nizzacruiser
Der schöne Bilder, da bekommt man richtig Lust.
Wenn der Sand so ist, geht nix am Michelin 7.50 oder am Dunlop 225/95 vorbei. Da bremsen die breiten Walzen nur, fressen Sprit und Leistung.
Da wird der Flo jetzt jaulen, aber so ist das nun mal mit der Physik. Physik ist nicht Optik.
Profil ist egal, solange es möglichst weit abgefahren ist. Je weniger negativ Anteil , je besser.
Die China Pellen fahren die da unten nur, weil die billig sind, BFG ist da wie Gold.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 15:42
von GRJ78
Weil es Spaß macht!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 15:50
von toyotamartin
Am Besten sind völlig abgefahrene MTs haben eine dicke Karkasse und eben fast kein Profil.
Bin mit Bridgestone Dueller bestens gefahren,im Sand,auf steinigen Boden hätte ich lieber MT s gehabt.
Ein anderes Mal hatte ich neue MTs drauf--öfters eingegraben .
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 17:22
von RobertL
RobertL hat geschrieben:
Runtergefahrene MTs sind meiner Ansicht nach eine tolle Lösung. Ich hatte Hankook MTs mit 4-5 mm Profil insgesamt 7000km in TUN & MA gefahren. Fand ich super, keine Reifenpanne, nix!
Ich zitiere mich Mal selbst aus diesem Fred.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 17:45
von Landkind70
Wieviele Reifensätze nehmt ihr eigentlich immer mit auf eure Sandspiele ? ECHTER Winterreifen für Anreise - OK die deponiert ihr sicher im bekannten Reifenlager von Luigi in Genua, dann den MT um damit am Chot und/ oder auf Bergpisten zu ballern um dann den besten aller Sandreifen - welcher das auch immer sein sollte erschliesst sich mir nach nun 19 Seiten immer noch nicht - kurz vor dem Grand Erg aufziehen zu lassen..
Ich fahr immer einfach drauf los....wusste aber auch bisher nicht das das eigentlich gar nicht geht shit, was mache ich jetzt nur? hock jetzt im.Süden Marokkos und hab nur MTs dabei
Stellt euch vor, einer unserer Freunde ist aktuell sogar mit nem VW Bus Gipsy Syncro und irgendwelchen Reifen im Süden Tunesiens unterwegs der wusste das bisher auch nicht was ihr so schreibt. Vielleicht trifft den noch einer auf dem Weg in den Sand und kann ihn vor größerem Schaden bewahren
Jungs,Mädels und div...fahrt doch einfach los...Schwarz,Rund etc hilft... Viel Spass dabei
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 17:52
von middeldorfklaus3
Landkind70 hat geschrieben: 23. Dezember 2024 17:45
Wieviele Reifensätze nehmt ihr eigentlich immer mit auf eure Sandspiele ? ECHTER Winterreifen für Anreise - OK die deponiert ihr sicher im bekannten Reifenlager von Luigi in Genua, dann den MT um damit am Chot und/ oder auf Bergpisten zu ballern um dann den besten aller Sandreifen - welcher das auch immer sein sollte erschliesst sich mir nach nun 19 Seiten immer noch nicht - kurz vor dem Grand Erg aufziehen zu lassen..
Ich fahr immer einfach drauf los....wusste aber auch bisher nicht das das eigentlich gar nicht geht shit, was mache ich jetzt nur? hock jetzt im.Süden Marokkos und hab nur MTs dabei
Stellt euch vor, einer unserer Freunde ist aktuell sogar mit nem VW Bus Gipsy Syncro und irgendwelchen Reifen im Süden Tunesiens unterwegs der wusste das bisher auch nicht was ihr so schreibt. Vielleicht trifft den noch einer auf dem Weg in den Sand und kann ihn vor größerem Schaden bewahren
Jungs,Mädels und div...fahrt doch einfach los...Schwarz,Rund etc hilft... Viel Spass dabei
Supi. Beste Antwort ever. Ich hätte mich sowas nicht getraut da ich vermutlich von einigen gesteinigt worden wäre
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 18:24
von toyotamartin
Mit abgefahrenen Mts hier losfahren schön durch den Sand pflügen und beim Rauffahren neue MTs beim Ali ums Eck in MA kaufen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 18:25
von ehsbhv
Landkind70 hat geschrieben: 23. Dezember 2024 17:45
Wieviele Reifensätze nehmt ihr eigentlich immer mit auf eure Sandspiele ? ECHTER Winterreifen für Anreise - OK die deponiert ihr sicher im bekannten Reifenlager von Luigi in Genua, dann den MT um damit am Chot und/ oder auf Bergpisten zu ballern um dann den besten aller Sandreifen - welcher das auch immer sein sollte erschliesst sich mir nach nun 19 Seiten immer noch nicht - kurz vor dem Grand Erg aufziehen zu lassen..
Ich fahr immer einfach drauf los....wusste aber auch bisher nicht das das eigentlich gar nicht geht shit, was mache ich jetzt nur? hock jetzt im.Süden Marokkos und hab nur MTs dabei
Stellt euch vor, einer unserer Freunde ist aktuell sogar mit nem VW Bus Gipsy Syncro und irgendwelchen Reifen im Süden Tunesiens unterwegs der wusste das bisher auch nicht was ihr so schreibt. Vielleicht trifft den noch einer auf dem Weg in den Sand und kann ihn vor größerem Schaden bewahren
Jungs,Mädels und div...fahrt doch einfach los...Schwarz,Rund etc hilft... Viel Spass dabei
Der Typ mit der Gipsy hat neue AT´s drauf.
Super Performance mit weisser Schrift aussen
Viel Spass, vieleicht laufen wir uns ja im Mädchen Urlaubsland über den Weg und können eine Kindercola zusammen trinken
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 18:26
von xsteel
Landkind70 hat geschrieben: 23. Dezember 2024 17:45
Ich fahr immer einfach drauf los....wusste aber auch bisher nicht das das eigentlich gar nicht geht shit, was mache ich jetzt nur? hock jetzt im.Süden Marokkos und hab nur MTs dabei
Und dann auch noch die ganz breiten
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 18:48
von middeldorfklaus3
toyotamartin hat geschrieben: 23. Dezember 2024 18:24
Mit abgefahrenen Mts hier losfahren schön durch den Sand pflügen und beim Rauffahren neue MTs beim Ali ums Eck in MA kaufen.
Und jedes Jahr wieder neue unten kaufen -naja wer meint find ich zu teuer wie fahren die sich eigentlich in einem jahr ab
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 19:07
von toyotamartin
gehe ich davon aus dass ich oder jemand anderer jedes Jahr runter fährt?Wo liest du das ,ausser zwischen den Zeilen?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 19:17
von middeldorfklaus3
Yups -wir sind jedes Jahr in der Gegend- deswegen auch meine Verwunderung bzg dem Wechsel von abgefahren auf neu
Sonst bräuchte man so ein Auto nicht - für Europa und Türkei usw langt der T4 Syncro -viel entspannter
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 19:19
von toyotamartin
Andere halt nicht...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 19:27
von quadman
Toll, wenn man sich so Lösungen erarbeitet und überein kommt!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Toll, wenn man sich so Lösungen erarbeitet und überein kommt!
Scmaler als die 33 12,5 15 wäre sicher nicht verkehrt aber san halt die die eingetragen sind und alles andere wäre wieder grosse Diskussion mit dem ziviltechniker
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 20:27
von Odessa
Dann kann's ja so entscheidend gar nicht sein @middeldorfklaus3
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 20:39
von quadman
Landkind70 hat geschrieben: 23. Dezember 2024 17:45
Wieviele Reifensätze nehmt ihr eigentlich immer mit auf eure Sandspiele ? ECHTER Winterreifen für Anreise - OK die deponiert ihr sicher im bekannten Reifenlager von Luigi in Genua, dann den MT um damit am Chot und/ oder auf Bergpisten zu ballern um dann den besten aller Sandreifen - welcher das auch immer sein sollte erschliesst sich mir nach nun 19 Seiten immer noch nicht - kurz vor dem Grand Erg aufziehen zu lassen..
Ich fahr immer einfach drauf los....wusste aber auch bisher nicht das das eigentlich gar nicht geht shit, was mache ich jetzt nur? hock jetzt im.Süden Marokkos und hab nur MTs dabei
Stellt euch vor, einer unserer Freunde ist aktuell sogar mit nem VW Bus Gipsy Syncro und irgendwelchen Reifen im Süden Tunesiens unterwegs der wusste das bisher auch nicht was ihr so schreibt. Vielleicht trifft den noch einer auf dem Weg in den Sand und kann ihn vor größerem Schaden bewahren
Jungs,Mädels und div...fahrt doch einfach los...Schwarz,Rund etc hilft... Viel Spass dabei
Immer die, die gerade verfügbar sind.
Ich werde meine 6 Jahre alten G015 mit 8mm Restprofil nehmen und die Kumhos für den Winter Skandinavien Trip
schonen.
Na logisch. Nur einfach losfahren ist nicht. Erst will die Fähre gebucht sein...
Das macht es einfacher in Genua.
Gruß Stefan
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Dann kann's ja so entscheidend gar nicht sein @middeldorfklaus3
Flo, wenn der Klaus jedes Jahr da unten ist hat er vor Ort bestimmt immer den passenden Reifensatz liegen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 20:51
von middeldorfklaus3
Ne. Ich kenn aber auch noch die Geschichten aus den 90 von den Därrtreffen mit : winterreifen bis Genua -die Sandreifen im Auto und dann wurde in Tunesien gewechselt -am Campingplatz hat man dann die winterreifen hinterlegt und sie beim heimfahren wieder raufgetan und sandreifen wieder mitgenommen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 21:25
von Bondgirl
Ich bin 2003 auf den Sandreifen im Schneesturm über den Brenner gefahren mit Heckantrieb am Hilux. Wer das mal probiert hat versteht den Spirit von damals
Da biste mit Heckantrieb an der Mautstelle aus dem Stand nicht weggekommen. Bis Genua ein echter Schmierseifentrip.
IMG_5540.jpeg (9.48 KiB) 2750 mal betrachtet
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 21:35
von toyotamartin
ja ja damals...Mercedes 300D mit Sommerreifen am 25. 12. 1989 über die Brennerbundesstrasse...drift drift drift..in Norditalien Nebel mit 5m Sichtweite..gegen Abend in Barcelona....2 Tage später auf der Fähre nach MA...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Und jedes Jahr wieder neue unten kaufen -naja wer meint find ich zu teuer wie fahren die sich eigentlich in einem jahr ab
Falls du es nicht kapiert haben solltest: runterfahrene Gummis billig kaufen (hab für die 4 Stück Hankook damals €100 bezahlt) - und für die nächste Tour wieder runtergefahrene Gummis kaufen. Falls du nur einen Felgensatz hast, dann geht das natürlich nicht.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 23:12
von Serge
Die Beduinen, mit denen ich in der Nefud unterwegs war, hatten alle möglichen Reifen an ihren Toyotas.
In allen Erhaltungszuständen und bunte Mischbereifung.
Steckengeblieben ist keiner von ihnen, die konnten mit ihren Fahrzeugenn und den Gegebenheiten umgehen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Dezember 2024 23:42
von Landkind70
Der Typ mit der Gipsy hat neue AT´s drauf.
Super Performance mit weisser Schrift aussen
Viel Spass, vieleicht laufen wir uns ja im Mädchen Urlaubsland über den Weg und können eine Kindercola zusammen trinken
Der Typ hat doch die Schrift der alten Winterreifen mit Reifenfarbe gestimmt yepp,freu mich auf die Kindercola...beeil dich, sonst haben wir nix mehr
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 15. Januar 2025 17:58
von alte Kiste
Landkind70 hat geschrieben: 23. Dezember 2024 23:42
Der Typ mit der Gipsy hat neue AT´s drauf.
Super Performance mit weisser Schrift aussen
Viel Spass, vieleicht laufen wir uns ja im Mädchen Urlaubsland über den Weg und können eine Kindercola zusammen trinken
[/quote]
Der Typ hat doch die Schrift der alten Winterreifen mit Reifenfarbe gestimmt yepp,freu mich auf die Kindercola...beeil dich, sonst haben wir nix mehr
[/quote]
Also ihr Supertypen, wenn ihr schon Märchen erzählt dann richtig!
Das sind keine AT sonderen T/A, ja mit weisser Schrift aussen, hab ich hier so gesehen, das das so muss. HUMOR
Ich muss bei der VW Gipsy immer etwas mehr Luftablassen als der 79er, meine Räder sind nur halb so gross.
Leider ist es gar nicht gross zum Luftablassen gekommen, ich glaub 1,3 bar war diesmal das wenigste.
Von 7 Personen sind 6 richtig krank geworden. Auf der Hälfte der Strecke zum See mussten wir umdrehen, wir haben zweit Tage gewartet das es besser wurde, am dritten war Morgens klar, das wird nix, ab nach Douz zum CP und Arzt. Da musste die kleine Gipsy wieder lieferen, Rückfahrt gegen die Dünen. Alles andere wäre zu lang geworden.
Da ist alles andere egal, ob das cool ist, obs gut aussieht oder ob man noch Videos dreht für Insta um dann später bescheuerte Geschichten und Stuss zu erzählen, das alles so extrem war. (Leider immer häufiger) Bla Bla Bla.
Wir sind dann ohne Vorkommnisse einfach zurück gefahren, als die Dühnen dann da waren, heist es wieder.
"Komm Felix, konzentrieren, fahr deine Route", keine Untersetung, so was hab ich gar nicht, nur erster Gang, Sperren mal rein, und laufen lassen.
Schauen das man nicht stehen bleibt, im Zweifel nur mal die Vorderräder über den Kamm, und wieder zurück. Dann noch mal , die Spitze der Düne ist dann schon weg. Na klappt doch mal wieder. Ohne Festfahren ohne Buddeln, eine Ladung Fahrzeuge ist und entgegengekommen. Die schauten etwas seltsam.
Ich war froh das wir gut durchgekommen wahren, auf der Hinfahrt, vermeindlich einfacher, hatte ich mich zwei mal "versenkt", zugegeben da war man noch nicht bei der Sache. Die Familie hatte trotzdem ihren Spass.
Aber jetzt wieder zur Anfangsaussage, wenn ich dann lese, das es diesmal so extrem war und der Sand, sooo weich war, frag ich mich, meinen die das Ernst, Können die es nicht oder bin ich so gut?
Ich nehme letzteres, da wenn ich mit einen ollen VW Bus da durch komme und die mit (ich glaub Unimog) das als die abselute Herausforderung darstellen, kann was nicht stimmen. Am Auto kann es nicht liegen, oder die alte Weissheit " wenn du nicht schwimmen kannst, liegst es nicht an der Badehose"!!
Junge, ES ist DEZEMBER, da ist der Sand nicht weich, schaue dir deine Spuren an, da ist dunkler fester Sand drunter. Einfach nur Spinner, oder die können es nicht!!! DA wird bei der Abfahrt der Düne ausgekuppelt rollend heruntergefahren, kann man so machen, ist aber sehr gefährlich oder keine Rally. Leider ist das immer mehr der Fall.
Der Reifen ist mir total egal, er sollte nur ok sein, und das war der Grund warum es neu gab. Wenn ich die tausche, soll das was heissen.
Also Sandfahren ist geil und gar nicht so schwer, mann kann ja auch mal Luft ablassen, und das heisst bei mir, alles über 0,5 ist doch voller Luftdruck achtet mal drauf bei den supervideos, wenn die mit springenden, Karren durch den Sand fahren, die Räder sind immer knall aufgeblasen !!!!
Grüsse fix.
Sandfahren Herbst 21, da war es weich und warm, herlich!! Luft sogar noch recht viel drin, ca 0,8 bar.
Von diesmal gibts ja leider nix, also alte Kamellen , aber trotzdem geil.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Januar 2025 18:55
von Mountaineer
Das ganze Thema mal vereinfacht als Modellversuch.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 22. Januar 2025 23:07
von Gurti
Katzenbesitzer kennen das...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Februar 2025 10:15
von Bernhard_K
Hier noch ein kurzer Film zur Nützlichkeit von Sperren im Sand ...
Die können einem viel Buddelei ersparen.
VG, Bernhard
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Februar 2025 11:13
von quadman
Das war sicher eine Mädchendüne im Mädchenurlaubsland. Ich nehme an die Kindercola lag noch im gekühltem Handschuhfach...
Welcher Trottel hat das eigentlich aufgebracht
Ich fahre da gerne hin nach Tunesien zum Sandspielen. Macht mehr Spaß als in der heimischen Kieskuhle am Dorfrand.
Und man ist recht flott vor Ort!
Klasse mit der Sperre - kann mal klappen wie man sieht. Nur dran bleiben!
Gruß Stefan
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Februar 2025 12:16
von _Malte_
Hab ich auch schon auf arabischen Kanälen aus dem Empty Quarter gesehen. Einfach graben lassen:
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 23. Februar 2025 17:23
von Bernhard_K
Noch was: Harte Hügel mit Bewuchs wenn möglich meiden, denn die können die Fahrphysik ziemlich beeinflussen
Oder anders ausgedrückt: auf Bodenhaftung achten, sonst nutzt einem der Allrad herzlich wenig
Und nicht aus der Ruhe bringen lassen und einfach immer wieder probieren, über eine andere Linie oder mit einem anderen Gang. Natürlich wird dabei das Geläuf immer mehr durchgenudelt, was es nicht einfacher macht.
Der siebte Versuch war dann von Erfolg gekrönt .....
Das war übrigens eine Mädchendüne. Flo`s haarigen Unterarm sieht man am Beifahrerfenster
Am Steuer war die Ann-Kathrin
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 25. Januar 2026 20:46
von GRJ78
….
Thema Luftdruck ab 1:24
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 25. Januar 2026 21:41
von quadman
Neue Erkenntnisse?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 25. Januar 2026 22:49
von xsteel
Nicht wirklich...
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 25. Januar 2026 23:01
von GRJ78
Herr Koch hat auf seine alten Tage gelernt, man kann auch einen LKW mit 3-4 fachen Gewixht eines LandCruisers mit 0.6 bar fahren. Anfangs war er noch ganz stolz mit 2.4 bar mit wenig Luft unterwegs gewesen zu sein…. Späte Erkenntnis aber vielleicht nimmt das hier ja auch jemandem die Angst, im Sand nicht gleich auf 0.8 bar zu gehen.
Aber wen es interessiert kann es sich ja anschauen, ansonsten ist das mit dem „Gibts was neues? Nein? Ok weitermachen“ hier langsam echt ermüdend….
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 25. Januar 2026 23:22
von Bondgirl
In Tunesien hat sich der Guide seinen Michelin XForce von der Felge gezogen bei 1bar weil der so weich ist als Sandreifen. Mit dem Toyo waren 0,8 total unproblematisch obwohl ich ein paarmal blöd schräg eingestochen bin.
Irgendwas ist immer.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
In Tunesien hat sich der Guide seinen Michelin XForce von der Felge gezogen bei 1bar weil der so weich ist als Sandreifen.
Irgendwas ist immer.
Das ist sehr seltsam, denn er wird sicher nicht im Stil der Dakar gefahren sein. Vielleicht waren es nicht die richtigen Felgen, oder falsch montiert, denn der X Force ist nicht weicher (eher mit stärkerer Karkasse) als der ehemalige XS. Und den hat es bei 1 bar nie von der Felge gezogen.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 11:20
von onkel
Wenn es ungünstig läuft kommt beim schrägen Eintauchen auf eine Flanke das gesamten Fahrzeuggewicht .
Wenn dann der Reifen nicht abrollen kann zieht es ihn von der Felge .
Das kann Reifenunabhängig bei niedrigem Luftdruck immer mal vorkommen .
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wenn es ungünstig läuft kommt beim schrägen Eintauchen auf eine Flanke das gesamten Fahrzeuggewicht .
Wenn dann der Reifen nicht abrollen kann zieht es ihn von der Felge .
Das kann Reifenunabhängig bei niedrigem Luftdruck immer mal vorkommen .
Das ist sehr richtig und Dein Hinweis auf das Fahrzeuggewicht hat da (neben Winkel und Geschwindigkeit) eine grosse Bedeutung.
Der Reifen ist allerdings besonders für's Fahren mit niedrigem Luftdruck konzipiert. Aber Ok - sie haben sich ja zu helfen gewusst!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 11:56
von GRJ78
Solange man Vortrieb am Reifen hat, zieht es den nicht runter. Das passiert eher wenn man das Gas lupft/bremst bei gleichzeitigem großem Lenkeinschlag bergab.
Je schwerer ein Fahrzeug, desto niedriger muss der Reifendruck gewählt werden. Wird hier auch aus kundigen Mund im Video gut erklärt.
Besonders dies wird von den üblichen Verdächtigen ja immer bestritten und die Mär/Angst des Reifenabrutschens von der Felge hält sich ewig. Auch hier im Forum…
Zudem gibt es kaum etwas, was sich so leicht beheben lässt, wie ein von der Felge gerutschter Reifen….
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 12:05
von onkel
Es ist keine Mär … , aber auch nicht schlimm
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 13:40
von Bondgirl
Ich habe es dreimal erlebt bei insgesamt 9 Saharareisen. Zum Glück „nur“ bei Mitreisenden
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 14:00
von GRJ78
Es kommt vor, aber ist wohl das kleinste Malheur was einem passieren kann. Sauber machen, Luft rein, weiterfahren…
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 14:39
von spec
vorrausgesetzt man hat einen starken kompressor od. bremsenreiniger und feuerzeug
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Wer unterwegs kocht, sollte was passendes im Fundus haben.
Haarspray geht auch.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 15:17
von wüstenfreund
Liebe Leut, wenn sich einer ernsthaft verletzt bei so einer Aktion mit Haarspray od. Bremsenreiniger möchte ich nicht dabei sein.
Wer mal versucht hat einen schwerverletzten 100 km von der nächsten Straße am Leben zu behalten wird so ein Scheiß bleiben lassen.
Flo hat es auf dem BTT gezeigt wie man ohne große Gewalt einen Reifen von und auf die Felge bekommt.
Man kann auch mit einem Fahrradschlauch und oder großen Spanngurt improvisieren.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 15:22
von quadman
Ich hatte die Mär nur einmal, sogar kommen sehen.
Meine Mitfahrer auch schon. Auch bei 1.2 bar kann es einen die Reifenflanke über den Hump drücken....
Aber der starke Kompressor bzw. Wella Gard haben immer geholfen vor Ort.
Gruß Stefan
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 16:21
von onkel
Indiana Jones hat immer eine Fackel genommen …
( dann ist wenigstens die Nase nicht schwarz )
Unabhängig davon gibt es auch eine moderne und sicherere Variante :
Eine Reifenschockflasche .
Die Dinger gibt es mittlerweile in sehr handlich und günstig .
Füllen mit dem Bordkompressor und dann los gehts .
Leicht modifiziert ist es gleichzeitig der oft gewünschte Luftkessel für Druckluftwerkzeuge , Ausblaspistole usw.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 16:51
von quadman
Kannste knicken, 10bar braucht es mindestens. Das wird eng mit den 12 Volt Hobbykompressoren unterwegs.
Wer will solch Trumm mitschleppen, wenn es die kleine Kartusche macht?!
Vor allem warum - wenn man weiß was man tut...
Gruß Stefan
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:12
von onkel
Es gibt 1000 Wege nach Rom .
Nicht jeder ist geübt im Anzünden der Reifen , einige wollen auch ihr Fahrzeug nicht anzünden .
Die Flaschen funktionieren auch mit 8 bar, mein Kumpel macht Reifendienst und hat die schon ewig im Einsatz .
In kompakt und handlicher Größe z.B. hier :
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:22
von xsteel
Das nimmst aber nicht ernsthaft mit auf die Reise?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:24
von lightandy
Hallo Uwe, erkläre mal bitte kurz die Funktionsweise. Kenne ich noch gar nicht. Bläst man da durch das Ventil ohne Kern oder durch die offene reifenflanke?
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:27
von onkel
Z.B. siehe unten
Wie gesagt, wenn man einen Luftkessel montieren will , ist das eine Überlegung wert
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:27
von xsteel
Behälter mit 10bar auffüllen,
Reifen wenn von der Felge, genauer gesagt dem Hump heruntergesprungen ist so positionieren dass du mit dem Flachgepresstem Rohr dann schlagartig Druckluft zwischen Hump und Reifen reinschiesst.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:28
von xsteel
Uwe war schneller
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:29
von Odessa
Scheint mir auch sehr gefährlich:
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:30
von quadman
Also ich trenne das Rad grundsätzlich vom Fahrzeug bei solch Methode.
Man kann natürlich auch dämlich agieren und das Fahrzeug anzünden ....
Denn Reifendienst mache ich auch. Flicken, montieren und die Theorie dazu.
Gruß Stefan
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:32
von xsteel
@Odessa war ja vorsätzlich, der Mann dahinter war ja zum Auffangen von dem Buben schon mit offenen Arman dagestanden
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Also ich trenne das Rad grundsätzlich vom Fahrzeug bei solch Methode.
Man kann natürlich auch dämlich agieren und das Fahrzeug anzünden ....
Denn Reifendienst mache ich auch. Flicken, montieren und die Theorie dazu.
Gruß Stefan
Natürlich , aber nicht jeder ist so firm ,
Man kann das Ding auch für andere sinnvolle Anwendungen verwenden
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Man kann das Ding auch für andere sinnvolle Anwendungen verwenden
Oder SUP Aufblasen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 17:47
von Broesel
Die Dinger funktionieren gut - aber die mitzuschleppen ist schon hart irgendwie...
Geht auch um Abflussrohre zu sprengen
Und ungeübt sollte man die auch nicht mal eben nutzen - sonst ist der Reifen zwar drauf aber die Zähne dafür überall verteilt. In der Wüste auch blöd, die findet man im Sand so schlecht.
Und der Piepton im Ohr für 2 Tage ist auch ganz lustig...
Mit Bremsenreiniger und anzünden gehts eigentlich auch ganz gut und ist handlicher.
Geht auch wenn Rad noch am Auto, sicherer ist es wenn das Rad ab ist - allerdings hab ich dabei auch schon Räder fliegen sehen.
Eine weitere Option: Spüli/Shampoo/Wasser/Pi***/Ketchup (Egal was, Hauptsache es flutscht und dichtet ein wenig) zwischen Reifen und Felge, Spanngurt um den Reifen rundherum mittig auf die Lauffläche und ordentlich anziehen - Kompressor dran und ab gehts.
Klappt bei manchen Reifen besser, bei anderen schlechter. Je breiter der Reifen ist desto besser gehts damit.
Spanngurt lösen aber bitte wenn Luft wieder raus ist - oder halt mit etwas Sicherheitsabstand und Achtung auf die Finger...
Hab damit auch schonmal in der Garage die Deckenbeleuchtung KO geschossen.
Ist alles abhängig von der Eiergröße.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Indiana Jones hat immer eine Fackel genommen …
( dann ist wenigstens die Nase nicht schwarz )
Unabhängig davon gibt es auch eine moderne und sicherere Variante :
Eine Reifenschockflasche .
Eine REIFENSCHOCKFLASCHE - ja, wer hätte das gedacht?
Und gerade, als mir meine Unwissenheit schockartig bewusst wird, werde ich an die Hand genommen und lese in der Produktbeschreibung Tröstliches: Ein "weiches Tuch gegen Staub", "schützender Schaumstoff" gegen Kratzer - und wenn es mal Probleme gibt, dann hilft man : "so schnell wie möglich!"
("Mühelose Reinigung: Dank der glatten Oberfläche und der einfachen Struktur können Sie den Staub leicht mit einem weichen Tuch abwischen.
Schutzverpackung: Der Schaumstoff schützt Ihr Produkt während des Transports besser, sodass es Ihnen in bestmöglichem Zustand geliefert werden kann.
Kundenservice: Wenn Sie Probleme haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir werden Ihnen so schnell wie möglich antworten und das Problem für Sie lösen.")
Na also!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Und ungeübt sollte man die auch nicht mal eben nutzen - sonst ist der Reifen zwar drauf aber die Zähne dafür überall verteilt. In der Wüste auch blöd, die findet man im Sand so schlecht.
Hat alles mehrere Seiten: Immerhin knirscht ja dann beim Kauen der Sand zwischen den Zähnen auch nicht mehr, wenn man nur noch mümmeln kann!
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 20:55
von toyotamartin
Hmm,also den Trick mit dem Spanngurt habe ich zuhause in der Werkstatt versucht- geht gar nicht.Fahrradschlauch zum Abdichten zwischen Felge und Reifen geht besser.
Ein Freund ,der seit Jahren mit einem Mercedes LKW in Afrika unterwegs ist nimmt nur Bremsenreiniger zum Montieren.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 21:07
von Broesel
Ja, klappt nicht bei allen Reifen - vorallem wenn die zu hart sind in der Karkasse ist es sehr schwer.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 21:16
von quadman
Mit einem Spanngurt habe ich das auch nie hinbekommen. 235er auf eine 7.5er Felge ist immer eine kleine Challange, beim Montieren.
Daher Flammenmontage.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 21:17
von toyotamartin
Ja ,da geht dann zuhause nur die Füllbombe...bzw ich habe ja keine also zum Reifenschuster fahren und machen lassen.
Manche Reifen sind echt scheisse zum Montieren trotz Montiermaschine.
Hatte voriges Jahr das Problem mit Runderneuerten Malatesta.
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 22:07
von onkel
toyotamartin hat geschrieben: 26. Januar 2026 21:17
Ja ,da geht dann zuhause nur die Füllbombe...bzw ich habe ja keine also zum Reifenschuster fahren und machen lassen.
Manche Reifen sind echt scheisse zum Montieren trotz Montiermaschine.
Hatte voriges Jahr das Problem mit Runderneuerten Malatesta.
Dann würde sich ja ein eigenes schon rechnen
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen
Verfasst: 26. Januar 2026 22:24
von GRJ78
Mal wieder weg von den Problemen - hier gibt‘s was zum gucken
Re: Sand - die Technik des Fahrens im Sand - Dünen und im Allgemeinen